Bewachsener Turm

Gipfel TT DBSK
TT Routen
3
DBSK Routen
6
Kommentare / Bilder
Match Erstbegehung: Helmut Ebert, E.Pöche 1951-10-14
Jens Blaubär 2024-04-29T10:04:00Z TT

Der Kamim nah am Pfeilbaum geht ok bis 10m über dem Boden. Dann 2m auf Wurzeln und 2m in einem schrägen Riss herunter, um auf einem breiten Querband nach rechts (Blickrichtung Massiv) zu großem Baum zu queren. Dann 5m Abstieg im Schulterriss. Und schon beginnt der Aufstieg. Hier liegt in 3m Höhe auf dem markenten Absatz eine lange (4m) Bandschlinge! Jene verhindert böseres und sichert zumindest den Zug auf die Reibung ab. Danach ruhig und konzentriert weiter reiben, da doch gewaltig rollig ist. Ein 60m Seil reicht, um daran gesichert von oben abzusteigen und durch die AÖ gefädelt daran am Doppelstrang bis zur Scharte abzuseilen. Nun darf man den Quatsch vom Anfang wieder hoch, was der physisch anspruchsvollste Teil des "Weges" ist.

Bewertung: - (schlecht)
Erik K. 2023-05-05T23:32:00Z TT

1 Begehung pro Jahr spricht Bände. Wir sind vom Massiv Links runter und auch wieder hoch. Der Riss am Turm klemmt oben nicht wirklich und schiebt ordentlich raus. Es klemmt zwar ein Ufo, bzw ein gut gelegter Knoten, aber das wars dann auch. Somit hab ich lieber die Sicherung vom Massiv gewählt. Mit selbiger dann die Kante hoch schleichen. Ohne Schwebe gibts von mit ein "!". Feuchtwaren wirklich nur die ersten 1,5 m, aber die werden wohl nie trocken.

Bewertung: Normal
Stefan F 2018-07-30T09:52:00Z TT

Wer geduldig ist und auf totale Durchtrocknung warten kann findet einen schönen, ruhigen Aufsteig vor. Am Massiv deutet ein Pfeil direkt auf dem Gipfel. Dort kann man Richung Gipfel blickend den ersten Kamin rechts absteigen bis ein Spalt/Höhlung nach rechts abzweigt. Durch diesen und nun die Kaminrinne runter. Das ist bei Trockenheit in beide Richtungen gut gängig. Bei Nässe wöllte ich dort nicht sein! Der Aufsteig zum Gipfel ist ein etwas rolliger, aber schöner, griffiger Reibungsweg, aber sicher nichts was einem das Blut in den Adern gefrieren lassen muss.

Bewertung: + (gut)
Maier Klemens 2017-07-11T12:28:00Z TT

Grundvoraussetzung für die Ersteigung des Gipfels sind die Bedingungen(vgl. Kommentar Schartenkante). Der Sandstein der Kante ab Absatz ist ziemlich verwittert, aber die Tritte sind groß und Griffe hat es auch. Richtig gelegt ist die Sicherung am Absatz gut und ich kenne viele Wege, die mehr als 3 Meter sicherungsfrei zu steigen sind. Der Weg ist m.E. ausreichend gesichert und für VI eher leicht.

Bewertung: + (gut)
Tillmann Fünfstück 2012-10-22T10:01:00Z TT

Blut und Wasser geschwitzt. Dem Absturz gen Tale ins Auge gesehen. Nix von den vorhergehenden Kommentaren ist übertrieben. Der einzige Grund diesen Weg zu machen könnte daran liegen, dass die Schartenkante noch schlimmer zu klettern ist, dafür ist diese aber wenigstens gesichert.

Es bleibt: ein Gipfel und ein Weg der allerübelsten Sorte, manchmal verfluche ich Gipfelsammeln!!

Bewertung: --- (Kamikaze)
Bergbanane 2009-09-29T15:22:00Z TT

mit einer durchdachten schwebesicherung verliert der unangenehm rollige und sicherungsfreie reibungsausstieg einen großteil seines schreckens. die borke der kiefer zeigt: viele ziehen es vor, in die scharte abzuseilen, statt abzusteigen. von den ersten beiden metern am turm abgesehen, wird was die bedingungen angeht, aber maßlos übertrieben. der gipfel präsentiert sich nicht anders als viele andere quacken auch.

Bewertung: - (schlecht)
JensP 2009-09-28T13:06:00Z TT

Nach längerer Trockenperiode war hier nichts nass/feucht. 1. Hürde ist es regelkonform zur Scharte zu kommen. Dort wo der Pfeil hinweist schien es mir ziemlich schwierig, der nächste Kamin weiter rechts endet irgendwann mitten in der Wand. Der Übernächste (noch weiter rechts) schien (von unten betrachtet) am gängigsten. Ich bin einen Kamin ganz links runter. Ca. 8m über der Scharte muß man da allerdings mal ein paar Meter blöd queren (zu einer Birke). Dann rutscht man noch mal 5m einen Riß runter, kommt auf einem Klemmblock an und kaminiert die restlichen 2m bis zur Hochscharte. Die Beschreibung im Heini ist leider nicht sehr präzise. Rücksäcke mit runter zu nehmen (ablasssen) scheint mir keine schlechte Idee, man kommt rechts mit 2maligem Abseilen an Bäumen (auch mit einem 50m-Seil) gut in den Talgrund. Schlingenmöglichkeiten gibt es verschiedene, je nachdem, wo genau man lang klettert. Die abschließenden Reibungsmeter sind allerdings wirklich sicherungsfrei. SV: leichte VI.

Bewertung: Normal
klemmhand 2009-07-28T21:38:00Z DBSK

Die Schlüsselstelle vom Absatz weg lässt sich ringwertig (aber nicht an den 2 SU!) absichern. Weiter oben liegt zwar nichts mehr, aber es wird auch schnell leichter.

o.s. werten,
ändern
Bewertung: lohnend Fels: lohnend Schwierigkeit: VI Absicherung: gut
Claudius Lein 2007-10-01T23:49:00Z TT

Bis zum Absatz gehts gut. Dort kann man sogar was basteln (bleibt aber auch die EINZIGE Sicherungsmöglichkeit)! Die folgenden Reibungszüge an der Kante werden zwar nach oben hin leichter, jedoch drohen zu Füße auf dem nassen, sandigem Glibbergestein jederzeit wegzuflutschen! So bleibts lange spannend! Gut macht sich eine Sicherung vom Massiv aus

Bewertung: -- (sehr schlecht)
Zack Bum 2007-05-03T12:44:00Z TT

Dieser Gipfel ist nochg ein echtes Abenteuer. Wohl eher mehr für die Leute die Ruhe suchen, bergsteigen wollen oder Gipfel ´sammeln. vom Riff zeigt ein Pfeil direkt runter zum Gipfel. Nun links (oben drüber Kiefer) 3m (anfangs überhängenden) schulteriss/engen Kamin ansteigen zu kl. Absatz. nun ganz gängige Kamine absteigen zu Scharte (zwischendrin noch ein baum). Nachsteiger am besten auch über Kiefer runtersichern. Seil lässt sich eigentlich ganz gut abziehen.(rucksäcke mit runter nehmen). Nun rechte Kante zu kl. Absatz (hier kann man noch ein paar schlingen basteln, wenn gut, dann dürften sie halten). am besten nun Kante rechtsansteigend zu kleinen bewachsenen Band/Tritten in der Talseite (Riss in der Scharte sieht sehr zugewachsen/brüchig aus). Von diesen wieder linksansteigend bis man direkt auf der Kante steht. rollige Reibung z.G. abseilen kann man (vom Massiv aus gesehen) rechts in der Scharte an 2 Birken (groß&fest) ins Nasse Loch. Fazit: Abenteuer pur. Kante ist etwas rollig, aber man steht eigentlich immer ganz gut und kann sich die züge in ruhe überlegen (Trockenheit ist immer ein vorteil). Schlingen liegen nach dem Absatz allerdings keine mehr.recht altes Gipfelbuch, nachdem man weiß wer alle Gipfel der sächsischen Schweiz hat, oder gerade dabei ist SV: VIIa würde auch i.O. gehen.

Bewertung: Normal
JörgBFH 2001-02-21T00:50:00Z TT

Einfach widerlich, wenn richtig trocken, nimmt der Much verdammte Ähnlichkeit mit Kuhfladen an. Vom Absatz gehts dann als Kletterei durch.

Bewertung: -- (sehr schlecht)
LutzF 2001-02-21T00:32:00Z TT

Schön sauber nasse Dinger abklettern und die Polster liegenlassen. Jetzt durch die Scharte schwimmen und an Erika's Haaren raus ausm Ufersumpf. Sandige Steilküste mittels lustiger Verrenkungen überwinden und oben ein schönes Buch lesen. Viele Wechselschuhe mitnehmen und nie an den Heimweg denken...

Bewertung: -- (sehr schlecht)
Match Erstbegehung: Werner Rusch, W.Friedrich, L.Hanl, D.Friedrich 1971-09-26 Ringe: 1

Wie AW z. Scharte. Unterst. nach re. u. Riss (hierher auch v. AW li. querend) zu R. Rinne zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Sandsteingorilla 2023-11-27T13:20:00Z TT

Eine schöne und ausreichend gesicherte Möglichkeit zum Gipfel zu kommen. Habe auch die Querung von rechts (dicke Schl/UFO möglich) gewählt und musste es 3x machen, da ich mir durch die Sicherungen im Rissbeginn (SU/UFO) zu viel Seilzug eingebracht habe. Guter Aufstieg zum Ring und von dort sehr krümelig (Trockenheit ist Voraussetzung), stützend zum Gipfel. -= 15. Begehung =-

Bewertung: + (gut)
Bernd-Michael Krause 2019-08-25T09:38:00Z TT

haben die Querung vom AW gemacht Im AW Riss Sicherung unterbringen und mit dieser Querung nach links zum Schartenriss (rel. unproblematisch), diesen (1-2 Ufos mögl.)zu Ring und nochmal etwas kniffelige Rinne zum Gipfel ! meiner Meinung nach ein gut gesicherter Aufstieg auf diesen Gipfel = Empfehlung

Bewertung: Normal
Match Erstbegehung: Lothar Hanl, W.Rusch, W.Friedrich, D.Friedrich 1971-09-25 Ringe: 1

Wie AW zur Scharte. Linke Kante an R vorbei z.G. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

ulli treptow 2023-11-08T18:48:00Z TT

Es scheint, als ob die meisten von einer Massiv-Kiefer in die Scharte abseilen. Das ist ratsam, weil runterkaminieren sehr aufwendig wäre. Vom Massiv kann man den Weg bereits gut einsehen. Unten vom Klemmblock an Kante aus erste vertikale gute SU, 1m weiter oben horizontale SU, die als Knoten gelegt halten könnte. Wieder abklettern, ausschütteln, dann Angriff: an immer guten Griffen Wand wieder rauf, spannender Zug auf Platte zum R. Durchatmen. Wenn man weiter steigt und R auf Fusshöhe hat, kommt die Crux am Ausstieg. Nach kurzem Probieren hab ich mich für eine Wurfschlinge entschieden: Dickes Ufo an langer Bandschlinge um Gipfelkiefer geschwungen und so entspannt zG! Weg ist im KleFü zurecht ne VIIb. Gipfelbuch von 1974. Heute 73. Begehung geholt.

Bewertung: + (gut)
Lucas Jannack 2023-05-28T10:42:00Z TT

Im Grund sind jetzt einige Kiefern abgestorben, dadurch ist der ganze Gipfel trockener geworden. Einige Tage trockenes und windiges Wetter reichen aus um den Weg trocknen zu lassen. Sicherung von oben ist bis zum R eine Option. Vom Ring weg an für Reibung großen Seitschallen mit hohem Antreten gen Gipfel. -71. Begeheung-

Bewertung: + (gut)
Maier Klemens 2015-06-05T11:54:00Z TT

Vor dem entscheidenden Zug sollte reibungsmindernder "Belag" entfernt werden. Die Crux ist über einen Reibungsbauch zu kommen, bei dem "schön" die Tür aufgeht! Zur "Feuchtigkeit" > Wer über Qeengrund kommt, sollte vorher seine Hand in die Rinne vom Alten Weg an der Seife legen. Wenn feucht, kann man sich den Anstieg sparen.

Bewertung: Normal
echse 2003-11-27T14:43:00Z TT

Alternative zum AW.Am Ausstieg bisschen komisch.Wird noch gezählt.

Bewertung: Normal
DBSK Erstbegehung: Jürgen Höfer und Joachim Friedrich, 1991-08-25 Ringe: 4

In der Talseite von re. her aufbew- Bändern zur einsetzenden W-Kante. Diese u. Wand (4 R) zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

DBSK Erstbegehung: Jens Seidel, S.Czekalla, R.Götz, D.Bähr 1992-10-10 Ringe: 3

Re. in der Talseite (unterst.) Wand (3 R) u. re. queren zum „Stillen Fleck". Diesen zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

DBSK Erstbegehung: Joachim Friedrich und Jürgen Höfer, 1992-10-03 Ringe: 5

In Mitte Talseite Wand linksh. (5 R) zum Abs. des AW. Diesen 'G. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher