Teufelsturm

Gipfel TT DBSK
TT Routen
17
DBSK Routen
22
Kommentare / Bilder
Match Erstbegehung: Oliver Perry-Smith, W. Hünig, A. Hoyer, R. Fehrmann (Schwebe) 1906-09-09 Ringe: 1

Von SO schrägen Fels zu Abs. Riss in Verschn. zur Scharte(2.AÖ). (Unterst.) Nordkante, dann rechts Hangelriss zu Einschnitt. Links hangeln, linksgeneigten Riss und Kamin z.G. Zur Scharte auch vom M: Rechts Kamin 20m absteigen und auf Band in die Scharte queren. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen.

CrazyStoneChris 2009-05-10T18:16:00Z TT

Auch wenn es der 10. Kommentar ist: Anstelle des Ausstiegskamins geht die Hangelrippe 1 m rechts davon auch sehr gut.

Bewertung: ++ (sehr gut)
gospodin 2007-01-06T19:36:00Z TT

Bis zur Hochscharte (von unten) ca. VI (max. VIIa) mit einigen guten Schlingen. Die Unterstützungsstelle überklettern ist die Schwierigkeit (2 - 3 Züge), auch direkt auf der Kante nicht schwieriger als rechts von dieser. Steht man erstmal auf dem Reibungstritt auf der Kante, muss man nur noch die Nerven behalten (schwer ist es dort nicht mehr).

Bewertung: ++ (sehr gut)
QJ 2006-09-22T10:47:00Z TT

"!" in Roberts KKF gerechtfertigt. Sehr kräftige Züge bis zum Hangelriss (Tritte und Griffe haben sicher schon bessere Zeiten erlebt). Erste vernünftige Schlinge kurz vor Ende der Hangel. Gelaufen ists nach dem Zug auf die Reibung. OPS hatte vor 100 Jahren sicher nichts zu verlieren oder wieder einen kräftigen Schluck aus der Pulle genommen ...

Bewertung: + (gut)
krohsax 2006-08-04T02:37:00Z TT

Ich bezweifle den Sinn einer Schwebesicherung - ausser moralischer Beruhigung... denn bin der Meinung, dass man aus der Schwierigkeit auch mit Schwebe in der Scharte aufschlagen wuerde, und wenn man den Einschnitt hat, ist es eh gelaufen. Also lieber gleich "richtig", dafuer unter der Praemisse "nicht fallen". Zur Not kann man sich evt. noch abbauen lassen (spreizen).

Bewertung: ++ (sehr gut)
Maier Klemens 2006-07-30T18:57:00Z TT

Der Weg ist auf alle Fälle besser wie sein Ruf. Mit Schwebe bis zum Einschnitt macht die Kletterei lebensbejahender. An der Unterstüzungstelle hat die Schwebe aber wenig Wirkung.

Bewertung: + (gut)
Löwel, Karl-Reinhart 2004-10-24T19:27:00Z DBSK

Hauptproblem ist das Überklettern der ersten 4 bis 5 Meter der Reibungskante, sofern man auf Unterstützung verzichtet. Beginnen kann man entweder direkt aus der Scharte oder rechts der Kante über die Wand. Es ist ratsam, sich vom Massiv mittels Schwebeseil sichern zu lassen. Sowohl in der ersten kurzen und griffigen Hangel, als auch links um die Kante lassen sich 2 Schlingen 9 mm legen. Der Rest des Aufstieges ist einfach.

af werten,
ändern
Bewertung: lohnend Fels: lohnend Trockenzeit: normal Schwierigkeit: VIIc Absicherung: schwierig / kompliziert
Frido 2004-10-23T19:09:00Z TT

Im Buch von Dietrich Hasse "Wiege des Freikletterns" auf Seite 106 ist gut zu sehen,in welcher Höhe man steht,wenn man die 1.Schlinge in der Rippe geradeso vor dem Gurt hat.Ob die hält,wenn man von der Kante hüpft möchte ich lieber nicht wissen.Es handelt sich bei dem Bild um die Erstbegehung,die mit Schwebe durchgeführt wurde.Im Heinicke allerdings nicht erwähnt.Obwohl ich mich auch ohne Schwebe gut gefühlt habe hat der Weg zum * auch ein! verdient.

Bewertung: Normal
hoz 2003-06-17T17:58:00Z TT

toller weg mit ein-zwei schweren zügen auf einen der schönsten gipfel in der sächsischen felswelt; die einstiegsverschneidung ist ein genuss, an der kante in der hochscharte von rechts einsteigen, es folgt ein sehr schwerer reibungstrittwechsel um die kante, im quergang kommt noch mal ein schwerer zug, reelle schwierigkeitseinstufung.

Bewertung: ++ (sehr gut)
JörgB 2002-04-28T19:14:00Z TT

Die etwas sichere Variante ist m.U. Wenn der Baumann in der Spreize steht, kommt man ohne sich zu sehr zu fürchten auf den oberen Reibungstritt. Wenn man dort steht, kann man sich in Ruhe den Weiterweg anschauen. Ein Griff an der Kante, ein weiterer rechts in der Wand und ein sehr guter Griff am Rissanfang lösen dann den Weg auf.

Bewertung: Normal
Steffen-Rucksachsen 2001-12-16T16:27:00Z TT

Ohne Unterstützung am besten rechts von der Kante von dem kleinen Absatz anfangen. Dann an Löchern etwas hoch und links auf die Kante zu einem Reibungstritt (ist der schwerste Zug: Reibungstrittwechsel) Von der Kante rechts ist ein Griff, an dem Durchziehen und man kann in den Hangelriss greifen, der ist sofort scharf. Dort liegt auch die erste Schlinge. In dem links ansteigenden Rissband kann man nach belieben entweder Aufliegergriffe nehmen oder mit der Faust klemmen. Der Ausstiegskamin ist völlig unproblematisch: mit der linken Seite hinein, der rechte Fuß kann dann gut gegen eine Rippe gesetzt werden. Toller Weg.

Bewertung: Normal
Karl-Reinhart Löwel 2001-03-06T11:15:00Z TT

Da erst in der kurzen Hangel eine Schlinge liegt, sollte man doch eine Schwebesicherung verwenden. Das erste Stück auf der Nordkante ist schon richtig VIIc, wenn man nicht baut. Immerhin schon 1906 erklommen ! Leider endet das schöne Stück des Weges alsbald im Schartenkamin und man bekommt von der schönen Lage des Turmes nichts mehr mit.

Bewertung: + (gut)
DBSK 1967-06-25T00:00:00Z ⚠️ Unfall DBSK

Der Vorsteiger war ungesichert, wollte zurücksteigen und stürzte dabei 6-8 m ab. Sturzhöhe: 7m.

Sturzhöhe: 7m Verletzungen: Nierenprellungen, Prellung der linken Schulter, Schürfwunden, Schock.
DBSK 1920-10-17T00:00:00Z ⚠️ Unfall DBSK

Absturz infolge Abrutschens an der Hangeltraverse.

Verletzungen: Kopfverletzungen, Handverletzungen.
Match Erstbegehung: Dietrich Hasse, K.Bergmann, C.Hasse, W.Hornemann 1956-08-18 Ringe: 1

Li. in der W-Seite Schrofen u. Verschn. zur HS. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

JörgB 2006-09-10T22:30:00Z TT

Selten gemacht, aber trotzdem gängiger Finger- und Handriß. Schlingen liegen auch ein paar; 2 uralte Dauerschlingen wurden entfernt. Die Schwierigkeit bleibt oben die Kante vom AW.

Bewertung: Normal
Flocki 2001-07-13T11:59:00Z TT

Das "schlecht" bezieht sich auf den Schrofenteil vor der eigentlichen Verschneidung. Die Verschneidung selbst ist schwerer als die E-Verschn. des AW.! Man kann sie jedoch mit einigen Band-u. Kevlarschlingen halbwegs absichern. Aber der Weg ist nicht unbedingt zu empfehlen. Die Rissbreite kann mit Handriss,dünn angegeben werden. Da der Weg unschön ist, verschwand er jahrelang in der Versenkung. Erst Ende der 90-iger wurde er unter dem Namen "Auf alten Spuren" wieder begangen. Das führte offensichtlich zur Rückbesinnung auf den als N.W.Verschn. schon 1956 begangenen Weg.

Bewertung: - (schlecht)
Match Erstbegehung: Camilo Müller, J.Schnabel, A.Pomp 1984-05-19 Ringe: 2

Vom Einschn. Wand li. von Kante an Loch (SU) u. R vorbei, zuletzt Kante zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Enrico Morelli 2001-02-25T09:03:00Z TT

hab ihn zwar nur im Nachstieg, aber die RP Bewertung halte ich für nicht gerechtfertigt

Bewertung: + (gut)
JörgBFH 2001-02-24T17:41:00Z TT

Der ist auf dem Foto auch drauf - hat da grade nen Ring gepocht.

Bewertung: Normal
Roby 2001-02-24T17:29:00Z TT

Von CAMILO MÜLLER !!!!!!!!

Bewertung: + (gut)
Match Erstbegehung: Jürgen Höfer, M.Mittasch 1996-09-22 Ringe: 4

Aus der HS Reibung (R) gerade zu 2. R. Rechtsanst. Reibung (AW kreuzend) u. wie "Hexenschuss" LG. - Vom l. R "Karneval in Rio" Wand rechtsh. zu 2. R u. weiter zum Hexenschuss" bereits am 10.11.1990 von Steffen Otto und Thomas Türpe begangen. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

HermannL 2007-06-07T17:20:00Z TT

Start etwas knifflig, hat man dann die kleinen Löcher läufts gut zum Ring. Hier Längenzüge an weiteren Löchern zum 2.R. Wer jetzt wie ich irrtümlicherweise gerade hochsteigt ist bestimmt in einer c. Laut KleFü rechtsanst. zur Kante. Oben den Hexenschuß aussteigen. Für den Teufelsturm ein recht kurzer Weg, lohnt sich aber.

Bewertung: + (gut)
Match Erstbegehung: Bernd Arnold, G.Lamm, G.Ludewig, J.Cruse 1978-06-11 Ringe: 3

AW in die Scharte(AÖ). Wand linksanst. und stumpfe Kante über 2R zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Der Physiker 2012-05-29T00:41:00Z TT

Ein Traum in Schwarz und Weiß! In der ersten Höhle liegen eine gute Kevlar und weitere Schlingen. Man muss sie allerdings weit verlängern oder den Seilzweiten an den leicht erreichbaren 2.R des "Warum nur Schwarz und Weiß" positionieren. Anschließend im VIIIa-Gelände, immer links des 1.R, an traumhaften Fels zu diesen. Nun kommt die Crux: Ich habe sie rechts rum an Untergriffen gemacht, im Richter-Buch geht der Kletterer allerdings gleich nach links. Dann SU und danach im oberen Achtergelände an schwarzem Edelfels mit kleinen Knirpeln, Leisten und Löchern ohne weitere Sicherung etwa 8 m zu 2.R. Schließlich noch ein tricky Ausstieg, aber wenn man bis hierher gekommen ist, kommt man auch hoch. Fazit: Eine der besten Touren des Elbi. Allerdings IXb, wie auch im neuen gelben Führer korrigiert. Das 2. Bild rechts unten ist übrigens nicht von Schwarz u Weiß, sondern vom DE ("Warum nur S&W?").

Bewertung: +++ (Herausragend)
ThomasW 2004-06-06T20:57:00Z TT

Ziemlich anspruchsvoll, da nicht sehr üppig gesichert und das bei kleingriffiger steiler Kletterei. Schon zum 1.Ring hin muß man sich sehr zusammennehmen, da die gelegten Schlingen sich da schon weit unter den Füßen befinden.

Bewertung: + (gut)
Match Erstbegehung: Thomas Johne, R.Schulze, G.Michaelis, T.Weber 1988-10-29 Ringe: 4

AW zum Abs. Wand leicht linksh. zum 1.R. Wand gerade über 2.R zur stumpfen Kante. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Dädalus 2025-10-21T22:33:00Z TT

Die Spannungskurve bei dieser formschönen Linie reicht von frohlockendem Grinsen bis hin zu ernsthaften Anfällen von Mulmigkeit. Ersteres beim Lösen der Crux am dritten Ring (1. Ring des Originalwegs) und beim Durchsteigen der kraftvollen Züge am 1.Ring. Letzteres an den delikaten Leisten und Knirpeln nach der handgelenkdicken Sanduhr in luftiger Höhe auf dem Weg zum vierten Ring. Den ersten Ring kann man aus sehr gestreckter Position von rechts einhängen, eine gute Knotenschlinge oberhalb im Riss rechts davon sichert dieses Kunststück hinreichend ab, sollte aber zur Wahrung eines erträglichen Seilflusses anschließend wieder demontiert werden. Sobald man die ungewöhnlichen kompakt-plattigen Strukturen über dem ersten Ring verlässt sollte man nicht mehr fallen, um unangenehme Begegnungen der Ferse mit dem Absatz 10 m darunter auszuschließen. Vorher kann ein fähiger Sicherungspartner vor diesem Kontakt bewahren. Zwar macht der nahezu unsichtbare Zielgriff in der Knirpelwand der ersten Crux als solcher einiges her, ist aber nur als Schlingenstelle dekorativer Natur geeignet. Von hier beim Zug zum Band unbedingt einen kühlen Kopf bewahren. Am Band liegen rechts im schrägen Riss sehr gute Ufos bzw. gute Knotenschlingen. Dieser Sicherung sollte auch eine gewisse Zuwendung zuteil werden, da die Züge zum zweiten Ring nicht selbstverständlich zu meistern sind. Dort wo der Originalweg von rechts hineinquert liegt eine gute, gefädelte Kevlar, etwas rechts der Linie, rechts im großen Loch. Die sieben difizilen Meter zum dritten Ring sind dadurch leider nicht zwangsläufig besser abgesichert oder angenehmer. Ausreichend Ruhe und Konzentration und gute Tretarbeit erleichtern diese dezent geneigte bis senkrechte Passage aber beträchtlich. Hier im Linksbogen deutlich in den weißen Streifen hineinklettern, das Gestein ist kleinstrukturiert, und relativ fest. Der dritte Ring sollte sehr überlegt angeklettert werden. Die folgende Crux ist fantastisch technisch in wunderbarem Knirpelgestein und löst sich bei entsprechenden Bewegungen mit schmalem Kraftaufwand auf. Der Weg zum vierten Ring ist weit und bietet kleine Strukturen, die auch brechen können. Deshalb ist die Tatsache, dass die einzige Sicherung in Form einer mageren Sanduhr auftritt durchaus etwas makaber. Insbesondere, weil die schwierigsten Züge direkt darüber lauern, mit hoher Sturzwahrscheinlichkeit, wenn man dem 9.Grad nicht gewachsen ist, oder etwas bricht. Es empfiehlt sich am letzten Band vorm 4. Ring etwas nach links zu queren und die große Platte der Ostwand zu legen. Denn auch das Anklettern des 4. Ringes kann noch zum Sturz alptraumhaften Charakters führen. Die Crux am 4. Ring ist mir am ganzen Weg am schwersten gefallen - cleveres Fingerlochkombinieren auf wackligen, schwierig zu lokalisierenden Tritten. Der Balanceakt endet erst, wenn die Hände auf der Gipfelplatte einrasten. Große Stürze aufgrund von 45m ausgegebenen Seil sind hier wahrscheinlich. Insgesamt eine große Linie mit beeindruckend technischer Kletterei und hohem moralischem Gesamtanspruch. Empfehlung, wenn Balance, Kraft, Kopf und Bedingungen stimmen. Brechen sollte aber nichts.

Bewertung: ++ (sehr gut)
ruwe 2015-05-21T12:36:00Z TT

Am 1.R muss man sich sehr sortieren um den guten Griff links oberhalb zu erreichen. Danach ist es aber nicht vorbei! Wenn man das kleine Band in der Hand hat muss man durch unübersichtliches Gelände noch ca. 4 Züge zu einem guten Griff sich erstmal trauen. Die Griffe sind fast alle schlecht, aber es verstecken sich ca. 3 Gute darunter. Danach leichter bis zum 3.R, das anklettern von links entpuppt sich als gut gängig. Dann die Crux vom "Schwarz und weiß". Zwischen 3. und 4. liegen wirklich 2 recht gute Schlingen gleichmäßig verteilt, und oben am 4. dann der RP Rausschmeißer.

Bewertung: ++ (sehr gut)
Flaschi 2006-05-06T21:50:00Z TT

Die Wandhöhe beträgt nur 45 m.

Bewertung: Normal
peroxide20 2003-05-19T22:12:00Z TT

60m Linie mit 4R übersichtlich gesichert aber herausragende kletterei und gesteinsqualität. RP crux am letzten R, weil auf einmal wackelreibung. 1.R einhängen und die nächsten 3m schwer.

Bewertung: +++ (Herausragend)
DBSK Erstbegehung: Christian Günther, A.Müller 1985-11-11 Ringe: 3

Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Match Erstbegehung: Kurt Richter, W.Böhm, G.Kalkbrenner 1965-08-17 Ringe: 2

Von der Kanzel der TALSEITE rechtsh. zum 1.R. Rechts darüber (unterst.) Kante und Wand rechtsh. zum2.R. Wand zu gr.SU. Rechts Wand, oben linksh., zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Dädalus 2025-05-02T14:49:00Z TT

Ein Ring sie zu knechten - ist eine Aussage, die mir als erstes zur Position des ersten Ringes einfallen würde. Die Schlingen auf der leicht liegenden Wand vor dem ersten Ring wurden in verschiedenen Kommentaren schon beschrieben, ich empfehle aber, ihre Haltbarkeit nicht bedenkenlos auf die Probe zu stellen. Würde der erste Ring 50 cm tiefer stecken müsste man sich nicht wackelig an der Kante aufrichten um ihn zu erreichen. Weder der Runout über dem zweiten Ring, noch die Crux über dem ersten Ring sind so unangenehm wie der Einhängezug des ersten Ringes. Bis auf dieses Manöver handelt es sich bei der Ostwand aber um ein Prachtexemplar - besonders nach dem zweiten Ring, wenn man sich auf den langen, kräftigen Weg zu den großen Sanduhren begibt, steigt man in eine beeindruckende Wand ein. Die letzten 20 m sind komplett an Schlingen gesichert, die wie auch der Wegverlauf in vorherigen Kommentaren schon gut beschrieben sind. Es lohnt sich eine lange Schlinge für die Sanduhren (ca. 3m) mitzunehmen, sonst muss man links die kleineren Sanduhren legen, was wahrscheinlich etwas Seilzug generiert. Zwischen erstem und zweitem Ring sind mir keine nennenswerten Schlingen aufgefallen, aber nach der Crux wird es kontinuierlich leichter, bis man den zweiten Ring erreicht. Dort wo man von der Kante nach rechts in die Wand reinquert, ist nochmal etwas Umsicht gefragt, es treten aber keine halsbrecherischen Schwierigkeiten mehr auf. Fallen sollte man dort aber nicht, wie ich zum Glück nicht aus Erfahrung berichten kann. Jeder der diesen Grad gut beherrscht und schon einige Male sicher durch solch klassische Gewässer gerudert ist, sollte den Weg auf jeden Fall probieren. Er ist fantastisch, erfordert aber etwas Kaltblütigkeit und einen kühlen Kopf.

Bewertung: +++ (Herausragend)
Der Physiker 2017-10-04T00:58:00Z TT

Etwa 3m links unterhalb des 1. R kann man eine Knoten- und eine Bandknotenschlinge zu einer guten Sicherung verspannen. Den Ring erreicht man am besten im Bogen über die Kante. Den Runout zur Riesen-Sanduhr (man kann auch kleinere, immer noch ringwertige "Nebensanduhren" legen) fand ich leichter als Meurerturm-West. Für den Ausstieg gibt es zwei Varianten: oben auf Höhe einer ringwertigen Plattenschlinge Linksquerung über eine abdrängende Fingerlochreihe oder (leichter) Linksquerung weiter unten auf Höhe einer Dauer-Lochschlinge fast zur Sonnenuhr-Linie und gerade über den Wulst.

Bewertung: +++ (Herausragend)
klettertorsten 2015-10-06T11:18:00Z TT

Zwei gute Knoten und dann schon 7c+Moral=8a vor´m 1.R.Darüber o.U. eigentlich nur ein 8b-Zug.Run out nach 2.R eigentlich ungefährlich wenn man vom 2.R zum 1.R nachholt oder durchsteigt.Abgesehen von den letzten 4m rolliger Reibung herrlich feste Knirpelkletterei.

Bewertung: +++ (Herausragend)
Mr.Magnesia 2011-06-20T02:05:00Z TT

Ein großer Weg, die ehemals berühmt,berüchtigte Strecke zur Sanduhr ist vielleicht vergleichbar mit der Meurerturm Westwand.Nur muß man sich hier keine Gedanken übers Schlingenlegen machen,man kann, und muß sich voll und ganz aufs Klettern konzentrieren,und wer das macht,kommt auch oben an .

Bewertung: + (gut)
André Zimmermann 2010-10-14T23:56:00Z TT

Also Jungs und Mädels, ich weiß nicht: Weite Strecke zur Sanduhr? Windige Reibung? Runout? Wer am ersten Ring vorbei kommt, oder besser: ihn an seinem leicht veränderten Standort überhaupt erreicht, der sollte doch mit dem Folgenden keine ernsten Probleme mehr bekommen. Wer in eine obere Acht mit Ausrufezeichen (welches ich durch zwei Sterne ersetzen würde) einsteigt, sollte doch die nötige Ruhe und auch ein paar Körner in Reserve haben, hier keine feuchten Hände zu bekommen. Und wie Helge schon schrieb: Was, wenn nicht das, ist "herausragend"?! Ein großer, klassisch sächsischer Weg, der dem Turm auf jeden Fall gerecht wird.

Bewertung: +++ (Herausragend)
Helge 2004-04-22T17:43:00Z TT

Kurz vor dem ersten Ring ist eine Knotenbandschlinge wichtig. Danach eigentlich nur noch zwei, drei Fusselschlingen und natürlich die riesigen Sanduhren.

Aber vor allem: Wenn nicht diese Route, was ist dann "herausragend" ???

Bewertung: +++ (Herausragend)
J_TKB 2003-05-02T13:18:00Z TT

Ist echter Klassiker!Hab mir gedacht 1x und nie wieder. Na wir werden sehen.

Bewertung: Normal
hi 2002-03-18T15:18:00Z TT

sachsenklassiker mit großem moralischen anspruch. eine der touren, die garantiert bei jedem begeher noch jahrzehnte im hirn hängenbleibt und die hände feucht werden läßt bei der erinnerung an den runout zur sanduhr hin und beim gedanken an die windige reibung zum gipfel rauf..

Bewertung: Normal
Karl-Reinhart Löwel 2001-03-06T11:26:00Z TT

Erste Talroute der "Neuzeit", wäre heute vielleicht anders gesichert. Vom 2. Ring ist es ganz schön weit bis zur großen rettenden Sanduhr und die Griffe werden nach oben immer kleiner. Wird selten geklettert.

Bewertung: + (gut)
Match Erstbegehung: Bernd Arnold, G.Lamm, G.Ludewig, J.Cruse, H.Schlesinger 1977-07-02 Ringe: 3

Rechts der SO-Kante bei feiner Rippe teils überh.Wand über 2R zum 2.R. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

mäh1 2021-10-03T22:13:00Z TT

Für das Legen der Schlinge um die riesige Sanduhr im Originalweg empfiehlt es sich, einen Spatel mit Haken als Verlängerung des Armes dabei zu haben, um das Schlingenende zu sich rann holen zu können.

Bewertung: + (gut)
Der Physiker 2013-10-07T22:13:00Z TT

Die Crux beim/nach dem 2.R ist nach unserer Meinung keine VIIIc mehr, aber die Rippe ist noch dran und wackelt auch nicht besonders. Beim Weg zum 3.R ist es besser, bereits einige Meter unter diesem von der Kante in die Wand zu wechseln. Weiter die Kante hoch (=Regulator) und waagerecht zum R. ist schwieriger, auch wenn es leichter aussieht.

Bewertung: ++ (sehr gut)
Flaschi 2012-07-10T10:05:00Z TT

Na und? Dann ist es eben keine VIII mehr. Das hat sich schon vor 30 Jahren bewegt. Das ist die Dir. Ostwand des Teufelsturmes und keine scheiß Kletterhalle, wo man Griffe auswechselt, festschraubt oder anklebt.

Bewertung: +++ (Herausragend)
Alex Hanicke 2012-07-10T09:41:00Z TT

Das untere Stück der Rippe, welches es nach dem 2.R zu erreichen gilt, bewegt sich fast 1cm und knackst schon. Vielleicht könnte das mal hinterklebt werden, um diesen großartigen Weg zu erhalten. Sollte dieses Stück Rippe auch noch wegplatzen, ist es kein VIIIer mehr.

Bewertung: +++ (Herausragend)
Markus Forrer 2006-10-23T13:28:00Z TT

Die Hauptschwierigkeit am bzw. knapp über dem 2. Ring ist sehr gut abgesichert. Moralisch schwierigste Stelle ist die traumhafte schwarze Wand vor der grossen Sanduhr - davor kann aber sehr gut ausgeruht werden. Für die grosse Sanduhr lange (3 m) Schlinge mitnehmen. Bei der grossen Sanduhr ist es gelaufen - darüber wunderschöne durch Sanduhr- und Zackenschlinge bestens abzusichernde Kletterei.

Bewertung: +++ (Herausragend)
ThomasW 2006-08-21T17:05:00Z TT

Ca. 2m über der von Frank geschilderten SU an der Kante befindet sich rechts der Kante in einem waagerechten Schlitz noch eine SU (am Besten fünfer Kevlar fädeln). Der weite Weg zwischen 3.R und der großen SU verlangt mal einiges an Nerven, da die Griffe ein paar Meter über dem 3.R mal etwas kleiner werden. Man sollte also mit noch ausreichend Kraftpotential von diesem losklettern.

Bewertung: +++ (Herausragend)
Frank Jaenecke 2005-12-12T19:53:00Z TT

Geniale Linie. Hauptschwierigkeit nach 2.R aber auch am 1.R schon mal ordentlich schwer. An beiden Stellen eher weite Züge. Etwa 5m über dem 2.R kommt links an der Kante noch eine kleine SU, die man legen sollte, wenn man nicht über den Dingen steht. Dann einige Meter an der Kante hoch, bevor es zurück in die Wand und zum Originalweg geht. Der Originalweg setzt der schönen Kletterei unten noch eins drauf.

Bewertung: +++ (Herausragend)
e-fred 2003-07-21T12:30:00Z TT

Hab ich nur mit Seil von oben gemacht, ein Glück! Sehr harte Kletterei, bei der man ordentlich Kraft mitbringen sollte. Den Zug zur Rippe habe ich mit einem Dynamo gelöst, aber optimal kam mir das nicht vor. Offenkundige Schlingenmöglichkeiten habe ich nicht viele gesehen, aber auch das Legen wäre sicher schwer, da enormer Kraftverbrauch. Sehr schwer für VIIIc, dagegen ist die Talseite mit VIIIb ein Kinderspiel.

Bewertung: + (gut)
Enrico Morelli 2001-03-11T09:15:00Z TT

schöne direkte Linie zur Ostwand, unten an Absatz (Schlinge) vorbei an 2 Ringen, über dem 2.Ring für mich die Hauptschwierigkeit, steile Kleingriffige Wand, Schlinge am Loch (flache Rippe), zum 2 Ring des org. Weges, schwehre Kletterei im VIII Grad und realativ weite Sicherungsabstände

Bewertung: + (gut)
Match Erstbegehung: Chris-Jan Stiller und Sebastian Thiele, 2012-06-02 Ringe: 5

E der OSTWAND, dann gerade über 4R und 2SU, SONNENUHR kreuzend, zu Loch. Links Platten zur gr.Höhlung der TALSEITE und rechts über 5.R zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Der Physiker 2013-06-24T00:03:00Z TT

Der neue IGK-Weg. Sackhart. Zum 1.R geht's mit kl Leiste (und den ganz ordentlichen kleinen Kevlars/Bandschlingen der O-Wand) ganz gut. Zum Dritten ist's weit, aber es gibt eine gute (u mehrere schlechte) Schlingen bzw. SU und oberhalb etwa 3 m des 2.R bis zum 3.R ist's nur etwa VIIIa. Die 2 Meter vom 4.R bis zum Beginn des Überhangs sind die sackharte Crux (gerade hoch klettern), dann noch schöne Ausstiegs-Henkelei. Fels nimmt oben keinen Schweiß auf => eher etwas für kühle Tage.

Bewertung: ++ (sehr gut)
Match Erstbegehung: Bernd Arnold, G.Lamm, G.Ludewig, J.Cruse, H.Schlesinger 1977-07-03 Ringe: 3

TALSEITE, dann Rippen über 1.R zum Ende. Feine Rippen rechtsh. vor die SO-Kante(2.R). Wand gerade, dann linksh. zu gr.SU. (Unterst.) Wand über 3.R zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Unfälle am Weg: 00.00.0000: Sturz erst in Schlinge, dann nach Riß derselben Sturz in Ring.Rücken. 77Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Tobias Schwinge 2025-11-02T18:30:00Z TT

Zum Vorkommentator: Sollte gelöscht werden, Weg wurde eigentlich nicht geklettert. Der Wegverlauf ist im Heini korrekt beschrieben, es ist bissel weit vom 1. zum 2. Ring, geht aber mit Ruhe ordentlich zu klettern und Schlinge lag auch, 2. Ring gut einzuhängen, nix mit halb Kamikaze, Katastrophenstürzen zum Wandfuß und Einhängen von irgendwelchen anderen Ringen, die früher nicht da waren. Schwierigkeit ist überm 2. Ring, Bauen nicht unbedingt erforderlich....(geklettert 31.08.1994)

Bewertung: ++ (sehr gut)
Dädalus 2025-06-04T21:17:00Z TT

Freunde der Sonne, diese Art von Uhr lässt euch kaum eine ruhige Minute. Statt zum ersten Ring der Talseite nach links um die Kante abzubiegen, bewegt man sich gerade hinauf, die selben hohlen Platten nutzend, die selbe wenig vertrauenswürdige Schlinge um den nah an die Wand gepressten Zacken legend. Wenigstens sind die Züge zum Ring und der folgende Einhängevorgang ohne größere Nervositäten zu bewältigen. Danach folgt eine turbulente Startsequenz in Form eines langen Zuges zum Zacken an der Kante des ersten Überhangs. Hier liegt übrigens auch die letzte Schlinge bis zum zweiten Überhang. Dorthin gelangt man, indem man etwas gerade hinaufhangelt, dann an diffizilen kleinen Strukturen nach rechts quert und sich schließlich über die Platte an besser werdenden Griffen nach oben fürchtet. Bereits von hier wäre ein Sturz äußerst unangenehm. Sobald man am Loch unter dem zweiten Überhang angekommen ist, verfügt man über hinreichend große Griffe um diesem Vorgang nicht anheimzufallen, sollte aber unbedingt Ruhe bewahren. Linksansteigend erreicht man komplikationslos den zweiten Ring der Talseite, die Linie jedoch führt nach rechts, wo knapp über dem Überhang bei einem kleinen Loch im Verbund eine kleine Platte, und ein großer Knoten liegen und wo man eine Kevlar durch eine recht verlässliche Sanduhr fädeln kann. Diese Konstellation sollte halten - muss halten, denn jetzt geht es in ausgesetztem Gelände an der Kante des Überhangs nach rechts Richtung Südostkante, wo man ziemlich hilflos 2 m unter dem 2. Ring strandet. Das Ausrufezeichen in der Neuauflage des Kletterführers wohnt wohl hier oder auf dem Weg zum zweiten Überhang. Die nächsten Züge sind delikat und schwierig und in Anbetracht der Schlingen weit links als einziger Sicherung sollte man sich überlegen ob man hier einen Sturz riskieren will. Halten sie nicht, liegt man wieder am Einstieg, was sich nach mehr als 20 m Sturzhöhe wohl unvorteilhaft auswirken dürfte. Durch die Mitte der Wand zieht eine noch nicht anerkannte Route (IGK genannt) deren dritter Ring aus dieser Position leichter anzuklettern ist, und den man als Zwischensicherung verwenden kann. Dorthin muss man zunächst weniger Züge machen, was die Wahrscheinlichkeit eines Sturzes reduziert, danach allerdings wieder etwas absteigen um in die Ursprungsposition zurückzukehren. Der zweite Ring der Sonnenuhr lässt sich zwar schwer anklettern, dann aber doch gut einhängen, sofern das große Loch an der Kante bekannt ist und man die Nerven hat, ruhig bis dorthin weiterzuklettern. Ohne dieses Loch ist das Einhängen zutiefst nervenaufreibend und potenziell gefährlich. Das Nachholen am 2. Ring bietet sich an, insbesondere, wenn man den Ring von IGK mit eingehangen hat. Die Kletterei nach dem zweiten Ring ist dann der Lohn für die Nervenarbeit weiter unten. Fantastisch luftig geht es an der feinstrukturierten Kante hangelnd und balancierend Richtung Teufelsmund (marode Dauerschlinge), wo nach etwa 6m schon riesige Platten und die Sanduhren der Ostwand warten. Kurz bevor man die rettenden Strukturen erreicht, wird 3m über dem Ring nochmal der neunte Grad abverlangt, die Züge sind technisch und ästethisch, ein Sturz unproblematisch. Vom Mund folgt die Linie einer kleingriffigen überhängenden Wand (Unterstützung, wie sie im Kletterführer aufgeführt wird, ist hier nicht nötig) ins linke Teufelsauge, von wo man den 3.R problemlos einhängen kann. Ein technischer Zug links vom Ring, aufstehen, Reibung, schließlich der Gipfel, womit ein sehr komplettes wie anspruchsvolles Felserlebnis hinter einem liegt. Hier einsteigen sollte man auf jeden Fall nur dann, wenn man dem Grad gewachsen ist, auch wenn er erst in sicherer Zone weiter oben gefordert wird. Mit dem Scharfrichter vorm zweiten Ring ist nicht gut Kirschen essen. Insgesamt eine sehr besondere Bergfahrt, die aber wenige Begehungen sieht, wenn man Gipfelbuch und Spinnenweben Glauben schenken darf.

Bewertung: ++ (sehr gut)
peroxide20 2003-05-19T22:09:00Z TT

vom 2.R zum 3.R zwei schwierigkeiten moralisch ist es im unteren 8ten grad zum 2.R hin (schlingen legen ab und an möglich) sehr schöne felsfahrt

Bewertung: ++ (sehr gut)
Match Erstbegehung: Uwe Lange, S. Roßburg, J. Teichert, A. Müller 1987-08-17 Ringe: 3

SO-Kante direkt zum 1.R. Kante gerade zum 2.R. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR Vorschläge:Vorschlag: 2nR, wie schon mal von bernd arnold geschlagen bei der "nacherstbegehung" als "aus einem guss". Begründung: Aufschlaggefahr im falle eines sturzes() Antrag vom: 14.07.2002, eingereicht von: Gilbert Mohila 1, eingetragen 2006-02-12 21:22:11Beschluß 20.10.2002: -abgelehnt- bearbeiten Skizze / Bilder / Dokument hinzufügen kommentieren nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Der Physiker 2013-06-24T00:08:00Z TT

Eine der besten Teufelsturm-Routen! Man sollte das Ausrufezeichen durch zwei Sterne ersetzen! Unten an Kante SU, dann kurz kniffelig, bis man li die kleinen Schlingen (kl Kevlar oder einlitziges Band) der O-Wand legen kann. Der O-Wand-Ring lässt sich von einem Henkel an der Kante u hoch Antreten mit links solide/sicher klinken. Vor dem 2.R kommt man quasi am zweiten O-Wand-R vorbei, der beim letzten Wulst zum eigentlichen R vorübergehende moralische Hilfe leistet. Danach geniale Kletterei (schwierig 3 m oberhalb des R) zur Riesen-SU der O-Wand (man kann eine immer noch ringwertige "normale" Neben-SU installieren, braucht also keine extralangen Schlingen). Leichter über überhängende Knirbel-Strukturen zum 4.R. Erstaunlich gängig von dort aus zum Gipfel

Bewertung: +++ (Herausragend)
Match Erstbegehung: Rudolf Stolle, G. Dohmann, H. Schwarz 1936-08-09 Ringe: 3

Vom hohen Abs. in der Südseite Wandstufe zu Kanzel. Flache Verschn. und links um die SW-Kante zum 1.R. Kante, später etwas linksh. zu Einschnitt. Rechts um die Kante zum 2.R. Kante zum 3.R. (Unterst.) überh. Wand und rechtsh. Rinne zu gr. Höhlung. 2m links über Überh. z.G. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen.

sofle 2025-10-03T23:27:00Z TT

sehr abwechslungsreiche Bergfahrt mit sehr schönem Panorama. Nach all den Erzählungen habe ich wahrscheinlich zu hohe Erwartungen an den Weg gehabt. In der seichten Verschneidung zum 1.R klingen einige Schuppen sehr dumpf. Vom 1. zum 2.R vernimmt man bei zaghaftem Klopfen auf den Schuppen auch akustisch eher dumpfe&hohle Töne. Es liegen zwar kleine SU und 1 Bandschlinge zu den großen Löchern (die Dauerschlinge ist aktuell nicht da), aber die Trittarmut kurz vor den Löchern will (moralisch) überwunden werden. Vom 2.R über 3.R zG an immer größer werdenden Griffen in stetig zunehmender Exponiertheit

Bewertung: + (gut)
TheDude 2024-04-08T00:23:00Z DBSK

Erste Crux ist der Weg zwischen und 1.R und 2.R. Dort muss man sich an kleinen hohlen Schuppen emporarbeiten. Zweite Crux dann nach dem 3.R, da die Wand leicht überhängt.

o.s. werten,
ändern
Bewertung: sehr lohnend Fels: sehr lohnend Trockenzeit: normal Schwierigkeit: VIIc Absicherung: ausreichend
e-fred 2023-01-10T19:54:00Z TT
Bewertung: +++ (Herausragend)
Dädalus 2022-11-09T21:42:00Z TT

Grandioser Weg auf einen großartigen Gipfel. Der Schwierigkeitsgrad nimmt dabei gewiss auf die Exponiertheit der Linie und die beeindruckenden Präsenz des Felsens Rücksicht und ist wohl etwas niedriger einzuschätzen als 8b. Daher kann man den Weg jedem empfehlen, der im achten Grad schon etwas erprobt ist und kein Problem mit Höhe und Abenteuer hat. Grundsätzlich ist es gescheiter von rechts auf den Absatz zu laufen, statt die 10 m glatte Wand bis dorthin zu klettern. Es folgt eine Wandstelle, die keine größeren Schwierigkeiten und sogar die ein oder andere Möglichkeit für eine Knotenschlinge bietet. Hat man diese überwunden steht man auf einem Absatz, wo man noch eine Schlinge (z.B. Knoten verspannt) legen kann, bevor man sich mal strecken und mittels großen Griffen an die Kante ziehen muss. Dort gibt es dann eine gefädelte Kevlar Knotenschlinge an einer etwas mürben Sanduhr direkt an der linken Kante. Die folgende Sequenz rechts davon durch die Rinne über die Platten zum Ring bietet nur wenige Möglichkeiten dürftige Plattenschlingen zu hinterlassen. Mit der nötigen Umsicht (ein Sturz sollte hier unbedingt vermieden werden) ist es aber kein Problem über die Plattenrinne hinauf und bis an die Kante zu klettern. Von dort schwingt man sich links um selbige, mit dem Fuß auf einem Reibungssporn stehend und gelangt an den ersten Ring. Hat man diesen verlängert, was sicherlich sinnvoll ist, klettert man über eine liegende nicht ganz so triviale Wandstelle, die reichlich Anforderungen an Sortiertheit und Besonnenheit stellt, passiert eine wenig vertrauenswürdige Dauerschlinge und erreicht ein Band aus sehr griffigen Löchern. Nachdem man an diesen nach rechts um die Kante gequert ist, kann man noch eine dünne Knotenschlinge legen, bevor man zum zweiten Ring gelangt. Von dort geht es an großen Griffen herrlich ausgesetzt direkt an der Kante zum dritten Ring, wo die Griffigkeit allerdings kurz aussetzt. Eine kleine Kraftreserve zum Einhängen ist also nicht schädlich.Am dritten Ring habe ich meinen Nachsteiger zum zweiten Ring nachgeholt. Wenn man hingegen durchsteigen will, muss man aus Seilzuggründen alle Ringe verlängern und sich weit oben dann mit dieser Hinderlichkeit abfinden. Über dem dritten Ring findet sich dann die Hauptschwierigkeit. An etwas kleineren Griffen arbeitet man sich bis zum rechten Teufelsauge hinauf, auch hier ist eine kleine Kraftreserve von Vorteil. Erreicht man allerdings die sogenannten Gardinen rechts und links der Rinne unter dem Auge ist die Arbeit dann weitestgehend abgeschlossen. Im Auge selbst liegt noch eine hervorragende Plattenschlinge, die den kurzen Quergang nach links absichert. Der folgende Zug über den Bauch ist nocheinmal irritierend, aber mit etwas Elan durchaus zu bewältigen. Bei starkem Wind ist der Weg mit Sicherheit eine Stufe verwegener. Wenn man sich diese tolle Route zutraut, sollte man nicht zögern sie zu versuchen.

Bewertung: +++ (Herausragend)
Der Physiker 2018-09-18T00:07:00Z TT

Man kann auch ohne Mätzchen wie Seilaushängen durchsteigen, mit Doppelseiltechnik wird's noch angenehmer. Es gibt 2 Dauerschlingen zwischen den 1. und 2. R, wovon die erste (Bandschlinge) mit der Zeit wohl zur Zeitbombe werden wird. Der erste R sollte nach rechts an die kante versetzt werden. Sehr leichte RP VIIIb (fand selbst Volker Roth und das will was heißen...)

Bewertung: +++ (Herausragend)
Ralf Zimmermann 2017-12-18T17:47:00Z DBSK

Zum Weg siehe Dateneintrag "Volle Talseite". Zur überlieferten Historie: Otto Dietrich stieg in den 1920er Jahren ohne Ring bis unter das überh. Schlussdrittel u. schlug dort den jetzt 2. Ring. Durch seinen Wegzug waren ihm keine Versuche mehr vergönnt. Weitere Bewerber versuchten sich. Am erfolgversprechendsten H. Oehme: Er hatte die Hände bereits oberhalb der Hauptschwierigkeit, bevor es - ohne den jetzt 3.R u. mit Brusteinbindung im glücklicherweise haltenden Hanfseil wohlgemerkt - in die Tiefe ging. Wer den jetzt 1. Ring schlug, über den sicher nur wenige traurig sind, ist unbekannt. (Quellen u.a. Karl Däweritz "Klettern im sächs. Fels")

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Bewertung: sehr lohnend Fels: sehr lohnend Schwierigkeit: VIIIb Absicherung: ausreichend
Gulli 2015-07-09T09:56:00Z TT

Die Schlingen zwischen 1. u. 2.R gibts noch und den Knirpel nach dem 3.R auch: Nach 1.R kl.SU, dann einlitziger 6er in Rißspur (1,5m über SU) Knirpel nach 3.R: wo die Kante sich kurz legt, bevor nach 50cm Steilstück die Henkel anfangen gibts nen markanten Knirpel. Ist ein super Griff und man kann auch ne Fusselschlinge drumwickeln. Dann muss man sich aber in ungemütlichem Gelände ne Weile NEBEN dem Knirpel an Kleinkram festhalten, um diesen zu legen. Bin lieber durchgestiegen.

Bewertung: +++ (Herausragend)
Peter Uhlmann 2014-12-12T20:35:00Z TT

Anfang der 80-iger Jahre konnte ich sogar noch über dem 3. Ring eine fusslige Bandschlinge über einen Knirpel legen. Damals steckte dieser 3. Ring ja noch tiefer und ich bin kurz vor den Gardinen in diese Schlinge geflogen. Der Knirpel hat meinen Sturz gehalten, dieser Schlinge hätte ich nicht viel zugetraut. Bei späteren Begehungen habe ich diese Schlingenmöglichkeit nicht mehr entdeckt. ...war aber auch sicherer in solchem Gelände Ein Traumweg!

Bewertung: +++ (Herausragend)
Ulf G 2013-07-12T12:41:00Z TT

Großartiger Weg. Sicherung bis auf das Stück vom 1. R bis zur Ecke vor dem 2. R sehr gut. Mehrere Sicherungen vorm 1. R, große Fusselschlinge und darüber einlitziger Bandschlingenknoten an der Kante vor dem 2. R (bis dahin aber weit). Über dem 1. R mal ruhig bleiben, es wird wieder leichter, wenn man ansteigt. Gute Plattenschlingen in der Höhlung oberhalb der Gardinen. Schwierigkeit VIIIa, RP wäre VIIIb (am 3. R durchklettern). Der Weg hat über die Zeit etwas gelitten: 2001 habe ich eine Sicherung zwischen 1. und 2. R gefunden, die 2013 nicht mehr zu finden war und die Gardinen fangen als scharfe Griffe jetzt ein Stück weiter oben an, sind im untersten Teil rundgetreten. Zuletzt bearbeitet am: 12.07.2013 13:01 von Ulrich Schmidt

Bewertung: ++ (sehr gut)
Seilfitz 2008-06-10T14:55:00Z TT

Tolle Bergfahrt! Ab dem 1. R wird es etwas moralisch an den dünnen Platten, aber gut lösbar. Habe zum 2. R nachgeholt. Dann schon gut VIIIa. Das Klinken am 3.R ist ist eine Aufgabe, da der rettende Henkel rechts schwer zu erreichen ist. Ab da zügig drannbleiben, die Leisten sind klein aber gehn nicht aus. Im Loch hat mann`s geschafft.

Bewertung: +++ (Herausragend)
Markus Forrer 2006-12-19T16:59:00Z TT

Mit einem 60-iger kann man durchsteigen.

Bewertung: +++ (Herausragend)
Claudius Lein 2006-09-19T12:09:00Z TT

Nachsteigerfreundliche Variante: Bis zum 3.Ring durchsteigen und dann wieder runter zum 2.Ring und dort nachholen. Wenn das Seil so über den 3.Ring umgelenkt wird, hatt der Nachsteiger das Seil auf dem Stück nach dem 1.Ring direkt von oben und nicht etwa von der Seite. Außerdem ist das Vorbeiklettern am 3.Ring für den Vorsteiger so wesentlich angenehmer! ALLES KLAR!?

Bewertung: +++ (Herausragend)
Flaschi 2006-05-06T21:47:00Z TT

Hier noch eine Anleitung für den Durchstieg bis zum Gipfel:

  1. R um die Kante verlängern. Keine Schlinge vom 1. zum 2. R legen. Nach dem Klinken des 3. R abklettern und 2.R aushängen.
Bewertung: +++ (Herausragend)
Matthias3 2005-06-30T22:26:00Z TT

Bis zum 1.R relativ leicht und viele Schlingen. Vom 1.R zum 2.R eher moralisch anspruchsvoll, da die guten Schlingen erst nach der Schwierigkeit kommen. Ruhig bleiben, man fällt ja nicht bis runter. Vom 2.R zum 3.R liegt noch eine 11. Schlinge und vom 3.R weg einfach mal die A...-backen zusammenkneifen. Etwas links der Gardienen hochgreifen, dann geht es ganz gut an großen Henkeln ins rettende Loch. Ab dann keine Problem mehr. Sehr schöne Kletterei! Schwierigkeit ist schon ok.

Bewertung: Normal
Karl-Reinhart Löwel 2004-11-01T09:34:00Z TT

Info: sog. "Gardinen" und ausbruchgefährdete Zacken links davon mit Sandsteinverfestiger behandelt, ebenso einzelne Griffe/Tritte um den 3. Ring herum. 10/04.

Bewertung: ++ (sehr gut)
e-fred 2003-07-21T12:34:00Z TT

Habe es am Wochenende noch mal geklettert und korrigiere mich hiermit. VIIIa ist schon berechtigt, vom 2. Ring bis unter den Gipfel muss man schon mal was zeigen. Die SU in den Rippen nach dem 1. Ring ist gar nicht soo schlecht, einen kleinen Hopser hält sie schon aus. Für eine seilzugminimierende Durchsteigung sollte man den 1. Ring so weit verlängern, dass der Karabiner auf der rechten Seite der Kante ist, auch wenn das die folgenden Rippen noch mal moralischer macht...

Bewertung: +++ (Herausragend)
JoergB 2003-04-15T19:39:00Z DBSK

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Bewertung: lohnend Fels: lohnend Absicherung: ausreichend
AndreasE 2002-07-31T17:39:00Z TT

Ä Tännchen! Momentan befindet sich ein hübsches Wespennest (vielleicht sind's auch Bienen- bin kein Biologe) am Einschnitt vor dem zweiten R, direkt an der Kante. Beim Schlingen legen also freundlich lächeln und gaaanz ruhig bleiben.

Bewertung: Normal
krohsax 2002-07-08T16:44:00Z TT

DER klassiker. wenn man seine moral im griff hat, geht´s schon - insgesamt dnnoch anspruchsvoll. brüchige rippen? klingt zwar ä bissl hohl, aber... eine schlinge sollte man vielleicht nicht dahinter legen und auch nicht bei regen klettern, ansonsten ok.Zuletzt bearbeitet am: 19.07.2007 07:43 von Claudius Lein

Bewertung: +++ (Herausragend)
xtough 2002-07-08T09:50:00Z TT

die bruechigen Rippen nach dem 1.R braucht man nicht nehmen, direkt an der Kante gehts auch, allerdings liegt dort bis zu den Loechern nix. auch zum und vom 3.R gehts links an der Kante leichter als auf der Wand (wo es augenscheinlich besser aussieht)

Bewertung: +++ (Herausragend)
Michael 2002-07-07T12:49:00Z TT

Moralischster Zug war vom Ende der Rippen nach dem 1. Ring zu den Löchern, da kurz vorher irgendwie die Tritte schlechter wurden. Die Rippen machen aber auch schöne Töne. Vorm 1. Ring liegt eine 11-er und ein Fussel, zum 2. erst kurz davor ein 11-er. Wohl eher keine "einfache VIIIa", wie Steinchen meint. Nach dem 3. muss man doch so ein paar Züge am Ball bleiben. Wenn man nach der kleinen Rinne die Henkel darüber hat, ist es wirklich vorbei. Im Loch dann ein Fussel um einen Puffer und noch was Langes zum Fädeln.

Bewertung: ++ (sehr gut)
steinchen 2001-10-18T20:11:00Z TT

Wenn man seine Moral im Griff hat, dann geht dies als sehr gaengige und eher einfache VIIIa durch. Es gibt keine gemeinen oder trickreichen Stellen, daher faellt die manchmal eher spaerliche Sicherung bis 2.R kaum auf. Lediglich 3 VIIIa-Zuege direkt am 3.R und danach geht es, wenn man sich schoen rechts haelt, an groszen Griffen Richtung Gipfel. Findet man jedoch nicht die optimale Linie dort oben, dann scheint es schnell recht pumpig zu werden, und in diesem Fall lieber den Sicherungsmann am 1.R haben.

Bewertung: +++ (Herausragend)
Karsten 2001-10-17T19:24:00Z TT

Bis zum 1. Ring ca. VIIa, zwischen 1. und 2. Ring VIIb-VIIc, dabei kaum Schlingen und ausgesetzt, am 3. Ring und die ersten Züge danach schon VIIIa. Es macht sich ganz gut, den Nachsteiger vom 2. Ring erstmal zum 1. Ring nachzuholen (der jetzige sieht allerdings nicht sehr vertrauenerweckend aus) und dann den Rest durchzusteigen.

Bewertung: +++ (Herausragend)
Thomas Bernhardt 2001-10-17T15:03:00Z TT

Also ich find VIIIa auch völlig ausreichend! Man vergleiche nur mal mit Lolaturm SW-Wand!

Bewertung: +++ (Herausragend)
ruwe 2001-06-21T21:33:00Z TT

schöne Kletterei, für VIIIa wäre es aber schon recht schwer?!

Bewertung: ++ (sehr gut)
JörgB 2001-04-01T20:05:00Z TT

Man sollte die Schwierigkeit bei VIIIa lassen.

Bewertung: ++ (sehr gut)
Frank 2001-03-30T20:35:00Z TT

Die Klassiker waren Helden! Zwischen 2. und 3.R ausgesetzt, besonders, wenn Sicherungsmann am 2.R sitzt und dann kommt noch ein sehr unangenehmes Einhängen im 3.R um die Kante, wo der Sicherungsmann notfalls den Platz des Ringes ansagen muss! Toller Weg!

Bewertung: ++ (sehr gut)
Karl-Reinhart Löwel 2001-03-06T11:08:00Z TT

Durch das Höhersetzen des 3. Ringes läßt sich die Route heute besser klettern und es kommt wohl keiner mehr auf die Idee zu bauen. Von den eigentlichen "Gardinen" ist nicht mehr viel übrig. Man klettert etwas weiter links. Ich finde aber auch das Stück zwischen dem 1. und 2. Ring recht anspruchsvoll, zumal eine ganze Weile keine vernünftige Schlinge liegt. Enrico hat Recht: Der Gesamteindruck zählt.Zuletzt bearbeitet am: 19.07.2007 07:41 von Claudius Lein

Bewertung: ++ (sehr gut)
Enrico Morelli 2001-02-22T18:52:00Z TT

na ich glaub ich steh im Wald...., zum 1.Ring an flacher Verschneidung um Kante - bedeutet mindestens 10 Höhenmeter Kletterei im VIIIa Niveau, vom 2. zum 3. Ring (Gardinen) und weiter zum Ausstieg ist als VIIIb o.U. wohl mehr als gerecht, aber es gibt mit Sicherheit schwehrere Wege in diesem Niveau, nur muss man hier den Gesamtweg beurteilen, Länge, Sicherungsmöglichkeiten, ... und ich habe bei dem Weg nur wenige kennengelernt, die es a.f. (ehrlich) machen

Bewertung: +++ (Herausragend)
e-fred 2001-02-22T18:01:00Z TT

Im ganzen Weg kein VIIIb Zug, selbst mit VIIIa wird es knapp, dafür aber relativ konstant mehr als VIIa. Aber auch hier zählt wieder das Gesamterlebnis, und das ist schlicht und einfach beeindruckend. Die Sicherung ist durchweg nicht zu üppig, Respekt für die Erstgeher!

Bewertung: +++ (Herausragend)
DBSK 1989-05-20T00:00:00Z ⚠️ Unfall DBSK

Nach der Baustelle infolge Griffausbruch Absturz.

Alter: 24 Verletzungen: Schock, Oberschenkelprellung, Bänderriß Schulter.
Match Erstbegehung: Michael Urban, G.Urban u.Gef. 2000-05-07 Ringe: 5

Vom tiefsten Punkt der Talseite Wand (R) und Kante (2.R) zur Kanzel. Kante direkt zum 1.R. Am Ausstieg von der gr. Höhlung direkt z.G. (Letzteres bereits früher begangen.) Angaben zum Weg ändern oder ergänzen.

Ralf Zimmermann 2017-06-08T22:08:00Z DBSK

Logische EV, schwerste Stelle am 1.Ring. Sitzt der sichernde Vorsteiger nach `ner RP-Beg. bereits auf dem Gipfel, kostet der Nachsteiger bei einem Fehlversuch die Seildehnung aus u. steht wieder am Einstieg. Klappt auch bei 65kg Körpergewicht... Danach die Traumkletterei des Originals. Bis zu dessen 3.Ring permanent ca. VIIa-c mit schönen aber auch anspruchsvollen Zügen bei sehr sächs. Sicherung. Der 3.Ring des Originals wurde in den 80ern nach oben versetzt. Hier sauber durchzusteigen ist die kraftraubende Schlüsselstelle.

Nachstieg werten,
ändern
Bewertung: lohnend Fels: lohnend Schwierigkeit: VIIIb Absicherung: ausreichend
tbab 2015-08-10T21:01:00Z TT

Zum 1. Ring etwas moralisch, da nichts vorher liegt. Wenn mans schonmal gemacht hat, weiß man, dass über dem großen Loch nochmal ein kleines scharfes Loch kommt, von wo aus sich der 1. Ring auch gut klinken lässt. Vom 1. Ring weg schwerste Stelle der gesamten "Talseite" überhaupt. Der 2. Ring wäre m.E. nicht unbedingt nötig gewesen, da drum herum gescheite Sicherungsmöglicheiten zu finden sind.

Im Gipfelbuch ist die Wegbeschreibung durchgestrichen mit dem Kommentar: "Wurde auch schon ohne Ringe geklettert". Wer die Einstiegswand ohne 1. Ring bringt, kann dann eigentlich auch gleich alles ohne Seil klettern - schwerer wirds oben nicht mehr .

Bewertung: + (gut)
ruwe 2015-05-21T12:40:00Z TT

Sehr anspruchsvolle Einzelstelle am 1.Ring. Super Linie und Kletterei wenn man sich nicht mit Schlingen den Durchstieg verbaut. Hat noch keine 20 Begehungen.

Bewertung: ++ (sehr gut)
Der Physiker 2012-05-29T00:20:00Z TT

Die direkteste Talkante. Schöne Einstiegsreibung, welche man tendenziell immer rechts des 1.R klettert. Der 2.R steckt viel zu weit links, man muss ihn mind. 2m verlängern, wenn man in einem Zug bis oben durch will. Dann am besten über den Sonnenuhr-Ring weiter und alles links der Kante wieder aushängen. 55m bis zum Gipfel. Ein Traum!

Bewertung: ++ (sehr gut)
Jörg Teichert 2003-07-07T09:30:00Z DBSK

Aus der Höhlung geraderaus ist schon vor 20 Jahren geklettert worden; die obere Variante ist also nix neues.

af werten,
ändern
Karl-Reinhart Löwel 2001-03-06T11:00:00Z TT

Einstiegsverlängerung vom tiefsten Punkt der Talseite. Interessante schräge Wand (Löcher) am 1. Ring vorbei zu Band. Linke Kante an weiterem Ring vorbei (etwas brüchig) zum 1. Ring der "Talseite". Steht nicht im neuen Heinicke-Kletterführer.

Bewertung: ++ (sehr gut)
DBSK Erstbegehung: Steffen Roßburg, u. Gef.
Ralf Zimmermann 2017-12-18T17:46:00Z DBSK

Im Vorstieg sollte man m.M. gehörig über den Dingen stehen. Technisch fordernde u. auch kräftige steile Kletterei an teilweise "brummenden" Rippen.

Nachstieg werten,
ändern
Bewertung: VIIIc Schwierigkeit: VIIIc Absicherung: schwierig / kompliziert
Match Erstbegehung: Steffen Otto, H.John 1990-10-20 Ringe: 6

"W-Wand" gerade (R) zum 2. R der "W-Wand". Diese zu 3. R. Wand gerade zu R. Überh. Wand (2 R) auf Rampe u. linksanst. zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Der Physiker 2013-06-23T23:55:00Z TT

Lohnenswerte Tour mit spektakulärer Überhang zum Schluss, allerdings ist die Route oft recht nah an der Talseite und der Fels nimmt keinerlei Schweiß auf. Zum 1.R grosse li-Schleife um Bruch herum. 3 m unterm Ring sehr gute Schlinge. Dann kurz schwer u. zuerst an der Kante, dann links bis zum 4.R. Um den Bruch und die brummenden Rippen beim eigentlichen 3.R zu vermeiden, kann man alternativ am 1.R der Talseite vorbei. Zum 5.R fand ich's die Crux, allerdings hatten wir am 6.=letzten R einen Wettersack. Der Weiterweg sah aber machbar aus

Bewertung: + (gut)
Chris-Jan Stiller 2006-06-05T20:38:00Z TT

Schöne Linie mit Crux zum und am 5.R vorbei, dann noch mal überhängend und pumpig am 6.R vorbei. Zum 1. schon mal etwas aufregend (im linksbogen) da dort wie auch im restlichen Wegverlauf die Rippen alle brummen.

Bewertung: + (gut)
Match Erstbegehung: Bernd Arnold, G.Lamm, J.Cruse, G.Ludewig, W.Nolte 1977-07-30 Ringe: 4

Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Hans Flegel 2007-05-05T22:11:00Z TT

Naja,der Brüller isses nicht,Gestein eher marode,die Rippen alle schön brummbrumm und der Wegverlauf eiert mal links mal rechts durch die gesamte Wand, bei mäßiger bis schlechter Sicherung,eben der erste Weg durch die Wand (BA ´77).Unten ein erster Ring auf der Reibung ( gehört eigentl nicht dazu ),großräumiger Linksbogen zum 2.R, keine haltenden Schlingen u. es sind 10 m.Fast zur Kante nach rechts queren gerade 3.R; li bis 4.R ohne Schlinge,Rippen hoch R von Fern v. Eden klippen denn keine haltenden Schlingen in Sand mit Bruch,5 m li queren u. der Zug zum nä.R noch mal 8.Nachholen u. gerade die beiden letzten R vom Pferdefuß mitnehmen, versüßt den Austieg etwas; re., schrubbschrubb den schulterriß und Gipfelsieg, in den letzten 6 jahren 1x geklettert.

Bewertung: Normal
Flaschi 2006-07-11T08:19:00Z TT

Ohoho, "Schulterriss anhangeln"? Wenn man nicht anhangelt, ist er normal VIIb. Im Übrigen sind dröge Verbalisierungen ganzer Zugfolgen ätzend langweilig, kreativität- und onsightfeindlich.

Bewertung: + (gut)
Tillmann Walther 2006-07-10T13:07:00Z TT

Bis zum großen Band, auf dem man quert, ist diese Tour der absolute Leckerbissen. An diesem Ring ist die Tour für IXa viel zu schwer, wahrscheinlich sind bereits viele Griffe ausgebrochen. Am der Crux gute Leiste mit links, auf dem Band aufhocken und weit hoch blocken bis zur nächsten Leiste (Betonung liegt auf weit ...). Von dort weiter mit links entweder auf die Seitrippe oder auf die Leiste darunter und nun nach rechts zu einem guten Griff. Achtung! oben beim Schulterriss ist die Tour noch nicht vorbei, man kann den Riss gut anhangeln ...

Begehungen? Im GB stand bisher keine Einzige ...

Bewertung: -- (sehr schlecht)
DBSK Erstbegehung: Bernd Arnold, G.Lamm, H.Kamutzki 1987-05-13 Ringe: 5

In Mitte W-Seite Reibung (nR) zum l. R der "W-Wand". Linksanst. zu 3. R. Wand (R), Rippen folgend, zu gr. Loch. Wand (5. R), Rsp u. Riss der "W-Wand" zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Match Erstbegehung: Werner Schönlebe, J.Cruse u.Gef. 1984-10-05 Ringe: 8

NW-Kante über 8R, zuletzt Kamin zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen.

Krabbelgruppe 2026-04-27T12:58:00Z TT

Der Schulterriss lässt sich sehr kraftsparend hangeln.

Bewertung: +++ (Herausragend)
Faultier 2022-09-20T11:09:00Z TT

Die Kante aller Kanten. Vom 1.R bis zum 5.R gibt es keinen leichten Meter. Je nach persönlichem Gusto können als Hauptschwierigkeit die Fingermulden nach dem 1.R, der Wackelzug zum Einhängen des 3.R (ganz seltsam) oder die komplexe Zugfolge zum 4.R angesehen werden. Konstante Kreativität gefordert- es gibt für fast alle Stellen mehrere Lösungen. Zum 5. und 6.R kommt man ganz gut, während am 7.R vorbei nochmal Knirpelschleichen angesagt ist. Und am 8.R erwartet den bis dahin sicherungstechnisch verwöhnten, gemeinen Sportkletterer die Teufelsturm-Überraschung (bzw. der "Pferdefuß" - man will sich den Zehner ja auch verdient haben): 5 Meter eines engen, abdrängenden Rissungeheuers, dessen raues Gestein im Falle einer, aufgrund der schweißtreibenden unteren 45 Meter, ungenügenden Bedeckung exponierter Körperpartien gerne das Fleisch von Ellbogen, Knien, Knöcheln und Schultern frisst. Aber mit der nötigen Ladung Adrenalin kommt man auch da noch durch.

Bewertung: +++ (Herausragend)
Christoph Doktor 2022-09-14T11:41:00Z DBSK

Die Kante aller Kanten. Vom 1.R bis zum 5.R gibt es keinen leichten Meter. Je nach persönlichem Gusto können als Hauptschwierigkeit die Fingermulden nach dem 1.R, der Wackelzug zum Einhängen des 3.R (ganz seltsam) oder die komplexe Zugfolge zum 4.R angesehen werden. Konstante Kreativität gefordert- es gibt für fast alle Stellen mehrere Lösungen. Zum 5. und 6.R kommt man ganz gut, während am 7.R vorbei nochmal Knirpelschleichen angesagt ist. Und am 8.R erwartet den bis dahin sicherungstechnisch verwöhnten, gemeinen Sportkletterer die Teufelsturm-Überraschung (bzw. der "Pferdefuß" - man will sich den Zehner ja auch verdient haben): 5 Meter eines engen, abdrängenden Rissungeheuers, dessen raues Gestein im Falle einer, aufgrund der schweißtreibenden unteren 45 Meter, ungenügenden Bedeckung exponierter Körperparien gerne das Fleisch von Ellbogen, Knien, Knöcheln und Schultern frisst. Aber mit der nötigen Ladung Adrenalin kommt man auch da noch durch.

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Bewertung: sehr lohnend Fels: sehr lohnend Schwierigkeit: Xa Absicherung: übersichert
Chris-Jan Stiller 2006-06-05T20:15:00Z TT

Eine der schönsten Routen im Gebirge, die man auf jeden fall von unten einsteigen muß. Immer fester Fels und alle Ringe bis auf den 3. lassen sich gut einhängen (wenn man richtig steht gehts oder mit Expressschlinge drin gehts gut). Vom 1. bis zum 5. Ring anhaltend schwer, aber für 10a gut machbar. Vom 2. zum 3. im linksbogen und ansonsten ist alles gut ersichtlich.

Bewertung: +++ (Herausragend)
Steinbeißer 2005-02-05T10:02:00Z TT

tolle gut gesicherte moves in ebensolchem fels sagte ricardo mir und genau so war es um den 2.ring gut festhalten und der rest ist gebongt

Bewertung: ++ (sehr gut)
DBSK Erstbegehung: Frank Wehner und Paul Saß, 2023-05-05 Ringe: 9

Vom 8.R Kante gerade (R) zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Match Erstbegehung: Bernd Arnold, G.Lamm, G.Ludewig, G.Müller 1984-05-31 Ringe: 5

Von W über Schrofen zu Band. Verschn. zw. Turm u. M ca. 8 m hoch u. re. Rippe zu R. Wand u. feine Rippe zu 2. R. Reibung rechtsh. (3. R) zu Kante (R). Li. Rippe u. Wand (5. R) zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Andreas Lein 2006-05-10T17:12:00Z TT
Bewertung: Normal
Andreas Lein 2006-05-10T17:12:00Z TT
Bewertung: Normal
DBSK Erstbegehung: Bernd Arnold, G.Lamm 1984-10-11 Ringe: 6

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