| Kommentare / Bilder | |||
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| 1 | AW | VIIa | 13 |
Match Erstbegehung: Emil Kopprasch, K.Wagner, F.Gnaß 1910-05-22 Ringe: 1 AW auf den SÜDL.SCHRAMMTURM zum Kamin zw. SÜDL. und WESTL.SCHRAMMTURM. Hochspreizen (nR) und links queren zu Nische(R). Links um die Kante queren, seichte Rinne und Wand zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Unfälle am Weg: 11.05.1999: Ein aus der Situation heraus mit Selbstsicherung kletternder Bergfreund bekam Probleme mit dem Verklemmen des Seils. Er löste sich vom Seil und stieg frei zum Gipfel. An einen Abstieg war nicht zu denken. Der Kunde wurde mit dem Rettungshubschrauber geborgen.keine Verletzungen. 1Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher kletterjunky 2018-07-29T20:41:00Z TT Die Spreize zum Ring aus meiner Sicht der moralisch anspruchsvollste Part im Weg. Ohne Zwischensicherung oder mit dem Ring des AW vom Südl. ST ungesund. Bin bis kurz unter den Ring gespreizt, danach kamen gute Griffe zum Rüberziehen und Einhängen. Vom Ring weg zur Rinne unkritisch. Die zwei Knotenschlingen, wenn gut platziert, sollten einen Sturz halten. Der unangenehmste Zug ist in die Rinne. Wer Ufos verwendet, kann hier noch einen Ufo legen. Danach habe ich es als "einfachen Stemmkamin" empfunden. Die knapp 5m lösen sich gut auf. Mit der li. Seite drinnen finden sich für li. noch drei gute Handklemmer und für re. ganz paar Griffe. Rechtes Bein und Knie dürfen mitarbeiten. Für mich kein Horror - die meist übliche Freiheit in den Ausstiegen. Man sollte Risse mögen... Bewertung: ++ (sehr gut) Maier Klemens 2015-05-13T11:36:00Z TT Zum Ring und um die Kante ist nicht das Problem, sondern die Rinne. Eigentlich ist die Rinne ein breiter Körperiß mit "wenig" guten Ziehstrukturen. Um sich in der schlingenlosen Steilrinne noch "einigermaßen" sicher zu fühlen, muss die Klemmtechnik stimmen und empfindliche Gelenke sollten geschützt werden. Für Sieben A ein ganz schöner Kracher! Den Weg mit Schwebe zu machen halt ich für Unfug, dann doch gleich den Neuen Weg. Bewertung: Normal Bergpirat 2013-10-25T10:44:00Z TT Wenn ich was richtig verstehe macht man Stand an der 2.AÖ vom Südl. Schrammturm. Von dort bis zum R liegt nichts und wer vorher abfällt putzt den Kamin und findet in der Osterturmkapelle die passene Ruhestätte. Die Querung vom R weg zur Rinne ist griffig. Abgesehen von dem Knoten am Beginn der "seichten" Rinne liegt wiederum bis oben nix und von guten Griffen oder Tritten möchte ich nicht sprechen. Bewertung: - (schlecht) Bergbanane 2012-05-26T22:43:00Z TT Der Kommentar von JensP trifft es sehr gut. Moralisch ist die Rinne natürlich anspruchsvoll, aber klettertechnisch ist es dann doch nicht so dramatisch, wie man aus manchem Vorkommentar herauslesen kann. Die Rinne bietet stets Tritte, Griffe und gute Klemmöglichkeiten und auch der Kamin zum Ring ist strukturiert und gängig. Der kurze Quergang um die Kante bietet stets ordentliche Griffe. Insgesamt gar nicht so schlecht wie (aufgrund der Vorkommentare) erwartet Bewertung: + (gut) Der Physiker 2011-10-04T22:37:00Z TT Der schwierigste und unschönste der Alten Wege auf die Siebentausender in dieser Ecke, nur für Gipfelsammler empfehlenswert. Der Kamin und der Weg zum Ring ist unschwer und nicht wirklich brüchig, die Querung danach zwar schwieriger aber gut gesichert. Der Horror, und zwar auch mit Schwebe vom Südlichen ST (keinesfalls vog!) ist der Rinnen-Schulterriss. Zwar nicht wirklich schwierig, aber heikel. Rutscht man dort doch mal ab, schrappelt man auch bei Schwebe erst mal etwas die Rinne runter, bevor man um die Kante schlenzt und das Ganze mit einem Aufprall auf dem Südlichen finalisiert. Bewertung: - (schlecht) Breitensportler 2011-06-07T23:20:00Z TT Ring(e) im AW und SW-Weg sind erneuert. Weis jemand, ob das auch für den NO-Weg gilt? Bewertung: Normal JensP 2009-08-17T10:41:00Z TT Also, die Vorkommentare möchte ich doch mal bischen relativieren. "Schwebe" vom Südl. ST = vog. Der Kamin bis zur Querung ist ein sehr angenehmer Stemmkamin, lediglich vorm Rüberziehen muß man mal in die Spreize. Ist man dabei hoch genug, hat man auch hervorragende Griffe in der Hand, die keinesfalls ausbruchgefährdet oder besonders sandig sind (wir sind hier natürlich nicht im Kalk). Der Quergang zum R ist zwar weiterhin ungesichert, aber auch nur 3m weit und wie gesagt mit sehr guten Griffen. Klettertechnisch am anspruchsvollsten fand ich es vom Ring weg um die Ecke bis zur Rinne. Das ist ja aber gut gesichert. Geht man in die Rinne mit LINKS rein, hat man auch immer wieder Griffe und Tritte (ich war blöderweise mit rechts drin und konnte mich auch nicht mehr umdrehen). Moralisch natürlich trotz allem anspruchsvoll, es gibt aber grusligere Wege. Von der reinen Kletterei her gar nicht so schlecht. Bewertung: Normal klettersachse 2009-06-19T14:18:00Z TT das schlusswort zuerst: wahnsinn. denn wer hier die nerven behält, dem gebührt alle achtung. also vorsicht, wer sonst im VII-er bereich auch eher verhalten im vorstieg unterwegs ist, dann hier diese VIIa angeht, erfährt einen nervenzusammenbruch. selbst im nachstieg war es der absolute hammer. ein luftiger spreizkamin mit einer mehr moralischen schlinge, einem übertritt zu einem antiken ring, ein luftiger quergang nach links und einer rissrinne. in dieser rinne fragt man sich evtl., warum man eigentlich noch klettern geht. es gibt wirkl. schöneres, wirkl. nur für absolute gipfelsammler notwendig. Bewertung: -- (sehr schlecht) cbo 2006-06-12T10:17:00Z TT Um das amüsant zu finden, muß man schon ein Freund schaurig morbider Unternehmungen sein. Die Schwebe vor dem Ring wird von Gesundheitsminister dringend empfohlen. Alles andere verdient ein großes Ausrufezeichen. Es geht sicher alles für VIIa, aber bei der Gesteinsqualität kombiniert mit der nicht vorhanden Sicherung hört jeglicher Spaß auf. Den gleichen "Funfaktor" hat dann auch noch mal der erste Nachsteiger. Die Rinne geht in der Tat ganz gut als Schulterriß, aber auch hier gibt es nur kurz davor eine semisolide Schlinge. Auf der Liste ungängiger Sachsengipfel hat der Turm einen Platz in der Top-Ten sicher. Bewertung: Normal Ulrich Schmidt 2003-05-07T17:58:00Z TT Wer den Weg von unten (und nicht wie meist vom Südlichen aus) gesichert machen will sollte mehr als nur 1 Grad schwerer klettern können. Der Quergang zum Ring hat keine Schlinge die auch hält und das Gestein ist das übliche in der vorderen Kette! Bewertung: Normal u-w 2003-05-06T18:22:00Z TT Der Kamin und die anschließende Querung sind luftig und ungesichert und der Ring ist schon "etwas älter". Die Rinne (zwei gute Schlingen am Anfang) ist ein liegender Schulterriß mit Griffen und das Vorwärtskommen mühsam, aber sicher und stetig. Insgesamt ein amüsanter Weg für Freunde der Klassiker. Bewertung: + (gut) Th. 2001-08-07T03:00:00Z TT @JörgBFH: Der Austieg vom AW ("seichte Rinne") ist der Oberhammer, ungesichert, schwer (Rißkletterei,Ellbogen höchster Punkt weil Rinne nur ca.30cm tief) Bewertung: Normal DBSK 1999-05-11T00:00:00Z ⚠️ Unfall DBSK Ein aus der Situation heraus mit Selbstsicherung kletternder Bergfreund bekam Probleme mit dem Verklemmen des Seils. Er löste sich vom Seil und stieg frei zum Gipfel. An einen Abstieg war nicht zu denken. Der Kunde wurde mit dem Rettungshubschrauber geborgen. Verletzungen: keine Verletzungen. | |||
| 2 | Südwestweg | VIIc AF VIIIa | 1 |
Match Erstbegehung: Harry Rost, W.Rösel, W.Hoppe 1943-10-03 Ringe: 1 Weg (Villa): Harry Rost, W. Rösel, W. Hoppe, 3.10.43 östl. der Osterturmkapelle Band zur W-Kante. ( Unterst.) Riss u. re. zu Abs. Riss zu R. (Unterst.) zur Rinne des AW. Diesen zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher Breitensportler 2011-06-07T23:17:00Z TT Eine der frühen Erstbegehungen von Harry Rost. Am Einstieg an der Westkante befindet sich ein neuer Glanzring, der das Überklettern der ersten U-Stelle absichert. Diese stellt den Einstieg in einen gelben sandigen Riss dar, der außer einer kleinen morschen Zacke rechterhand keine Schlingen bietet, jedoch mit Hilfe der parallel verlaufenden Rissspur rechtsgängig gut durchsteigbar ist. An seinem Ende und im Weiterweg mittels kurzer Hangelpassagen rechts um die Ecke bis zum Beginn des Risses der zum 2.R führt, liegen einige gute bis sehr gute Schlingen. Dieser Abschnitt stellt allerdings die leichteste Passage des Weges dar. Der flache Riss zum 2.R wird insbesondere auf den letzten Metern schwerer und bis auf windige Kevlarknoten ungesichert, wohl die moralische Crux des Weges. Weiteres siehe Kommentar von Schnapser zur Glockenturmvariante. (Nachstiegskommentar) Zuletzt bearbeitet am: 08.06.2011 08:44 von Ulrich Schmidt Bewertung: + (gut) | |||
| 2.1 | Glockenturmvariante | VIIc | |
DBSK Erstbegehung: Manfred Vogel, G.Hühnchen, H.Heller 1993-10-10 Ringe: 2 Vom Platz östl. der Osterturmkapelle trichterförmigen Kamin (R) hochspr. u. Rsp bis Ende. Band nach li. zum OW. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher | |||
| 2.2 | Verkrustete Strukturen | IXa | |
DBSK Erstbegehung: Chris-Jan Stiller, F.Wehner 2020-09-13 Ringe: 5 Links der GLOCKENTURMVAR. Wand (4R) und links zum OW. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher | |||
| 2.3 | Einstiegsvariante | VIIIa | |
DBSK Erstbegehung: Manfred Vogel, A.Hartmann 2004-08-29 Ringe: 2 Wie „Bug" Riss 6 m hoch u. nach re. Hangelriss (R) zum Band vom OW. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher | |||
| 3 | Bug | IXb AF IXc | |
DBSK Erstbegehung: Bernd Arnold, G.Müller, G.Ludewig, G.Lamm, Christine Ludewig, J.Gerschel 1984-05-22 Ringe: 6 Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher | |||
| 3.5 | Fram | XIIa | |
DBSK Erstbegehung: Thomas Willenberg, vug 2012-06-12 Ringe: 10 In der Nordseite Spreize, Rissspur und Wand über 8R im gr.Rechtsbogen zum 1.R des NO-WEGES. Diesen zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher | |||
| 4 | Nordostweg | VIIb AF VIIc | 1 |
DBSK Erstbegehung: Willy Häntzschel, P.Illmer, K.Lotze, K.Fischer, W.Michalk 1943-10-10 Ringe: 2 Spreize T/NÖRDL.SCHRAMMTURM zu schräger Fläche unter Üh. Am Üh. auf Band rechts-, dann leicht linksh. zu Band(1.R). (Unterst.) Wand, dann links queren zum 2.R. (Unterst.) Mulde zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. minusg 2021-05-25T11:49:00Z DBSK Der Eisenkamin am Anfang ist herrlich kühl und fest. Danach verwirrende Wegführung in rolligem Gelände.
Bewertung: Geschmackssache Fels: Geschmackssache | |||
| 4.1 | Ein bisschen mehr Sicherheit | VIIIa | |
DBSK Erstbegehung: Falk Heinicke, A.Riemer 2006-05-10 Ringe: 3 Von der schrägen Fläche an Üh Rsp u. Wand (R) zum 1, R. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher | |||
| 4.2 | Über das Heck | IXb | |
DBSK Erstbegehung: Christian Günther, J.Fritzsche 1986-05-17 Ringe: 2 Von bew. Abs. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher | |||
| 5 | Neuer Weg | VIIa | 10 |
Match Erstbegehung: Rudolf Stelzer, W. Zobler 1922-03-19 Ulf G 2020-10-14T15:50:00Z TT Der Übergang vom Südlichen auf den westlichen Schrammturm war vergleichsweise harmlos. Unschwer 5m den Kamin (südlicher Schrammturm AW) absteigen,dann VIIb Reibungsquergang an bzw. um die Kante, wobei das Seil genau von oben kommt. Weiter rechts um die Kante so guter Griff, dass man keinen echten Tritt braucht und es bei hinreichender Arm und Beinlänge gut gelingt in die Spreize zu kommen. Beim rüberziehen kommt das Seil noch gut von Oben und dann noch 1-2 VIIa Züge und danach ist es gelaufen. Den letzten Kandidaten kann man mit Schwebe durch die Öse des südlichen auch ganz gut im Abstieg und Queren absichern. 3 Leute in der Seilschaft wären also gut. Bewertung: + (gut) RoHo 2018-09-10T09:20:00Z TT Wenn man so vorgeht, wie hier mehrfach beschrieben und die Sache nüchtern am Boden, nicht in 40m Höhe und besonders ohne dem „schwerster Gipfel der Kette“-Nimbus betrachtet, ist dieser v.o.ges.-Aufstieg ab 1,75m nicht schwerer als fünf. Könnte gut in den Toprope-Flyer als Beispiel aufgenommen werden. Auf dem Gipfel selbst beschleicht einem dann aber doch ein mulmiges Gefühl des Selbstbetrugs bei dieser Blüte des sächsischen Bergsteigens. Dem Turm selbst hätte ich 5m Schartenabstand gewünscht und es wäre tatsächlich ein Siebentausender... Bewertung: + (gut) QJ 2018-09-10T08:16:00Z TT Gem. der Beschreibung "3 m abst. zu Nase" bin ich auf Reibung mit 2 mäßigen Griffen in der Hand in den Kamin gequert, um festzustellen, dass dort keine Ruheposition ist, die es erlaubt, sich auf den Gipfelsturm vorzubereiten. Die dynamische Lösung habe ich verworfen. Also noch einmal 4 m runter bis zu den Platten, die man als Schlinge im AW des Südlichen nutzt. Dort um die Ecke und den Fuß am Westlichen auf ein Eisenband. Bequem ist die Spreize zwar nicht und man muss schon genau darauf achten, wo man die Füße hinstellt, aber es geht mit Sicherung von oben gut. Über 1,7 m Körperlänge ist Voraussetzung und je länger der Mensch, desto einfacher der Weg. Am Ende der Spreize locken runde Strukturen am Turm, um mit einem Ruck den re Fuß auf den großen Tritt zu stellen. Danach ist es geschafft. Sicher ein schönes Motiv vom Wandfuß der Tante. Bewertung: Normal paetz 2018-02-11T22:53:00Z DBSK Am günstigsten steigt man den Kamin des AW vom Südlichen ST ab bis kurz vor den gr. Absatz und quert erst dort an großen Plattengriffen und kleinen, brüchigen Trittchen in den Kamin. Nun nach hinten übertreten und per Spreize empor. Oben Übertritt zum Turm und noch 2-3 Züge griffige Rollreibung z.G. Sicherung vom Südlichen ST top, daher wohl der gängigste Weg am Turm.
Bewertung: ok Fels: ok Trockenzeit: normal Schwierigkeit: VI Absicherung: übersichert muzeI 2016-08-21T00:45:00Z TT Die Beschreibung im Klefü ist entweder falsch, oder das, was üblicherweise gemacht wird (Kamin absteigen vom Nachbargipfel, queren an Platten, hochspreizen, übertreten) ist mindestens eine eigenständige Variante, und die einzige, die für VIIa und ~1,70m geht und für Vor- und Nachsteiger gut zu sichern ist. Bewertung: ++ (sehr gut) Ruediger 2010-10-25T08:41:00Z TT Wir sind nur ca. 3m abgestiegen, bis zur Nase am Kaminknick. Dann unterhalb in einer angedeuten Löcherreihe die Füße und die Hände in recht brauchbaren Schalen in den Kamin queren und dann nach hinten überfallen in die Spreize. Sieht recht mulmig aus, geht aber gut. Wenn dann für den Nachsteiger noch eine Sicherungsfrau, die sich nicht traut, auf dem südlichen sitzen bleibt, kann man sich nicht weh tun. Bewertung: Normal arzgebirgler 2009-09-17T21:22:00Z TT die Angabe in KleFü (absteigen-überfall) ist relativ: würde beschriebenen weg von vorkommentator wählen- dann wirklich unkompliziert. querung und überfall in höhe von AÖ südl. schrammturm halte ich für sehr schwer, wenn überhupr fair durchführbar. der Weg ist das gängigste zG Bewertung: Normal Matthias - Rucksachsen 2009-09-16T18:03:00Z TT Wer etwas für Spreizen übrig hat, für den ist das ein im Vorstieg hervorragend gesicherter und gut kletterbarer Weg, auf diesen ansonsten schweren Gipfel. Der Sicherungsmann sitzt, schön von hinten am Gipfelkopf des Südlichen Schrammturmes angebunden, auf dem unserem Ziel zugewanden Felsrücken. So hat man im Vorstieg praktisch die ganze Zeit das Seil von oben, wie es sich bei einem Übergangsweg geziemt. Den alten Weg steigt man großzügig ab, bis zur kleinen Plattform, mit dem leicht überhängenden Rißeinstieg. Hier quert man an den beschriebenen sandigen Platten in die Schartenschlucht und tritt bequem über. Nun nur noch die abgestiegenen Höhenmeter wieder per Speize nach oben und mit den Händen auf dem Absatz des AW hinüber - eine prima Turnübung, für Große unter VIIa zu haben. Der im Klefü beschriebene Ausstieg über die Ostkante ist nicht zu empfehlen. Bewertung: + (gut) steinchen 2001-06-13T22:20:00Z TT Muß gleich dazu sagen: Hab's nicht gebracht. Sandig, brüchig und viel zu kleingriffig für VIIa (oder Zwergentod, immerhin gab es da so eine verlockende Zacke...). Ich bin dann noch ein wenig herumgequert, und beim Anblick des einen total rostigen Ringes (Herbstweg VIIb??, rechts vom NW) wurde mir doch etwas schlecht... Hab's dann aufgegeben. Sanierung einiger dieser VIIer Wege könnte die Besteigbarkeit dieses Turmes vielleicht etwas erhöhen, immerhin sah der Weg machbar aus, wenn auch nicht unbedingt ein Vergnügen. Sonstige Empfehlungen, wie man auf diesen Turm hochkommt? Den Sprung haben sich wohl schon viele sehnsüchtig angeschaut. Bewertung: -- (sehr schlecht) JörgBFH 2001-03-02T22:07:00Z TT Mein Vorsteiger hat sich den Turm todesmutig ersprungen, sodaß mir ein Nachstieg über den Übergang vom Südl. zum Westl. Schrammturm zukam. Die Querung zum Übertritt ist zwar sandig, geht aber - der Übertritt an die Kante ist auch machbar, aber an der Kante hab ich straff rumgehangen. Nur Sand - Hände rutschen, Hufe gleiten ab - für VIIa keinesfalls mehr zu machen. Bei der Sicherung vom Südl. Turm dürfte man sich im Vorstieg beim Pendeln auch ordentlich weh tun. Übrigens sah der Ausstiegsriß / Rinne des AW von oben ganz gut aus - dort dürfte es aber um den Ring rum tüchtig sanden. Insgesamt wohl der abweisendste der 4 Schrammtürme. Bewertung: -- (sehr schlecht) | |||
| 5.1 | Kluftvariante | VIIb | |
DBSK Erstbegehung: Horst Umlauft, H.Schwarz 1960-06-26 | |||
| 6 | Sprung | 4 | 5 |
Match Erstbegehung: Rudolf Klemm, um 1915 Claudius Lein 2007-08-07T22:53:00Z TT Ich hab mir die Bergstiefel vom Nachsteiger gleich mitnehmen lassen (Danke Gert!). Bin allerdings von "ganz" oben gesprungen, weil mir der Tritt unten für die Stiefel zu klein war. So wurde das ganze doch recht weit und tief und deutlich 4! Aber trotz alledem gut zu haben und aus dem Stand zu springen! Bewertung: + (gut) Claudius Lein 2007-08-07T22:48:00Z TT 31.10.2003 20:08 - Stephan Herklotz - Hab den Sprung mal mit Selbstsicherung gemacht. Ist im Vergleich zu anderen Vierersprüngen sehr gängig (eher schwerer 3er). Bergschuhe sind allerdings ratsam, um der erwähnten Verletzung vorzubeugen. Bewertung: + (gut) Claudius Lein 2007-08-07T22:47:00Z TT 02.06.2001 11:15 - JörgBFH - Da hab ich mal einen Sprungspezialisten gesichert - der ist weil sich das feminine Bodenpersonal verpißt hatte, in Kletterschuhen & ohne Helm gesprungen - geht tief runter - Anriß im Fersenbein - er hat mich noch den "Neuen Weg" gesichert und dann ab ins Krankenhaus nach Pirna... Bewertung: Normal Lippi53 2007-01-14T23:02:00Z TT Nur Mut, der Sprung mag zwar am Anfang etwas Überwindung kosten, geht dann aber besser als man denkt. Am besten geht man soweit wie möglich nach vorne und springt dann aus der Hocke direkt rüber zur Abseilöse, die man auch somit gleich in der linken Hand hat. Ein guter kontrollierter Sprung den man aber gut abfedern sollte, ansonsten rumst es im Knöchel. Bewertung: Normal Tillmann Fünfstück 2005-04-01T20:41:00Z TT ein für 4 recht gängiger Sprung, der weniger Überwindung kosten mag, als so mancher 3er, dafür springt man dann aber auch ein Stück in die Tiefe und ich hab den Aufprall schon recht deutlich gespürt, die Freude über den ersten 4er siegte aber gegen den Schmerz... läßt sich gut vom südl. schramturm sichern und dann am Seil zurückhangeln... Bewertung: + (gut) | |||
| Südwestweg mit Glockenturmvariante | VIIc | 2 | |
TT ThomasW 2008-07-05T22:48:00Z TT Die ersten Meter der Einstiegsspreize ist nur für langbeinige bzw. gelenkige geeignet. Eine ordentliche Portion Mut bis zum Ring ist auch gefordert. Kurz vorm Ring des SW-Weges sind kleine Schlingen legbar. Die U-Stelle habe ich nicht als solche empfunden - diese löst sich gut auf. Unangenehm ist eher die lange ungesicherte Rinne bis auf den Gipfel, die man aber im Kaminklemmstil überlisten kann. Bewertung: Normal Schnapser 2007-07-08T20:54:00Z TT Die Variante umgeht den sehr sandig anmutenden Risseinstieg des Originals in abenteuerlicher Spreizerei, wer die Einstiegsbreite packt kommt auch weiter. Knapp über R dann Stemmkamin mit Eisenstrukturen und gängig bis zum Original. Riss nach der Querung löst sich bis zum Original-R linksgängig auf, wenngleich ziemlich ungesichert (hab mich zum R gerettet, nachdem eine windige 5er das Weite suchte). Baustelle vom R weg geht gewusst wie in Relation zur optischen Bösartigkeit sogar gut, bei Bedarf liegt einlitziges Flachband in den Rißspuren. Dann noch die bis auf den Beginn ungesicherte Rinne des AW, die sich aber mit Ruhe und beharrlichem Klemmen m.E. gut klettert. Die Variante wird noch einstellig gezählt, kennt jemand den Originaleinstieg? Bewertung: + (gut) | |||