Nonnengärtner

Gipfel TT DBSK
TT Routen
25
DBSK Routen
47
Kommentare / Bilder
Match Erstbegehung: Max Hähnel, um 1911 1911-01-01 Ringe: 2

Vom M schluchtartigen Kamin hinab in Kessel. Links Kamin in Winkel auf 2.VG(NR). Übergang zu Plattform(AÖ) und Wand zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Erik K. 2023-06-03T20:38:00Z TT

Wie so viele AW in den Affensteinen eine Kleine Expedition. Schon um zum Einstig zu kommen mit Rucksäcken. Dann Auf dem Band unschwer nach Rechts zum Kamineinstieg mir Eisenstrukturen. Hier derzeit noch brauchbares Totholz. Einen Übertritt habe ich nicht gefunden. An der NÖ auf dem Pfeiler kann man auch wieder zum Einstieg des AW zurück seilen. Bei uns fehlte das Schraubglied, also lieber mal eins einpacken.

Bewertung: + (gut)
Matthias Jäger 2021-04-04T20:39:00Z TT

Die zweite Abseillänge ist genau 30m und nicht länger, ein 60m-Seil reicht punktgenau auf das Blöckchen ohne Seildehnung. Also keine Angst, muss nicht gependelt werden wie im Vorkommentar! Auch steckt die 3. AÖ (mittlerweile?) gut. Wie schon beschrieben sich keinen Fall in die Variante des AW eher abbiegend verleiten lassen, sondern etwas unschön und aufwendiger auf oberem Band queren und kurzen Riß an der großen Birke richtig hinab in den Kessel, wo der AW dann rechts an den Eisenplatten des Rißeinstieges startet.

Bewertung: Normal
64er 2011-11-05T22:06:00Z TT

Den Kommentar des Vorposters kann ich vollständig bestätigen. Ein paar zusätzliche Anmerkungen: Der oft gemachte Kamin (Trittspuren) ist ganz sicher die Variante zum AW (auch IV), da hat man einen abschreckend aussehenden Übertritt zwischen zwei Vorgipfeln bei offensichtlich eher schlechter Sicherung. Man muss also wirklich in den Kessel hinein, dort wo der Zustiegspfad/-kamin aufhört, am besten auch als Kamin hoch auf Band und an/mit der Birke gar nicht so einfach hinunter, dort guter Stand möglich. Desweiteren folgen im Weg mehrere brauchbare Schlingen (in der Ecke am Einstieg z. Bsp. mit Hilfe des Totholzes, im Kamin SU, oben im Kamin Zackenschlinge im Rücken für den Übertritt). Der Ausstieg auf den Vorgipfel geht besser, als er erst aussieht. Danach wie beschrieben ein weiterer Übertritt und mit der ersten AÖ gesichert kräftig z.G. - Bemerkung zur Abseile: Die zweite Abseile ist eher länger als 30 m und kein Absprunggelände (man kommt aber an mehreren Ringen vorbei zum Umfädeln)! Nach der zweiten AÖ gibt es noch eine neue, dritte AÖ (nicht im KF verzeichnet) am Gipfel, Talseite. Diese AÖ steckt nach meinem Geschmack aber ein wenig ungünstig nur ca. 30 oder 40 cm über einem Überhang.

Bewertung: ++ (sehr gut)
Enrico May 2002-11-25T13:01:00Z TT

Wenn sich mal jemand dafür interessiert: Absteigen bis in den Felskessel heißt bis zu einer großen Birke (viele, wie auch ich sind eher einen oft gemachten Kamin hoch und dort nicht weiter gekommen). Von da nach rechts queren und in einem Winkel ziemlich einfach bis auf den Vorg. (NÖ), von da problemlos bis zu der Plattform absteigen (2.AÖ) und dann die 5m hochklettern, vor der schwersten Stelle kann man schon die obere AÖ einhängen, so dass das ganze optimal gesichert ist. Die Abseile ist richtig schön, aber von da bis zum Einstieg zurück, ist eine Expedition.

Bewertung: Normal
DBSK Erstbegehung: , Ringe: 2

Aus dem Felskessel Kamin auf Vorbau. Überfall zum 1. VG u. Übergang zum 2. VG (NR). Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

DBSK Erstbegehung: Stephan Schreiber, vMg 1983-07-09 Ringe: 2

Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

DBSK Erstbegehung: Thomas Willenberg, H.May 2014-04-21 Ringe: 2

Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

DBSK Erstbegehung: Thomas Willenberg und Holger May, 2018-04-09 Ringe: 3

Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

DBSK Erstbegehung: Lothar Petrich, A.Petrich, H.Wähnert 1987-04-26 Ringe: 3

Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Match Erstbegehung: Dietrich Hasse, M.Eisewig, E.Pöche 1951-09-09 Ringe: 2

Ganz rechts in der Südwestseite Riss in Verschneidung hoch. Teils Doppelriss, oben linkshaltend zu 1. Vorgipfel. Wie "Variante zum AW" zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Urs Draeger 2007-07-02T14:23:00Z TT

Etwas dreckig, sandig. Mit Spreizen am Einstieg kommt man an einen Henkel ran. Dann ist es nicht besonders schwer. Insgesamt wenig lohnend.

Bewertung: Normal
Flocki 2002-08-12T20:55:00Z TT

Gut aussehender, aber wenig beachteter Weg von D.Hasse. Das mag an der Schönheit und Beliebtheit von Südwestriß und Südwestverschneidung liegen, vielleicht auch etwas daran...das es eben keine VII ist. Schaut aber ruhig mal rechts an der Südwestverschneidung vorbei, dann seht ihr die gefällige Doppelrißverschneidung des Südwestweges, die man durchaus einmal klettern kann. Dabei fiel mir der Einstiegsriß für V sehr schwer, aber man kann die Stelle gut absichern. Während ich den Anfangsriss hangelte, lachten mich die Nachsteiger aus und machten sich den Einstieg durch ausspreizen gegen einen Vorblock etwas einfacher. Der eigentliche Doppelhandriss läßt sich dann gut für V klettern, jedoch will ich nicht verschweigen, daß die Handrisse z.T. etwas mit Erde zugewachsen waren. Das kommt möglicherweise auch von der zu geringen Frequentierung...und veranlaßte mich die Bewertung bei "Normal" zu belassen. Aber schlecht ist der Weg auf keinen Fall, eher zu "Gut" tendierend.

Bewertung: Normal
Match Erstbegehung: Stephan Gerber, R.Dietrich 1996-08-19 Ringe: 6

Rechts der SW-Verschneidung Spreize zw. Kante und VB und Kante (4R) auf 1.VG. VAR.ZUM AW zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen.

der "Ich" 2007-08-26T15:22:00Z DBSK

Eine schöne Kantenkletterei mit Ausstiegsrollreibung, leider an etwas zweifelhaften Fels, nach Ausbruch des "Wasserspeiers" (grosser Felskopf) bestimmt ein Grad schwerer...

Nachstieg, 1. Begehung  werten,
ändern
Bewertung: lohnend Fels: lohnend Schwierigkeit: IXa Absicherung: gut
ThomasW 2006-09-02T22:07:00Z TT

Am 4.R muss man nicht unbedingt links der Kante klettern. Direkt die Kante hoch geht auch, da rechts von dieser auch Griffe vorhanden sind. Ich fand es mit dieser Variante vor allem zum treten günstiger.

Bewertung: Normal
Frank Jaenecke 2006-06-15T14:14:00Z TT

Rechts der SW-verschneidung einige Meter hochspreizen, dann Übertritt und Kante an 4R vorbei zG (Seppo,'99(?)). Zum ersten Ring hin ein wenig Vorsicht, da das Gestein morsch ist! Ab ersten Ring dann tolle Kletterei rechts der Kante. Nach oben hin wird es zunehmend schwieriger. Das Anklettern des 4.R ist ein wenig knifflig. Dann geht es auf die linke Seite der Kante und es folgt die Crux: Rollerreibung und Kantenpatschen bis zum VG. Wenn das Gestein zwischendrin nicht so morsch wäre gäb's von mir ein "sehr gut". Mit ein wenig Vorsicht, jedoch ein empfehlenswerter Weg.

Bewertung: + (gut)
Match Erstbegehung: Hans Joachim Scholz, J.Bittner 1962-06-23 Ringe: 2

In der SW-Seite, im rechten zweier Winkel, Rissverschn.auf 2.VG(NR). AW zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

kohlhaukuppe 2008-05-04T00:59:00Z TT

Hier sollte Mann (oder Frau) den Schwierigkeitsgrad schon beherrschen. Bis auf den Einstieg aber durchaus ordentlich abzusichern, ein bischen Ausdauer ist schon erforderlich, um sich oben nicht zu schinden. Schöne Linie!

Bewertung: ++ (sehr gut)
Flocki 2003-03-29T22:13:00Z TT

Eindeutig schwerer als der Südwestriss, aber m.E. besser gesichert. Aller 2m Schlingen! Ein Wackeln der Rippe im oberen Rissteil konnte ich nicht feststellen, deshalb halte ich auch die Schlingen dahinter nicht für sinnlos. Wer Angst hat, kann übrigens auch den 1.Ring von "Pfauenauge" mit einhängen. Aber es wertet die Leistung natürlich etwas ab. Aber wie heißt es doch so schön: "Die Hauptsache wir bleiben gesund".

Bewertung: + (gut)
JörgBFH 2002-07-28T23:16:00Z TT

Im direkten Vergleich zum SW-Riß 2 Klassen schlechter - unten schon mal sandig + komisch (SU emfand ich aber als brauchbar) und im weiteren Verlauf schlecht sicherbar (vergammelte Fixschlinge war das beste) - Rippe klappert und Klemmblock am Ausstieg knarrt auch... Auch schwerer als SW-Riß.

Bewertung: Normal
krohsax 2002-05-24T00:36:00Z TT

den einstiegsüberhang muß man einfach mal klettern; nicht absicherbar. danach aber ok gesichert.

Bewertung: + (gut)
Th. 2002-05-23T00:30:00Z TT

Bedeutend schwerer als "SW-Riß", ist auch nicht gut absicherbar. Im Einstiegsüberhang liegt links oben eine mickrige Sanduhr, für "Kleine" wahrscheinlich unereichbar. Die Rippe in der Mitte wackelt, d.h. gelegte Schlingen hinter dieser sind unnütz.

Bewertung: Normal
e-fred 2001-02-22T17:13:00Z TT

Lohnenswert ist auch die Variante Pfauenauge, in ca. ein Drittel Höhe links Kante/Wand mit 2R z.G.

Bewertung: + (gut)
Enrico Morelli 2001-01-26T15:16:00Z TT

am Einstieg mit Kinderkopf gut zum sichern, ist auch ohne Ring zu empfehlen

Bewertung: + (gut)
Match Erstbegehung: Stephan Gerber, R.Dietrich 1996-08-19 Ringe: 4

Den OW 10m hoch und linke Kante (R,nR) auf 2.VG (NR). AW zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen.

Flaschi 2008-08-31T22:04:00Z TT

Sinnlos reingequetschte, überflüssige Nacherschließung.

Bewertung: -- (sehr schlecht)
der "Ich" 2007-08-26T15:19:00Z DBSK

Schöne Plattenkletterei unten kann man rechts noch eine gute Schlinge legen.

Nachstieg, 1. Begehung  werten,
ändern
Bewertung: lohnend Fels: lohnend Schwierigkeit: VIIb Absicherung: gut
Mattze 2006-07-18T22:05:00Z TT

Schöne Linie an scharfen Eisenplatten der verschiedensten Größe. Crux am 1.Ring,wenn man an der Kante bleibt. Irgendwie fehlen die Antritte. Auskneifen nach recht scheint auch machbar?? Dann gängige Kletterei zum Gipfel. KF SV mit VIIb leicht verfehlt, eher VIIc.

Bewertung: ++ (sehr gut)
Freakclimber 2005-05-16T22:32:00Z TT

Herrlicher Weg, besonders bei Sonnenuntergang. Zwischen den Ringen aufregend. Nach 2.R nochmal ein Stück bis zum Gipfel ohne Schlinge, aber machbar. Auf jeden Fall VIIc!

Bewertung: ++ (sehr gut)
scotty 2004-08-20T19:00:00Z TT

Ja, okay, ich geb's ja zu, am Samstag hatte es ganz schön geregnet. Hinterher ist man eben klüger.

Bewertung: + (gut)
Karlchen 2004-08-17T15:17:00Z TT

Vielleicht sollte man nach einem regnerischen Samstag Wege auswählen, in denen die Strukturen erhalten bleiben...

Schade drum

Bewertung: ++ (sehr gut)
scotty 2004-08-16T21:01:00Z TT

Mit den Plattenkanten ist das so ein Ding. Erst platzte eine 2 m über dem Ring ab, dann noch mal eine am 2. Ring (aber zum Glück nach dem Einhängen). So wars nichts mit RP. Ganz schön anspruchsvoll für VIIb (lt. Kletterführer). Weit von Ring zu Ring, und man kann paar mal nicht richtig gut treten.

Bewertung: + (gut)
QJ 2003-10-16T20:41:00Z TT

... nach einigen Diskussionen mit Seppo eher VIIc, man sollte froh über den 2.(n)R sein. Manche Platte zwischen den R nicht ganz vertrauenswürdig ...

Bewertung: ++ (sehr gut)
Karlchen 2003-06-14T21:55:00Z TT

Netter Weg zwischen den zwei Klassikern mit HS um den 1. R. Hier haben die Ertsbegeher irgendwie die Tritte vergessen , danach deutlich leichter. Im neuen KF mit VIIb nicht gerade überbewertet.

Bewertung: ++ (sehr gut)
JoergB 2003-04-15T19:37:00Z DBSK

werten, ändern

Bewertung: lohnend Fels: lohnend Absicherung: gut
krohsax 2002-09-13T12:45:00Z TT

trotz des spielraumes in der linienfuehrung (umso spæter man die verschneidung verlæsst, desto einfacher, aber desto kuerzer die schøne plattenkletterei) ein lohnender weg! und irgendwann muss man ja "raus".

Bewertung: ++ (sehr gut)
steinchen 2002-09-09T09:44:00Z TT

Die Südwestverschneidung verläßt man an einem markanten bombigen 8mm 8er Knoten in der Plattenwand, der auch die Sicherung zum Ring darstellt, dann zum 2.R die Crux, kurz über'm 2.R ist es gelaufen. Super Plattenkletterei, anspruchsvoll.

Bewertung: ++ (sehr gut)
Match Erstbegehung: Hans Joachim Scholz, J.Bittner 1962-06-23 Ringe: 3

In der SW-Seite im linken zweier Winkel Rissverschneidung links auf Abs. (R), Kante u. Riss zu Vorgipfel (NR). AW zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen.

Ralf Zimmermann 2023-09-07T23:15:00Z DBSK

werten, ändern

Bewertung: lohnend Fels: lohnend Absicherung: ausreichend
Ulf G 2011-10-05T09:11:00Z TT

Die Absicherung des unteren Teils ist dürftig. Bis zum Band (ca. 7 m) liegt nichts (auch meine dicksten Knoten nicht). Dann kommt auf dem Band links eine recht gute Sanduhr. Dort wo der Kamin verlassen werden muss ist diese Schlinge aber überstiegen!! Daher kann es kein ++ für diesen Weg geben. Auf den folgenden Metern steht man mehrfach gut, kann (und sollte) sich jeden Zug überlegen. Erst ca. 2m unter dem großen Absatz (R) liegt eine mittelmäßige Platte und kurz danach links eine gute (aber zu fädelnde) dicke Schlinge. Ab dem R liegen viele Sicherungen und Wand und Riss sind gut zu klettern(+).

Bewertung: + (gut)
Ida 2007-09-19T18:44:00Z TT

Die ersten 6m sind mit zwei 20mm-Achterknoten perfekt abzusichern. Dann eine mittlere Affenfaust etwa auf Höhe der erwähnten SU. Auf halber Höhe des Kamins, wenn man ihn rechts rum klettert direkt vor der Nase, eine gute Fusselschlingenplatte, wer will. Am Kaminende eine weitere Affenfaust. Darüber wird es kurz etwas unübersichtlicher - an der linken Verschneidungswand im Riss befindet sich eine Rippe, die sich hervorragend als Griff eignet und extra noch einen 9mm-Achterknoten von guter Qualität aufnimmt. Also sogar etwas für Angsthasen, wenn man VIIa einigermaßen sicher steigt. Ich fand die ersten zwei Meter vom Einstieg wegen der fast immer vorherrschenden Feuchtigkeit heikler als die Crux oben, die eher ein Balancezug mit Fingerklemmer und Zange rechts denn ein Handriss ist. Die Eintrittskarte für den oberen Teil löst man bis zum Ring. Eine Empfehlung für alle, die mit dem Fels zartfühlend umgehen!

Bewertung: +++ (Herausragend)
Urs Draeger 2007-07-02T14:26:00Z TT

Wer den Weg bis zum Ring nicht solo klettern kann, soll die Finger davon lassen.

Bewertung: Normal
krohsax 2007-05-02T15:17:00Z TT

Ich habe den Weg vor 10 Jahren zum letzten mal geklettert und denke auch, dass er recht ramponiert wurde. Jedoch v.a. am Ring links der Kante, wo man eigentlich gar nicht langklettert. Für VIIa sehr leicht, bis 2 m vorm R keine Schlinge. Der R ist so weit links auf einem Absatz, dass man ihn duchaus übersehen kann.

Bewertung: Normal
Tillmann Fünfstück 2007-05-02T14:49:00Z TT

Schön und schön anspruchsvoll. Richtig solide VIIa, auch mal über längere Strecken. Zur Sicherung wurde schon gesagt: unten mager, oben ausreichend...

Bewertung: ++ (sehr gut)
merks 2005-08-22T15:15:00Z TT

Zur Absicherung des unteren Teils: Auf dem ersten Band (ca. 6 m) liegt links eine Sanduhr (als Knoten gelegt, sollte die halten). Dort, wo normalgebaute Kletterer aus dem Kamin raus müssen, ist diese Schlinge überstiegen. Auf den folgenden ca. 4 Metern bis zur nächsten Schlinge steht man aber immer wieder gut und kann sich jeden Zug überlegen. Ca. 2 m unter dem großen Absatz (R) liegen links eine Bandschlinge und kurz danach eine 100ige 11er Knotenschlinge.

Bewertung: ++ (sehr gut)
steinchen 2002-09-09T09:41:00Z TT

Für VIIa doch ziemlich anspruchsvoll! Die Sicherung ist nicht immer gut, aber die Schwierigkeit (Ausstieg) ist sehr gut gesichert.

Bewertung: ++ (sehr gut)
Karlchen 2002-08-05T09:14:00Z TT

Ich fand den Weg einfach Klasse. Gleichmäßige Schwierigkeitsverteilung, schöne Linie und die Sicherung ist auch meist oK. Den engen Kamin konnte ich ganz gut außen auf Verschneidung klettern. Am Ausstieg dann doch noch etwas Riss - technisch anspruchsvoll, aber mit Top-Knotenschlinge. Nur bei Nässe sollte man hier wirklich verzichten, um nicht größere Schäden an Fels und Körper zu verursachen.

Bewertung: +++ (Herausragend)
JörgBFH 2002-07-28T23:08:00Z TT

Der Weg ist in den letzten 10 Jahren ziemlich ramponiert worden - unten Platten entfernt und oben sehr gelb - schwerste Stelle ganz oben aber mit Knotenschlinge perfekt zu sichern - macht Spaß.

Bewertung: ++ (sehr gut)
krohsax 2002-05-24T00:40:00Z TT

...der nicht gut gesicherte teil ist dafür aber auch nur kamin. toller weg, der platten- mit rißkletterei verbindet.

Bewertung: ++ (sehr gut)
Enrico Morelli 2002-05-23T16:53:00Z TT

sicherlich der leichtere Weg zum Gegenstück rechts (Verschneidung), eigentlich eine Genuss-VIIa, ich empfand es bis zum Ring zwar hoch aber absolut gängig, man kann dort auch bequem nachholen, bis zum Gipfel noch Knoten, der Absatz zum Gipfelausstieg im Alten Weg ist dann für IV nochmals interessant ansonsten eine schöne Bergfahrt an einem doch sonst schweren Gipfel

Bewertung: ++ (sehr gut)
Th. 2002-05-23T00:17:00Z TT

Sicherung bis zum R wirklich mickrig, es ist aber auch nicht besonders schwer. Schwierigkeit ist einmal die etwas schlechte Felsqualität nach dem R, und ein einziger Zug 2m vor dem Ausstieg - allerdings 100% absicherbar durch Knotenschlingen (6-8mm). Bewertung natürlich "sehr gut", wer VIIa annähernd sicher steigt wird auf "herausragend" plädieren. Zuletzt bearbeitet am: 19.09.2007 19:20 von Ulrich Schmidt

Bewertung: ++ (sehr gut)
LKinP 2002-04-03T21:34:00Z TT

Ein schöner Weg! Aber wer sich eine gute Sicherung im unteren Bereich ( bis Ring ) erhofft wird enttäuscht. Der Handriss oben ist jedoch mit 2 guten Knotenschlingen zu sichern.

Bewertung: ++ (sehr gut)
Der Schober 2001-02-13T13:59:00Z TT

Einspruch! durchsteigen ist in! schwierigkeit fast ganz oben, wo die eisenplatten nicht mehr so superhenkelig sind und man doch mal a weng rissklettern muss...

Bewertung: ++ (sehr gut)
Enrico Morelli 2001-01-26T15:22:00Z TT

1m links von der SW-Verschneidung, im Riss bis auf Band, Ring und am besten nachholen, dan gerade Riss zum VG., Dieser Weg ist meiner Meinung nach, der SW-Verschneidung vorzuziehen. Einfach immer nur bolzengerade hoch!

Bewertung: ++ (sehr gut)
DBSK Erstbegehung: Joachim Friedrich und Jürgen Höfer, 1987-04-17 Ringe: 7

Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Match Erstbegehung: Dietrich Hasse, P.Hasse 1970-08-25 Ringe: 3

Links vom "Südwestriss" in großer Grotte. Rechts Verschneidung zu Ring. Über Überhang und linksansteigend Rampe zu Band. Rechts queren und Spalt zu 2. Vorgipfel (NR). Wie AW zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

JörgB 2012-05-01T00:06:00Z TT

Von unten sieht man nicht, durch welchen Sandkasten man sich nach dem R durchwühlen muß. Aber diese Schwierigkeit ist nach 2m geschafft. Der Riss der Geradeausvariante fügt noch ein kurzes, aber anspruchsvolles Stück Risskletterei hinzu, das sich aber lt. Gipfelbuch keiner angetan hat.

Bewertung: - (schlecht)
Flocki 2002-08-11T19:29:00Z TT

Von meiner Jugend her hat mir der Weg gefallen und ich wäre bis vor kurzem noch für ein Sternchen gewesen. Heute muß ich das revidieren. Der Weg sieht zwar nach wie vor verlockend aus, ist aber total versandet. Immerhin kann man gute Knotenschlingen 7-12mm unterbringen, die einen Unfall beinahe ausschließen. Das Gelände nach dem Ring war schon früher etwas bewachsen , aber trockener als heute. Jetzt ist es eine moosig,grasige Alm. Eine schöne Alternative bietet aber ein Hand- und Armriß nach dem Überhang, der in trockener Kletterei und in festem eisenhaltigen Gestein nach oben führt (Dietrich Hasse / VIIa).

Bewertung: - (schlecht)
DBSK Erstbegehung: Heiko Jäschke und Reinhold Geipel, J. Mürbe, L. Urban 2020-06-07 Ringe: 3

Über dem R nach rechts und Schulterriss (2.R) auf 2.VG (NR). AW zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

DBSK Erstbegehung: Dietrich Hasse, G.Jentsch, C.Hasse 1971-06-02 Ringe: 3

Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Match Erstbegehung: Hans Joachim Scholz, C.Herbst, T.Kleinert, M.Kleinert 1986-08-16 Ringe: 2

Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Flocki 2002-08-13T10:31:00Z TT

Ein von "Joscho"(Hans-Joachim-Scholz)1986 erstbegangener Weg, der bisher dankenswerterweise nicht im Klefü steht, aber im GB mit der 1.Beg. erwähnt ist. Man geht dabei auf den Abs. von "Südwestriß"und "Südwestverschneidung" und steigt von dort aus unterm "Landregenriss" vorbei bis in die hinterste Ecke. Dort führt links ein enger grüner Kamin etwa 15m hoch zu einem Grasband. Auf diesem geht es nach rechts bis zu einer kurzen handrissartigen Kletterstelle, die auf einen Absatz führt. Von dort gilt es einen weiteren Übertritt auszuführen und im AW z.G. zu steigen. Wer also scharf auf eine 2. Begehung ist, kann das mal klettern. Ich habe es nur mit dem Seil v.o. probiert, um mir ein Urteil bilden zu können. Und das lautet kurz und knapp: Unlohnend.

Bewertung: - (schlecht)
DBSK Erstbegehung: Chris-Jan Stiller, R.Hohlfeld 2009-10-11 Ringe: 7

Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Match Erstbegehung: Helmut Paul, H.Mehnert, G.Schöne, W.Nolte 1965-05-29 Ringe: 1

HINTERTREPPE zur gr.Grotte. Links Handriss (R) zu Höhle. Durchkriechen und Verschn. zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen.

jhg 2023-10-06T10:55:00Z DBSK

wer die risskletterei noch verlängern will, steigt vom block neben der aö ein um auf den großen block zu gelangen. der riss selber erfordert einiges an technik. kurz vorm rissumstieg liegt eine gute kevlar, sonst liegt vorm R nix. nach dem rissumtieg sehr glatt und an ADR erinnernd. oben gibts lustiges gewürge, man muss sehen wie man unterm dach herauskommt. allerdings besteht kaum die gefahr rauszufallen, daher kann man viel rumprobieren. regensicher ist übrigens nur der riss selber, das hingelangen wie der weiterweg werden trotzdem nass.

 werten,
ändern
Bewertung: sehr lohnend Fels: sehr lohnend Schwierigkeit: VIIb Absicherung: gut
Der Physiker 2018-05-31T23:07:00Z TT

Sehr technischer und schwieriger Start an der Kante (von links her) in die Grotte, dann Schulhandriss, der für VIIa aber eher schwer ist, da er sich zu Breithand weitet. Am Ausstieg bin ich nicht durch das Loch, sondern so tief wie möglich raus an die frische Luft und sandigen Schulterriss hoch.

Bewertung: + (gut)
one inch away from flying 2016-06-06T13:04:00Z TT

Der Einstieg auf den Absatz ist wegen des vielen Sandes zugegebenermaßen ziemlich grottig ... für den Liebhaber aber schon mal interessant und bei weitem nicht so gängig, wie es aussieht. Mein Nachsteiger hat das Seil von oben an dieser Stelle gern genommen. Der Riss selbst hat Bilderbuchformat. Nach 3-4m saugenden Handrisses liegt die erste gute Schlinge, der Umstieg am Ring wird durch Griffe vereinfacht. Ab hier wird es dann interessant. Breithand- und Faustriss vom Feinsten, leider etwas vollgesandet. Schlingen zu legen ist hier eher kontraproduktiv - die Kraft investiert man besser in das Suchen der guten Klemmstellen und das konzentrierte Weiterklettern. Oben kommen auch wieder gute Handklemmer. Kurz unter der Höhle wartet dann der "Gott-Sei-Dank"-Henkel, um den man auch gleich noch eine Zackenschlinge legen kann. Das Durchkriechen klingt schlimmer als es ist, man geht waagerecht an einem Band nach draußen, da passt eigentlich jeder durch. Der Ausstieg ist ein wenig sandig und nicht ganz so einfach, wie er aussieht. Geht aber trotzdem gut und man kann an den entscheidenden Stellen auch nochmal Schlingen legen.

Das "sehr gut" gibt es für das interessante Ambiente in der Grotte und die Schulmäßigkeit des Risses - an der Schwierigkeit wird Technik abgefragt, Kneifen ist nicht. Mit dem Ring ausreichend gesichert.

Bewertung: ++ (sehr gut)
Flaschi 2011-03-24T19:20:00Z TT

Man MUSS nicht durch das Loch kriechen.

Bewertung: Normal
ruwe 2001-08-27T16:04:00Z TT

bis man auf dem absatz ist kriecht man schon gut durch sand, geht aber! der riß ist ein saugender hand und oben faustriß. bis ring liegt eine gute 6mm schlinge. ca. 2bis 3m vom ring weg wird es mal schwer und so richtig geht nichts ordentliches zu legen. zum ruhen könnte man links vom riss in einem risselchen eine 5mm einsträngige schlinge legen. aber besser ist einfach hochtreten und mal breithand klemmen dann kommt man zu besseren klemmern und auch schlingen. oben muß man dann durch ein loch kriechen eng und na ja, oben raus liegt noch eine gute schlinge und mit ein bisschen spreizen oder hangeln kommt man dann auf den absatz. von dort die IV z.g. ein schöner schulriss.

Bewertung: Normal
DBSK Erstbegehung: Gisbert Ludewig, D.Golbs, F.Reiß 1987-10-14 Ringe: 3

Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

DBSK Erstbegehung: Jürgen Höfer, H.-J. Stein 1988-09-05 Ringe: 6

HEIßE HERZEN zum 1.R. Wand über 4R zum 6.R. Kurz rechts queren und Kante zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Match Erstbegehung: Bernd Arnold, J.Cruse, G.Ludewig, G.Lamm 1979-07-20 Ringe: 4

Wie HINTERTREPPE zur Grotte u. von Block links queren (R) zur SW-Kante des Hauptturmes. Diese an 2 R vorbei bis zum Ende des Quergangs der WAND DER ABENDRÖTE. Wie diese (R) z.G. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen.

Faultier 2023-06-22T21:13:00Z TT

Eine der genialsten Kanten der Sächsischen Schweiz und gleichzeitig mythosbehafteter Arnoldklassiker. Der Weg hat seinen Ruf moralisch anspruchsvoll zu sein nicht zu Unrecht, da hier nur hochkommt, wer mit der Exposition umgehen kann- also in der Lage ist weit über der letzten Schlinge und noch weiter über dem letzten Ring in anspruchsvollem Gelände vorwärtszukommen. Zum Weg: Der Quergang zum 1.R ist bereits schwer, löst sich aber auf. In jedem Fall vorsichtig rantasten und am Beginn sorgfältig ein UFO platzieren. Zum 2.R kommt man ganz gut, dann sollte man aber dünne einlitzige Band- und Knotenschlingen am Gurt haben, um die Crux auf dem Weg zum 3.R absichern zu können. Vom diesem weg ist es zunächst leicht, bis man zu einer etwas fragwürdigen Bandschlinge kommt, die den letzten Umkehrpunkt darstellt. Wer hier weiterklettert, muss sich auf einen luftigen Runout bis zur Schlingenstelle der Wand der Abendröte einstellen. Hat man dann den wackeligen Einhängezug am 4.R gemeistert, wird der neunte Grad auf den letzten Metern zum Gipfel nochmal abgeprüft. Es wird wohl Arnolds Geheimnis bleiben, wieso er in den Heißen Herzen auf einen zusätzlichen Ring verzichtet hat, der den Weg in die Sternchenzone katapultieren würde. So ist der Weg aber ein sächsischer Meilenstein, den man zuerst an der Wand hängen hat und der sich anschließend nachhaltig im Gedächtnis verankert.

Bewertung: ++ (sehr gut)
Christoph Doktor 2023-06-21T15:51:00Z DBSK

Eine der genialsten Kanten der Sächsischen Schweiz und gleichzeitig mythosbehafteter Arnoldklassiker. Der Weg hat seinen Ruf moralisch anspruchsvoll zu sein nicht zu Unrecht, da hier nur hochkommt, wer mit der Exposition umgehen kann- also in der Lage ist weit über der letzten Schlinge und noch weiter über dem letzten Ring in anspruchsvollem Gelände vorwärtszukommen.

Zum Weg: Der Quergang zum 1.R ist bereits schwer, löst sich aber auf. In jedem Fall vorsichtig rantasten und am Beginn sorgfältig ein UFO platzieren. Zum 2.R kommt man ganz gut, dann sollte man aber dünne einlitzige Band- und Knotenschlingen am Gurt haben, um die Crux auf dem Weg zum 3.R absichern zu können. Vom diesem weg ist es zunächst leicht, bis man zu einer etwas fragwürdigen Bandschlinge kommt, die den letzten Umkehrpunkt darstellt. Wer hier weiterklettert, muss sich auf einen luftigen Runout bis zur Schlingenstelle der Wand der Abendröte einstellen. Hat man dann den wackeligen Einhängezug am 4.R gemeistert, wird der neunte Grad auf den letzten Metern zum Gipfel nochmal abgeprüft.

Es wird wohl Arnolds Geheimnis bleiben, wieso er in den Heißen Herzen auf einen zusätzlichen Ring verzichtet hat, der den Weg in die Sternchenzone katapultieren würde. So ist der Weg aber ein sächsischer Meilenstein, den man zuerst an der Wand hängen hat und der sich anschließend nachhaltig im Gedächtnis verankert.

 werten,
ändern
Bewertung: sehr lohnend Fels: sehr lohnend Schwierigkeit: IXa Absicherung: schwierig / kompliziert
DBSK Erstbegehung: Jürgen Höfer, vug. 1988-10-06 Ringe: 7

Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Match Erstbegehung: Bernd Arnold, J.Cruse, G.Ludewig, G.Lamm 1980-10-11 Ringe: 6

Ca. 5m rechts der SW-Kante des Hauptturmes Verschneidung 4m hoch u. links queren zur Kante, diese (R) zum 2.R von HEISSE HERZEN. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Fleischgewordene Löschtaste 2016-08-18T10:28:00Z TT

Gebohrte Sanduhr im Einschnitt unter dem 1. Ring.

Bewertung: +++ (Herausragend)
Tobias Schwinge 2012-09-28T20:00:00Z TT

Nanu, noch kein Kommentar zu dieser ausgesetzten Kante? Es geht fast immer, schon mit dem Einstieg zur Sache. Etwas rechts die Rippe oder Hangel ins Band, von dort etwas links weite Züge ins nächste Band, dort fette Knotenschlinge links an der Kante. Jetzt links um die Kante rum und .... Der R. steckt sonstwo und das Einhängen gestaltet sich schwer. Ich hab dann noch versucht eine 4er oder 5er Knotenschlinge zu legen, aber ein Vertrauen stellte sich nicht ein. Man muß die Kante anhangeln, mit der rechte Ferse ziehen und vorsichtig hoch, dann kann man geradeso einhängen und hat ein neues Leben (der ursprüngliche R steckte tiefer, zugeschmiertes Ringloch). Sauber am R vorbei, der jetzt ideal steckt, bis ins darüberliegende Band ist die HS mit Fingerlöchern und scharfer Kante. Ging bei mir paarmal abwärts aber freie Bahn nach unten. Wenn man das hinter sich hat, geht auch der Rest von "Heiße Herzen". Manchmal weite Züge, etwas sandig, ausreichend gesichert und nochmal weit bis zum letzten Ring (dazwischen Knotenschlingen nicht vergessen zu legen). Am letzten Ring nochmal zupacken, denn man will ja auch hoch. Herrliche Kante, ich fand`s schwer. 15.Beg.

Bewertung: ++ (sehr gut)
Match Erstbegehung: Bernd Arnold, G.Lamm, G.Ludewig 1976-05-16 Ringe: 6

Von der Terrasse links in die Talseite des Hauptturms queren und Wand zum 1.R. Linksh. zum 2.R. Kante über 3.R zu Einschnitt, links queren und Verschn. zum Ende. Rechts queren um die NW-Kante über 2R und SW-Kante über 6.R zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Tobias Schwinge 2012-09-28T19:34:00Z TT

Wir hatten vor Jahren die 50. Beg. Der Quergang in die Wand geht gut und am 1. R. kann man sich den Weiterweg etwas anschauen. Nach dem 3. R. im Band bin ich links die Rippe hoch (man schaut aber nach rechts und nimmt sich für das nächste Mal die dir. W.d. Abendröte vor). Der schon beschriebene Quergang vom 4. R. weg geht gut mit Fingerlöchern etwas absteigend am vorletzten Ring vorbei, dann ansteigend zur Kante mit sandigen Griffen. Einige Zeit vorher hatten wir schon den "Kühlen Kopf" und die "Heißen Herzen" geklettert, so dass ich das weite Stück kannte und auch die Lage der wichtigen Knotenschlingen. Die gelegt wird man viel ruhiger. Den letzten Ring anklettern und einhängen geht dann, doch dann fand ich`s nochmal schwer. Man sollte die richtigen Griffe finden und die Füße stehen irgendwie im Sand. Bleibendes Erlebnis.

Bewertung: ++ (sehr gut)
ThomasW 2006-09-02T22:24:00Z TT

Auch wenn die Linie nicht gerade ideal ist, ein "großer" Weg ist es trotzdem. Bis zum 3.R kommt man recht gut, dort dann die erste Schwierigkeit: am besten, man hält sich direkt an der Kante, auch wenn es links liegender ist. Rechts der Kante gibt es jedoch kleine Rippen. Die Querung vom 4. am 5.R (am 5.R etwas abklettern) vorbei zur Kante ist die Hauptschwierigkeit, die Kante selber beunruhigend: schon ein ganzes Stück weg vom Ring arbeitet man sich an sandigen Griffen hoch und der nächste Ring ist weit (kurz vor dessen Erreichen liegen zwei gute Knotenschlingen). Am letzten R vorbei ist es nochmal kurz schwer, dafür hat man aber ausnahmsweise mal ein Eisen direkt vorm Körper.

Bewertung: + (gut)
Match Erstbegehung: Heiko Kupschus, S.Zaremba 1995-06-28 Ringe: 9

Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Der Physiker 2014-05-08T00:19:00Z TT

Insgesamt einer der besten langen schweren Wege des "Gebirges": Zwei Zehner (unten die eigentliche Sinfonie und oben die "Superdirekte") werden durch eine IXc in perfekter Linie verbunden. Der 1.R lässt sich gut von links her erreichen, indem man in der Affenleiter (zwei gute Schlingen) bis fast auf Ringhöhe klettert und waagerecht auf einer guten Trittleiste und relativ guten Griffen rüberquert. Dann folgt ein Fest an kleinen und kleinsten, aber fast immer scharfen Leisten (anfangs linkshalten) bis zum Band der Abendröte-Wege. Die letzten Meter zum Band sind sehr kieslig, gute kalte Verhältnisse sind hier essentiell. Bei den etwas brüchigen Bändern liegt eine einlitzige und eine normale Kevlar, die den doch recht weiten Weg zum 1.R der Abendröte absichern. Während die eigentliche Sinfonie für den Grad eher leicht ist, ist der superdirekte Ausstieg der WdA ein dickeres Brett, auf jeden Fall ist er wegen der Sicherung unangenehmer: Die Rissspur ist eigentlich zu nichts zu gebrauchen, allenfalls kann man sie auf Höhe der zwei Dauerschlingen (auf Höhe des gezogenen Rings) anhangeln. Die Dauerschlingen kann man eigentlich nicht selbst legen, da sie mitten in der Crux liegen. Am verbleibenden letzten R ist die Schwierigkeit vorbei und es geht problemlos links an der Kante zum Gipfel. Insgesamt 65 m, von denen nur wenige Meter ganz unten und im mittleren Teil nicht mindestens im neunten Grad liegen (Nachstiegserfahrung).

Bewertung: +++ (Herausragend)
DBSK Erstbegehung: Bernd Arnold, G.Lamm 1978-07-23 Ringe: 6

Vom 3.R Kante weiter über R zum 4.R des OW. Wand über 6.R zu Rissspur und rechts queren zur Ausstiegskante. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

DBSK Erstbegehung: Jindřich Hudeček und Stanislav Šilhán, Z. Hubka 1982-09-19 Ringe: 7

Rissspur der DIREKTEN zum Ende und über R zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR Vorschläge:Vorschlag: nR zum letzten R Begründung: () Antrag vom: 00.00.0000, eingereicht von: ? 1, eingetragen 2006-02-22 23:48:24 bearbeiten Skizze / Bilder / Dokument hinzufügen kommentieren nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

DBSK Erstbegehung: Jindřich Hudeček + Heiko Kupschus, Ringe: 10

Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Match Erstbegehung: Robert Leistner, M.Ullrich 2005-09-25 Ringe: 11

Rechts in der Talseite Wand zu Abs. und weiter an insgesamt an 8 Ringen vorbei zum 5.R der ABENDRÖTE. Leicht linksh. zum 6.R der DIR. ABENDRÖTE. SUPERDIREKTE z.G. (1.RP-Beg. vom gleichen Erstbegeher im Juli 2019. Ursprünglich mit Ausstieg HEISSE HERZEN von Robert Leistner u. Daniel Köhler erstbegangen.) Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

RoHo 2005-09-28T16:18:00Z TT

Vertreibung der letzten Idealisten direkt (Gerade durch den zentralen Teil der Westwand)

Vom 8.Ring Wand gerade zum vorletzten Ring der originalen "Wand der Abendröte". Leicht linkshaltend zum Ring der "Direkten Wand der Abendröte". "Super Direkte Wand der Abendröte" (5er Kevlarschlinge / 11. Ring) zum Gipfel. R. Leistner 25.09.2005

Bewertung: +++ (Herausragend)
RoHo 2005-09-28T16:18:00Z TT

Vertreibung der letzten Idealisten direkt (Gerade durch den zentralen Teil der Westwand)

Vom 8.Ring Wand gerade zum vorletzten Ring der originalen "Wand der Abendröte". Leicht linkshaltend zum Ring der "Direkten Wand der Abendröte". "Super Direkte Wand der Abendröte" (5er Kevlarschlinge / 11. Ring) zum Gipfel. R. Leistner 25.09.2005

Bewertung: +++ (Herausragend)
RoHo 2005-06-05T19:24:00Z TT

Rechts von "Sinfonie in Stein", Wand an 8 Ringen vorbei und rechtshaltend zur Kante von "Heiße Herzen". (Robert Leistner & Daniel Köhler)

Bewertung: Normal
RoHo 2005-06-05T19:24:00Z TT

Rechts von "Sinfonie in Stein", Wand an 8 Ringen vorbei und rechtshaltend zur Kante von "Heiße Herzen". (Robert Leistner & Daniel Köhler)

Bewertung: Normal
Match Erstbegehung: Herbert Richter, G.Jentsch, G.Hor 1973-08-11 Ringe: 2

Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Der Physiker 2012-05-11T22:46:00Z TT

Großer Klassiker, auf weiten Strecken der 60 m anspruchsvoll, dabei kompromiss- und ringlos. Deutlich anspruchsvoller als die Affenleiter nebenan. Hier braucht man wirklich viele Schlingen, auch viele 10er und 11er (so dass ich wieder zurückklettern musste, um die unteren zu holen). Die Schlüsselstelle ist der obere Teil der nur mit einem feinen Hangel- bzw. Fingerriss versehenen glatten Verschneidung, dabei die letzten 4 m der Schwierigkeit ohne schlinge. Aufgrund geringer Frequentierung (etwa 1 Beg/Jahr) setzten sich die Risserweiterungen immer wieder zu und die rechte Wand ist auch etwas verkeimt, deshalb sorgfältig aus der Kletterstellung putzen! (deshalb nur 1 Stern) Danach noch harmloser Hand- sowie Schulterriss.

Bewertung: + (gut)
mafi 2005-05-19T20:42:00Z TT

Herbert Richter = Fliege

Bewertung: Normal
xtough 2003-08-03T09:33:00Z TT

Trotz Flaschis redlichen Bemuehungen waren die Sprossen leider schon wieder versandet. Dennoch technisch anspruchsvoller und gut gesicherter Hangelgenuss. Leider fehlt mir der Vergleich zum Affenleiter-Ausstieg. Hinweis fuer Orientierungslose (wie mich): der Gipfel ist rechts!

@Flocki: Wer ist "Fliege"? Wieso steht im KKF "H.Richter" als Erstbegeher?

Bewertung: ++ (sehr gut)
Flaschi 2003-04-25T08:37:00Z TT

Hier fristet ein edles Kleinod ein unverdientes, kümmerliches Schattendasein. Die direkte Fortsetzung des Affenleitereinstiegs bietet herrliche Hangel- und Handrißkletterei und ist dem Affeneinerlei in jeder Hinsicht überlegen. Auch die Sicherung ist über jeden Zweifel erhaben, so der Bewerber Schlingen reich an Zahl mit sich führt. Leider hatten sechs Jahre Abstellkammer die Sprossen der Leiter teils völlig zugesetzt, so daß sich Klettern und Graben die Waage hielten. Nun ist sie frei gescharrt und sollte durch rege, freudvolle Frequentierung in diesem Zustand erhalten werden.

Bewertung: +++ (Herausragend)
Flocki 2001-10-31T15:32:00Z TT

Die "Affenleiter" oben geradeaus zu klettern wäre die logischere Linie gewesen. Das hat erst "Fliege" realisiert und sein Routenname "Menschenleiter" war ein Seitenhieb gegen "Joscho". Wie auch immer: Die Schwierigkeit der "Menschenleiter" nimmt am großen Band in Wandmitte allenfalls kraftmäßig etwas ab, technisch gesehen nimmt sie noch zu. Trotzdem bekommt man noch einige Band-u.Kevlarschlingen unter. Die Crux befindet sich etwa in Mitte der oberen Verschneidung, an einer Unterbrechung der Hangel.

Bewertung: +++ (Herausragend)
DBSK Erstbegehung: Jürgen Höfer, J.Friedrich, U.Schmidt 1988-09-20 Ringe: 5

Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Match Erstbegehung: Hans Joachim Scholz, D.Welich, J.Bittner 1963-07-14 Ringe: 3

Rechts der "Westwand" Riß auf anliegende Platte (Schl). (Unterst.) Rißspur zu Band. Links queren, Riß und Rippe zu R. Links Riß zu 2. VG (NR). Wie AW zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen.

Bockwurstfinger 2018-03-02T09:11:00Z DBSK

Ein schöner Riß, bei dem die ersten Meter am anspruchsvollsten sind. Hier lassen sich allerdings auch viele Schlingen unterbringen. Ab dem Ring hangelt man bis in den Kamin.

 werten,
ändern
Bewertung: sehr lohnend Fels: sehr lohnend Absicherung: gut
Der Physiker 2011-05-16T01:21:00Z TT

Vor dem schweren Teil nach der Platte und 2 m darüber, wenn man auf einem guten dreieckigen Tritt steht, sollte man nochmal sorgfältig Schlingen legen. Der Riss danach ist nämlich nur anfangs ein saugender Handriss, dann dafür viel zu schmal + anstrengend. Gute Schlingenmöglichkeiten, aber anstrengend zu legen. Danach Genuss, nur eine vor einigen Jahren noch unauffällige Birke stört den geraden Seilverlauf. Mit 60 m Seil gerade so Durchstieg bis aus den Kamin heraus möglich

Bewertung: ++ (sehr gut)
Zack Bum 2007-05-24T21:08:00Z TT

Ich bin kein großer Handrisskletterer; aber lässt sich nahezu überall gut klemmen. Schlingen kann man im Halbmeterabstand legen. Schwierigkeit ist von der Platte abheben und die Züge danach. Wird nach oben hin dann immer leichter. Nach dem Ring sind wir rechtshaltend zur Menschenleiter. Dessen Riss ist aber zum Teil ein wenig schmutzig. Dauerschlinge lag nur noch eine rote (sieht nicht mehr gut aus) - 3m über´m Ring. SV: VIIc, gut gesichert

Bewertung: ++ (sehr gut)
Flaschi 2005-09-02T21:40:00Z TT

Im unteren Teil (im oberen auch) lassen sich ganz hervorragende Schlingen legen, die im schwierigsten Abschnitt (nach der Platte) weder dünn noch ausbruchgefährdet sind.

Bewertung: + (gut)
klettermaxl 2004-10-03T18:35:00Z TT

Dauerschlinge gibt es nur noch eine, ganz oben mehrere Meter nach dem Ring. Ich finde den KKF- Kommentar nicht angebracht, an einem Übungsriss lollten die Schlingen (wenn nicht gar Ringe) zumindestens 100%ig sein. Aber gerade an der Crux liegen die Schlingen nicht sehr toll. Die einzige, die sehr gut liegt (2m über Pfeiler rechts im Riss, an eingebetteter Platte) ist relativ dünn und könnte evtl. ausbrechen. Ansonsten sehr fetziger Weg, unten muss man mal losmachen und dranbleiben, oben dann 6- 7a Genussverschneidung mit weiteren guten Schlingen.

Bewertung: ++ (sehr gut)
krohsax 2001-11-14T17:37:00Z TT

einige der beschriebenen dauerschlingen sind wohl nicht mehr da. bis zum band ein sehr enger handriß, in dem zwar gute schlingen liegen, aber diese muß man legen können - schwierig und nur mit spatel. ab dem band ist es eher gelaufen, aber noch eine weite expedition z.G. riß vom feinsten! (soll auch zu hangeln gehen)

Bewertung: +++ (Herausragend)
Frank 2001-08-03T09:38:00Z TT

Die Absicherung ist zwar gut aber der Weg ist auf Grund seiner Länge und relativ gleichbleibender Schwierigkeit über der Dauerschlinge oberhalb des Ringes (1.Ring für 70m!) durchaus moralisch und ernst! Die Brüchigkeit vom Band weg wird durch das leichte Gelände und der Schlingen relativiert. Ansonsten tolle sächsische Bergfahrt!

Bewertung: ++ (sehr gut)
Frank Jaenecke 2001-07-01T21:21:00Z TT

Eine schöne lange Rißübung. Die Absicherung ist eigentlich sehr gut (es empfehlen sich vor allem dickere Knotenschlingen), aber leider ist das Gestein vor allem im Bereich vom Band weg zum Ring nicht so gut (sandig, hohl). Die Schwierigkeit ist an der Stelle an der unten die Verschneidung beginnt (schwarze Dauerschlinge).

Bewertung: + (gut)
Match Erstbegehung: Christian Günther und Steffen Roßburg, A.Bachmann 1986-04-14 Ringe: 7

Zwischen Affenleiter und Westwand Wand an 4R vorbei zum Band. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen.

Mr.Magnesia 2011-01-23T01:02:00Z TT

Gut gesicherte Reibungskletterei,die Schwierigkeit liegt um den 3.Ring.Schon das Einhängen war nicht ganz ohne,danach steigt die Schwierigkeit noch einmal an,bevor es am 4.Ring gelaufen ist.Nichts für heiße Tage...

Bewertung: ++ (sehr gut)
der "Ich" 2007-08-26T15:52:00Z DBSK

Sportklettermässig gesicherter Reibungs- und Fingerlochklettereiweg. Sehr zu empfehlen!

af werten,
ändern
Bewertung: sehr lohnend Fels: sehr lohnend Schwierigkeit: IXc Absicherung: gut
Bastl 2005-11-16T19:45:00Z TT

Eine der klassischen Sportkletterlinien in unserem Gebirge. Bis zum 3.R. ist alles kein Problem - dann folgen schwere Züge an Fingerlöchern. Ist das Band unter dem 4.R. erreicht, hat man das Schwierigste geschafft. Nach dem 4. noch ein paar Reibungszüge und dann hampelt man genüßlich den Riss der Affenleiter gen Gipfel. Jeder Ring ist gut einzuhängen und wer Spaß an leicht liegender Kletterei in diesem Grad hat, der kommt voll auf seine Kosten.

Bewertung: ++ (sehr gut)
Match Erstbegehung: Chris-Jan Stiller, H. Stiller 2002-03-06 Ringe: 6

3m links von TRAPEZ Wand rechts der Kante (3R), oben Kante zum Band. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

AndreasE 2007-05-28T14:30:00Z TT

Bis zum 1.R nicht ganz trivial. Nur als Tipp: die anzupeilenden Löcher sind so gut wie sie erscheinen! Nun die HS: Kante pressen und langsam höherarbeiten. Ab dem 2.R brüchige Leisten aber einfacher. Nach dem 3.R links in den Kamin. Vom EB so im GB vermerkt und falsch im Klefü beschrieben.

Bewertung: + (gut)
Match Erstbegehung: Holger Hebold, R.Böhme 1976-07-25 Ringe: 3

Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Flaschi 2005-09-02T21:36:00Z TT

Der Weg insgesamt ist gut, aber die sogenannte Variante ist gar nichts. Keine Handvoll mülliger Klettermeter verbinden die Affenleiter mit dem schlechtesten Abschnitt der Menschenleiter. man verpasst damit sowohl den schönen Ausstiegsriß der AL als auch den delikaten Verschneidungsteil der ML. So etwas dürfte nicht als anerkannte Variante im Führer erscheinen.

Bewertung: + (gut)
DBSK Erstbegehung: Jürgen Höfer, P.Worlich 1990-09-02 Ringe: 4

WESTWAND zu Abs. Riss und Rippe der WESTWAND 3m vor den R. Links Rippe und Wand über 4R auf VG. ÜzG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

DBSK Erstbegehung: Christian Günther, A.Müller 1986-06-20 Ringe: 4

Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Match Erstbegehung: Hans Joachim Scholz, H.J. Heusing 1961-07-25 Ringe: 1

In der Westseite Rissverschn. zu Abs. (Unterst.) links queren und Kamin mit Überh.E zu Abs. Übergang zur Plattform des AW(AÖ) und diesen zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Flaschi 2010-10-05T20:58:00Z TT

Ich verband den Einstiegsriss mit dem Affenleiterausstieg. Der Westwandriss ist nicht ohne und weiträumig gesichert. Ein Blick nach rechts an die Kante kann die Sicherung verbessern.

Bewertung: + (gut)
JörgB 2003-05-18T00:08:00Z TT

Großer Weg. Im Riß unten lag eine 11er und dann eine 20iger. Die Schwierigkeit ist der Quergang, der von unten besser aussieht. Ich bin oben gequert. Um die Sanduhr dort zu fädeln, kann ein Baumann hilfreich sein. Der "überhängende Kamineinstieg" ist auch noch mal übel, auf links hat man zwar ein paar Henkel, ich bin aber dann fast mit den Füßen voran geklettert, um irgendwie drüber zu kommen. Der Rest ist dann nur noch 20m normalanstrengender enger Kamin.

Bewertung: + (gut)
Flocki 2001-10-31T15:43:00Z TT

Kein Weg für Rissanfänger! Faust-,Schulter- und Handrisserfahrung sind gefragt. Schlingen hatte ich bis zum "gr.Abs." keine. Auch der überhängende Kamineinstieg fiel mir noch schwer. M.E. müßte der Weg * und ! haben.

Bewertung: + (gut)
Match Erstbegehung: Joachim Friedrich und Jürgen Höfer, R.Nestler 1987-04-17 Ringe: 2

2m links des E Wand und Kante zu R. Kante gerade, dann linksanst. zur Verschn. der DIR.WESTWAND. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Flaschi 2011-03-24T19:11:00Z TT

"Wer allerdings denkt, hierbei die Schwierigkeiten des arnoldschen Frühwerkes umschiffen zu können, der irrt." ... keineswegs!

Bewertung: +++ (Herausragend)
M.J. 2010-11-17T17:48:00Z TT

Die Reihenfolge der Varianten im "Heinicke" mag verwirren, ist aber Dietmars Korrektheit geschuldet. Dass der "Gemütliche" zur "Direkten" gehört ist eindeutig beschrieben. Und ich meine, dass es zumindest den Arnoldeinstieg von 1968 schon viel gemütlicher macht, wenn man nicht von Umgehung der Schlüsselstelle der "Direkten Westwand" sprechen will. Vom Ring oben bietet sich noch eine Variante, indem man links die überhängende Rissspur zum Kamin klettert.

Bewertung: ++ (sehr gut)
snerve 2010-11-13T17:16:00Z TT

Die Anordnung der Varianten zur Westkante im Heinicke sind meiner Meinung nach unglücklich. Sowohl der Wegname als auch die Linie lassen vermuten, dass der Weg nach der stumpfen Kante die Verschneidung der Direkten Westwand bis zum Kamin des Originalweges nutzt. Wer allerdings denkt, hierbei die Schwierigkeiten des arnoldschen Frühwerkes umschiffen zu können, der irrt. Der angegebene Schwierigkeitsgrad wird definitiv nur direkt nach dem Ring gefordert. Anschließend erreicht man allerdings die Verschneidung, in der den Aspiranten seichte Klemmer und strukturarme Wände erwarten, die den Schwierigkeitsgrad sicher in den achten Grad heben. Bei meiner Begehung habe ich bis zum Ring unter dem Dach ca. 8 Schlingen in den Riss gepopelt, wobei ich keine auch nur zum Ruhen verwenden wollte. Der am Beginn der Verschneidung einsetztende Starkregen trug zur Kulisse bei, verhinderte allerdings, den Weg bis zum Gipfel fortzusetzen und die heroische Tat im Gipfelbuch zu verewigen. Die Direkte Westwand können sowohl Vorsteiger als auch Sicherungsmann bei Regen begehen, ohne nass zu werden.Zuletzt bearbeitet am: 13.11.2010 21:16 von Ulrich Schmidt

Bewertung: Normal
Match Erstbegehung: Bernd Arnold, W.Nolte, K.Schäfer 1968-08-11 Ringe: 2

Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Stephan Bucko 2016-11-01T20:34:00Z TT

Großartige Verschneidung vom Bernd! Der untere glatte Teil klettert sich Dank der Wand im Rücken besser als es der Eindruck vermuten lässt (2 Kevlar und eine dicke Dauerschlinge). Trotzdem sollte man etwas mit der Kraft haushalten um nicht noch im oberen Teil Flugstunden nehmen zu müssen. Die Schlingen werden nämlich proportional zu den guten Klemmern weniger. Der Kamin vom Originalweg gestaltet sich angenehm luftig und lässt sich zwischendurch auch mal gut auf der rechten Kante klettern. Empfehlung für den, der auf der Suche nach anspruchsvollen großen Linien ist und sich nicht von der Ringanzahl abschrecken lässt!

Bewertung: ++ (sehr gut)
DBSK Erstbegehung: Thomas Willenberg, vug 1996-08-07 Ringe: 1

Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

DBSK Erstbegehung: Joachim Friedrich und Jürgen Höfer, G.Gürtler, T.Kubisch, A.Wygoda 1988-09-17 Ringe: 4

Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Match Erstbegehung: Hans Joachim Scholz, C.Herbst 1963-07-13 Ringe: 1

In d. N-Seite im Inneren Kamin zu gr. Abs. (Höhlung), nach re. durch Loch und re. Kamin, dann nach Osten u. Kamin zu VG. Wie AW z.G. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen.

Der Bierkönig 2020-03-14T19:33:00Z DBSK

Ein Weg für Liebhaber mit Dreck- u. Sandresistenz u. sehr gutem Orientierungsvermögen.

af werten,
ändern
Bewertung: Geschmackssache Fels: Geschmackssache Schwierigkeit: IV Absicherung: ausreichend
JörgB 2015-12-28T00:22:00Z TT

Der Einsteg am Boden ging noch am Besten, aber auch nur mit Textilverlusten. Dann bis zum Band weit innehaltend. Nach dem Band dann aber vorne den Kamin rechts hoch. Geht man nach hinten durch, findet sich zwar auch ein Kamin, dieser wird aber oben zum grünschleimig-brüchigem Schulterriss, den man bei der Sicherung und schon gar nich für IV anbieten kann.

Bewertung: - (schlecht)
Flocki 2004-11-02T22:53:00Z TT

Nach einer Begehung am heutigen Tag sind noch folgende Dinge zu präzisieren: a) der schmale Brustkorb ist nur am E erforderlich! Ist man erst mal 2m nach innen gekommen, befindet sich über einem ein normal breiter Stemmkamin. Er ist an den engsten Stellen noch eine Idee breiter, als dass Hacke und Spitze (43)klemmen würden. Vom großen Nordwandband aus werden offensichtlich ganzjährig die Kaminwände mit Sand berieselt. Deshalb muß man mit Knien, Füßen und Gesäß großen Anpreßdruck entwickeln, um ja nicht abzurutschen. Das würde auf alle Fälle böse enden, denn zum anhalten käme man dann nicht mehr! b)Es gibt 2 Möglichkeiten für den Einstieg. Entweder man kriecht am Boden seitlich liegend 2m nach innen oder man steigt dazu erst 2m hoch. Letzteres taten meine Gefährten, nach dem ich sie gewarnt hatte. Auf dem Boden des Spaltes sortierte ich im stockfinsteren nämlich lfd. Bierbüchsen, Flaschen und Glasscherben, die ordnungsliebende Bergfreunde hier einwerfen, damit es im Umfeld nicht schlecht aussieht. c)Einziger Vorteil des Weges: er ist zu mindestens bis zur Gipfelfläche niemals naß. Empfehlen kann ich ihn aber nur Abartigen, wie mir.

Bewertung: Normal
Flocki 2002-06-28T16:06:00Z TT

Anstrengende Kaminkletterei im Felsinneren. Gleicher Einstieg wie der Nordriß. Man sollte es gar nicht glauben, daß man den innen klettern kann. Ein schmaler Brustkorb ist jedenfalls von Vorteil. Alles in allem ungefähr 60m Kaminkletterei, eben auf die gesamte Höhe des Nonnengärtners.

Bewertung: Normal
Match Erstbegehung: Michael Ziegler, R.Stolz 1971-10-10 Ringe: 3

Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

JörgB 2006-07-09T00:03:00Z TT

Innendurch ist eher eine (sinnvolle) Kneifervariante, aber nicht o.u. Die Baustelle unten ist aber wirklich nicht ganz einfach und deren Anblick sicher ein Grund für die niedrige Begehungszahl. U.o. über den sandkastenartigen Schulterrißüberhang ist möglich, im Vorstieg aber definitiv keine Empfehlung.

Bewertung: + (gut)
Flocki 2003-10-05T10:49:00Z TT

Am 4.10.03 erfolgte erst die 6.Beg. auf diesen dominierenden Riß in der Nordseite. Gleichzeitig war es sicherlich die 1. Beg. o.U.! Dazu wurde eine Innenvariante gewählt. D.h. im Nordweg kurz hoch und dann raus zum Nordriß. Man kommt durch eine lochartige Rißerweiterung direkt unterm 1.R. des Nordrisses raus und kann den Ring relativ problemlos klinken. Als Crux empfand ich eine Schulterrißstelle 1m unterm 2.Ring. Zu einer darunter liegenden Querbandschlinge (Knoten 12mm)hatte ich wenig Vertrauen und der 1.R. war weit überstiegen. Auch nach dem 2.Ring war der Riß noch sehr anstrengend. Gut ließ sich dann die überhängende V-förmige Schlußverschneidung an, vor allem weil ich die Führung infolge Entkräftung abgegeben hatte. Die Schlußverschn. klettert man rechtsseitig. So kann man sie kaminieren, weil sich auf der linken Seite gute Trittbändchen befinden. Anfangs liegen gute Schlingen, die schnell überstiegen sind. Anfangs klemmt auch beim Kaminieren sicherheitshalber stets die re. Hand. Dann kommt die 2.Crux des Weges. Die Verschneidung wird glatt, es klemmt nichts mehr und die Schlingen sind zu weit unten. Gottlob hatte ich nun das Seil von oben. Blöd sind noch die später folgenden Übergänge über mehrere Vortürme hinweg, auf denen sich nirgends Sicherungspunkte befinden. Aber alles in allem ist der Nordriß zu mindestens für Rißfreunde eine große,wenn auch anstrengende Bergfahrt.

Bewertung: Normal
Match Erstbegehung: Hans Joachim Scholz, C.Herbst 1986-09-03 Ringe: 1

Links vom Nordriß Kamin (rechts von "Falsche Zinne- Westweg")bis in große Felshöhle. Von dort aus queren durch weitere Höhlen (teils kriechend)nach rechts zum gr. Abs. des Nordweges. Von einem erhöhten Abs. dann in den linken von 2 Kaminen, später rechts im Ausstiegskamin der Westwand (Gegenseite) und über Absätze z.G. Kaminkletterei angenehmer als im Nordweg, eine Art Höhlenexpedition. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Flocki 2002-06-28T16:15:00Z TT

Weg von "Joscho" aus dem Jahr 1986, der jetzt evtl. anerkannt wird. Man klettert links vom Nordriß einen Kamin (rechts von "Falsche Zinne- Westweg")bis in große Felshöhle. Von dort aus quert man durch weitere Höhlen (teils kriechend)nach rechts zum gr. Abs. des Nordweges. Von einem erhöhten Abs. dann in den linken von 2 Kaminen, später rechts im Ausstiegskamin der Westwand (Gegenseite) und über Absätze z.G. Kaminkletterei angenehmer als im Nordweg, eine Art Höhlenexpedition.

Bewertung: Normal
DBSK Erstbegehung: Edgar Schneider und Jörg Brutscher und Jacqueline Voelskow, 2024-02-03
JoergB 2024-02-05T21:06:00Z DBSK

Wenn man die Beschreibung des Höhlenwegs missversteht und anstatt den"linken zweier Kamine" eben ganz links eine Kaminrinne hochklettert, würde man auf einem Pfeiler am Massiv landen. Man kann aber auch über ein Kriechband rechts zur Einschartung des Nordrisses queren. Von da aus sieht die rechtsansteigende Rampe Richtung Nordkante einladender aus als die Orginalschlotte links. Am Block an der Nordkante angekommen, ist es dann deutlich unangenehmer und schwerer als erhofft. Und das Abklettern vom Vorgipfel macht es auch für die Nachsteiger spannend. Bei uns waren es dann 7 SL geworden. Wer expeditionsartige Abenteuerklettereien liebt, ist hier bestens bedient.

 werten,
ändern
Bewertung: Geschmackssache Fels: Geschmackssache Schwierigkeit: VI Absicherung: schwierig / kompliziert
DBSK Erstbegehung: Thomas Willenberg, H.May 2014-04-21 Ringe: 2

Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher