| Kommentare / Bilder | |||
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| 1 | AW | VI | 4 |
Match Erstbegehung: Kurt Ullrich, F.Massak, H.Irmischer 1909-05-31 Ringe: 1 Von O Kamin auf Schartenpfeiler. Überfall und Wand zu Band (rechts R). Überhang und Wand z.G. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher Erik K. 2021-06-13T20:27:00Z TT Um auf den Pfeiler mit der Öse zu kommen kann man den breiten kamin die schroffen hinauf, und dann mit Blick zum massiv nach rechts um den Pfeiler gehen und dort den bewachsenen Kamin hoch. Wenn man nichts legt, geht es auch mit dem Seilzug. Ich hatte mich schwer getan, den richtigen Kamin von unten zu finden. Bewertung: Normal mazze 2015-04-18T15:39:00Z TT Wie im Klefü beschrieben, bin ich den Kamin vom Absatz hinabgeklettert und direkt in Wandmitte zu einem kleinen Hundebahnhof übergefallen. Da dort die Tritte fehlten, bin ich noch einen 1/2 Meter nach links gequert - bis zu 2 kleinen Platten für die Füße. Im Hundebahnhof befinden sich ein guter Seitgriff für die rechte Hand und ein Fingerloch für die linke Hand. Wenn man hoch aufhockt, erreicht man rechts oben eine kleine Leiste, an der man sich aufrichten kann. Nach dem Aufrichten greift die linke Hand in eine griffige Rißspur, ab dort ist es nur noch IV. Über dem R liegt eine riesige SU, ansonsten habe ich keine Schlingen gelegt. Der Aufrichter am Hundebahnhof ist sehr kurz. Wenn dieser Zug am Einstieg eines Weges mit gutem Absprunggelände wäre, könnte man das mit VI bewerten. Allerdings kommt das Seil von schräg-hinten und für kontrolliertes Ausprobieren sowie möglichen Rückzug sollte man mindestens VIIb klettern können. Bewertung: ++ (sehr gut) arzgebirgler 2011-05-22T22:52:00Z TT zu erwähnen wäre noch, dass man vom Schartenpfeiler estmal ein bischen links (mit Blick zum Gibbel) queren muss. Und dann erst überfällt. Die Beschreibung im KleFü lädt zum Überfall Mitte Wand ein und das ist gefährlich,denn für VI nicht zu kriegen. Rest wurde schon gesagt... Bewertung: Normal Claudius Lein 2008-10-06T07:31:00Z TT Analog Kommentare "Linke Variante zum AW" mit dem Unterschied, dass man an besagter SU gerade hoch geht zum Band. Kurze VIer Stelle ist durch SU gut abgesichert (SU schön unten auf Knoten legen!). Schlingen weit verlängern wenn man durchstiegen will. Sehr wenig gemacht! Bewertung: Normal | |||
| 1.1 | Rechte Variante | 3/V | |
DBSK Erstbegehung: Horst Glühmann, O.Peschel, E.Schmiedel 1923-06-03 Ringe: 1 Re. von der Plattform (Schartenpfeiler) Sprung zu Abs. an der SO-Kante. Li. queren zum R. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher | |||
| 1.2 | Sprungvariante | 3/V | |
DBSK Erstbegehung: Horst Leibiger, vom M ges. 1957-06-09 Ringe: 1 Vom M Kamin hinab zur Plattform (Schartenpfeiler). In der Mitte Sprung zum Band (R). Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher | |||
| 1.3 | Linke Variante | V | 1 |
DBSK Erstbegehung: Karl Ullrich, u. Gef. 1913-07-27 Ringe: 1 Nach dem Überfall links queren, Westkante zu Band und rechts queren zum R. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Denis 2021-10-15T20:49:00Z DBSK Den Kamin zwischen M und Pfeiler, an Eisenplatten vorbei auf Pfeiler. Der Sicherungsstift sollte mit dem westlichen Köpfchen verspannt werden, damit sich der Sicherungmann über den Abstiegskamin setzen kann und somit links, für die Querung eine bessere Sicherung möglich ist. Abstieg und folgende Linksquerung (Spreize) sind leicht bis zu guten Griffen, dann Übertritt Kante und Querung nach rechts. Bis zum Ring sind keine Schlingen nötig. Am Ring mal lang machen und mit der linken Hand zu den Griffen, danach leichter werdend z.G:
Bewertung: sehr lohnend Fels: sehr lohnend Schwierigkeit: V Absicherung: gut | |||
| 2 | Gegenstück | VI | |
DBSK Erstbegehung: Gisbert Ludewig, K.Däweritz 1991-06-13 Ringe: 1 Re. in der W-Seite Riss in Verschn. u. Kamin auf PlatttOrm (Schartenpfeiler). Wie „Linke Variante" zG. — Rechte Begrenzung in der Talseite. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher | |||
| 3 | Mach mit | VIIc | |
DBSK Erstbegehung: Gisbert Ludewig, K.Däweritz 1991-06-14 Ringe: 2 „Gegenstück" kurz hoch. auf Band 2 m li. queren u. Wand (R, SU) zu Band. Riss zu Abs. Anfangs überh. Riss u. Rippe auf Plattform (Schartenpfeiler). Wie „Linke Variante" zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher | |||
| 4 | Talweg | VIIa | 8 |
Match Erstbegehung: Emanuel Strubich, A.Israel, K.Werner 1918-07-28 Inubis 2024-10-20T21:07:00Z TT Ich bin per Rissvariante auf den Pfeiler, daher kann ich zum Start nix sagen. Wer mag, kann vom Pfeiler weg einen Ring leicht links klinken (~ VIIb dort hin). Die Hangelrippen gehen gut und sanden nicht zu sehr. Es liegen immer mal Knoten, die aber gut verlängert werden sollten. Kurz vor dem Ende mal eine Schwierigkeit. Direkt danach kommt ein Köpfel für eine Bandschlinge. Um das Eck herum einfaches Gelände bis zur im Führer beschriebenen SU - diese auch gut verlängern. Nun wird es im Überhang kräftig und sandig-rollig. Gute, große Griffe aber bescheidene Tritte. Am besten legt man noch einen Knoten in einen vielen Risse bzw. gibt es auch eine akzeptable SU, damit man nicht auf dem Absatz einschlägt. Lässt sich zum Ausruhen auch einfach abklettern. Ich bin dann oben raus leicht rechts haltend geklettert. Abwechslungsreich und lang, ein wenig klassisch. Leider oben raus doch ziemlich sandig und dadurch auch etwas ramponiert. VIIa-b dürfte klar gehen, Sicherung ausreichend - bitte auf Seilzug achten. Bewertung: + (gut) RoHo 2019-04-23T19:58:00Z TT Nüchtern und objektiv betrachtet, verschleiert das „*“ lediglich, dass es bis auf den Pfeiler sandig, großbrüchig und schindig ist. Die „feinen Hangelrippen“ zwar fest aber unschön zu klettern sind (zumal nicht leicht für 7a) und der Gipfelkopf schon wieder hässlicher, zerkletterter Bruchsand mit Aufschlaggefahr ist. Toller Strubich-Weg... ( Bewertung: - (schlecht) Bergpirat 2018-07-30T10:32:00Z TT Die unten liegenden Blöcke stammen vom Dach rechts vom Weg. Die Formulierung Kamin ist in der Wegbeschreibung nicht passend, es handelt sich um eine Art Rißverschneidung, die im unteren Teil aber links auf der Wand geklettert werden kann und erst die letzten Meter zum Pfeiler Riß wird. Ist praktisch das Gegenstück der Rißvariante. Unten ist die Gesteinsqualität noch nicht so gut, der Weg wird wie beschrieben nach oben hin immer besser (Rippen und klasse griffiger Ausstieg). Hatte vorgestern Geburtstag. Bewertung: + (gut) one inch away from flying 2011-05-08T01:01:00Z TT Kann es sein, daß der Einstiegskamin nicht mehr existiert? Ich bin rumgelaufen und habe den Kamin "links in der Westseite" gesucht und keinen gefunden. Es gibt nur ein riesiges Rissdach in einem einzigen Sandkasten und rechts liegen noch ein paar Blöcke. Als Alternative für VIIa sieht die Rissvariante auf der gegenüberliegenden Seite ganz gut aus, ohne Sandkasten. Wir wagten uns aufgrund er schönen Linie in die Kantenvariante. Zum eigentlichen Weg vom Pfeiler weg bleibt zu sagen: Die Rippen sind super gesichert (6er/7er Knoten), aber nicht so leicht, wie sie aussehen. Der Ausstieg ist steil und kräftig, wer allerdings genug Strom mitbringt, kann zwei sehr gute Schlingen legen (Kevlarknoten und kurz vor dem Ausstieg eine dicke Sanduhr). Schwierigkeit dort ist der Ausstieg auf den Gipfel, man muss die Henkel jeweils in die richtige Hand bekommen (leicht rechtshalten). Das sehr gut gibts für den Weg vom Absatz, wie man da hinkommt, bleibt jedem selbst überlassen. Bewertung: ++ (sehr gut) Borstel 2006-07-04T18:16:00Z TT Bis zum Pfeiler eher grausam. Danach wird es doch noch schön. Die Fixschlinge ist nicht sehr gut, danach 100% Rißschlinge. Am Überhang des Ausstieges muß man an großen Griffen nochmal Zupacken. Bewertung: Normal WDF 2004-10-12T20:11:00Z TT Bis auf den Pfeiler eher unangenehm, da recht brüchig. Hier besser Nachholen (Sanduhren, Platte). Die feine Hangelrippe ist wohl ein technisches "Schmankerl". Hut ab vor Emanuel! Eine Fixschlinge liegt im unteren Drittel des "Rippchens". Eine kleine Sanduhr kommt zwei Züge höher rechts auf der Wand. Man sollte konzentriert und zügig zur Sache gehen. Der Rest ist Zugabe. Aus meiner Sicht ein Klassiker, den man mal gemacht haben sollte. Bewertung: + (gut) ruwe 2001-06-25T21:51:00Z TT kann mich nur anschließen, unten sandig und ungesichert, oben aber interessant. Bewertung: + (gut) flueggus 2001-06-06T16:57:00Z TT Schöner Weg. Leider teilweise sandig und brüchig, vor allem unten. Schwierigkeit: Die Hangelrippen im Mittelteil. Der Aussstieg sieht zwar von weitem recht schwer aus, löst sich aber dank vieler großer Sanduhren überraschend gut auf. Man sollte dort aber zügig klettern, sonst könnte es sein, man segelt trotz Riesenhenkeln kraftlos zurück auf den Absatz. Bewertung: + (gut) | |||
| 4.1 | Kantenvariante | VIIc | |
DBSK Erstbegehung: Erhard Klingner, M.Reisener 1976-09-26 Ringe: 1 Rechte Talkante, am R (unterst.) auf den Pfeiler. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher | |||
| 4.2 | Rissvariante | VIIa | |
DBSK Erstbegehung: Wolfgang Schmidt, M.Kühn 1955-05-15 | |||
| 5 | Regenpause | IXb | |
DBSK Erstbegehung: Stefan Brunkow und Thomas Willenberg, L.Federbusch 2010-08-22 Ringe: 3 Mitte Wand (2 R) auf Ptéiler des „Talweges". Üh u. Reibung (3. R) auf Abs. des „Talweges". Diesen zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher | |||
| 6 | Neuer Talweg | VIIIb | |
DBSK Erstbegehung: Manfred Vogel, vug 2009-08-16 Ringe: 5 Li. Kante (2 R) auf Pfeiler des „Talweges". Li. in Wandmitte (2 R) zu 5. R. Darüber re. queren u. „Talweg" zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher | |||
| 7 | Schau ins Land | VIIIb | |
DBSK Erstbegehung: Michael Techel, P.Gawrisch, U.Schulze 1988-08-13 Ringe: 4 An der NO-Ecke Rissfolge u. Verschn. bis Ende. Re. queren zu Abs. Wand re. der Kante (3 R) u. über 2 Üh zu 4. R. Kante zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher | |||
| 8 | Ostkante | VIIIa AF VIIIb | |
DBSK Erstbegehung: Manfred Vogel, G.Hühnchen, S.Vogel, F.Jost 1989-08-06 Ringe: 3 Von Abs. in der O-Wand (unterst.) zu R. Hangelrisse hoch u. nach li. zu Kante. Diese (2 R) zu Band. Li. queren u. wie AW zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher | |||
| 9 | Alte Spalte | VIIa | |
DBSK Erstbegehung: Hans Müller und Manfred Kühn und Hasso Gantze, 1977-07-23 Ringe: 2 In der Scharte Spreize (R) u. Wand zum R des .AW. Diesen zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher | |||
| 10 | Bleib fit | VIIb | |
DBSK Erstbegehung: Gisbert Ludewig, F.Reiß, K.Däweritz 1991-07-05 Ringe: 2 Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher | |||
| Kantenvariante zum Talweg | VIIc | 5 | |
TT ladida 2024-04-05T12:38:00Z TT Die erwähnte Schlinge rechts vor der ersten HS empfand ich nicht so wirklich als sicher. Der Querknoten in sandigem Fels machte mir da einen besseren Eindruck. Am R gleich rechts zur Kante, da bekommt man auch einen guten Ausstiegshenkel. Schöne Kletterei. Nur eine Öse auf dem Pfeiler würde dafür sorgen dass die SUen erhalten bleiben. Bewertung: + (gut) one inch away from flying 2011-05-08T01:14:00Z TT Der Kletterführer trifft es. Brüchig, aber trotzdem schön. Der Einstieg ist der absolute Keks, aber man sieht schon von unten, worauf man sich einlässt. Da man aber immer gut steht, hat man genug Zeit, in Ruhe, die festen Strukturen zu suchen (tiefe scharfe Bänder). Ein Klettererlebnis der besonderen Art, da die Züge zwar technisch nicht schwer sind, aber man immer sehr genau gucken muss, was man anfasst und worauf man steigt. Gemeinerweise wird es kurz unter dem Absatz vor dem Ring schwer. Hier hört zwar der Keks auf, aber die Riesensanduhr in der Mitte der Kante dürfte überstiegen sein. Hier habe ich ca. einen Meter rechts der Kante einen Kevlarknoten gelegt. Den Riss dafür konnte ich nicht richtig sehen und das "Placement" hab ich mit den Fingern ertastet - konnte nicht wirklich beurteilen, ob die Schlinge hält, aber zumindest hat sich bei kräftigem dran Rupfen nichts bewegt. Für die Nerven hat es gereicht, um den wackeligen Aufrichter zum Absatz zu klettern. Die Züge am Ring sind super gesichert und eigentlich gut zu klettern. Scharfe feste Schalen, die man weit (zuletzt als Untergriff) durchläuft. Gemein ist wie schon vom Vorkommentator erwähnt der Ausstieg auf den Absatz (Sandrollsloper) - mein Nachsteiger bewies aber, daß man mit Ruhe auch bessere Griffe findet. Klettertechnisch eigentlich keine VIIc (wurde von den Erstbegehern auch mit VIIb ausgepreist, allerdings mit Bauen am Ring), der Gesamtanspruch rechtfertigt aber die Bewertung - man sollte schon wissen, was man tut. Der Ring ist schon ziemlich rostzerfressen und die Oberseite des Schaftes bedenklich dünn. Weiß nicht, ob es sich noch lohnt, den zu wechseln, da die Halbwertszeit des Weges evtl. kürzer ist als die eines neuen Ringes. Bewertung: + (gut) QJ 2004-09-13T14:34:00Z TT Sollte gut überlegt sein, dort einzusteigen. Die Sicherung ist bei weitem "!"-würdig, zumal der Weg aussieht, als ob sich jede Woche eine Hand voll Seilschaften drüberwälzt. Die Schwierigkeit ist schon auf den Abs. unterm R und bleibt bis auf den Pfeiler schon im oberen VIIer Bereich. (Die Erstbegeher sagten dazu VIIb). Überaschung - positiver Art - kommt zuletzt. Bewertung: Normal Karsten 2004-08-07T21:40:00Z TT Bis zum Ring gut absicherbar, aber das letzte Stück auf den kleinen Absatz unterm Ring ist schonmal nicht ganz leicht. Leider sanden inzwischen auch an und links der Kante viele Griffe und Tritte stark ab, da könnte man vielleicht mal über den Einsatz von Verfestiger nachdenken. Bewertung: ++ (sehr gut) Ruediger 2004-07-18T18:57:00Z TT Die Kante ist zwar auf der Bergseite sehr sandig, da man aber meist auf der Talseite klettert stört das nicht. Es liegen zwei riesen Sanduhren und noch zwei Knoten bis zum Ring. Dann mal ein schwerer Zug, aber durch den Ring optimal gesichert. Nach dem Aufstehen am Ring greift man auf ein sandiges Band, nicht fürchten es hält. Am Pfeiler nachholen. Vom Pfeiler der Hangelrippe folgen, es liegen zwei gute Schlingen, ist etwas kräftig, geht aber gut. Der Ausstiegsüberhang ist super henkelig, aber schnell sollte man sein, sonst ist die Kraft alle.Zuletzt bearbeitet am: 01.06.2012 23:15 von Claudius Lein Bewertung: ++ (sehr gut) | |||
| Linke Variante zum AW | V | 7 | |
TT Jens Schickhoff 2026-08-15T11:21:00Z TT Fels und Aufstieg verdienen öfter besucht zu werden. Leider ist der Zustieg zurzeit bescheiden (siehe extra Kommentar). Über das Grasband in den östlichen Kamin habe ich mich nicht getraut, das wird zum Kamin hin schmaler und war bei Trockenheit mit Kletterschuhen ziemlich glatt, in der Wand gibts auch keine Griffe. Wir sind von der Kluft auf Höhe des Absatzes mit der Kiefer nach rechts zum Kamin gequert, was schonmal mit 5 bewertet werden kann. Der Kamin geht gut, ich fand es beeindruckend, dass es nahezu keine Begehungsspuren gibt, das hatte was von Erstbegeherfeeling. Ich habe meinen Sicherungsmann auf den westlichen Pfeiler genau über die Überfallstelle positioniert, so dass die von Matze erwähnte SU auf Pfeilerseite entfallen konnte, was den Seilzug reduziert hat. Der Überfall ist eher psychiologisch schwer, weil die Gipfelwand sehr abweisend wirkt. Bis zum R ist es dann ein angenehmer Spaziergang. Ich habe neben der auffälligen SU noch zwei weitere Schlingen gelegt (für die moralisch weniger gefestigten Nachsteiger) und auch den R verlängert, so dass der Seilzug bis zum Gipfel unproblematisch war. Am R muss man sich für die guten Griffe mal lang machen, dann ist der Ausstieg noch eine nette Sache. Vom Pfeiler bis zum Gipfel ist es m.M. nach 4, nur für Dackelbeinige sind Überfall und der Zug vom R weg schon einen Grad schwerer. Insgesamt mit der unteren Querung zum Kamin ist 5 gerechtfertigt. Bewertung: ++ (sehr gut) Jens Blaubär 2025-09-29T15:02:00Z TT Vom Pfeiler zur Kante und hoch ist noch relativ ok. Zwecks Seilzug habe ich bis zum R nichts gelegt, was allerdings die Querung zurück zum R zum moralischen Erlebnis macht. Das auffällige Loch ist aber erst ein guter Griff und dann ein sehr guter Tritt. Dann leicht rechts der Verschneidung hoch und über das weiterhin alte GB freuen. Bewertung: Normal Matthias Jäger 2020-08-09T16:39:00Z TT Mittlerweile glänzt ein Nachholestift oben auf dem Schartenpfeiler, so daß keine Köpfe mehr abgebunden werden müssen. Unten im Gewirr der Zustiegsspalten auf Grasband ca 5-6 Meter nach rechts queren in den eisendurchsetzten leichten Kamin (ca. II) auf den Schartenpfeiler. Wichtig ist danach meiner Meinung eine gute kleine Sanduhr pfeilerseitig direkt an der Überfallstelle, die einen weiten Pendler verhindern würde, sollte man nicht gleich drüben klebenbleiben. Aber alles gesagt, ein wunderbarer, sehr gut gesicherter Weg, bei dem nicht einmal die beiden Querungen sonderlich stören. Legt man in der oberen leichten Querung zurück zum Ring nichts, dann kann man bis oben mit halbwegs erträglichem Seilzug bis oben durchsteigen. Bewertung: ++ (sehr gut) Bergbanane 2009-09-04T21:46:00Z TT kommt man wie die erstbegeher von unten, muss man den kamin zwischen plattform (eher pfeiler) und massiv wählen, nicht etwa den spreizkamin zw. turm und pfeiler, um auf den pfeiler zu gelangen. auf dem pfeiler dann am besten an großen felsköpfen nachholen. von dort besagten überfall zur linken kante. ich habe den fehler gemacht, direkt an der auffälligen SU hochzugehen und nicht weiter links auf der kante. dadurch gab es eine interessante 7a-stelle als zusatz. in dem rechtsquergang zum ring liegen acuh wieder schlingen. vom ring (dort evtl. wieder nachholen) eher einfach an großer SU vorbei z.G. Bewertung: + (gut) Ulrich Schmidt 2008-08-03T17:20:00Z TT Für 5 recht gängig und gut gesichert, so dass man auch jemandem sein erstes großes Fünfererlebnis gönnen kann. Vom Pfeiler ist der Vorsteiger bei Überfall und Quergang bestens gesichert, die Kante und der obere Quergang zum R gehen gut. Nach dem R geben große Griffe und überlegt ausspreizen Kletterfreude. Bewertung: + (gut) Cornelius Haupt 2003-11-11T20:31:00Z TT Feiner Weg für Leute, die Expeditionen lieben. Wenn man von oben kommt (Empfehlung) Kamin hinab (oder aus gr. Sanduhr abseilen), problemloser Überfall, Quergang links, Kante, Quergang auf Band zurück, zwangsläufig an Zackenschlinge & Sanduhr vorbei zu Ring (Nachholen). Nach mäßig schwerem Einstiegszug wenige Meter an gr. Sanduhr vorbei z. G. Wunderbares Naturerlebnis, GB von 1969. Bewertung: + (gut) Enrico May 2002-11-26T22:52:00Z TT Eine sehr eindrucksvolle Route, bis zur Plattform noch kein Problem, dort nachholen. Nun kurz hinab und kein allzuweiter Überfall, die Querung am besten spreizend nehmen bis zu einer SU, die ca. 2m höher ist, als man selbst. Hier sollte man mal runterschauen und dann entscheiden, ob man den Abstecher machen will und diese legen (kann damit auch seinen Nachsteiger ärgern). Dann an der linken Kante hoch und wieder zurückqueren zum R. Nach dem R wird´s allerdings schwer, für IV sogar sehr schwer und der R liegt auf dem Band auf dem man steht, bevors los geht. Bewertung: + (gut) | |||
| Rissvariante zum Talweg | VIIa | 2 | |
TT Inubis 2024-10-20T20:59:00Z TT In der Einstiegsverschneidung liegt ein KiKo oder ein 8er UFO. Gut ausspreizen, man kann klemmen, es gibt Griffe und hangeln ginge auch. Der Kamin danach ist etwas eng aber machbar, an dessen Ende kommt eine Knotenschlinge oder man legt eine Bandschlinge um das ganze Köpfel. Der Block am Start des Kamins kippelt. Ganz nett, kein Bruch und kein Mucht. Bewertung: Normal Deichi 2018-08-16T09:12:00Z TT Gute Alternative zum Originaleinstieg. Erst Verschneidung dann Risskamin auf den Pfeiler. Sicherung ist überschaubar. Bewertung: + (gut) | |||
| Zustieg | I | 1 | |
TT Jens Schickhoff 2026-08-15T11:41:00Z TT Um an den Felsfuß zu kommen muss man sich zurzeit durch ein Dickicht aus Birken und Farn (teilweise übermannshoch) kämpfen, das mit Himbeer und Bronbeerranken durchsetzt ist und sowohl den Überblick auf die Gesamtwegführung als auch die Sicht auf die unmittelbar vor einem liegenden Hindernisse aus Totholz, verkohlten Resten, Steinen, Bodenvertiefungen und/oder Geländespüngen versperrt. Es ist anstrengend, schmerzhaft und die Zecken werden gleichmäßig über den gesamten Körper verteilt. Die im Führer eingezeichnete Wegführung dient nur zur ungefähren Orientierung, denn bei der bisherigen Frequentierung von unter 10 Seilschaften pro Jahr wird jeder wohl einen neuen Pfad anlegen, der eine Woche später schon wieder überwachsen ist. Das gilt sowohl für den Weg von unten vom Königsweg als auch von oben von der Affensteinpromenade. Einzig der Zustieg direkt auf dem Felshorn vom weg bis zum Absatz direkt oberhalb des Gibbls ist noch erkennbar und problemlos zu begehen. Dort grinst an einem Felsen eine Zustiegssymbol, das einen den Weg in die grüne Hölle weist. Das Wegstück zwischen Wespenturm und Barbarine ist auch noch erkennbar, teilweise verläuft der Weg aber über den Hang, der - wo er nicht unterm Dickicht verschwunden ist - nur dünn bewachsen und stark erosionsgefährdet ist. Eigentlich müsste man sich mit Gartenschere, Säge und Machete hinstellen und einen neuen Weg, der sich an den erlaubten Pfaden orientiert, ins Gebüsch fräsen, so dass nicht jeder sinnlos irgendwo rumtrampelt. Das wäre im Sinne der Kletterer und der Besucherfreundlichkeit dieses durchaus attraktiven Gipfels, aber beim Nationalpark würde man wahrscheinlich dafür Geboetsverbot bekommen. Bewertung: - (schlecht) | |||