Hirschzahn

Gipfel TT DBSK
TT Routen
3
DBSK Routen
6
Kommentare / Bilder
Match Erstbegehung: Fritz Fliegel, und Gef. 1915-02-01
mispi 2024-07-09T19:52:00Z DBSK

Bei trockenen Verhältnissen ein gut kletterbarer Weg, es können im Laufe des Weges 3 gute Bandschlingen gelegt werden. Der Einstieg kurz kräftig, dann in schrammsteintypischen Fels (rollig und Eisenzacken) gen Gipfel.

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Bewertung: ok Fels: ok Schwierigkeit: VI Absicherung: ausreichend
Erik K. 2022-03-27T18:12:00Z TT

Bin den Einstieg direkt an der linken Kante hoch. Wer den Ersten dicken Knoten an der Markanten Zacke hat, der hat gewonnen, danach super Absicherung. mit Bandschlingen, Knoten und als letztes sogar eine SU.

Bewertung: + (gut)
Dr.Oskar 2015-07-13T16:44:00Z TT

Ich liebe diesen kleinen Felsen. Zwei, drei kräftige Züge zum Band wo man die erste Top Schlinge in den Riß rechts legen kann die den Zug auf das schräge Band absichert. Dann kommt eine ringwertige Bandschlinge über die Zacke ganz links auf dem zweiten schrägen Band welche auch hier wieder den Zug auf das Band absichert. Dann um die Kante und es liegt die zweite ringwertige Bandschlinge über der Platte. Damit geht es dann linkshaltend die Wand an Eisenbändern und guten Tritten hoch auf diesen kleinen Gipfel.

Was sehr interessant wäre, wenn alle die hier Kommentare schreiben mal angeben würden in welchen Schwierigkeiten Sie vorsteigen. Damit würde man sicher so manchen Kommentar besser nachvollziehen bzw. einordnen können. Ich fange damit einfach mal an. Ich bin bis VIIa unterwegs.

Bewertung: +++ (Herausragend)
Cornelius Haupt 2010-06-30T23:02:00Z TT

"Wie groß muß sein des Hirsches Weh, wenn auf dem Zahne liegt der Schnee. Doch auch im Sommer ist nichts los, weil dann der Zahn bedeckt mit Moos. Es hätt´ dem Hirsche sehr genutzt, hätt´ man ihm mal den Zahn geputzt." (Jahreserstspruch 1997) Inzwischen hat sich am Hirschzahn einiges verändert: stellte ich doch heute auf dem Weg zum Falkenstein fest, daß um den Zahn eine Ausholzung stattgefunden hat. Eine Praxis, die im Böhmischen gängig ist, bei uns aktuell problembehaftet (kommt sicher wieder, schließlich wurde hier auch jahrhundertelang Holzeinschlag betrieben). Es scheint aber offizielle Forstarbeit zu sein; vielleicht war´s auch gar nicht für uns Kletterer, sondern nur, weil einige Spezies Baum nicht in den Nationalpark-Biotop paßten? Jedenfalls ist der Zahn jetzt frei, und auch Rübezahl in unmittelbarer Nachbarschaft profitiert (aus Kletterersicht). Somit muß man jetzt nur noch wenig warten, und manches geht wieder besser an diesem Gipfel. Eine Drahtbürste wird sicher helfen. Auf dem Rückweg vom großen Gipfel stand ich nun das dritte Mal in der Hirschzahnscharte und bin erstmalig eingestiegen. Die Schartenwand bin ich 3 m hoch, und dann wieder abgestiegen (Rest siehe "Schartenwand"). So abgeschlagen musste ich dann den AW machen, was mit bißchen Aufregung (Selbstsicherung) dann auch gelang. CrazyStoneChris hat recht: nachdem anfangs leicht hängend aber großgriffig, gibt es einen komischen Zug zum Absatz, geht aber gut an der Kante. Die Schlingen dann wie beschrieben. Eigentlich ein empfehlenswerter Weg, der gängigste am Gipfel.

Bewertung: + (gut)
Doreen, K. 2008-10-06T16:27:00Z TT

das erste stück ist ziemlich schwer für kleine(1.68) hab es dann im nachstieg links an der kannte probiert, da ging´s dann. der rest ist i.o.

Bewertung: Normal
CrazyStoneChris 2006-07-03T13:16:00Z TT

Der (letzte) Zug zum Absatz hat´s in sich. Auf der darüber liegenden Rampe habe ich zusätzlich (zur Schlinge unten) eine 6-er Kevlar versenkt, 100%ig. Der Zug zum nächsten Absatz danach war locker zu nehmen. Den Tritt danach links um die Kante habe ich mit einer doppelten Bandschlinge und einer großen Affenfaust entspannt. Der Ausstieg erscheint dann wie ein Kinderspiel.

Bewertung: + (gut)
JörgB 2005-09-18T23:13:00Z TT

Unten mal ein interessanter Zug zu einem Fingerklemmer zum Band, Zwerge sind hier klar im Nachteil. Geht auch bei nicht optimaler Trockenheit, dann sicher das Beste am Gipfel.

Bewertung: Normal
awertyp 2003-08-11T13:43:00Z TT

Nach langer Trockenheit ein wirklich empfehlendswerter Weg an festem Fels in dieser Schwierigkeit. Knackiger Einstieg zur kleinen Rampe hin, an deren Spitze liegt eine Bandschlinge mit Ringqualität die das aufrichten zum Riss hin erheblich vereinfacht. Danach über die Talseite bis an das Ende des Risses zu kleinem Absatz, 14erKnoten (Seilführung beachten !!) legen, nochmaliges Aufrichten und Wand linksansteigend zum Gipfel. PS: Wir haben 4 Jahre auf das richtige Wetter gewartet, gelohnt hat sich das auf alle Fälle!!

Bewertung: ++ (sehr gut)
LutzF 2001-02-20T23:41:00Z TT

Kann man nur lieben oder hassen. Wenn, dann fällt man unten runter, auch von der Scharte möglich, dann besser GB: ...Es hätt' dem Hirsche sehr genutzt, hätt' man ihm mal den Zahn geputzt...

Bewertung: - (schlecht)
Match Erstbegehung: Jens Maschke, F. Schaaf, H. Peter, P. Maschke 1990-08-18 Ringe: 2

In Mitte Talseite Wand mit Eisenspuren (2 R) z.G. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

TBaumann 2019-06-10T15:16:00Z TT

Sehr interessante, sachsen-untypische Kletterei an senkrechten Eisenrippchen. Der erste Ring hängt leider ca. 15-20 cm zu hoch und ist für Kleinere aus einer sehr unangenehmen Position zu klinken. Die Hauptschwierigkeit sind die 2 m über den ersten Ring. Die Züge sind für VIIIb keinesfalls geschenkt!

Bewertung: + (gut)
Frank Jaenecke 2004-06-30T15:42:00Z TT

Die Kletterei verläuft entlang interessant aussehender Eisenadern, die senkrecht nach unten ziehen. Die Crux ist am 1.Ring: Man muss mal zwei Löcher leicht links davon halten und durchlaufen und an der Eisenspur hangeln. Der Rest geht eigentlich ganz gut, so dass die Rotpunktbewertung wohl etwas geschmeichelt ist. Der Gipfel steht sehr im Schießgrund drin, weshalb die Wege daran nur sehr langsam trocknen.

Bewertung: + (gut)
DBSK Erstbegehung: Thomas Willenberg, B.Großer, G.Willenberg 1989-08-31 Ringe: 2

In der O-Wand feine Rsp zu R. Wand rechtsh. zu 2.R. Re. Rippen zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

DBSK Erstbegehung: Ekkehard Ullmann, M.Krause, G.Nitsche, R.Rabe 1988-04-20 Ringe: 1

SO-Kante am R (unterst.) z.G. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Match Erstbegehung: Erich Mühlbach, H.Großer 1937-10-22
Falafelfresser 2017-06-04T20:35:00Z TT

Für VIIa gibt es meiner Meinung nach hier nichts mehr zu holen. Der technische Anspruch und die Moral verlangen einem schon mehr ab. Aber wenn die Bedingungen stimmen und die Wand trocken ist, macht dieser Weg richtig Spaß. Man sollte sich aber seiner Sache sicher sein, denn sonst rutscht man unsanft die liegende Wand herunter. Ein ! hat der Weg schon, VIIb würde ihm aber auch gut stehen, statt der bisherigen VIIa.

Bewertung: ++ (sehr gut)
QJ 2015-08-10T13:16:00Z TT

Beim Abseilen entpuppte sich die "Fädel-SU" als 7er Rissschlinge. Mit der Abzugsschlinge an der linken Kante und der Schlinge 2 m unter der Öse sind es tatsächlich nur 2 mutbehaftete Wandmeter, die man überbrücken muss.

Bewertung: Normal
Doc 2012-10-07T22:05:00Z TT

Netter Highball an Eisenkirpeln. Mit Sicherung ist zwar nix, aber die paar Meter muß man auch so bringen können. Seil am Besten hinterherziehen, da man nicht unbedingt über den AW absteigen will.

Bewertung: ++ (sehr gut)
Ken Arnold 2010-09-01T12:12:00Z TT

Der Weg ist eine wunderbare Spielerei für den Heimweg vom Falkenstein. Habe ihn selbst schon zweimal gemacht. Das letzte Mal hatte es kurz vorher geregnet, aber da die Füße auf den Eisenzacken doch sehr gut halten, geht das trotzdem ohne größere Probleme und auch ohne Putzen. Ruhig bleiben sollte man dennoch. Der Weg ist sehr übersichtlich gesichert und hält keine bösen Überraschungen parat, daher halte ich einen nR nicht für sinnvoll.

Bewertung: ++ (sehr gut)
Cornelius Haupt 2010-06-30T23:16:00Z TT

Sicher kann man einiges unternehmen, um nicht ganz runterzufallen, im Weg selbst liegt aber nichts sinnvolles, oben braucht man die (einzige) Schlinge (--> krohsax) auch nicht mehr. Weh tun wird es in jedem Fall. Ich hab mich heute jedenfalls nicht getraut und bin zurückgestiegen, wo´s grad noch ging. Ein nR wär´ sicher OK, zumal der Weg wohl alt, aber ja nicht DER Klassiker ist, der dadurch entwertet würde. Wenn´s jetzt trockener wird, und man ´ne Drahtbürste nimmt, kann man´s vielleicht einigermaßen sicher klettern. Sieht von unten leichter aus.

Bewertung: Normal
Wolfi 2009-09-07T23:25:00Z TT

Nerven behalten!Das Ding ist ein netter Highball geschätzte Fb 4a sehr schöner Boulder!Es lohnt ein Seil mitzunehmen ) mfg wolfi

Bewertung: ++ (sehr gut)
Maik 2009-04-13T02:42:00Z TT

am besten gleich free solo!! da wenn man direkt an den Eisenzacken steigt nichts zu legen hat! außer am austieg, aber da braucht man nichts mehr.

Bewertung: - (schlecht)
Flocki 2006-07-31T13:32:00Z TT

100%ig wird die Sicherung wenn man ein zweites Seil mit Sackstich und Karabiner versehen im Gurt einhängt und so bis zur Wandmitte steigt. Nun legt man das Hilfsseil links in den relativ tiefen Kanteneinschnitt und läßt es unten ( etwa beim E zum AW) festbinden. Jetzt am Gurt aushängen und das Sicherungsseil im Karabiner einklinken. Nun hat man eine ringwertige Sicherung!

Bewertung: + (gut)
Mattze 2006-07-11T20:55:00Z TT

Knotenschlinge an der linken Kante auf alle Fälle nutzen, ansonsten wird der Mittelteil bei Feuchtigkeit ein heikler Akt. Lässt sich aus der Spreizstellung von der kleinen Rippe und den Eisenzacken gut legen. Die Fädelschlinge im oberen teil braucht man denn eigentlich nicht. Bei Feuchtigkeit ( 365 Tage im Jahr ) eher als VIIb zu verkaufen.

Bewertung: Normal
CrazyStoneChris 2006-07-03T13:20:00Z TT

Ungesichert und feucht, Finger weg. Crux in 2/3 der Höhe, Rückzug nicht einfach möglich. nR sinnvoll?

Bewertung: - (schlecht)
krohsax 2004-08-22T22:47:00Z TT

Claudius: Wenn Du schon zwischen den Eisenbändern ausspreizt, kannst Du auch mal aus dieser Position heraus die linke Hand zum Schlingen legen verwenden. Dazu gibt es 2 m vorm Ausstieg noch einmal eine Fädel-SU.

Bewertung: + (gut)
Claudius Lein 2004-08-22T22:21:00Z TT

@ krohsax & Enrico: Das ist dann allerdings schon der Zacken vom AW, wo die Bandschlinge/Knoten liegt - die Schartenwand selbst ist ungesichert! Ich hab mir nen Seil um Bauch gebunden

Bewertung: Normal
krohsax 2004-08-20T23:25:00Z TT

Zu Enricos Kommentar bleibt nur noch zu sagen, daß man anstat der Bandschlinge wohl lieber einen Knoten mitführen sollte - auf Höhe des Absatzes an der linken Kante befindet sich dann ein Sicherung, die den Weg zum Genuß macht, jedoch zu einem anspruchsvollen angesichts der Tatsache, daß der Weg von unten wie V aussieht...

Bewertung: + (gut)
Enrico May 2002-07-10T13:55:00Z TT

So nass ist es nun auch wieder nicht. Im Sommer scheint manch- mal sogar die Sonne rein. Ungesichert stimmt auch nicht: An der li. Kante liegt in 2/3 Höhe eine gute (lange) Bandschlinge. Insgesamt eigentlich schöner kurzer Boulder, wenn es trocken ist.

Bewertung: + (gut)
Claudius Lein 2001-07-09T11:55:00Z TT

Selbst nach langer Trockenzeit immer noch sehr feucht! Kann man gleich frei machen, da nichts liegt. Am besten erst in der Mitte, dann links und dann wieder rechts klettern - immer zwischen den Eisenbändern ausspreizen. Mann muss nur aufpassen, dass man bei der Feuchtigkeit nicht mal eben wegrutscht. Alles in allem sehr technischer Weg. Bei Nässe ist es schon fast VIIb

Bewertung: Normal
JörgBFH 2001-04-10T19:13:00Z TT

Diese Wand geht nur nach einer langen Trockenperiode, es gibt keine Sicherung (wird aber oben leichter) und der Einstieg wird auch hin und wieder von Wanderern zwecks Entleerung des Darmtrackts besucht

Bewertung: - (schlecht)
DBSK Erstbegehung: Andreas Müller, 1986-02-05