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Klassiker

Schwierigkeitsgrad 7 · 40 Routen

FelsRouteGrad Kommentare
Tourenlänge:
32m
Ringe:
6+ AR(davon nachträglich 0)
techn. Bewertung:
VI-, A0
Erstbegeher:
Richard Scheerer, Heinrich Kauther
Datum:
8.7.1933

3 Kommentare

Historisch
hjc 2011-06-03T07:57:43Z

Nach Angaben von Richard Scheerer hat er den Ausstieg alleine und ungesichert gemacht, weil sich Heinrich Kauther wegen der "übermäßigen Nagelei" abseilte und nicht mehr mitmachne wollte.

Normal
Pedro 2011-08-06T16:22:29Z

Zum 1. R beruhigte mich ein 3er Cam (rechts der Kante); 3.R (verlängern) ist (versteckt) kurz vor Linksquerung; 5.R geht stressfrei mit "Panikschlinge"; Ausstieg genussvoll henkelig mit bombigem mittlerem Cam in Lettenloch: Intensive, super Tour mit luftiger -gut gesicherter- Schlüsselstelle.

Historisch
EDI 2019-02-22T09:37:34Z

Im Gipfelbuch stehen die Namen beider Erstbegeher drin.

Ringe:
7+ AR(davon nachträglich 3)
sonst. Absicherung:
mS
techn. Bewertung:
VI, A1
Erstbegeher:
Rolf Ernst, Robert Breitsch
Datum:
26.5.1963

11 Kommentare

Sanierungsinfo
Tom Merkel 2013-06-11T09:11:27Z

...über die ersten 3 nR muss man finde ich nicht diskutieren, ist immer noch anspruchsvoll. Der vierte ist auch okay, aus den oberen beiden sollte man einen machen. Kommen beide wieder weg ist es ziemlich moralisch und wird wahrscheinlich nicht oft gemacht. Ich bin die Tour mal vor vielen Jahren geklettert (damals bin ich das Herzschlagfinale rausgeklettert) und finde es jetzt etwas entspannter aber immer noch anspruchsvoll für den Grad. Ein E1 hat sie jetzt nicht mehr!

Normal
Bootsmann 2014-04-18T22:41:41Z

Sollte wahrscheinlich mal öfter begangen werden, derzeit ist von "außergewöhnlich schön und klassisch" wenig zu spüren. Unten reichlich beflechtet, oben stellenweise ziemlich brüchig (Nachsteiger brach einen ordentlichen Klumpen raus). Die Absicherung ist soweit üppig, lediglich Reepschnur sollte man vielleicht mitnehmen. Der Ausstieg durch die Steildüne rockt- gruseln im IIer-Gelände. Von dort aus am besten über Normalweg/Abseilwand zum AR.

Sanierungsinfo
hjc 2014-05-05T20:24:18Z

die beiden nR in der Abschlusswand sind seit heute Geschichte

Normal
ingo 2016-06-01T09:02:24Z

Lang und eindrucksvoll, aber immer noch recht flechtig und im Mittelteil auch sehr bröselig. Nachdem oben die nR raus sind, ist es auch ziemlich E1. Es liegt zwar ein Cam 0.75 in den Waben, testen möchte ich den aber nicht (filigraner Fels), außerdem ist das breite Band drunter, bei der Seildehnung ... Sichern vom Stand aus ist auch nicht so gut, da man in den Stand rauscht, wenn der Cam kommt. M.E. hätte man einen nR belassen können, aber die Historie ...

Normal
hjc 2023-02-22T20:32:59Z

Ich finds nach wie vor eine tolle Route - aber rein gar nichts für Pfalz-Ungeübte. der Mittelteil ist ziemlich bröselig, da muss man nach wie vor in jedem Fall "alles im Griff haben".

Sanierungsinfo
hjc 2023-02-22T20:34:27Z

Sollte unten mal wieder etwas gebürstet werden.

Normal
hjc 2023-05-14T08:40:16Z

KF-Autoren haben tendenziell wenig Zeit zum Bürsten - die "dürfen" Meter machen damit dann auch "alles" passt.Aber lässig ist schon wenn dabei eine 60er-Jubiläumsbegehungen rauskommt ;-)

Normal
Bruchpilot 2025-05-25T11:40:02Z

Gestern mal wieder reingetraut - ein "intensives Erlebnis" ist garantiert. Wahnsinn sowas 1963 erstzubegehen! Die Schwierigkeit liegt unten bis kurz über den 3. nR (da gabs nach meiner Erinnerung früher mal sone Knollenkiefer im Riss, die man als Sicherung, Griff und Tritt benutz (en muss)te). Die rote Zone darüber ist griffig und etwas weich, gegenüber "Herz Ass" aber Beton.Im Ausstieg eigentlich nur Kellen. Dort nach 3m guter Cam grün etwas rechts der Linie in tiefe Lette. Aktuell ganz brauchbarer Zustand.

Sanierungsinfo
Bruchpilot 2025-05-25T11:40:02Z

Der Einstieg müsste noch einmal gebürstet und der Schlaghaken vor Beginn der Rechtstraverse endlich mal saniert werden.

Sanierungsinfo
hjc 2025-05-25T14:34:44Z

Zu dem Sanierungsanliegen sollte ich - auch von Amtswegen - anmerken, dass ein "besser" platzierter 3.nR die Absicherungssituation nahezu bestens beeinflussen würde. Damit bräuchte es unten eben nicht "noch" einen weiteren nR!

Sanierungsinfo
Bruchpilot 2025-05-25T16:47:48Z

Verstehe ich nicht ganz. Der Haken ist doch original. Warum Steffen den nicht gleich mitsaniert hat, war mir schon damals beim großen Palaver nicht klar. Außerdem sind die 3 nRs doch jetzt abgesegnet (und ohne die würde ich heutzutage wahrscheinlich auch nicht mehr einsteigen :-)).

Ringe:
2
sonst. Absicherung:
1S
techn. Bewertung:
VI, A1
Erstbegeher:
Dieter Braun, Rudolf Mohr, Reiner Braun
Datum:
22.5.1965

4 Kommentare

Normal
Bruchpilot 2007-12-12T15:44:24Z

War vom Hörensagen her wohl mal eines DER Testpieces der späten 60er Jahre. Die beiden Haken fand ich allerdings schon vor zehn Jahren gegen Ringe ausgetauscht. An die Begehung habe ich trotzdem keine allzu guten Erinnerungen. Bewertung kommt hin und die Tour ist halt ziemlich "unabgeklettert".

Normal
DrKaiSchürholt 2008-06-23T11:05:23Z

Schöne Tour an festen Waben und tollen, "unabgekletterten" Felsstrukturen. Ein oder zwei Ringe mehr und man könnte das auch gut vorsteigen, denn richtig was legen ist hier eher schwierig. Ansonsten bleibt die Toprope-Möglichkeit und die lässt sich gut genießen. Die Bewertung (7-) geht in Ordnung. Den Einstieg sollte man direkt probieren (nachdem man die lästigen Brennesseln und den anderen Bewuchs ein wenig eingeebnet hat).

Normal
Doc 2016-05-05T17:28:17Z

Einstieg ist mittlerweile Brennnesselfrei und die Route relativ sauber. Ansonsten sind die Vorkommentare zu beachten.

Normal
Bruchpilot 2017-04-02T18:34:53Z

Klasse Kletterei - Strukturen wie im Kalk! Na gut, ein bisschen Gefühl braucht es sicher, aber wer den Schwierigkeitsgrad beherrscht, kann hier schon mal einsteigen. Drei Sicherungen auf 20 m ... Klettern wie in Sachsen!

Ringe:
4
techn. Bewertung:
VI-, A1
Erstbegeher:
Fred Frey, Emil Gessner, Erwin Gessner
Datum:
17.7.1942

5 Kommentare

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ingo 2008-06-23T14:09:44Z

Super Tour mit tollen Felsstrukturen, die fester sind, als es von unten aussieht! Gleich vom Boden weg die Crux, entweder als Handklemmer oder Piaz (wenn man klemmt, wird es schwierig, einen Friend zu legen...). Auf Ringhöhe im Riß dann ein Rettungshenkel. Dann noch anhaltend zum 2. R, danach wird's deutlich leichter und lässt sich mit einigen Friends und Keilen auch gut absichern. Der Ausstieg nach dem 3. R. ist nicht mehr so toll, geht aber mit Baumhilfe gut. Der Bouldereinstieg kam mir sehr schwer für den Grad vor, kann aber auch an der Hitze gelegen haben... --> die beste Tour am Darstein!

Normal
Bruchpilot 2015-06-20T22:27:39Z

Bis zum 1. Ring noch ganz gängig: von der letzten guten Klemmstelle beidhändig anziehen, beide Füße hoch und weit rauflangen. Zum 2. Ring hin klemmt der Riss nicht mehr und man darf sich mit schlechten Schalen und Löchern abmühen (immerhin fester als es aussieht). Danach deutlich leichter! Am Stand könnte man natürlich umlenken ... aber das wäre doch schade, oder?

Normal
Doc 2016-09-11T19:36:27Z

Man kann unten einen Cam 2 legen und trotzdem noch klemmen. Ich würde nie auf die Idee kommen, das bei den runden Risskanten zu piazen. Zum zweiten R fand ich es schwerer als zum ersten. Einer der ganz wenigen Risse im Revier, wo ich mir die Hände getapt habe und es das Klemmen wirklich besser macht.

Normal
pwe 2018-08-04T14:55:07Z

Das Anklettern/Einhängen des 2.R ist heikel. Auch wenn es knapp über dem 1.R ist verkürzt ein Fr 3.5 die Sturzhöhe

Normal
Bruchpilot 2023-04-30T20:03:10Z

Nachdem ich letzlich am Stuhl-Nordriss sacken musste und heute hier ziemlich problemlos hochkam: dieser Nordriss ist sicherlich leichter als sein Pendant im Westen. Was jetzt keinesfalls heißen soll, er wäre 6+, wie ein unbekannter Scherzkeks im Gipfelbuch (1973!!!) vermerkt hat.

Ringe:
4
techn. Bewertung:
VI-, A1 & Sst
Erstbegeher:
Hans Laub, Fred Frey
Datum:
30.4.1960

5 Kommentare

Normal
gecko-klettern 2009-06-20T20:09:18Z

Nicht zu unterschätzen, Kraftausdauer und und etwas Technik sind Pflicht. Vom ersten zum zweiten Ring etwas Gas geben.

Sanierungsinfo
hjc 2010-06-02T15:08:11Z

Die letzten Meter an der Schuppe nach dem 4.R sind insofern bedenklich, dass sich dort ein offensichtlicher Haarriß gebildet hat. Wenn das Teil kommt, braucht es wohl keinen Sani mehr! Vorsicht ist also geboten! Man kann allerdings ohne das Ding allzusehr nach außen zu belasten aussteigen.

Normal
EDI 2010-09-18T17:08:39Z

Die Dornen im Riss zum 1.R fehlen derzeit ;) - Man kann also auch den Originaleinstieg mal machen...

Normal
Lilly 2021-09-13T23:01:30Z

Vorsicht, die Tour macht bei höherer Luftfeuchtigkeit wenig Spaß, da die Griffe zum Schmieren neigen.

Normal
Crag Commander 2026-05-25T11:14:45Z

Einfach eine Klasse Tour! Nach dem letzten Ring kann man einen Fr 2 oder 3 gut schieben oder einen zweiten dazu. Je nachdem geht vll sogar Fr 4 das müsste man mal testen. Über der Schuppe nicht zu weit wieder nach links und dann zügig rüber zum StandR. In die Schuppe lässt sich sorgenfrei der ganze Arm reinstecken, da ist man also Save;)

Im unteren Teil eigentlich gemütlich mit ein zwei schwereren Zügen

Eine klare Empfehlungen

Ringe:
5(davon nachträglich 4)
Erstbegeher:
Thomas Nöltner, Elmar Hasselwander
Datum:
28.7.1976

2 Kommentare

Normal
gecko-klettern 2009-06-20T20:12:54Z

Hervorragende Tour mit Pflicht zur Kraftausdauer am Ende der Tour. Kleiner Rock zwischen ersten und zweiten Ring in den Riss legen zur zusätzlicher Absicherung. Oben nach dem letzten Ring rechts raus mit noch genügend Saft in den Armen.

Historisch
Steff 2023-06-29T16:55:37Z

Die beiden nR müssen schon recht bald nach der Erstbegehung gesetzt worden sein. Jedenfalls hat Wolfgang Güllich in seinem Exemplar des Kletterführers von 1975 seine Begehung (die 2.) handschriftlich eingetragen und dabei schon 3R vermerkt.

Ringe:
3(davon nachträglich -1)
sonst. Absicherung:
Fr 2, Rocks
techn. Bewertung:
VI-, A0
Erstbegeher:
Hans Laub, Fred Frey
Datum:
21.5.1955

1 Kommentar

Normal
hjc 2023-08-12T14:57:51Z

Exemplarisch ist hier jetzt mal ein großes Lob fällig. Thomas hat mit den von ihm (an)gebotenen Programmtouren und and.Vorstandsaufgaben schon genug an der Backe - und kümmert sich doch noch kontinuierlich um solches Gewänd. Für den Ex-Vize samt Gattin trifft ähnliches zu, da wird nicht nur am heimischen Geierstein ständig vieles in Schuß gehalten. Und einige andere tun sich hier auch hervor.Insofern an der Stelle nochmals (m)ein Aufruf, dass v.a. hiesig verwurzelte Kletterer*innen sich in und an einzelnen erhaltenswerten Routen diesbezüglich ebenfalls engagieren. Meistens ist da ja schon mit ein bis zwei Stunden pro Route überaus viel zu erreichen.

Tourenlänge:
30m
Ringe:
4+ AR(davon nachträglich 1)
sonst. Absicherung:
2S
techn. Bewertung:
V+, A1
Erstbegeher:
Hans Laub, Albert Friedrich
Datum:
1.6.1963

5 Kommentare

Normal
gecko-klettern 2009-06-24T09:25:24Z

Unter sehr gut abzusichern mit Keilen und Friend`s. Sehr schöne und homogene Tour. Oben zum Ausstieg knifflig.

Normal
Doc 2012-03-24T19:13:59Z

Die cleane Rissverschenidung ist super und läßt isch mit gängigem Gerät (bis Cam 4 unten) gut absichern. Die Wand oben raus ist dann kräftig. Unter homogen verstehe ich was anderes (lange Rissverschneidung vs. kräftige und abrängende Ausstiegswandkletterei). Oben ist nicht alles fest, da stecken dann aber viele R.

Sanierungsinfo
Doc 2012-03-24T19:24:21Z

Also ich habe 5 R gezählt. Nach dem ersten R kommt noch eine Öse, wohl der letzte Ring von "Adieu Kurt" (sitzt mitten in der Route der Westverschneidung)

Sanierungsinfo
hjc 2015-07-22T15:12:33Z

Dem AR haben wir gestern nicht mehr bedingungslos vertraut - kling seltsam; deshalb jetzt vorübergehend ein Karo am R drunter hinterlassen.Bez. der "vielen" nR in der Route und eines Sansi-Beschlusses muss ich dort ja ehh antreten - und dann wird die Sache mal genauer inspiziert.

Sanierungsinfo
hjc 2017-03-10T14:44:04Z

(n)AR erneuert sowie nicht abgesproch. nR vorm 2.R entfernt (gemäß SanSi-Beschluss)

Tourenlänge:
35m
Ringe:
6(davon nachträglich 3)
sonst. Absicherung:
3S
techn. Bewertung:
VI-, A1
Erstbegeher:
Robert Breitsch, Winfried Eberhardt
Datum:
24.5.1964

2 Kommentare

Normal
Bruchpilot 2011-09-01T06:44:52Z

Eine versteckte Perle und mit Abstand die beste Tour auf der Südseite des Bavaria! Es beginnt mit 10 m Risskletterei der schärferen Art in absolut senkrechter Wand. Fester Fels und gute Sicherungsmöglichkeiten - Ausdauer aber von Nöten. Nach Stand auf dem Band geht es links weiter in die eindrucksvolle, leicht überhängende Wabenverschneidung. Drei Ringe bieten vergleichsweise üppige Sicherheit und der Fels ist viel besser als er aussieht. Die 3 m-Dornengirlande gibt zugegebenermaßen kein attraktives Bild und sollte mal entfernt werden (stört aber nicht wirklich). Der folgende breite Riss ist dann leichter, das Gestein dafür etwas mürbe. Vom luftigen Stand in der Geierscheiße führt der Originalweg 3 m rechts durch einen weiteren breiten Riss empor (Fr. 3,5) und erreicht über flechtigen, sandigen Fels das Normalwegband weit rechts vom Standring in der Westwand. Die Tour wird im Schnitt nur alle zwei Jahre mal geklettert, wobei die meisten Begeher offensichtlich nach dem 2. Stand links über die Scharfenberger-Variante weitersteigen. Die ist zwar relativ sauber, aber anspruchsvoller abzusichern.

Normal
hjc 2012-12-03T11:21:55Z

Der Einstiegriss ist sowas wie ein 'must do' (wenn man den 6ten Grad in der Nichthallenvariation beherrscht). Die Absicherung gestaltet sich recht übersichtlich, wobei v.a. ein Hex mittl.Größe die letzten Meter des Risses perfekt absichern helfen (wobei danach auch noch ein 3er-Friend sehr angenehm ist). Über den (nachträglichen) Bühler links oben am Rissende freut man sich ungemein.

Ringe:
3(davon nachträglich 1)
Erstbegeher:
Thomas Nöltner, Hugo Hasselwander, Elmar Hasselwander
Datum:
19.9.1976

1 Kommentar

Normal
Bruchpilot 2016-09-19T08:20:07Z

40 Jahre Honig Nordwestwand …. Warum in wenigen Zeilen ausdrücken wollen, womit man auch Nachmittage beim Psychiater zubringen könnte?
Vielleicht doch so viel: Zu eventuellen Fragen (auch gut gemeinten) nach der Sinnhaftigkeit oder Vertretbarkeit: Kein Kommentar! Die recht harmlos anmutende Routenbeschreibung hier relativiert sich jedenfalls sofort, wenn man einmal Hand angelegt hat. Der Fels ist auf weite Strecken baufällig – unabgeklettert sowieso – und die beiden, neben dem Normalwegring vorhandenen Fixpunkte sind mittlerweile leider auch Schrott. Wirklich verlässliche zusätzliche Sicherungspunkte ("Placements") sucht man vergeblich, passiert dafür jedoch gleich mehrere "Points of no return". Die E2-Bewertungen einer 'Wilden Jagd' oder einer 'Walpurgisnacht' im Daigger-Cron sind ein Witz im Vergleich hierzu und klettertechnisch groß leichter ist es eigentlich auch nicht. Nach heutigen Weichspül-Maßstäben müsste man für das Gesamtkunstwerk ungefähr 8- und E 3 auswerfen ... und die ganze Wand unter Denkmalschutz stellen!

Ringe:
6
techn. Bewertung:
VI-, A1
Erstbegeher:
Arno Zirkel, Emil Würz
Datum:
3.6.1950

3 Kommentare

Normal
hjc 2008-11-21T22:52:09Z

Die Meter zum Stand hin werden scheinbar immer mürber... Die Schlüsselstelle vom Stand weg ist bitter (v.a. wenn man Stand macht ;-))

Historisch
hjc 2013-03-18T10:22:32Z

aka "Zirkelweg"

Normal
EDI 2018-12-16T23:40:39Z

Eintrag im archiviertem GB vom 12.3.78:Kombi aus Alter Weg -> Zirkelweg: "a taste of honey" durch A. Kubin, W. Güllich

Ringe:
10+ AR(davon nachträglich -3)
techn. Bewertung:
V+, A1
Erstbegeher:
Hans Laub, Fred Frey
Datum:
23.7.1955

10 Kommentare

Normal
ingo 2013-07-15T15:19:45Z

Fand ich noch besser als die Nordverschneidung. Dazu noch plaisirmäßig abgesichert. Stand beim Wandbuch sinnvoll, damit man am runden Ausstieg nicht zu viel Seilzug hat.

Normal
Bruchpilot 2018-09-02T21:30:24Z

Möchte hier mal eine Lanze brechen für alle, die sich eventuell mit diesem Ultraklassiker schwertun oder getan haben. Es handelt sich definitiv nicht um eine Norm-7+. Im "Hoch hinaus" steht zu lesen, dass der Weg Ende der 70er auch schon mal als glatt 8 bewertet wurde. Die Wahrheit (so es sie gibt) liegt wahrscheinlich irgendwo dazwischen.

Sanierungsinfo
Timm Klein 2021-03-29T18:17:58Z

Habe heute nen AR gesetzt. Er befindet sich 1m unterm Gipfel an der Nische (weiter oben am Zaun, leider wegen brummenden PLatten nicht möglich). Man Klettert noch die Reinhard Karl "Ach du lieber Josef, rund isses"- Stelle und kommt dann an den AR. Will man den letzten Meter durch die Botanik unbedingt klettern, hat man leider das alte Problem.

Sanierungsinfo
Klaner 2021-03-30T14:10:45Z

...Timm, da irrst du dich. Dein Abseilring steckt genau in der isses Rund Stelle

Normal
jwe 2021-03-30T20:42:48Z

Die Tour ist im Ganzen eine runde Sache und insbesondere der (aller-)letzte Zug oben raus im wörtlichen Sinn. Ich bin da mal mit Schwitzfingern rechts zur (verflechteten) Kante gequert und dort etwas griffiger raus (ca. 7-, E1).

Die Schlüsselstelle am Dach ist "gewusst wie" und dann immer noch nicht einfach, aber die Bewertung kommt dann (stramm) hin.

Normal
Magges 2022-04-07T17:26:41Z

Danke für die Info.Hatte gehofft man könnte so das Dach umgehen.Mir wurde neulich erzählt es gäbe da eine Möglichkeit für max.7- zum Buch zu gelangen.Für die 7+ hab ich einfach nicht genug aufm Kasten.

Normal
minigolfer 2022-04-07T22:21:29Z

Am Überhang steckt reichlich Metall. Den kannst du problemlos mit einfachster Hakenzieherei und einem Cam3 technisch machen. Der Weiterweg zum Wandbuch ist teilweise etwas bröselig, aber hinreichend abzusichern.Oben muss dann etwas ernsthafter geklettert werden.

Normal
Bruchpilot 2024-05-13T09:11:28Z

Auch wenn der neue Führer quasi noch druckfrisch ist: die aktuelle Wegbeschreibung ist wenig hilfreich. Man steigt die Verschneidung hoch bis zum ersten stehenden Ring (sehr lang machen), steigt dann rechts ab und und quert unter dem Überhang (2.R) durch zu besagter Schuppe und zum Stand unterm Überhang. Ziemliches Gewurschtel und der Nachsteiger hat`s noch schwerer als der Vorsteiger.

Normal
Bruchpilot 2024-05-13T09:11:28Z

Zudem möchte ich meinen Kommentar von vor 5 Jahren noch einmal unterstreichen. Da ging mal grad garnix bei mir gestern :-(

Normal
hjc 2025-05-11T13:13:19Z

Der o.T., dh. ab etwa Wandmitte ist nicht sehr sauber - jammerschade.Ganz oben (letzter R) mittels eines Kiesels rechts außen "kletterbar f.d. S.-Grad". Mit nem Linksbogen tatsächlich einfacher, aber völlig ungeputzt!

Tourenlänge:
28m
Ringe:
4(davon nachträglich 1)
sonst. Absicherung:
1S
techn. Bewertung:
VI-, A1
Erstbegeher:
Elmar Hasselwander, Hugo Hasselwander, Josef Hasselwander
Datum:
13.10.1963

6 Kommentare

Normal
ingo 2009-09-28T13:08:40Z

Besser und vor allem fester, als es von unten aussieht! Geht am Überhang gleich anstrengend los, am nächsten R denkt man, man ist oben, aber es kommt noch ein Stück Rißverschneidung, wo auch mal geklemmt werden darf. Super!

Normal
ingo 2009-09-28T13:11:49Z

Auch hier täuscht der abschreckende Eindruck. Unten schon etwas moosig, stört aber nicht so stark. Vorm R 2 Friends, dann eine schon recht deftige Crux mit einem 1-Fingerloch, dann noch mal Friend 0. Die Waben kurz vorm 3.R (im Originalverlauf) sind dann leider ziemlich bröselig.In Kombination eine schöne gerade und lange Linie.

Normal
EDI 2010-09-11T18:53:42Z

Muss Ingo voll zustimmen - super Tour! Vom ersten zum zweiten Ring mal etwas weit.Der Rissüberhang geht gut (gute Wabengriffe und saugender Handriss). Nach dem nächsten Ring wills mal nicht mehr so gut klemmen, da empfand ich es am schwersten. Empfehlung!

Normal
Pedro 2015-08-12T01:43:38Z

Zum 1.R mit mittlerem und 1er Friend gut abzusichern; nach der Crux darf man jetzt den nR klinken (wenn ich die TDB richtig verstehe), so dass auch aufgrund der leichteren Kletterei bis zum nächsten Ring eigentlich nix mehr gelegt werden muss.Wir fanden das lohnend.

Normal
stummerwinter 2019-08-17T18:27:03Z

Anspruchsvoll für 7-, auch oben noch nicht gelaufen!Am besten kompletter Satz Fr mit nehmen.

Normal
Lilly 2020-05-31T23:27:37Z

Haben den direkten Einstieg geputzt, so dass er wieder gut kletterbar ist. Lohnende lange Linie. Der Riss ist gut absicherbar. Einen Siebenschläfer haben wir nicht vorgefunden.

Tourenlänge:
40m
Ringe:
5+ AR(davon nachträglich 2)
techn. Bewertung:
VI-, A1
Erstbegeher:
Hans Laub, Fred Frey
Datum:
25.11.1961

8 Kommentare

Normal
Sebastian 2011-06-13T20:23:14Z

Der Riss ist vom "Boden" weg gleich fordernd, lässt sich aber durch größere Klemmgeräte (Camalot 4 & 3) super sichern. Nach oben wird dieser bis zum Pfeiler dann immer leichter. In der Gipfelwand gibt es dann insgesamt drei Ringe, wobei besonders kleinere Kletterer am dritten Ring sich sicherlich über eine starre Exxe freuen.

Normal
AlexW 2012-06-25T09:45:52Z

Schon so lange nicht mehr geklettert und die ist wirklich ein Traum vom Anspruch (Riss, Verschneidung, Wand, 35m) - klasse Tour vom Hans. Das Wändchen oben fand ich gar nicht mal so einfach für 7-. Vom Absatz weg zum ersten Ring in das Wändchen rein passt ein CAM1 in Lette links zum Clip absichern des Rings (der weit steckt).

Normal
Doc 2016-04-09T18:21:08Z

Wunderschöner Riss unten. Kann man piazen, dann wirds aber ungemütlich mit dem Sicherungen legen. Ich habs durchgeklemmt, damit das auf Hand geht musste ich aber v.a. unten ordentlich den Veterinär machen, was die Fortbewegung nicht ganz einfach macht, geht aber. Kann man mit Cams zukloppen (v.a. Grösse 1,2,3), oben auch toll. Grosse Empfehlung an Rissfreunde.

Normal
Lilly 2018-05-05T15:06:48Z

Viele kneifen im oberen Wandteil zum dritten Ring in die Tour links aus. Auch Kleine können diese grifflose Passage direkt mittels Untergriff klettern. Echt spannende Stelle!

Normal
Pedro 2020-04-25T01:11:53Z

Für die 1.SL sollte man Risse mögen und/oder Piazen können und sowieso dem Grad gewachsen sein - kann schnell pumpig werden. Wir kletterten vorahnend die 1.SL mit Seil von oben. 2.SL: Allzu klein darf man aber auch nicht sein am 3.R. Fand die Wand richtig knifflig und klasse und top gesichert, ... und schwerer als VII-.

Normal
Rizzo 2022-05-28T11:16:47Z

Ein toller Weg. Der Riss unten ist schon knifflig und da brauchts Nerven und Reserven im Vorstieg! Absprunggelände ist schlicht gefährlich. Ich durfte nachsteigen und es war wie zu erwarten auch nicht einfach... Allerdings kommen die beiden Schlüsselstellen erst oben in der Wand. Diese sind echt genial, aber auch etwas längenabhängig. Für Kleine wird es schnell sehr hart. Dennoch empfand ich die Tour um einiges leichter als die Eselsplatte.

Normal
Bruchpilot 2025-04-13T12:52:29Z

Es kann natürlich jeder machen wie er will. Aber der Riss klettert sich völlig stressfrei mit Risskante für links und die üppig vorhandenen Griffe in der Wand mit rechts. Ganz unten zweimal Klemmen nötig, echtes Piazen gar nicht.

Tourenlänge:
17m
Ringe:
0
Erstbegeher:
Rudi Scheiber, Fred Frey
Datum:
26.7.1942

6 Kommentare

Normal
Herr G. 2011-12-18T12:26:27Z

Entgegen der Bewertung im Leckerschmeckerbilderbuch finde ich auch:Hier wurde in der Pfalz vor(fast)70 Jahren der untere 7.Grad gemeistert.Übrigens ohne die heutigen "Hilfsmittel".Die Schwierigkeit ist der Einstieg.Wurde,aber Hallo, in einem "Blockkletterführer" sogar mit "Fb 4+" bewertet!Ein paar Drahtkabelkeile genügen als Absicherung.Ansonsten schöne Züge an gutem Fels.

Sanierungsinfo
Herr G. 2012-04-02T10:03:04Z

...Ähem,also im oberen Teil steckt so ein Block seltsam in der Verschneidung verkeilt,groß wie ein Hängeschrank einer pfälzer Einbauküche.Sollte man sich mal anschauen...Bin gestern auf die Reibung des "Jabberzwischenquetsch"ausgewichen.Kein Aprilscherz!

Sanierungsinfo
DelaKocher 2016-08-06T22:54:08Z

Der Block sollte entfernt werden! Das schlimme ist das manche bestimmt im Vorstieg auf Adrenalin über dem Block einen 3er Friend verbauen da die Stelle dazu einlädt.. Sollte der Vorsteiger in diesen Friend fallen lösst sich der "Hängeschrank" und erschlägt mit seinen 200kg den Sicherungsmann!!

Normal
hjc 2020-02-10T12:49:02Z

Zur Absicherung im o.T.: die angegebenen beiden Geräte liegen dort, wo einem kein Block entgegen kommen sollte.Ich glaube (nach gestriger Sondierung), dass man bei minimaler Vorsicht dort keinen Ausbruch produziert.

Normal
Rizzo 2020-05-23T09:45:48Z

Der Einstieg ist klar die Crux... Wer dem Richterführer vertraut und denkt man klettert ne 6+ wird am Einstieg wahrscheinlich verzweifeln... Vor allem als Vorsteiger sollte man im 7er Bereich sicher unterwegs sein oder man ist ein Rissspezialist... Wer gut klemmen kann ist ganz klar im Vorteil. Selbst im Toprope war das ne harte Nuss..

Normal
minigolfer 2021-02-21T19:51:43Z

Ich denke, das die Kameraden Erstbegeher am Einstieg aufeinander gestanden waren. Des weiteren, Herr G., ist das vielleicht der pfälzische untere 7. Grad. Woanders wäre es wohl eher der gehobene 7. Grad. Dem muss man als VorsteigerIn jedoch durchaus nicht gewachsen sein, da man die Einstiegsmeter mit kleinen bis mittleren Cams komplett totsichern und notfalls A0 hochwursteln kann. Unter dem beklagten Brummblock liegt ein Cam 2, drüber gehen Cam4 und Cam0.5. Zum Baum oder Ring hilft ein Cam1.

Ringe:
7
techn. Bewertung:
V, A1
Erstbegeher:
Udo Daigger, Dieter Haenle
Datum:
6.3.1960

5 Kommentare

Normal
EDI 2008-07-27T21:47:33Z

Die erste Sl ist leichte, gut gesicherte Genusskletterei. Die 2. Sl ist um einiges schwerer, aber auch super abgesichert.

Normal
Doc 2009-08-23T21:10:15Z

Wenn mans irgendwie verpeilt nach der Verchneidung nach links aufs Band zum Stand zu queren, kann man auch zum Standring via sehr kurzer Kriechbandeinlage (Wandbuch dabei überwindend) gelangen. Trägt auch zur allgemeinen Erheiterung der Mitkletternden bei und sieht sehr unelegant aus.

Sanierungsinfo
Sebastian 2013-04-28T20:56:01Z

In Höhe des 3.R fehlt links ein größerer Block.

Normal
Doc 2014-08-17T18:08:47Z

Der fehlende Block in der ersten SL verändert m.E. den Weg nicht wirklich. Bissle Obacht zum ersten Ring, da hier nicht wirklich was vernünftiges liegt, bis dahin aber auch nicht schwerer als III und guter Fels. Ansonsten top bis zum Buch und wirklich Plaisir (große SU oben i.A. fix gefädelt), ganz toller Fels, sehr schöne Kletterei.

Ringe:
6(davon nachträglich -2)
techn. Bewertung:
VI, A1 & Sst.
Erstbegeher:
Hans Laub, Fred Frey
Datum:
4.12.1954

12 Kommentare

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ingo 2010-06-07T10:58:10Z

Finde nicht, dass es schwierigkeitsmäßig einen Unterschied macht, ob man in der Verschneidung piazt oder nicht. In beiden Fällen muss man auf dem seltsam glatten Fels auf die Füße vertrauen.

Normal
Bruchpilot 2015-09-12T15:35:37Z

Hab gestern mal die Piazvariante ausprobiert und bin auch der Meinung, dass sich das schwierigkeitsmäßig nicht viel gibt. Fragt sich allerdings auf welchem Niveau!? Links fand ich es allerdings deutlich wackeliger - der Fels klettert sich wie gespeckter Kalk. Die Bewertung 7 ist heftig old-school und Größe bei beiden Varianten nicht von Nachteil.

Normal
Herr G. 2015-09-12T21:54:09Z

Die original "old-school"-Bewertung war übrigens 7+! Beide Varianten haben folgerichtig mit glatt 7 nichts zu tun!

Normal
kubick 2015-09-13T10:04:33Z

Sorry, muss Herrn G. korrigieren - die "old school"-Bewertung war immer schon (seit der ersten freien Beg. irgendwann 1976) VII; wobei dahingestellt bleiben soll, ob das nun hart oder sehr hart bewertet ist...

Historisch
Herr G. 2015-09-13T23:13:26Z

Sorry, unter der Überschrift" Extremes Freiklettern im Wasgau" steht in den Vereinsmitteilungen der PK (1978)in einem Artikel von Hans Laub die Bewertung 7+!

Historisch
Herr G. 2016-06-14T20:51:08Z

Hmm, ich glaube, hier wurden vor wohl 40 Jahren ohne jede Rücksprache mit dem Erstbegeher eigenmächtig, ohne Protokoll, ohne Beschluss, ohne Antrag Haken entfernt und damit der Routencharakter verändert! Hohoho! Ja kann es denn wirklich sein, dass der damals neuen Freikletterdenke bei einigen Protagonisten der etwas schale Beigeschmack der Überheblichkeit, der Arroganz und des Verächtlichen beigemischt war?Umso erstaunlicher dann jetzt die verspätet-verkrampften Schulterschlussversuche! Aber wahrscheinlich war alles ja ganzganz anders, ähh.....gemeint!

Historisch
kubick 2016-06-16T19:31:53Z

Ja, das ist richtig! Aber die späten 1970er waren eine andere Zeit - gedanklich, politisch, gesellschaftlich... Vielleicht sollte bedacht werden, dass der Dezemberweg (ebenso wie der Oliverweg) exakt 38 Jahre zurückliegt. Und auch verstehen, dass die damaligen "Akteure" (zwei leben schon länger nicht mehr...)auch um ebendiese 38 Jahre älter, nicht unbedingt klüger, aber dennoch einsichtiger in Notwendigkeiten geworden sind. Wobei immer noch gelten sollte: Weniger H ist besser als mehr H. Die "Übeltäter hatten später mit dem Erstbegeher gesprochen und ihre Beweggründe erklärt. Man kam damals zusammen zur Übereinkunft, diese beiden Routen als "Denkmäler" für jugendlichen Überschwang zu belassen und nicht zurückzubauen - und das sind sie heute noch... Dies nur als sachliche, kletterhistorische Ergänzung zum etwas "angriffig-bissigen" letzten Kommentar.

Sanierungsinfo
Steff 2016-06-27T11:47:39Z

Am "ersten Stand" wird heutzutage kaum jemand tatsächlich Stand machen und als Sicherung sitzt der R sehr ungünstig, auch seilzugtechnisch. 1-1,5m weiter oben wäre alles paletti und niemand würde die fehlenden H vermissen. Die aktuelle Reepschnurschlinge im Schlaghaken ist marode. Die Schlüsselstelle ist im Übrigen in Reinhards "Zeit zum Atmen" verewigt.

Normal
Pedro 2016-06-27T22:33:46Z

Die Verschneidungsvarianten-Schlüsselstelle ist ja seit dem PK-Jahrbuch 2016 vortrefflich fotografisch vom Pressewart Thomas Schaub und klettertechnisch vom Umweltschutz-Referenten Günter Reinhardt dokumentiert: Top!!!

Sanierungsinfo
hjc 2018-11-07T18:59:07Z

Kennt wirklich einer jemanden der schon mal gesehen hat dass in den letzten 20 Jahren eine Seilschaft zu Beginn der Verschneidung noch Stand machte ;-)…Der 2.R sitzt jetzt endlich so, dass der Einstieg in die Verschneidung und der Weiterweg sehr gut abgesichert sind.Den H danach kann man m.E. ruhigen Gewissens rausfaulen lassen - ein Fr 2 darüber liegt bombig und versichert so den Weiterweg zum R an der Schlüsselstelle.

Historisch
hjc 2018-11-08T08:29:53Z

Vom ehem. Stand weg gab es früher 2H, obne in der Schlüsselpassage steckten orig. 3H.

Ringe:
8(davon nachträglich 1)
sonst. Absicherung:
3 S
techn. Bewertung:
VI-, A1
Erstbegeher:
Hans Laub, Fred Frey
Datum:
11.6.1962

7 Kommentare

Normal
Steff 2009-08-03T10:21:49Z

1.Sl: Finger- und Handriss, an der Schlüsselstelle muss man sich entscheiden: seichter Handklemmer oder passabler 2er Friend. Weiter oben klemmt es besser, Keile + Friends liegen gut.2.Sl: Von weiterem Standring rechts sandige Verschneidung hochspreizen und um die Ecke nach rechts mogeln. Vorsicht - lose Blöcke! Nicht verzagen, in der flechtigen Wand kommt ein rostiger Ring. Nach links in den Bruch queren (der Sicherungspartner darunter sollte in Deckung gehen) und den völlig mit Flechten bewachsenen Riss hoch. Sicherung auf den nächsten 15 Metern: mittlere Friends. Eigentlich ganz nett. Wo die Flechten aufhören, fängt der Schotter richtig an. Wieder nach links queren und über eine Rostgurke im Bruch zum (auch nicht so gut klingenden R).3.Sl: In mürber, sandiger Wand gerade (2R) und garstigen Überhang (R). Nach rechts und kurzen Rissüberhang (H) zum rettenden Baum. Stand im Taubenschlachtfeld.Summasumarum: Ein langer, erlebnisreicher Weg. Bewertung: gefühlt 8-.

Sanierungsinfo
hjc 2013-10-15T21:29:36Z

Die nachträglichen Standringe in der Höhle sitzen m.E. beide zu tief (um den Weiterweg vernünftig abzusichern). War halt eine Bohrmaschinen-lose Zeit und da wurde schnell mal auf Kniehöhe gehämmert. Plädiere für eine Versetzung - auch weil dort ehh jemand hin muss: der R zu Beginn der Wand der "letzten Länge" klingt sowas von hohl, da kann man sich nicht mehr drauf verlassen!

Sanierungsinfo
hjc 2018-08-09T08:33:46Z

3.Sl: wieder begehbar (vom neuen Standring direkt oberhalb der 2.Sl)

Sanierungsinfo
hjc 2020-07-07T14:33:39Z

Vor kurzem ausgiebig in den ersten 35m geputzt (im Rahmen der initialen Patenschaftsaktion durch Den DAV Karlsruhe) - cooler Einsatz!

Normal
hjc 2023-03-25T13:54:14Z

Mind. unten wurde sich bei der Erstbegehung mit einigen Ks technisch hochgewerkelt, an der abdrängenden Stelle stak auch ein H.

Normal
Bruchpilot 2023-10-08T13:55:54Z

Lohnendes, ganzheitliches Unterfangen!!! Die Agenten des Herrn, Frey und Laub, hätten sich sicher gefreut: die Route sah gestern in kurzem Abstand 2 Seilschaften/5 Menschen. Durch die Auslichtung werden die Dimensionen dieser Wand wieder richtig sichtbar, der geneigte Mittelteil ist in gutem Zustand und das Fixmaterial wirkt nun sehr vertrauenserweckend (im Gegensatz zu meinem letzten Ausflug ca. 2008). Schwerste Passage ist der Riss gleich ganz unten (anstrengend abzusichern, seichter Klemmer).

Normal
hjc 2023-10-09T10:09:21Z

Kurze Ergänzung: Mir fällt der Beginn der letzten SL am schwersten - das mag an meiner "beschränkten Reichweite" liegen.Mit einer Behegungsfrequenz wie letztes WE bliebe die Route halbwegs in Schuß - aber das ist schon wieder geträumt.

Tourenlänge:
27m
Ringe:
7(davon nachträglich 2)
sonst. Absicherung:
2S
techn. Bewertung:
V+, A1
Erstbegeher:
Elmar Hasselwander, Hugo Hasselwander
Datum:
24.8.1969

7 Kommentare

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Bruchpilot 2010-09-20T15:44:35Z

Dieses versteckte Hasselwander-Highlight lohnt (wenigstens einmal) den Weg zum Nasenfels. Es sollte aber trocken sein. Unten recht genussreiche Kletterei im 5. und 6. Grad, gefolgt von einer harten Einzelstelle, bei der eine gewisse Körpergröße gewiss nicht von Nachteil sein dürfte. Vom "rieeeesigen, losen Block" waren wir allerdings schon etwas enttäuscht!

Sanierungsinfo
Oli 2025-07-10T13:28:50Z

Jetzt im Team (A&D&O) komplett saniert, entsandet und gefegt sowie Altmetall (bis auf 1NH) entsorgt! ;-)Zur Ergänzung sind Fr.0,5+1+2 sehr angenehm!

Normal
Timm Klein 2025-07-13T14:45:59Z

Crux ist ein Längenproblem und für mich (176) tendenziell schwerer.

Sanierungsinfo
ingo 2026-04-01T09:42:00Z

Im Bühler beim Geländer befindet sich ein stark eingeschliffenes Maillon Rapide, das auch keinen Stempel hat.

Sanierungsinfo
hjc 2026-04-02T10:38:53Z

Maillon entsorgt - Problem aber noch latent. Will sagen: Habe mittlerweilse schon mehrfach Schraubglieder angetroffen, die vom Material her völlig unzureichend waren (nicht genormte "Baumarkt"-Ware).

Normal
hjc 2026-04-03T09:56:32Z

Die Sanierung obenraus, v.a. ein nR oberhalb des schwersten Zuges ist "naja".Wer topropen möchte braucht eine lange Schlinge oder nutzt besser letzten R.

Normal
Oli 2026-04-09T13:49:49Z

Der vorletzte R oben ist kein nR, sondern der "Ersatz" für den letzten verbliebenen NH. Wir hätten ihn gerne etwas tiefer plaziert, jedoch gab das die Felsqualität im Bereich der Schuppe nicht her.

Tourenlänge:
29m
Ringe:
2
sonst. Absicherung:
1S
techn. Bewertung:
VI, A1
Erstbegeher:
Paul Reithofer, Günter Christoph
Datum:
4.11.1951

5 Kommentare

Normal
hjc 2012-01-08T10:51:14Z

Wer "nur" den 6ten S.-Grad beherrscht oder einfach nur keine Rissüberhänge mag, kann über den u.T. von "Entfruster" den 2.R ansteuern.

Normal
Herr G. 2012-01-16T17:53:27Z

...Hier schick ich immer meine Spoklefreunde rein("8+ Onsight"),um Ihnen die nötige Demut beizubringen...

Normal
Doc 2012-09-08T18:22:37Z

Wie man dem Kommentar des Mister G. schon entnehmen kann, beileibe keine gängige 7. Der Rißüberhang ist hart und für meine Pfoten eine ungängige Klemmbreite. Für den Teil nach dem 2ten Ring sollte man sich evtl. noch was in der Größe von nem Cam 3 aufheben, da es dann doch noch recht keksig wird, bis man durch das Loch in den NW sieht, man im Falle eines Abgangs aber noch auf den Pfeilerkopf klatschen kann. Hatte ich leider nimmer am Gurt, es gehen zwar auch andere Sicherungen, war aber nicht so überzeugend. Obern raus dann siehe Ostwand-Variante zum NW.

Normal
Kurt 2014-03-23T19:28:32Z

Hab's ganz klassisch angegangen und war angenehm überrascht über den gutmütigen Weg, auch für den Grad, man müß halt auch mal gscheit klemmen und Crux ist praktisch toprope. Vor 1.R liegen gute Ks, 8er und Flachband im Überhang. Den 2.R kann man getrost auslassen, da kurz drüber 'ne bombensichere 11er liegt und obenraus nochmals 11er tief in den Fels gebastelt. Dem Krümelmonster bin ich aber nicht begegnet, gibt weitaus schlimmeres im Gewänd und Ausstieg läßt sich sorgenfrei aushangeln.

Normal
Pedro 2020-10-11T13:11:19Z

Ab 2.R: Kleine und mittlere Friends konnte ich auch unterbringen, wobei die nicht immer Ringqualität hatten, schon klar. Schwierige Stellen werden immer mit guten Zielgriffen belohnt. Zum Abseilen vielleicht lieber auf die Westseite wechseln, weil sich das Seil sehr schlecht abziehen lässt.

Ringe:
7(davon nachträglich 1)
techn. Bewertung:
VI-, A1
Erstbegeher:
Winfried Eberhardt, Roman Koch
Datum:
8.10.1971

4 Kommentare

Normal
Bruchpilot 2010-06-14T17:31:42Z

Wie beschrieben in zwei Seillängen eine der besten und eindrucksvollsten Asselstein-Routen in diesem Schwierigkeitsbereich. Lang, luftig, fester Fels, interessante Züge, wenig Magnesia-Hilfen. Nach der Schlüsselstelle am Scharfi-Ring kann links ein guter 1,5er Friend geschoben werden, bevor es wieder zurück nach rechts geht (an ausreichende Verlängerung denken). Tour endet genau an der Wetterfahne - bei Teilsperrung kann 4 m unterm Gipfel an R abgebaut werden.

Normal
Steff 2013-07-08T10:15:08Z

Recht unübersichtlich... Stand haben wir am Ende der Querung gemacht (vorsichtig mit dem abgespaltenen Block umgehen!), der Ring darüber war doof einzuhängen (angerostet, außerdem unvorteilhaft platziert). Dann wird man von den Griffen unweigerlich in den Nordstern geleitet, nur um sich zu fragen, wie man nach rechts zum R kommt. Es geht schon, aber das hat der Winne mit 6-/A1 bewertet? Respekt. Die auf den Ring folgende Gurke habe ich nicht einhängen können. Wer dies will, sollte eine Reepschnur parat haben.

Sanierungsinfo
pwe 2017-08-19T12:06:07Z

@Steff: Die Reepschnur ist nicht mehr notwendig da die Gurke durch einen R ersetzt wurde

Sanierungsinfo
hjc 2022-10-09T11:12:40Z

Ausstieg derzeit eher eine "Zumutung" ;_(

Tourenlänge:
25m
Ringe:
2+ AR
sonst. Absicherung:
2S
techn. Bewertung:
VI-, A1
Erstbegeher:
Rolf Ernst, Hans Laub
Datum:
19.3.1966

6 Kommentare

Sanierungsinfo
pwe 2009-08-16T10:47:40Z

Gehört von der Linie und der Kletterei zu den Klassikern. Oben raus sollte man noch Reserven haben (Keile und Kraft). Die eigentliche Schwierigkeit liegt allerdings im Einhängen des ersten Rings. Würde dieser 15cm tiefer sitzen könnte man ihn direkt vom Band klippen- den Tourencharakter würde das nicht beeinflussen.

Normal
Bruchpilot 2011-09-01T10:58:17Z

Gleich zwei Aufwertungen an ein und demselben Felsen ... Das hier nicht mal die Dämme brechen!

Normal
ingo 2011-10-05T18:10:55Z

Deutlich leichter und viel schöner als die Flugratte. Es gibt einen kleinen, aber sehr positiven Griff für rechts, von dem man den 1. R ganz gut "dynamisch" klippen kann.

Normal
gecko-klettern 2012-08-29T08:48:41Z

Nach dem zweiten Ring oben gut abzusichern. Einige Griffe und Tritte werden oben immer brüchiger und sind mit großer Vorsicht zu belasten.

Normal
Lilly 2020-05-25T23:17:44Z

Toller Klassiker, der sich gut absichern lässt. Aber stimme pwe zu, der erste Ring sitzt zu hoch. Der lässt sich für Kleine auch nicht mit der Panikexe vom Band klippen. Empfand die Kletterpassage am ersten Ring zudem als Crux. Der weiche Fels oben ist wenn man vorsichtig klettert, kein Problem. Über dem Dächle passt rechts ein ringwertiger Cam 1.

Normal
Oli 2022-04-25T13:42:58Z

Super Klassiker und ich freu mich schon drauf, wenn der Fels wieder ohne Sperrung ist. Eigentlich sitzt der 1.R für die schwere Passage genau richtig, denn direkt drunter liegt ein bomben Fr.2,5 im Riß, der einen gut zum etwas wackeligen Klippen des R absichert. Würde der R tiefer sitzen, hätte ich bei einem Abgang in der Schlüsselpassage bedenken, auf dem Band ungut einzuschlagen ...!? Vor dem Abschlußdächel ist auch noch eine gute SU an der Kante.

Tourenlänge:
45m
Ringe:
10+ AR(davon nachträglich -2)
techn. Bewertung:
VI-, A1
Erstbegeher:
Walter Ehrhardt, Karl Mühe, Hugo Erhart
Datum:
24.6.1956

2 Kommentare

Unfall
pwe 2007-10-18T22:57:49Z

1998: Kletterer legt keine Sicherung und stürzt vorm 1. Ring. ==> Schwere Kopfverletzungen

Ringe:
10(davon nachträglich -2)
techn. Bewertung:
VI-, A1
Erstbegeher:
Walter Ehrhardt, Hugo Erhart
Datum:
14.9.1952

6 Kommentare

Normal
hjc 2007-11-08T17:23:57Z

Bis zum Stand (30 m) durchaus empfehlenwerter Klassiker.

Normal
hjc 2007-11-08T17:33:21Z

Der Block nach dem Stand läßt sich ganz gut überspreizen - aber trotzdem: Vorsicht!

Normal
Bruchpilot 2014-03-15T14:13:14Z

Im kurzen Rechtsquergang nach der Einstiegsverschneidung (mit "Handriss") klebt in der Wand ein pittoreskes "Blöckchen", bei dem es sicher gesundheitsförderlich ist ein gewisses Fingerspitzengefühl walten zu lassen. Die Schlüsselstelle in der orangenen Wand oben ist ein übles Längenproblem (nicht für mich!) oder deutlich jenseits des 7. Grades. Toller, luxuriös gesicherter Weg!

Sanierungsinfo
hjc 2014-03-15T16:44:10Z

Wg. luxuriös: ganz oben sollte ich m.E. schon nochmal die Bohrmaschine hinhalten...

Historisch
hjc 2014-06-26T17:52:07Z

letzte SL durch Hans Laub, Fred Frey am 30.5.1953

Sanierungsinfo
hjc 2014-06-26T17:59:36Z

Der Routenbeschreibung kann man den Zustand nach der aktuellen Sanierung (letzte SL) entnehmen. Ich bin dort auch deswegen aktiv geworden, weil der heutzutage genutzte (nachträglich gesetzte, aber sehr sinnvoll platzierte) Standring direkt an der Kante den alten Standring rechts auf Kniehöhe doch irgendwie nutzlos machte.Für den Weiterweg (letzte SL) ist der R jetzt positionsoptimiert und im Ausstieg oben gibt es nen Bühler (zweitletzter H, weil dort die Felsquali sehr gut war).

Ringe:
6+ AR(davon nachträglich 1)
sonst. Absicherung:
3 S, mittl. Fr, Rocks
techn. Bewertung:
VI, A1
Erstbegeher:
Elmar Hasselwander, Hugo Hasselwander
Datum:
24.6.1971

5 Kommentare

Historisch
hjc 2011-09-27T08:34:46Z

Urspr. links der S-Kante auf dem "Alten Pfeilerweg" weiter.

Normal
Herr G. 2013-10-16T18:24:05Z

Für jeden Durchschnittsweg am Pfeiler Kommentare,aber hier: Die beinahe übliche Pfälzer Unbekümmertheit!Herr G.,so sei es: Klar der beste Weg am RB-Pfeiler.Von mehreren Begehungen blieb mir der gute Fels in Erinnerung,der delikate Aufrichter in den Verschneidungsausbruch am 2.R die fingrige Schlüsselstelle am 3.R und der Gebrauch von einigen Mobilsicherungen zwischendrin.Unbedingt machen!

Normal
Lilly 2018-10-23T21:55:01Z

Kann dem Herrn G. nur zustimmen: geniale Tour. Und der Aufrichter verspricht großes Kino. Von einfach katholisch, bis doppelt katholisch oder atheistisch - alles wurde schon beobachtet...

Normal
cineforo 2023-05-03T21:41:32Z

Wirklich ne klasse Tour. Und ja von großem Kino kann ich auch berichten, zuerst doppelt katholisch, danach nochmal einfach katholisch. Dann hat mich der Ehrgeiz gepackt, man will ja schließlich nicht mit den Knien klettern...hab alles probiert, rechter Fuß hoch ging nicht, linker Fuß hoch ging nicht. Hab mich so was von dämlich angestellt und derart aufgerieben, dass ich nach 20 Minuten mit blutigen Knien und schweißüberströmt aufgegeben habe...aber ich komm wieder so lange bis ich wirklich Atheist bin...

Normal
Sitzgurt 2023-05-04T07:41:18Z

Danke fürs Mitklettern, cine.. Bitte mehr davon.

Tourenlänge:
40m
Ringe:
4+ AR
sonst. Absicherung:
3S
techn. Bewertung:
VI-, A1 & Sst
Erstbegeher:
Rolf Ernst, Hans Laub
Datum:
2.6.1964

2 Kommentare

Normal
Herr G. 2013-08-14T19:47:33Z

...Bisher kein Kommentar zur Juniwand!Hier meine Abhilfe:Ein großer Weg an einem wunderbar hohen Turm!Ist durch die Baumfällungen in einem weniger bewachsenen Zustand als im letzten Jahrtausend!Am Einstieg konzentriert bleiben,den Sicherungsmann/frau am Eichenstumpf oberhalb festmachen,sonst gibt es im Falle eines Falles einen Synchronabgang zur Forststraße!Ansonsten warten 40 klassische Klettermeter auf den keilbewehrten Aspiranten.Natürlich enden Ringbandkneifer am Rinnthaler Dorfpranger,der Ausstieg gehört dazu!

Normal
Oli 2024-05-27T13:46:48Z

Immer wieder ein großartiger Klassiker! Ist jetzt wieder dornenfrei und durchgefegt.

Ringe:
5
techn. Bewertung:
VII-, A0
Erstbegeher:
Rudolf Mohr, Dieter Braun, Reiner Braun
Datum:
30.4.1966

5 Kommentare

Normal
Herr G. 2011-12-21T10:48:54Z

Meinen tiefen Respekt vor den Erstbegehern! Neben dem Lagerweg am Spirkelbacher ein weiterer Siebener aus der "Vorzeit". Die Schlüsselzüge an Auflegern mussten wohl auch schon damals zwingend freigeklettert werden. Klasse!

Normal
Bruchpilot 2015-07-13T13:15:06Z

Bin nach wie vor Fan dieser Tour - aber objektiv betrachtet sind nur noch die 5-6 m rund um die Schlüsselstelle gut in Schuss (vermutlich weil`s da überhängt und keine Flechten wachsen). Davor und danach ist es natürlich auch noch kletterbar, hinsichtlich der Wegfindung jedoch kompliziert und von der Gesteinsqualität her deutlich bescheidener.

Sanierungsinfo
hjc 2018-09-10T16:38:56Z

Eine San. des H unten (1.Sl) lohnt nicht, weil davor nicht sonderlich solides Gestein sowie nahe beim H ein perfektes Friend-Loch.Mind. 2m weiter unten würde ein Bohr-H schon viel mehr bringen - und höchstwahrsch. dazu führen, dass es öfter auch von unten und damit originaler geklettert würde.

Normal
Lilly 2024-08-27T21:56:09Z

Längige Crux an Sloopern im Überhang. Schade, hab keine Lösung gefunden. Ansonsten durchaus interessante lange Route.

Normal
hjc 2024-09-01T14:34:40Z

Am Sloper (li. der Rissspur) mit Links (ggfalls beidhändig) lässt sich der re.Fuß auf den - vorher - Griff am Überhang (re.außen) setzen. So dann anblockieren und mit Rechts ins m.W. abschüssige Lettenloch...

Tourenlänge:
28m
Ringe:
3+ AR(davon nachträglich 2)
Erstbegeher:
Thomas Nöltner, (v.u.g.)
Datum:
20.7.1977

5 Kommentare

Sanierungsinfo
hjc 2009-09-28T13:25:07Z

2.R ist schon sehr dünn...

Sanierungsinfo
Herr G. 2013-10-20T16:56:01Z

Hallo Herr Felswart! Hier spricht ihr technischer Berater: alle 4 Ringe in der direkten, zentralen und der zentralen Direkten sollten bezügl.eines "Umtausches" überprüft werden!

Sanierungsinfo
hjc 2015-09-11T10:03:50Z

2.R saniert (der alte muss, nach fotogr.Doku) noch abgeflext werden. Hab' zudem den ehem. einzigen H - der schonmal "bescheiden" saniert wurde - durch einen wirklich grundsoliden (langen) Bühler ersetzt. Auch hier kommt das "Alteisen" nach fotogr.Doku noch weg.

Historisch
hjc 2020-12-03T08:43:43Z

Vor den Zeiten des nAR wurde - orig. - rechts haltend zur SU am Fuß des Gipfelaufbaus oder altern. links haltend zum letzten R in der Großen Süd ausgestiegen.

Normal
hjc 2020-12-03T09:04:16Z

Beim Verlassen der sandigen Nische bietet es sich an links drüben einen R aus der Superdirekten mitzubenutzen.

Tourenlänge:
28m
Ringe:
6+ AR(davon nachträglich 4)
Erstbegeher:
Thomas Nöltner, Andreas Kubin
Datum:
10.7.1977

18 Kommentare

Normal
hjc 2012-06-28T13:53:34Z

Ach so: Ich halte den 4.nR für ziemlich überflüssig (zumal darunter auch vernünftig ein Friend platziert werden kann).

Normal
Herr G. 2013-01-24T16:11:58Z

...Also ich weiß ja nicht,welcher 80er-Plastikhosenhedonist hier die nR´s gesetzt hat:es droht bei Nichtbeherrschung der Kletterschwierigkeiten zwischen den ersten beiden nR´s ein Bodensturz,also aufpassen!

Normal
jsc 2014-02-10T17:01:07Z

Tja Hr. G hat mal wieder recht :-)! Wie kommt man auf die absurde Idee nach oben hin, bei akzeptablen Fluggelände, geringere Ringabstände zu setzen als am Einstieg?? Achtung Bodenkontakt zw. 1. und 2. R. möglich, dass da noch nichts passiert ist bei den z.T. filigranen Einhängegriffen......

Normal
Herr G. 2014-03-10T21:15:41Z

...So,hier noch mal der Herr G.: Glaube,die Bodensturzgefahr ließe sich durch ein Höhersetzen des 1.nR´s beheben!Direkt vor dem jetzigen 1.R liegt noch bei einer SU eine solide Kniehebelklemme.Grüße an den Felswart!

Normal
pwe 2014-03-23T18:04:17Z

Zwischen 1. und 2. Ring kann man einen schmalen Friend legen. Das betreffende Loch ist offensichtlich und "wie dafür gemacht". Dass ich das früher nie gesehen habe....

Normal
Herr G. 2014-06-13T20:48:28Z

...Tss,tss,da hat mich wohl jemand beim Wort genommen und den 1.nR nach oben versetzt!Aber was ist jetzt eigentlich schlimmer,das eigenmächtige Versetzen eines ohnehin nachträglichen Ringes,oder das Anpreisen gebohrter Friendlöcher?

Normal
Dirki 2014-06-14T09:10:49Z

Wo hat denn da jemand ein Friendloch gebohrt ist mir noch gar nicht aufgefallen, allerdings bin ich an dem eigentlich schönen Fels nur noch äußerst selten, da der ja meistens völlig überlaufen ist. Die von irgend einem Idioten gesetzte Franzosenöse hab ich allerdings auch schon bemerkt, sieht einfach unschön aus, in dem Klassiker. Vorher hatte die Tour wenigstens noch einen gewissen Anspruch, jetzt ist es eine weitere 0/815 Sportklettertour, an diesem zugepudertem Kletterkurs und Toperope- Felsen.

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jsc 2014-06-18T15:33:09Z

Wo da ein passendes Friendloch sein soll ist mir ein Rätsel, seit dem nachträglichen einbohren der Tour war da nichts gescheits zum absichern vorhanden!!! Vor vielen Jahren saß zw. dem 1. und 2. Ring schon mal eine kleine Öse die dann wieder entfernt wurde! Dass die Tour absolut paradox ein gebohrt wurde ist ja wohl Fakt! Aber was dies mit einem gewissen Anspruch zutun haben soll ist mir schleierhaft, wenn ein Griff vor dem 2. Ring abgebrochen wäre, wäre es,trotz nR blöd ausgegangen. Wenn ausgenagelt wird, dann gleich den langen Eugen mit, da die "fast nie" geklettert Original-Nöltnervariante die Wand schräg durchläuft.... in den 80igern habe ich nie einen darin gesehen! Ausnageln bedeutet auch die absolute Toproperoute..... Ich finde es sicherheitstechnisch gut aber die Vorgehensweise bekloppt!

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Oli 2014-06-23T13:47:42Z

Nach vielen internen Gesprächen darüber ist es also geschehen. Endlich hat sich ein fleißiger Helfer erbarmt und den nR an eine sinnvolle Stelle gesetzt, die den bis dato möglichen Bodensturz verhindert. Wer der Pseudosicherung über der früheren Ringplatzierung getraut hat, hatte entweder genügend Reserven oder ausreichend Gottvertrauen, daß alle Käntchen schon halten werden. Wegbrechen oder ein wegrutschen durfte einem auf dem Weg zum 2.R allerdings nicht passieren. Zum jetzigen 1.R liegt eine SU und davor ein Fr. Danke dem Unbekannten!

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pwe 2014-11-03T19:57:45Z

Ich fasse zusammen:

  • Der erste Ring wurde versetzt.
  • Mit der jetzigen Position reduziert er die Gefahr des Bodensturzes deutlich, sollte auf dem Weg zum 2.R etwas schief laufen.
  • Allerdings sitzt der versetzte R jetzt mitten in der Crux und lässt sich unter Umständen nur schlecht clippen so dass man vor dem ersten R auf den Boden fallen kann....
  • Deshalb ist, um die Gefahr eines Bodensturzes vor dem ersten R zu vermeiden, das Legen einer mobilen Sicherung jetzt zwingend. Hilfreich ist hier das schmale Lettenloch RECHTS der Sanduhr. Die SU selbst wird vermutlich nicht halten und der Fr. vor der SU ist zu tief.
  • Das aufgebohrte Friendloch existiert immer noch. Da es sicherungstechnisch nicht mehr notwendig ist wird es jetzt als Griff genutzt...
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stummerwinter 2015-04-27T09:09:23Z

Im aktuellen Zustand gemacht, naja, ob das jetzt sicherer ist...der erste Friend (C4 1) liegt solide, ob der andere darüber (C4 0.5, Sanduhr fädeln dort: iss klar!) hält, naja, klingt eher hohl...Ich fand das mit tiefem Ring angenehmer, auch ohne das gebohrte Lettenloch (da bekomme ich meine Finger nicht rein als Griff)...

Normal
Pedro 2016-02-08T12:32:52Z

oben eher definiert (mit Längenzug in direkter Linie am letzten R) u. ohne rechte mobile Sicherungsmöglichkeiten zum ARoder aber: beim letzten R in Linksbogen (hier geht eher 'was Mobiles).

Sanierungsinfo
ingo 2016-05-11T09:29:22Z

Olis Euphorie kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen. Der 1. R ist m.E. jetzt zu hoch, es haben sich auch einige Leute am Fels darüber beschwert. Vielleicht könnte man eine Position zwischen der alten und der neuen finden. Das Lettenloch rechts der Sanduhr habe ich nicht gesehen, man klettert ja auch eher links(?) Sollte im SANSI noch mal thematisiert werden.

Historisch
hjc 2017-09-12T10:24:12Z

die Einrichtung des dir. Ausstiegs (4. u. 6.) erfolgte "erst" etwa Mitte der Achtziger (von wem auch immer)

Sanierungsinfo
peanca 2018-10-01T14:48:11Z

gestern mal wieder die Route geklettert. Das Lettenloch wo zwingend eine Mobile Sicherung gelegt werden muss vorm ersten Ring ist schon ganz schön aus gefetzt Sanduhr ist schon länger raus gerissen und scheinbar legen auch welche ins weiche Gestein links Sicherungen , dass zu befürchten ist, dass irgendwann der gesamte Bereich da rausgerissen wird. Evtl zur Felserhaltung doch mal wieder über einen Ring an dieser Stelle nachdenken.

Normal
FabianR 2024-09-18T22:12:57Z

Beim Abseilen habe ich versucht, ein solides Placement vor dem ersten Ring zu finden. Dem vorgeschlagenen Cam 0.4 würde ich nicht mehr wirklich trauen wollen. Der Fels an der Friendstelle (so es denn die richtige war?!) sah schon ordentlich erodiert aus. Der Weg zum 1. R erschien wir weiter als alle Abstände zwischen den Ringen weiter oben und das ergibt für mich keinen Sinn.

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Pedro 2024-09-19T23:41:50Z

Cam 0.4 in Lette passt und sichert vertrauenswürdig; ggf Panikexe für Franzosenöse nutzen (Ringdurchmesser allerdings für zwei Norm-Karos zu klein). Sicherungszustand top in Bezug zur Tour-Historie. Bitte auf Chalk verzichten - merci ;-)

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Ollo 2026-04-06T14:24:24Z

Ich sehe das auch so wie Fabian und peanca. Aber wahrscheinlich muss erst was passieren bevor was passiert.

Ringe:
7+ AR(davon nachträglich 1)
sonst. Absicherung:
3 S
techn. Bewertung:
VI-, A1
Erstbegeher:
Hans Laub, Fred Frey
Datum:
14.5.1960

4 Kommentare

Historisch
pwe 2000-01-01T12:00:00Z

Richard Mühe: "Zur historischen Richtigkeit noch folgende Anmerkungen:Der überrwiegende Teil von "Idealausstieg" gehört zum "Im Westen nichts Neues", die kurze Verbindung also vom Jubiläumsriss nach links zum "Im Westen.." wurde von mir damals mit Blick darauf erstbegangen, daß der originale Ausstieg vom "Jubiläumsriss" ein nicht so eleganter "Auskneifer" ist.Und: Der "Idealausstieg" als oberster Teil von "Im Westen.." wurde von mir damals zähneknirschend als Kompromiß erstbegangen…"Eigentlich wollte ich ´78 "Im Westen nichts Neues" komplett begehen. Ich stand zu dieser Zeit aber wegen des sog. "Pfälzer Hakenstreites" ziemlich unter Druck: Eine Fraktion von PK-Rebellen hatte mir im Namen des Vereins schriftlich angedroht, in allen meinen Neutouren nicht nur die Haken abzusägen, sondern auch entscheidende Griffe abzuhauen... sollte ich in meinem "schändlichen" Tun nicht bleiben lassen.Ein solches Schicksal wollte ich dem unteren Teil von "Im Westen..", speziell der Kieselpassage nun wahrlich nicht zumuten, also richtete ich erst einmal nur den oberen Teil ein und "verband" ihn mit dem Jubiläumsriss. Dass das dann solange dauerte bis der Zwist und sog. "Pfälzer Hakenstreit" zu Ende gegenagen ist und "Im Westen.." gefahrlos eingerichtet werden und entstehen konnte, ist Geschichte."

Historisch
hjc 2000-01-01T14:37:05Z

Wolfgang G. hat den Riß 1976 zwar frei, aber nicht rotpunkt begangen, nachdem Richard M. zuvor einigemale im Toprope gezeigt hatte, daß der Riss bei 7- frei zu klettern war.Kurz darauf wurde die Tour von dann von R. Mühe "all-nut" und clean (ohne die Rostgurken) rotpunkt geklettert.

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Herr G. 2011-12-17T19:52:48Z

Tja, hier stimmt die Linie, gibt´s z.B. im F-Jura so nicht!Auch nicht so eine Historie, unsere Highend-Youngsters & Ladies verweigern hier gern mal den Vorstieg. Grund: Die Schlüsselstelle im oberen Rissteil muss immer noch mit Keilen (evtl. gar besser als Friends) gesichert werden.Also: 500€ am Gurt bringen´s nicht wirklich, solides Lege-und ein wenig Klemmhandwerk sind von Nöten.

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Lilly 2018-06-20T18:41:28Z

Der Riss schluckt problemlos alle Cams bis Gr. 2 und läßt sich (auch an der Schlüsselstelle) gut klemmen. Nach dem Riss kommt ein guter Schüttelpunkt und dann konzentriert durch die Platte. Dort am besten die Ringe wegen Seilzug verlängern.

Tourenlänge:
50m
Ringe:
11+ AR(davon nachträglich 4)
techn. Bewertung:
VI, A1
Erstbegeher:
Hans Laub, Inge Schlager, Fred Frey
Datum:
25.6.1955

3 Kommentare

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Doc 2010-05-29T20:47:34Z

Perfekte, abwechslungsreiche und lange Linie. Absicherung problemlos (bissle aufpassen, das man sich in der ersten Sl keinen zu argen Seilzug bastelt, weil mam eigentlich dauernd zu den reichlich vorhandenen Ringen noch was legen könnte). Bouldereinstieg, Schulterriss, Handriss, Platte, Fingerriss und Henkelüberhang wird einem alles geboten!

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Lilly 2024-08-21T19:55:00Z

Eine sehr klassische tolle Linie. Habe heute die komplette Tour in einem Rutsch geklettert (60m!). Dadurch zusätzlich anspruchsvoll mit dem ganzen Geraffel am Gurt. In der 2. SL hatte ich leider ziemlich starken Seilzug, was den Aufrichter am letzen R auch noch mal sehr spannend machte. Ansonsten ist der Anfang vom breiten Riss kniffelig (Cam 5 + 4) und die Wandstelle oben zwischen den beiden R unterhalb des Bandes. Die Tour ist leider etwas rollig, geht aber trotzdem noch zu klettern. Oben in der 2. SL im Überhang wohnt ein süßer Siebenschläfer. Wir waren beide ziemlich erschrocken voneinander. ;) Ansonsten braucht man keine Risstechniken für die Tour. Bin das meiste auf Reibung ausgespreizt hoch. Wer den Grad solide klettern kann, unbedingt mal machen! Und nicht vom Einstiegsboulder frusten lassen, der ist nachträglich. Den darf man ruhig A0 klettern, der Rest ist immer noch anspruchsvoll genug für 7-.

Tourenlänge:
50m
Ringe:
7(davon nachträglich 1)
sonst. Absicherung:
mS
techn. Bewertung:
VI, A1
Erstbegeher:
Rolf Ernst, Robert Breitsch, Dolf Jung
Datum:
22.8.1964

5 Kommentare

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pwe 2011-03-16T18:05:15Z

Zum ersten R ist konzentriertes Klettern angesagt. Leider sind Griffe und Tritte z.Z. nicht richtig sauber, was die Sache nicht leichter macht. Für den 2.R ist eine präparierte Schlinge mit offenem Karo ("Überstrecker") sehr hilfreich. Danach nicht all zu hektisch über Kieselplatte zu rundem Riss. Wer es bis hierher geschafft hat, braucht sich vor dem Rest nicht zu fürchten.

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Steff 2013-04-15T07:54:36Z

Aktuell relativ sauber. Dennoch: Für 7 ganz schön hart. Es ist erst vorbei, wenn man, deutlich über dem 2. R., den ersten passablen Seitgriff im unten sehr runden und abschüssigen Riss zu fassen bekommt, der Schritt nach rechts zum Riss erschien uns als der schwierigste Zug des Ganzen. Keine Möglichkeit für mobile Sicherungen in der Platte. Man beachte das Datum der Erstbegehung.

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pwe 2014-04-01T21:40:53Z

Der letzte Ring befindet sich exakt 36m! über Grund. Also Vorsicht beim Ablassen

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Oli 2021-09-13T14:12:52Z

Zum 1.R liegt solide Fr.2 + Fr.1 + Rock 7 im Rißwulst. Für Kleine ist es ganz bitter, den 2.R einzuhängen. Bzgl. Schwierigkeit bin ich für eine Anpassung nach oben: 7+! Unabhängig davon ist es eine pfiffig-geniale "Oldschool" Kletterei.

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Oli 2025-09-01T13:49:14Z

Gemeinsam mit dem Felspaten hier und in den Nachbarwegen entdornt und gefegt. Jetzt machts wieder Spaß ;-)! Ist uns schwerer gefallen, als die "Moderne Zeiten"!

Tourenlänge:
18m
Ringe:
2+ AR(davon nachträglich 1)
sonst. Absicherung:
Fr 1.5
Erstbegeher:
Wolfgang Güllich, u. andere
Datum:
1978

10 Kommentare

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Doc 2009-12-05T18:48:03Z

Kann man noch gut im Toprope mitnehmen und genießen, wenn man vorher die Südverschneidung geklettert hat. Sehr lohnende Gleichgewichtsübung an kleinen Leisten, die im Vorstieg aber wohl eher das Prädikat "spannend" hat.

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Steff 2012-05-22T16:28:18Z

Lässt sich mit kleineren Cams gut absichern und der Fels ist bombenfest.

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Bootsmann 2014-04-15T10:47:46Z

Fand das Einhängen des ersten Rings relativ wacklig, und man sollte sich dabei gut drauf konzentrieren, daß einem die Hufe nicht abrutschen. Hab den weiteren Weg als ziemlich pressig in Erinnerung. Saubere Rotpunktbegehung steht noch aus...

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Lilly 2018-05-09T15:17:00Z

Bis zum ersten Ring konzentriert klettern, erst danach gut absicherbar. Spannend, wenn man direkt über das Loch klettert, der kl. Friend im Loch hält!

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Rizzo 2021-06-07T10:09:07Z

Schwierigkeit überm ersten Ring und dann wieder zum zweiten Ring hin. Sehr schöne Boulderstelle... Einbeinige Kniebeugen zu beherrschen, wäre definitiv an der ersten Stelle kein Nachteil. Danach muss man die richtige Position der Füße und Hände finden und entweder komplett auf Reibung stehen können und gleichzeitig die Winzleisten petzen können oder drauf vertrauen, dass der eine spitze Winzkiesel Halt genug bietet. Danach kommen dann die "Henkel" und ist purer Genuss. Saubere Topropebegehung steht noch aus. Vom Vorstieg dieser Route bin ich allerdings noch gaaanz weit entfernt... Sehr geile Kletterei...

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Rizzo 2021-06-07T10:12:54Z

Was die Bewertung angeht. Also für mich persönlich hat sich dass eher nach 7+ angefühlt...

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lepesantben1 2022-03-12T19:11:33Z

Wunderschön, da meinst dich hats in die Red Rocks verschlagen. Super Felsqualität.

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Heckeguschtl 2022-09-03T23:17:52Z

Tolle Tour und besser abzusichern als man denkt. Bin zunächst im TR ohne ernsthafte Ambition auf Vorstieg eingestiegen. Dann gleich eine solide Lösung für die Schlüsselstelle (bei + nach 1.R) + einige wichtige Placements in den Runouts gefunden und im nächsten Versuch den Durchstieg abgeholt. Dass ein Güllich-Klassiker in dem Grad (zumindest technisch/physisch) so gutmütig sein könnte, habe ich überhaupt nicht erwartet. Sonst wird doch schon in den "gewöhnlichen" 7ern in der Pfalz immer absurdes für den Grad verlangt...

Normal
hjc 2023-04-22T21:45:40Z

Zum 1.R zwar "flach", aber Klettern sprich Festhalten muss man sich da schon. Absicherbar bis dahin? - nicht wirklich.

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Timm Klein 2023-05-01T17:54:17Z

Cam 1 in der Traverse zum AR entspannt das Gemüt

Tourenlänge:
21m
Ringe:
1+ AR
sonst. Absicherung:
2S
techn. Bewertung:
V+, A1
Erstbegeher:
Elmar Hasselwander, Hugo Hasselwander, Robert Breitsch
Datum:
28.8.1966

4 Kommentare

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pwe 2009-01-05T10:59:41Z

kann mit einem Satz Rocks perfekt abgesichert werden.

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DrKaiSchürholt 2009-10-11T10:37:07Z

Ob Rocks oder Friends hier kann nach Herzenslust so einiges gelegt werden. Einige Keile kann man "von hinten durchstecken", weshalb sie den Friends sogar vorzuziehen sind. Der Friend 3 (an der etwas abdrängenden Stelle noch vor den R) und der Friend 0.5 (im Ausstiegsriss links hinten) waren sehr hilfreich. Schade, dass es so wenige "leichtere" Touren am Rötzensteinpfeiler gibt.

Sanierungsinfo
hjc 2017-08-18T14:18:49Z

Der nAR war nicht sonderlich vertrauenswürdig, weshalb ich - etwas weiter oben - heute mal nachgebessert habe.Der alte Gerüstanker könnte bei Gelegenheit noch raus.

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Pedro 2024-10-18T16:28:14Z

...Cams UND Keile immer aus stabiler Position zu legen. Vergleich ich irgendwie mit Nonne Westwand und Wilgartwieser Ostverschneidung, wenn auch deutlich schwerer bewertet. Bei schwierigen Stellen ausspreizen. Empfehlung allemal!

Ringe:
9(davon nachträglich 2)
techn. Bewertung:
VI-, A1
Erstbegeher:
Hans Laub, Fred Frey
Datum:
2.8.1958

4 Kommentare

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Herr G. 2013-02-03T10:10:22Z

...Nachtrag: im gelben Kuddelmuddelbüchlein mit 8 bewertet!

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AlexW 2013-07-15T09:40:57Z

vor 25 Jahren war der Einstieg 7+, bin das gestern seit ´88 das erste mal wieder geklettert, ich denke 8- so wie im Jens Führer, passt gut. Früher war inbesondere die abgebrochene Lette zwischen 1. + 2.Ring rechts besser, someit meine Erinnerungen reichen. Nach dem 3.Ring passt CAM 2, nach dem 4.Ring, CAM 3 und nach dem 5.ten wieder CAM 2 + CAM 1.

Normal
Bruchpilot 2014-05-07T13:52:29Z

Also glatt 8 ist natürlich Humbug. Das wird es vielleicht, wenn man unter Scheuklappeneinsatz versucht direkt an der Kante und ohne Verwendung der beiden fetten Kiesel zum 3. Ring zu gelangen. Halte ich bei so einem Klassiker aber für reichlich gekünstelt. Unten die Querung nach rechts zur Kante ist mit entsprechender Fußtechnik gut machbar - insgesamt geht das als "pfälzisch 7+" schon noch durch. Erhebt sich höchstens die Frage inwieweit der Anal-Lysator nach dem Ring dann noch selbstständig ist!

Historisch
hjc 2014-05-09T12:12:42Z

Die "8" stammte noch aus (und galt zu) der Zeit, als es mit drei Hakenkrücken, die allesamt links der heutigen R's steckten, nicht wirklich gut abzusichern war (auch schwere Clips). Wer die Sanierung vorgenommen hat - ich weiß es nicht. Ich würd' heutzutage wahrscheinlich nur einen Bohrhaken setzen (statt der ersten 3) ;-)

Tourenlänge:
38m
Ringe:
5+ AR(davon nachträglich 1)
sonst. Absicherung:
1S
techn. Bewertung:
VI, A1
Erstbegeher:
Rolf Ernst, Hans Laub
Datum:
9.5.1964

6 Kommentare

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Bruchpilot 2017-08-20T19:55:16Z

Die 6+-Bewertung ist schon für Riesen eine Lachnummer, Zwerge klettern an dieser Stelle sicher den unteren 8. Grad!

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Bruchpilot 2017-08-20T19:55:16Z

Heute entspann sich bei uns am 2. Ring ein mittelstarker Ehestreit (hasse diese Tour, warum musst Du immer ... usw.). Zur Vermeidung solcher Szenen sollte der Vorsteiger für seinen kleinwüchsigen Nachsteiger a) den alten Schlaghaken miteinhängen und b) in der Hangel noch einen Friend ~3,5 legen.

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hjc 2018-05-08T09:26:14Z

Bin einer von denen, der diesen Klassiker als sehr toll und lohnend empfindet.Und: Dunkel kann ich mich an ähnlich chromosomal-bedingte Dispute erinnern ;-|Wenn man viel Abstand zum Nachsteiger / zur Nachsteigerin "gewinnen" will lässt sich das mit ausreichend schulterlangen Schlingen in einer 40m-Seillänge "absolvieren".Und ja, die Bewertung ist "schwierig". Daher jetzt mal ein erneuter Versuch, d.h. S.-Grad angepasst ;-)

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hjc 2022-04-29T08:21:32Z

Wer da einsteigt kommt unterm 2.R an Gewöll und Vogelkacke vorbei ;-(

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taucher_simon 2026-07-20T10:59:18Z

Heute zur Vermeidung von Beziehungskrise eine Seilbrücke zwischen 2. und 3. R gebastelt, an der wurde dann wie im Hochseilgarten rüber gerutscht. Das hat dann wiederum Spaß gemacht. Geile, anspruchsvolle Tour, unten jedoch zugeschissen, oben leider extrem verflechtet.

Tourenlänge:
40m
Ringe:
9(davon nachträglich -2)
techn. Bewertung:
VI-, A1
Erstbegeher:
Fred Frey, Hans Laub, Rudi Scheiber
Datum:
28.5.1944

4 Kommentare

Sanierungsinfo
hjc 2015-11-07T09:39:18Z

Der letzte R sitzt in marodem Fels (hat auch schon Risschen) und direkt neben einem Friend-tauglichen Handriß. V.a. aber weil das Anklettern recht ungesichert stattfindet plädiere ich für eine Sanierung - aber so, dass er von unten gut einhängbar ist (etwa 1m tiefer).

Sanierungsinfo
hjc 2020-09-21T09:05:26Z

Habe den maroden letzten R gezogen (hat kein 3min gedauert) und darunter einen neuen gesetzt.Und da diese letzten m gar nicht mal so übel sind - gutes Gestein aber halt viel Heidekraut mit Dreck von oben - habe ich mir die Zeit genommen, das mal wieder freizulegen. Oben noch vor dem Buch gibt es nun sogar einen Stand-R.

Normal
hjc 2022-05-02T10:00:02Z

Wenn man was erleben will MUSS man hier rein - und durch!Anklettern des 1.R mit Rock #7 o.#8 gut gesichert, der 2. dann undankbar einzuhängen. Am Rissüberhang sollte man das mit dem Handklemmen schon mal geübt haben (wer mit Risshandschuhen antritt "verschenkt" hier übrigens bestimmt einen Grad). Bis hierher sollte auch der "gemeine" Sportkletterer noch auf sein Kosten kommen, v.a. ists ausreichend gut gesichert.Zu Beginn des nicht supersoliden Quergangs helfen gute Nerven (auch im Nachstieg, falls nicht von hinten abgesichert), am Ende noch luftig in dann aber wieder gutem Gestein.

Normal
Bruchpilot 2022-05-21T22:42:33Z

Vorschlag: Den 2. Ring einen Meter nach rechts in die Kletterlinie setzen (waren ja sicherlich die originalen Hakenstellen). Den 3. fand ich fast unnötig ... hab für die Nachsteigerin in Falllinie einen Friend in gute Lette gelegt und weit verlängert, damit`s keine Reibung im Überhang gibt.

Ringe:
8(davon nachträglich 1)
sonst. Absicherung:
14S
techn. Bewertung:
V+, A1
Erstbegeher:
Elmar Hasselwander, Hugo Hasselwander
Datum:
21.6.1969

3 Kommentare

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Herr G. 2012-08-13T11:06:54Z

...Also los,Herr G.:Hier haben wir einen der besten 7ner im Pfalzgebirg.Der Vorstieg ist anspruchsvoll!Wer nicht im Einstiegsriss sicher mit den Drahtkabeldingern umgehen kann:Finger weg!Vom 2.R bis zum Rissende machen sich die Sechskantteile hervorragend!Ansonsten die Sicherungen schön verlängern und in einem Rutsch zum letzten R.!Drei schwere Stellen warten auf den klettertechnisch erfahrenen Aspiranten:Der Spreizeinstieg in den Riss unten,am 2.R,am vorletzten R.

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Lilly 2018-08-20T22:14:38Z

Ich muß meinem Vorredner uneingeschränkt Recht geben! Tolle abwechslungsreiche lange Tour und anspruchsvoll im Vorstieg. Mit genug Zeit, Kraft und Muse kann die Tour sogar plaisir-mäßig abgesichert werden (Cam 0.4 - 3 sowie 2 SU).

Normal
hjc 2025-10-03T17:48:17Z

Der Einstiegsriss "leidet sichtlich", d.h. die Tritte werden immer größer.Ab dem 2.R gibt es derlei Veränderungen dann aber nur noch marginal, Gestein ist also doch fester bzw. resistenter als es den Anschein hat

Ringe:
3(davon nachträglich 1)
Erstbegeher:
Thomas Nöltner, Andreas Kubin
Datum:
21.4.1978

10 Kommentare

Historisch
hjc 2000-12-31T21:48:05Z

Mit der heutigen, abgeänderten Ringeverteilung von R. Scharfenberger 1988 "zweit - erstbegangen"

Normal
Bruchpilot 2007-12-12T13:09:28Z

Wenn man oben direkt über die Kieselsteine spaziert vielleicht 8-. Aber wer tut schon so was bei dieser Absicherung. Besser nach schräg nach rechts, knapp neben "Eisen in Fleisch" hoch bis unter die Wulst und unter dieser wieder nach links zum Ausstieg. So ist die Tour auch im alten Mühe-Führer eingezeichnet. Schöne Kletterei und vielleicht 7/7+.

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Kurt 2013-07-13T22:29:30Z

@Bruchpilot:Wieviele cm zählst du bei deiner Körpergröße? Bei 175 hättest du entweder eine gegenteilige Sichtweise oder ein gestörtes Schwierigkeitsempfinden.

Unfall
pwe 2020-04-14T10:13:19Z

2.Aprilwoche. Vorsteiger stürzt im oberen Teil weit !. Wohl keine schweren Verletzungen aber viel Blut.... keine weiteren Details bekannt

Normal
Lilly 2020-08-24T21:37:47Z

Eine sehr tolle abwechslungsreiche lange Linie. Die Crux am 3. Ring ist eindeutig ein Längenzug und für mich (mit 1,64m) als sehr weiter dynamischer Zug gerade eben noch so machbar. Auch die Stelle darunter am 2. Ring ist nicht ganz trivial. Mit zusätzlichen Friends ist die Tour sehr gut absicherbar.

Normal
minigolfer 2020-08-30T13:10:35Z

Möchte hier mal umgehend Widerspruch gegen den vorhergehenden Kommentar einlegen. Die Absicherung im Bereich der langen Schuppe ist mangelhaft bis nicht vorhanden. Wer dort mal angeklopft hat, der/die weiß was passiert, wenn man einen Rock oder gar Friend dahinter legt und in selbigen reinsegelt. Das ergibt einen Satz von bis zu zehn Metern und nach der hoffentlich sanften Landung fliegen einem dann noch die Sicherung und die Überbleibsel der Schuppe auf die Rübe.

Normal
Dirki 2020-08-31T11:01:17Z

Auch wenn man vom Ring am Anfang der Schuppe bis zum darauffolgenden Ring nichts legen kann (oder sollte) würde ich trotzdem behaupten das die Tour gut absicherbar ist, denn die Stelle zwischen den Ringen ist nicht schwerer als 6+ und läßt sich sehr schön klettern, den Ring am Ende der Schuppe kann man von einem guten Griff aus klippen. Allerdings ist sehr gut absicherbar vielleicht etwas übertrieben...

Normal
Oli 2023-05-22T16:57:57Z

Kleiner Tip: Auf halbem Weg der Schuppe nach dem 2.R läßt sich links in einem Lettenloch ein Bomben Fr.1 legen! Ist der 3.R geklippt, am Besten kurz zurück und aushängen - erleichtert deutlich den Weiterweg!

Sanierungsinfo
Oli 2026-08-17T13:22:15Z

Ein eigenständiger AR unterhalb der großen Kiefer (auch zu dessen Schonung), würde diese Route sicher aufwerten. Die meisten Aspiranten lenken am letzten R um, oder gehen gerade in den Austieg von "Eisen..." und dessen AR.

Sanierungsinfo
Oli 2026-08-17T13:27:19Z

Ein eigenständiger AR unterhalb der großen Kiefer (auch zu dessen Schonung), würde diese Route sicher aufwerten. Die meisten Aspiranten lenken am letzten R um, oder gehen gerade in den Austieg von "Eisen..." und dessen AR.

Ringe:
8+ AR
techn. Bewertung:
VI-, A1
Erstbegeher:
Rudi Scheiber, Fred Frey
Datum:
5.9.1943

5 Kommentare

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Bruchpilot 2011-03-28T16:34:37Z

Findet man die leichteste Linie auf Anhieb, ist es sicher nicht schwerer als 7-. Wenn nicht, kann`s schnell auch deutlich schwerer werden. Tendenziell eher rechts an der Kante klettern. Oben in der Reibungsplatte ein bißchen gewusst wie.

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AlexW 2011-04-28T11:14:38Z

zum 1.ten stand hin wird das immer grüner - die letzten 5m sind total zugeflechtet - da muss man jetzt bisschen aufpassen oder wieder gescheit beklettern. klettert heute wohl keiner mehr -zu langer runout zum stand ?

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AlexW 2012-04-11T11:39:28Z

Ach du meine Güte, so oft geklettert und erst am Wochenende entdeckt, dass ein Quergang am 4.Ring nach rechts um die Kante zu einem 5.Ring leitet, der das ganze "leider" zum Pfälzer Plaisir macht und den run out direkt über den 4.ten zum Stand dadurch umgeht - das erklärt demnach auch den Flechtenbewuchs in der Platte. Zudem ist dieser Ausstieg deutlich leichter als die Platte direkt. Den 5.ten Ring sollte man allerdings mit einer Bandschlinge soweit verlängern, dass sich das Seil nicht in der Schuppe unter dem 5.Ring verklemmen kann.

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Felipe 2017-07-16T14:58:37Z

Eine wunderbare Tour! Abwechslungsreich, irgendwie durchgehend fordernd (v.a. wenn man die Linie nicht trifft) und mit "direktem Ausstieg" ein athletisches Finish. Der Flechtenbewuschs zum Stand ist wahrlich etwas verwunderlich, aber es lässt sich noch alles greifen, was man braucht. Übrigens habe ich verweifelt einen Ring gesucht (sind ja angeblich 8R) - siehe Kommentar Alex - da ist der Ring also...

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Magges 2023-09-13T19:46:42Z

Tolle Kante zu Beginn an guten Griffen und ne Knifflige Abschlusswand.Fand die Tour super