| Kommentare / Bilder | |||
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| 1 | AW | VIIIa AF VIIIc | 11/4 |
Match Erstbegehung: Harry Schöne, H.Friedemann, W.Schlenkrich 1953-08-02 Ringe: 2 Vom M absteigen zur Scharte. Leicht absteigen und rechts queren zum 1.R. (Unterst.) rechts queren und seichte Rissspur über 2.R zu gr.Platte. Wand rechtsh. zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher TBaumann 2024-07-22T13:18:00Z TT Was für eine Felsfahrt! Der Zustieg und Abstieg in die Scharte ist schon mit etwas Aufwand verbunden. Vom Absatz geht es dann reibig bis zum Ring, welcher sich einigermaßen gut einhängen lässt. Vom Ring weg dann mit 4 schweren Zügen zum Riss. Über die Fingerlöcher und schlechte Tritte löst es sich dann auf, aber Fingerkraft und gute stehen ist zwingend erforderlich. Danach einfacher zum 2. Ring und bis zum Gipfel liegen auch noch ein paar Schlingen. Unglaublich beeindruckend! Macht richtig Laune und ist sogar relativ gut gesichert. Mein 666. Gipfel Bewertung: +++ (Herausragend) Der Physiker 2013-08-25T20:13:00Z TT Kommt man von schräg links oben aus an den R, denkt man sich zuerst: "So what? man ist doch schon fast im Riss, einfach rechts unten die schräge Schuppe nehmen u rüberlassen !". Will man dann tatsächlich zum Riss, merkt man, dass "fast" eben doch nicht "ganz" ist: Man steht zwar, aber es gibt keinerlei Griffe und Runterlassen ist nicht. An vier Fingerlöchern oberhalb geht es dann aber doch ganz gut. Der Rest ist einfach und durch den 2.R und Platten- und Knotenschlingen vor der Schlusswand gut gesichert. Bewertung: + (gut) JensP 2010-06-06T19:20:00Z TT Zum Bauen hält sich der Baumann an den Fingerlöchern fest und winkelt das rechte Bein an. Dieses dient nun dem Vorsteiger als Griff. Mit einem Fingerloch für rechts peilt dieser nun die Platte an. Bin dem Baumann noch auf den Fuß getreten. Trotz bauen die schwerste Stelle im Weg: VIIIa. Nun für VIIb zum 2.R. Unterwegs noch gute Schlingenmöglichkeiten. Jetzt noch mal VIIc bis man in der offenen Rißrinne drin ist (geht als nichtklemmender Riß oder links auf Wand zu klettern). Plattenschlinge. Die abschließende VIIa-b Reibung konnte ich nur mit einer Alibischlinge verzieren. Rechts an der Kante leichter als grade hoch. Bewertung: ++ (sehr gut) Frankenjogger 2008-09-01T11:45:00Z TT Für Kletterer, die in diesem Grad zu Hause sind, nach etwas Knobeln o.U. gut kletterbar. Mich würde nur mal interessieren, wie man hier regelkonform baut, und wieviele von denen, die m.U. zum Gipfel sind dieses auch so gemacht haben? Bewertung: ++ (sehr gut) teufelsspitze 2004-05-18T11:42:00Z TT über dem abgrund (60m) queren(atemberaubend) und zu R.Dort geht es oben wie unten queren(HS).danach gelaufen,wobei der 2R erst eingehangen werden kann,wenn man daneben steht.klassisch!schwerer als w-kante Bewertung: +++ (Herausragend) Karl-Reinhart Löwel 2003-10-18T20:48:00Z TT An den Einträgen sieht man, dass es verschiedene Lösungen gibt. Ich habe sogar ein Foto, auf dem ich mich ü b e r dem 1. Ring nach rechts "kämpfe". Genau so gut kann ich mir vorstellen, dass sich jemand (felsfreundlich) rechts an die wirklich griffige Platte fallen läßt. Nur weil man`s anders gemacht hat, muss man nicht alles andere in Abrede stellen. Bewertung: ++ (sehr gut) krohsax 2003-10-17T23:36:00Z TT Mehr * kann man aufgrund fehlender Länge nicht vergeben - jedoch sehr schöne und sehr gut abgesicherte Kletterei; die Stelle am 1.R lädt zum Probieren ein und man muß hier durchaus nicht an irgendwelche Fingerlöcher springen oder auch nur welche ziehen und auch nicht über dem R klettern - aber VIIIb ist´s auch dann auf alle Fälle... Wohl der gängigste 8000er. Bewertung: ++ (sehr gut) E_KVB 2003-06-09T20:35:00Z TT o.U. ist in erster linie ein gewusst wie. das finden und kombinieren der richtigen tritte war fuer mich der schluessel zum erfolg. der schwerste zug hat mE mit fingerlochkletterei eigentlich nichts zu tun - vielmehr muss man links ein maeßiges loch/zange halten und versuchen sich zur risskante zu balancieren. hat man diese in der rechten, ist es vorbei. die neue einstufung ist eigentlich realistischer, doch haette man beim standartfuehrer ruhig bei der klassischen bewertung bleiben koennen. ein 60m-strick reicht fuer saemtliche seil- und sicherungsmanoever. durch den ausgesetzten, anfangs grifflosen, quergang und der besonderheit des gipfelerlebnisses (aussicht, tiefblick, buch) eine "bergfahrt" mit erinnerungswert. Bewertung: ++ (sehr gut) steinchen 2002-12-04T16:20:00Z TT Neuerdings oU VIIIc, was wohl etwas zu hoch gegriffen ist. Wer allerdings zu zwergig ist, hat einen abartigen Zug am 1.R vor sich, um überhaupt an die Fingerlöcher zu kommen (dynamisch in ein Einfingerloch schnappen). Wie man sich am 1.R mit Seilzug im Sitzgurt zu der Platte rechts retten kann ist mir unklar. Auch wie man sich in den Plattengriff von den Fingerlöchern aus fallen lassen kann, würde ich sehr gerne mal sehen. Als Standplatz empfiehlt sich der Ring der Westkante + Baum -> zwei Seile empfehlenswert. Bewertung: ++ (sehr gut) andreasT 2001-09-05T13:09:00Z TT Aufwendiger Zugang zum Wegeinstieg, den wohl nur macht, wer wirklich auf den Gipfel will. Am 1. R. sind gute Fußtechnik und belastbare Finger gefragt. Am besten man läßt sich von den Fingerlöchern zu der Platte (sehr griffig) fallen. Weiter schöne gut gesicherte Wandkletterei. Leichtere Alternative: Westkante mit Crux am 1.R (o.U). Bewertung: + (gut) Karl-Reinhart Löwel 2001-02-28T22:05:00Z TT Sicherlich einer der schönsten "Alten Wege" auf ein Bollwerk. Der Zug am 1. Ring o.U. ist hart. Leute, die mit Seilzug im Sitzgurt rechts die Platte angeln, kriegen davon nichts mit. Die sollten auch nicht o.U. einschreiben.... O.U. heißt ü b e r dem 1. Ring nach rechts und da gibt`s nur kleine Fingerlöcher. Bewertung: ++ (sehr gut) | |||
| 1.1 | Südeinstieg | VIIIb AF VIIIc | |
DBSK Erstbegehung: Mike Jäger, H.Lehnert, M.Schneider, Y.Walther 1998-06-28 Ringe: 2 Kamin der „S-Wand" gerade weiter zur ES. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher | |||
| 2 | Westkante | VIIc AF VIIIb | 10/3 |
Match Erstbegehung: Joachim Lieback, H. Diewock, B. Lange, S. Mühlbach, H. Tewes, W. Böttcher, J. Anders, F. Türke 1972-06-04 Ringe: 2 Wie AW zur Hochscharte. (Ausg. unterst.) W-Kante (2 R) z.G. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. ulli treptow 2022-10-23T20:43:00Z TT nominell ein 8000er-Bollwerk, aber das gilt nicht für Langgewachsene: Schwebe aufbauen, runter an den 1. Ring. Der ist sicher dort, weil dort früher grade hoch LINKS der Kante unterstützt wurde. Beim Hochschauen zeigt sich aber, dass 1m über dem 1. Ring 2 gute tiefe Löcher existieren und wenn man die hat, quert man überraschend leicht und griffreich an die kante und weiter auf die RECHTE Wand. Dann 2 leichte Züge und der Aufschwung in den Reitsitz. Reiten ist hier kein Unfug, sondern die sicherste Lösung, den 2. R zu erreichen. Rest ist dann Formsache. So geklettert keine Unterstützung nötig und auch mMn allenfalls VIIb/VIIc, wenn man denn gut an die besagten kleinen Löcher über dem 1. Ring kommt (ab ca 185cm). 1. Gipfelbuch ist leider Geschichte. Einfach mal drauf los probieren! Bewertung: ++ (sehr gut) Ruediger 2018-04-07T18:37:00Z TT Es ist eigenlich alles wichtige geschrieben ... trotzdem noch eine Anmerkung. Die schwierigsten Züge sind auf den ausgelatschten Tritt zu kommen, man kann aber ewig tüften, und dann die rechte Hand in das große Loch. Wenn man das hat ist es quasi gelaufen, da lässt man nicht mehr los. VIIc/VIIIa sollten für die drei Züge reichen. Der Rest ist deutlich leichter. Und Reiten auf dem Grat ist Unfug. Bewertung: ++ (sehr gut) paetz 2017-06-28T12:16:00Z DBSK An Ausgesetztheit kaum zu überbieten. Mit Schwebe+Abzug sehr gut gesichert und technisch auch o.U. eher VIIc, wenn man vom großen, ausgelatschten Tritt mit gutem Seitgriff an der Kante rechts um selbige quert (Henkel). So geklettert ist die Schlüsselstelle wohl der Zug auf den Grat (Wandantritt mit vernünftigen Griffbuckeln). Der Zug am 2. R ist dann noch mal ca. VIIa-b schwer.
Bewertung: lohnend Fels: lohnend Schwierigkeit: VIIc Absicherung: gut Ulf G 2013-07-12T12:22:00Z TT Aufgrund der sehr guten Schwebesicherung kann man den Gipfel auch machen, wenn man nur sehr selten im VIII. Grad vorsteigt. Wenn man rechts des Rings so hoch wie möglich ansteigt und dann rechts ansteigend um die Kante geht, findet man für den angegebenen Grad plötzlich erstaunlich gute Griffe und Tritte vor. Bauen nützt für diese Variante nichts, denn der schwierigste Zug ist dabei , um die Kante zu kommmen. Beeindruckende Ringe. Bewertung: ++ (sehr gut) Bergpirat 2012-07-16T17:50:00Z TT Die Einschätzung von Claudius stimmt. Ich nehme an, die Erstbegeher haben am 1.R gerade hoch gebaut (dann ggf. VIIIb). Rechts um die Kante löst es sich gut auf. Bewertung: ++ (sehr gut) Claudius Lein 2011-06-13T14:38:00Z TT Mit Schwebe und o.U. kommt man für VIIc auf den Gipfel, Größe hilft sicher. Hat mit VIIIb nichs zu tun! Ich bin immer links der Kante geblieben. Sehr lohnende und perfekt abzusichernde Tour! Bewertung: +++ (Herausragend) Klapperfaust 2007-08-19T23:42:00Z TT Sehr schöne, abenteuerliche Bergfahrt mit Bouldercharakter. Die Schwebe ist leicht aufzubauen und sichert den Weg optimal ab. Die HS (8a/b) am 1.R wurde von mir erst links, dann rechts von der Kante gelöst. Meine größeren Nachsteiger sind links von der Kante gestiegen. Danach muss man an Aufliegern auf den Grat gelangen (7c), zum 2.R "reiten" und hochhangeln (7a). Bewertung: +++ (Herausragend) teufelsspitze 2004-05-28T10:35:00Z TT mit schwebe von oben sehr gut gesichert.hier drin sind die stabilsten ringe im gesamten Gebirge(Lieback-Ringe zum schiffe festmachen fürs nächste hochwasser).Die baustelle erst linke kante und dann rechts um kante herum bewältigen(gute griffe),dann an der rechten seite bis zum grat,auf diesen hoch war für mich hauptschwierigkeit,von dem dann hochreiten(man kanns auch klettern,man muss dort nicht unbedingt bergsteigen und 2.R einhängen,dann leichte wand z.G.,von unten sieht man nur eine überhängende Reibungskante,aber es öst sich gut auf.BEEINDRUCKEND(55m rechts nach unten und 65m nach links unten).leichter als AW und ist ziemlich ausgetreten.vieleicht noch7c/8a Bewertung: +++ (Herausragend) jonni 2004-04-05T15:45:00Z TT das alte ringloch, unten am ersten ring, sollte mal durch die KTA zugeschmiert werden, da es sich als recht großer griff anbietet.leichtester weg (auch ohne bauen) z.G. Bewertung: + (gut) Der Schober 2002-01-13T20:07:00Z TT Da wo Janko so sportlich dranhängt, ist die hauptschwierigkeit eigentlich vorbei. das ist die baustelle mit ein paar kraftvollen zuegen direkt am ring. was nun kommt ist zwar 'nur' 7c, aber eher von der ungambernen sorte. sehr rund, sehr reibig, sehr seltsam... ohne schwebe ists schon recht gefaehrlich... ab 2. ring 7a ... tja und das erste gipfelbuch - es lohnt sich also wenigstens Bewertung: Normal | |||
| 2.5 | Teuflisches Vergnügen | VIIc AF VIIIb | |
DBSK Erstbegehung: Petr Slanina und Andreas Stephan, 2022-05-20 Ringe: 5 Vom Fuß der Nordwand hohe Verschn. in Scharte. WESTKANTE zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher | |||
| 3 | Nordwand | VIIIc AF IXc | |
DBSK Erstbegehung: Bernd Arnold, G.Lamm, G.Ludewig, J.Cruse 1978-06-18 Ringe: 5 In der N-Wand Verschn. zu R. (Unterst.) Wand linksh. zu 2. R. feine zu 3. R. Reibung zum 5.R der „Talseite". Diese zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher | |||
| 3.1 | So Gott will | Xa | |
DBSK Erstbegehung: Thomas Türpe und Jürgen Höfer, 1993-05-20 Ringe: 5 Vom I.R Wand ou rechtsanst., Rsp (2.R) u. Reibung zu 3. R. Linksh. zum 5.R der „Variante z. N-Wand". Wand (5. R) u. li. Kante zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher | |||
| 3.2 | Variante zur Nordwand | VIIIc AF IXa | |
DBSK Erstbegehung: Bernd Arnold, G.Lamm, G.Ludewig, A.v. Carlsburg, W.Nolte 1982-08-01 Ringe: 5 Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher | |||
| 4 | Sympathie mit dem Teufel | Xa | |
DBSK Erstbegehung: Jürgen Höfer, M.Mittasch, T.Hartmann, U.Böttcher 1988-07-30 Ringe: 9 An der Nordkante Rinne über 1.R und Hangelrisse zum 2.R. Wand zu band und links zum 3.R. Kante über 4.R zu Abs.(5.R). Wand zum 3.R der TALSEITE und diese zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher | |||
| 5 | Talseite | IXb AF IXc | 3/3 |
Match Erstbegehung: Bernd Arnold, G.Lamm, A.Börnert 1971-07-10 Ringe: 6 In Mitte Talseite feinen Riss über 1.R zu Band. Links Rippen zum 2.R. Wand und gewundenen Riss zum Ende. Rechtsh. zum 3.R. Kante, später linksh. über 4.R und schrägen Riss zu Abs.(5.R). (Ausg.unterst.) Kante über 6.R zu Einschnitt und linke Kante zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher Alex Hanicke 2018-08-12T22:32:00Z TT Ein Hauptproblem des Weges ist, dass man immer mal wieder auf einem Absatz einschlagen kann. Das lässt sich durch folgende zwei Maßnahmen verbessern: Maßnahme 1: am 2. R den Nachsteiger bis auf das Band nach dem Riss nachholen. Damit sollte man bei einem Sturz am Rinneneinstieg noch nicht auf dem Band aufschlagen. Die Rinne selber lässt sich sehr leicht hangeln: auf der linken Seite sind einige Löcher. Maßnahme 2: am 5. R bauen. Das ist zwar die Freiklettercrux, aber ein Sturz dort kann einen die Sprungelenke kosten. Nach dem ersten Ring kommt im steilen Gelände links ein großes Loch. An dessen linken Rand kann man sehr gut Handklemmen (was im Riss wider Erwarten noch nicht geht) und entspannt eine Schlinge legen. Insgesamt eine grandiose Linie! Bewertung: ++ (sehr gut) Der Physiker 2014-07-22T23:59:00Z TT Die Sterne in diversen Kletterführern und Datenbankkommentaren können nur durch den Klassikerbonus erklärt werden. Die ganze Route ist sehr verkeimt, was auch daran liegen mag, dass sie in den letzten 7 Jahren nicht mehr begangen wurde. Abgesehen vom wirklich sehr schönen Einstiegsriss ist der Rest nur als "schlecht" bis "sehr schlecht" sowie saugefährlich zu bezeichnen, was summa summarum, einschließlich des Klassikerbonus, ein "Normal" ergibt. Der Einstieg bis zum 1. R (eine Kevlar- und eine Dauerschlinge) ist mehr Hangel- als Fingerriss. Danach steilt sich die Wand auf und der Riss wird zum guten Handriss, wobei auch links in der Wand viele Griffe und ein großes Loch sind (2 gute größere Schlingen). Der weitere Weg links herum zum 2.R ist nun gut geputzt. Danach kommt die erste Knöchelbruchstelle: Eine grifflose 3D-Spreizstelle am Ring, die zu einer schrägen grifflosen Röhre führt, in welcher man mittels schleimigen offenen Handrissklemmern die Füße hochwuchtet (irreversibel) und erst hangelnd, dann rechtsgängig schulterrissklemmend im Rechtsbogen zu einem Band kommt. Auf vollkommen verkeimten Band (nun geputzt) waagerecht nach rechts bis an die Kante. Die "gängige Reibungskletterei" zum 4.R können auch nur die Nachsteiger - unter anderem ich - genießen, da kurz vor dem Ring ein bösartiger, irreversibler und gar nicht so leichter Mantle an maximal rolligem Gestein lauert. Die folgende Linksquerung (weniger Reibungs- als Fingerlochkletterei) und der sich anschließende risslose Riss (wer bis hierher kommt, wird verstehen, was ich meine) bieten hingegen durchaus schöne Kletterei, nur dass es auch hier mit der Ringentfernung nicht leichter wird. Dann kommt die Crux: Vom 30 cm zu tief geschlagenen 5. Ring geht es vom Absatz weg die anfangs überhängende Kante, dynamisch patschend, hoch. Die Risiken für Fußprellungen und Schlimmeres bei den fast unvermeidlichen Stürzen können hier nur durch langjährig optimierte Flugphasenkontrolle minimiert werden. (O-Ton: "Beine anziehen, dann federt man weich ein und schlägt erst mit dem Hintern auf, wenn das Seil schon weitgehend gegriffen hat"). Hat man die Füße 1-2 m über den Ring, wird es deutlich leichter. Kurz vor dem 6. und letzten R merkt der Vorsteiger dann, dass die Bilanz stimmen muss: Die 20-30 cm, die der 5. Ring zu tief steckt, ist der Sechste zu hoch. Ihn anzuklettern, ist zwar weder außerordentlich schwer noch wacklg, aber es muss einfach nicht sein. Dann deutlich leichter an gutem Griffband und fehlenden Tritten durch die ganze Talseite und links an der Kante neben dem AW hoch. Empfehlung 1: Wer diesen schwersten aller Meisterwege unbedingt machen will, sollte dies zeitnah tun. Der Weg ist nun gründlich geputzt! Empfehlung 2: Wer so ein schönes Bild von sich im Einstiegsriss haben will, der drehe nach dem 2. R, am Ende des schönen Teils, einfach um. Bewertung: Normal Bastl 2007-04-26T11:32:00Z TT Fantastische Felsfahrt unter teilweise klassisch-schlechten Absicherungsbedingungen. Gestaltet sich der untere Rissteil (ca.VIIIc) sowohl vor als auch nach dem 1.R. äußerst schlingenfreundlich, wartet der Ofenrohrriss über dem 2.R. mit den ersten Gehirn-aus-Metern auf (ein Sturz endet auf großem Absatz). Es empfiehlt sich den linken Teil abzuhangeln und rechts die Reibung hochzumarschieren, bis man im Kamin steht. Bis zum 3.R. leicht und luftig. Zum 4.R. gutgängige, aber ebenfalls großzügige Reibungskletterei. Nun wird es etwas schwerer, denn auch der Schrägriss zum großen Baustellenabsatz bietet weder Klemm- noch Sicherungsmöglichkeit. Das Herzflattern nimmt jedoch ein Ende, wenn man am linken Rissteil einen Zweifingerstecker nicht übersieht. Die U.-Stelle am 5.R. vorbei ist kurz und knackig, hat man die Füße in Ringhöhe sollte man nicht fallen, sonst knacksen die Haxen... Die weitere Kantenreibung ist leicht, aber das Einhängen des 6.R. für Leute unter 1.80 reichlich bescheuert, der R. müsste 20cm runter! Vorm abschließenden Quergang liegt noch eine dicke Schlinge, ebenfalls vor den letzten Metern an der linken Kante. Nun ja, man sollte im Vorfeld luftige Hausaufgaben gemacht haben... Bewertung: + (gut) | |||
| 6 | Südwand | IXc | 1/1 |
Match Erstbegehung: Bernd Arnold, J.Cruse, G.Lamm, G.Ludewig, H.Schlesinger 1980-08-24 Ringe: 7 Li. in der Talseite Kamin in Verschn. zu Band. Weit re. queren (R) zu Kante. Diese (3 R) zu 5. R. Li. queren zu 6. R. (Unterst.) Rissrinnen zu 7. R. Wand u. Rsp, zuletzt wie AW zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher JörgB 2001-02-28T21:24:00Z TT Großer, langer Weg und immer wieder sehr schwer. Am schwersten Wohl in die Rißrinnen nach dem 6. Ring hineinzukommen und dann noch hochzuhangeln. Bewertung: + (gut) | |||
| 7 | Höllenfeuer | Xa | |
DBSK Erstbegehung: Christian Günther, D.Zabelt (Schwebe) 1985-07-02 Ringe: 8 Re. in der S-Wand rechtsgen. Riss zu Abs. Linksanst. überh. Wand (R) zum I.R der .,S- Wand". Nach re. u. linksh. Wand zu 3. R. Linksanst. Rsp (4. R) u. li. zu S.R. Wand (2 R) zu Rissrinne. Diese u. nach re. zum 7. R der „S-Wand". Diese zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher | |||
| 8 | Visionen gegen die Härte der Welt | XIa | |
DBSK Erstbegehung: Robert Leistner, M.Meyer u. Gef. 2007-09-23 Ringe: 12 Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher | |||
| 9 | Highway to Hell | Xb | |
DBSK Erstbegehung: Thomas Küntscher und Torsten Krug, 2000-06-24 Ringe: 10 Ei. in der S-Seite Wand (R) zu Band. An diesem nach li. hangeln u. Wand (3 R) zum 5. R des „Höllenfeuers". Wie dieses (2 R) zur Rissrinne. Von deren Ende Wand (8. R) zum I.R des AW Diesen zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher | |||