Herkulessäule, Große

Gipfel TT DBSK
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Kommentare / Bilder
Match Erstbegehung: Rudolf Nake, F. Goldberger, A. Kliche 1904-08-14 Ringe: 1

Von SO blockgefüllten Kamin zu Absatz und rechts schräge Wand zu Plattform (2. AÖ). Erst links, dann in Mitte S-Wand gerade z.G. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen.

Matthias Jäger 2023-06-28T12:30:00Z TT

Noch ein Hinweis zu piez's perfekter Anleitung für die "Linksvariante" oben, so habe ich es auch immer gemacht. Das Problem an der Sache: Man tritt zwangsläufig (wie beschrieben mit Untergriff und weit hochfassen) kurz mit dem Fuß auf die gelbliche, aus der oberen Lochkante hervorstehende fragile kleine Schuppe, durch die man besagte steife Sanduhrschlinge hindurchgepopelt hat. An sich ist die Schlinge gut. Ich glaube es ist aber nur eine Frage der Zeit, bis ein Trampeltier diese Schuppe wegtritt. Dann fliegt derjenige mit Platte UND Schlinge gleichermaßen herunter. Also bitte um Redundanz bemühen an der Stelle. Wie bei JörgB schon zu lesen, ist das auch möglich. Dieser Weg würde durch einen nR dort völlig entschärft und auch entwertet.

Bewertung: + (gut)
Sven Bombach 2023-06-15T12:55:00Z DBSK

Den Weg hatten wir vor „Jahrzehnten“ schon mal gemacht, aber alle Erinnerungen waren ausgelöscht. In allen Kommentaren steht: „Absicherung: schwierig / kompliziert“ – damit gleich zwei Gründe, in den Weg einzusteigen ;-)

Von der Kleinen Herkulessäule gegenüber sieht die Wand steil und griffarm aus; aber ganz anders, wenn man direkt darunter steht (2 AÖ): leicht liegend, viele Tritt- & Griffstrukturen.

Schwierigkeit 6 ist realistisch. Absicherung: Mit „herkömmlich-traditionellen“ Reepschnüren kommt man nicht weit, im Loch auf Wandmitte geht rechts eine 8er oder 9er (Riss-Spatel nicht vergessen). Ring-wertig wird die aber nicht. Mittel der Wahl: einsträngige Bandschlingen mit flachem Sackstichknoten, davon konnte ich ab dem Absatz insgesamt vier verbauen. Eine liegt noch rechts unterhalb des Loches.

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Bewertung: lohnend Fels: lohnend Schwierigkeit: VI Absicherung: ausreichend
benjamin 2018-02-24T01:51:00Z DBSK

Wir hatten den Fels verwechselt und wollten eigentlich den AW an der kleinen herkulessäule machen. Da der Vorsteiger sich den Weg aber zutraute, haben wir ihn dann gemacht. Am Ende hätte ich ihn für V schwer gefunden, aber VI geht in Ordnung. Einstieg mit dem Riss und eine Stelle kurz vor dem Ausstieg sind kniffelig, der Rest okay.

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Bewertung: ok Fels: ok Trockenzeit: normal Schwierigkeit: VI Absicherung: schwierig / kompliziert
piez 2015-09-19T17:20:00Z TT

Wenn man vom Loch aus leicht links hoch klettert, ist es viel einfacher und angenehmer als rechts, wo der Reibungskoeffizient des Felsens gegen null geht. Am der Loch-Decke gibt's eine SU. Dann kann man mittels Untergriff bequem aufstehen und zur Störschicht greifen. Diese ist relativ gutmütig, lässt sich aber auch prima an kleinen, scharfen Leisten umgehen. Im letzten Stück noch mal gut stehen und ruhig bleiben, dann hat man es geschafft.

Bewertung: + (gut)
Quax 2014-10-10T21:48:00Z DBSK

ca. 4 m über dem Vorblock liegt links hinter der Rippe eine 10er, etwas über der Mitte der Wand liegt rechts neben dem großen Loch eine 8er o. 9er.

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Bewertung: ok Fels: ok Trockenzeit: normal Schwierigkeit: V Absicherung: schwierig / kompliziert
Lucas Jannack 2012-08-27T22:02:00Z TT

ACHTUNG! großer Untergriff im Loch links ist abgebrochen. Darüber ist zwar auch ein kleiner Untergriff, für kleinere (

Bewertung: + (gut)
Ulf G 2008-04-27T19:09:00Z TT

Das Ausrufezeichen soll bleiben. Ich bin den Weg 91 und 98 vorgestiegen und habe keine befriedigenden Sicherungen gefunden. Vor kurzem habe ich die besser gesicherte Nordwand gemacht und meine Nachsteigerin genötigt mich danach noch den alten Weg hochzusichern, weil ich endlich die vielen Schlingen sehen wollte die da jetzt liegen sollen. Wenn da wirklich gute Sicherungen sind, dann sind die zumindest gut versteckt. Ulf G

Bewertung: Normal
JörgB 2008-04-26T20:38:00Z TT

Um es zusammenzufassen: Der versteckten Sanduhr im Dach der Höhlung würde ich noch am wenigsten trauen, da die Schuppe etwas dünn ist. Aber im Loch liegt eine 5er, am rechten Rand eine 4er Dyneema, und rechts vom Loch noch eine gute 7ner. Und für alle Schlingen steht man bequem zum Legen. Das einzig unangenehme ist das überraschend schlechte und abschüssige Band darüber. nR ist nicht angebracht.

Bewertung: Normal
climber33 2007-04-03T00:14:00Z TT

Der Zug an der Kieselschicht ist kraeftig, rechts von der Knotenschlinge ist das obere Band wesentlich griffiger als links. Die Knotenschlinge (5er Kevlar) ist hundertprozentig (selbst getestet ), dazu hat man kurz vorher noch eine Sanduhr zur Absicherung. Ausrufezeichen ist unberechtigt, nR ist meines Erachtens nicht erforderlich.

Bewertung: ++ (sehr gut)
michi u 2005-08-16T11:35:00Z TT

Ich hab zwei Schlingen vor der Schwierigkeit gelegt und wie ich gelesen habe legen manche auch weiter unten noch welche. Die Knotenschlinge kurz vorm Grobkieseligen find ich absolut sicher, also wozu ein nR? Danach ging auch noch eine zu legen, ist aber nicht wirklich von Nöten. Ich würde das Ausrufezeichen streichen.

Bewertung: + (gut)
Torsten Schubert (DD-79) 2005-07-04T18:21:00Z TT

Naja, trotz Schlingen bin ich an diesem Weg für einen nR. Wenn man beim Beklettern umliegender Felsen sieht was sich für Leute hier alles versuchen (ist ja auch verständlich bei der Gipfelform) ist es nur eine Frage der Zeit bis hier jemand schwer abstürzt. Gesundheit geht vor!!!! Oder?? Musste leider vor 3 Wochen im Bielatal erst wieder einen schweren Kletterunfall am Nachbargipfel miterleben.

Bewertung: + (gut)
DBSK 2004-08-12T00:00:00Z ⚠️ Unfall DBSK

Infolge Entkräftung konnte ein Kletterer den Aufstieg nicht fortsetzen und blieb in der Wand stehen. Die Bergwacht stieg zum Gipfel und ließ ihn am Seil ab.

Verletzungen: keine Verletzungen.
JoergB 2003-04-15T19:37:00Z DBSK

werten, ändern

Bewertung: schwierig / kompliziert Absicherung: schwierig / kompliziert
ruwe 2002-08-08T18:40:00Z TT

das hier so viele schlingen liegen ist mir garnicht aufgefallen, ich hab in der höhlung eine 5mm schlinge gelegt die ich recht passabel fand.

Bewertung: + (gut)
Steffen-Rucksachsen 2001-12-16T14:30:00Z TT

Eine sichere (größere) Sanduhrschlinge liegt leicht links im Dach der kleinen Höhlung. Sie ist aber von außen nicht zu sehen. Man muß etwas fädeln, irgendwie kommt die Schlinge dann seitlich woanders raus.

Bewertung: ++ (sehr gut)
krohsax 2001-09-20T14:27:00Z TT

ausrufezeichen-fehlbewertung. ich bin versehentlich zu weit links geklettert, doch auch hier lag eine durch verspannen ringwertige schlinge und die schwierigkeit immer noch im V.grad-es kann also wirklich nichts passieren-ausser man legt die schlingen nicht.

Bewertung: ++ (sehr gut)
holmus 2001-09-15T19:35:00Z TT

Vor der eigentlichen Schwierigkeit lassen sich durchaus mehrere Schlingen legen (auch eine kleine Bandschlingen im Loch). Vor kurzem hat mir jemand erzählt, daß er nur 1 Schlinge gelegt hat und diese auch einen Sturz gehalten hat ?! Beim Legen der Schlinge im Loch sieht man links oberhalb 2 gute Untergriffe. Wir sind daran hochgelaufen und konnten die Schwierigkeit relativ einfach übersteigen.

Bewertung: + (gut)
steinchen 2001-06-25T22:38:00Z TT

Schöner Weg auf großartigen Gipfel, muß man haben. Die Sicherung ist ok, doch der schwere Zug in der kiesligen Schicht hat es in sich.

Bewertung: ++ (sehr gut)
E_KVB 2001-06-25T20:35:00Z TT

rechts vom grossen loch ringwertige 8ér! wer die nicht legt...naja. sonst kein ausrufezeichen. schoene, aber anspruchsvolle V

Bewertung: + (gut)
Hans 2001-06-25T05:17:00Z TT

Sehr schöner Weg, der sein "!" im Kletterführer wirklich verdient. Man hört immer wieder von Schlingen, habe mir die Zeit zum suchen nicht genommen und meine Kräfte lieber aufs klettern konzentriert, ging sehr gut.

Bewertung: ++ (sehr gut)
Frank 2001-06-23T16:02:00Z TT

Sicherung siene Claudius Lein! Vorsicht bei hoher Luftfeuchte und Sonnenschein, denn es wartet in Wandmitte das unangenehme grobkiesliche Gestein.

Bewertung: + (gut)
Enrico Morelli 2001-01-25T11:33:00Z TT
  • für eine V doch an besagter SU und Schlinge ziehmlich herzhaft, am Ausstieg wird es wieder leichter - man sollte es halt mal gemacht haben
Bewertung: + (gut)
Claudius Lein 2000-12-12T11:00:00Z TT

Ein schoener Weg, der das Ausrufezeichen im Kletterfuehrer ganz und gar nicht verdient. Nachdem man an der 2. AOE nachgeholt hat, kommt gleich ne Bandschlinge (Zacke) und dann liegt in der kl. Höhle eine Schlinge (man brauch hier ne Keffler zum fädeln) und rechts davon ein super Knoten (eine dickere Schlinge wird hier benötigt) – genau wo die Schwierigkeit anfängt.

Bewertung: + (gut)
DBSK 1997-03-02T00:00:00Z ⚠️ Unfall DBSK

Ca 1 m vor dem Ausstieg Absturz infolge Griffausbruch, Rißschlinge ausgerissen. Sturzhöhe: 9m.

Sturzhöhe: 9m Verletzungen: Knöchelfraktur.
DBSK 1993-07-04T00:00:00Z ⚠️ Unfall DBSK

Beim Legen einer Schlinge infolge Griffausbruchs Sturz bis zum Einstieg.

Verletzungen: Knöchelfraktur links.
DBSK 1982-09-19T00:00:00Z ⚠️ Unfall DBSK

Zu weit nach links verstiegen. Durch Entkräftung auf den Absatz gestürzt.

Alter: 24 Verletzungen: Verdacht auf Knöchelfraktur links.
DBSK 1981-09-12T00:00:00Z ⚠️ Unfall DBSK

Infolge Versteigens und Entkräftung kurz vor dem Ausstieg gestürzt.

Alter: 26 Verletzungen: Platzwunde unterhalb des rechten Knies.
DBSK 1970-06-13T00:00:00Z ⚠️ Unfall DBSK

Sturz ca. 6-7 m ins Seil aufgrund Abrutschens der Hände kurz vor dem Gipfel. 3 Schlingen waren gelegt, der Sicherungsmann war auf dem Absatz eingebunden. Sturzhöhe: 7m.

Alter: 32 Sturzhöhe: 7m Verletzungen: Kopfplatzwunde, Schürfwunden an beiden Händen.
DBSK 1969-08-01T00:00:00Z ⚠️ Unfall ☠️ Todesfall DBSK

Der Nachsteiger sicherte ohne Selbstsicherung den Vorsteiger vom Vorblock aus. Der Vorsteiger, der infolge Unsicherheit auf die vorgelagerte Plattform zurücksprang und dort strauchelte, riß seinen Sicherungsmann mit in einen Kamin hinab.

Alter: 69 Verletzungen: Schädelbasisfraktur, Tod.
DBSK 1941-08-24T00:00:00Z ⚠️ Unfall DBSK

Bei nassem Fels am Ausstieg abgerutscht. Sturz bis unter den großen Absatz. Bis 11.11.41 im KH Pirna. Sturzhöhe: 8m.

Sturzhöhe: 8m Verletzungen: Knöchelbruch links.
DBSK 1920-04-18T00:00:00Z ⚠️ Unfall DBSK

Absturz, wahrscheinlich infolge Ausbrechens eines Griffes. Sturzhöhe: 8m.

Sturzhöhe: 8m Verletzungen: Erhebliche Kopfverletzungen, Brustverletzungen.
Match Erstbegehung: Holger May, vug 1995-07-21 Ringe: 2

Vom gr. Abs. (2. AÖ) des AW der „Kleinen Herkulessäule“ 2 m absteigen Zu Abs. u. Sprung Zu Abs. unter der Plattform. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Lucas Jannack 2010-08-26T21:14:00Z TT

sprung mit wenig anlauf(1 schritt) deshalb hohe körperliche forderung. auflandefläche muss man sauber landen. wegrutschgefahr!!! ansonsten geil sieht von unten weiter aus als es ist.

Bewertung: + (gut)
Holger May 2006-01-30T20:58:00Z TT

da steht der name nun schon so lange ohne eintrag da (nicht von mir), irgendwann muss man sich ja dann seiner eigenen kreation erbarmen. eine wirklich nette sache, es gibt 3er die man leichter bekommt (hint. schroffer stein, usw.)

Bewertung: + (gut)
DBSK Erstbegehung: Falk Stephan, Manuela Weickert 2020-06-09 Ringe: 2

Vom Abs. linke Wand (nR) und leicht linksh. zur Plattform (2.AÖ). Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

DBSK Erstbegehung: Falk Stephan und Ivo Ludwig, 2007-10-08 Ringe: 2

Von W Kamin /// i' I IS zw. den Säulen. Wand u. Rippe bis Ende. Wand rechtsh (R) u. Kante zur des AW. Diesen zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Match Erstbegehung: Sven Scholz, M.Scholz, H.-J.Scholz 1990-06-25 Ringe: 3

Vom Fuß der Westkante stumpfe Kante u. überh. Riß Zu Band (re. nR). Wand (2. nR) zur Plattform des AW (2. AÖ). Anfangs wie AW, dann linksgen. Riß. oben über Überh., ZG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

camical 2005-07-25T16:31:00Z TT

unten kann man das fürchten lernen - sandig, zweifelhafte griffe, brüchig. im riss liegt eine gute schlinge, dann nochmal weit zum 1. ring. zum 2. und zur aö wieder gewohnt, oben im ausstieg liegen noch zwei gute schlingen. hatte dann starken seilzug, der mich im überhang viel mut kostete. bemerkenswert - 3. begehung! normal = unten schlecht + oben gut.

Bewertung: Normal
DBSK Erstbegehung: Sannah Gumbel, Falk Stephan 2023-07-03 Ringe: 5

Links des TALWEGES Kamin außenhaltend und Wand (4Ö) zu Plattform (AÖ) des AW. Diesen zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen.

Faultier 2023-11-05T14:55:00Z DBSK

Im GB-Eintrag der Erstbegeher ist von 3 Ösen die Rede, sind aber 4. Zur Zeit gut geputzt, trockenes, warmes Wetter erhöht sicher den Klettergenuss in dieser schattigen Ecke. Die 2. Öse könnte für Kletterer <175cm schwer aus der Spreize einzuhängen sein.

o.s., 3. Begehung  werten,
ändern
Bewertung: ok Fels: ok Schwierigkeit: VIIa Absicherung: gut
Match Erstbegehung: Emil Vetter, A.Sieber, O.Kubitza 1913-06-15 Ringe: 1

Von der Plattform des AW nach links zur NW-Kante (R). Wand u. an der Kante (Schlingen) z.G. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Unfälle am Weg: 12.04.1963: Absturz. Da der Ring weit unter dem Überhang steckt, entstand dadurch ein starker Ruck zum Felsen hin. Der Vorsteiger trug keine Sturzkappe.Schlüsselbeinbruch, Schädelbruch, Tod. Alter: 28. 1Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Nils Hübner 2018-05-06T13:45:00Z TT

Habe Mangels Topo im Kletterführer die "Versteigervariante" des alten Weges gemacht.

Einstieg an der Rissspur links vom alten Weg und dann hoch zum terrasenartigen Band. Dort konnte man noch eine Knotenschlinge legen und dann etwas nach links um den Pfeiler der Nordwand gequert. Oberhalb der weißlichen Felsrundung konnte ich noch 1 m vor den überhängenden Platten eine gute Affenfaust legen. An den Platten sitzt dann eine vermählte Schlinge fast schon ringwertig. Als Hallenkletterer ist der Rest übers Dach dann schnell abgehakt und man steht auf dem Gipfel. Fand den Weg so toll, dass ich ihm gleich in meiner Unwissenheit einer Tschechischen Gruppe als alten Weg "empfohlen" habe. Die haben ganz schön gebastelt und wenn ich sie mal wieder treffe schulde ich denen auf alle Fälle ein Bier 🤢. Zu Hause beim intensiveren Durchstöbern des Forums und des Kletterführers habe ich dann herausgefunden, das wir doch nicht den AW gemacht haben. Die Anstiegsskizze (Pfeil) findet man bei der kleinen Herkulessäule.

Bewertung: + (gut)
JensP 2011-07-06T21:01:00Z TT

Schlingen liegen zwar wie beschrieben, aber einen Sturz würde ich dort am Ausstieg trotzdem nicht riskieren wollen. Kann eigentlich nur AZ zustimmen: für VIIa kommt man hier nicht hoch und es ist nicht gut abzusichern.

Bewertung: - (schlecht)
Ulf G 2008-04-27T19:21:00Z TT

Die Sicherung betreffend schließe ich mich dem Beitrag von klettermaxl an. Ich habe die verspannten Schlingen noch mit einer Sicherung ergänzt, die rechts der Kante liegt. Wichtig ist der Hinweis auf die gute Klemmstelle, die man während des Schlingenlegens nutzen kann. Klein sollte man aber in diesem Weg wirklich nicht sein. Für VIIa im Ausstieg anspruchsvoll.

Bewertung: + (gut)
Thomas Ermer 2005-07-19T09:13:00Z TT

@André, wessen Länge am Ring genügt, der sollte am Ausstieg erst recht kein Reichweitenproblem haben. Optisch lädt die Wand ein, es etwas links zu versuchen, jedoch liegt die Lösung nahe der Kante. Für links eine gute Auflage, rechts oben (mit 1.74 muss ich mich nicht sonderlich strecken) kommt eine runder (aber nicht so schlechter) Buckel. Wem es jetzt gelingt, den rechten Fuß auf die Zacke zu schwingen, der hat gewonnen. Auf dem nun erreichbaren nächsten Band kommen Henkel.

Absicherung: Genau an oben beschriebener Stelle sollte sich der Kandidat einmal rechts um die Kante lassen (mit guter Klemmstelle kein Problem). Knapp rechts davon sind die eindeutigen Schlingenpositionen.

Und ich würde mich stets hüten, (mir unbekannten) Personen irgend eine Form geistiger Umnachtung zu unterstellen. Ich bin eine ängstliche Natur, die Schlingen bevorzugt misstraut. Aber die dort oben sind gut.

Bewertung: Normal
André Zimmermann 2005-07-18T23:13:00Z TT

@thomas: wir reden hier von VIIa, oder??? dass das kein längenzug sein soll meinst du vielleicht, weil man auch mit viel länge nicht gleich an die nächsten besseren griffe kommt und sowieso mal irgendwas (sehr) kleines mitnehmen muss. wenn die hälfte von euch hier was 100%iges zum absichern gefunden haben will, sind die anderen (auch ich) für sowas zu blöd oder einfach zu realistisch?!

Bewertung: --- (Kamikaze)
Thomas Ermer 2005-07-18T10:15:00Z TT

Ausstieg lässt sich mit mind. 3 Schlingen absichern. Kleinere Sanduhr (als Knoten legen) unmittelbar rechts der Kante. Zusätzlich zwei verspannte Knoten in Querbändern. Auch Kinderkopf im Einschnitt möglich. In der Summe 100% Absicherung. Knapp links der Kante lässt sich die Stelle gut meistern. Kein Längenzug.

Bewertung: Normal
Alfred Jens Thiede 2004-05-21T11:31:00Z TT

Ich freue mich, wenn der Ausstieg mal durch eine 100%-ige Sicherung verbessert werden würde. Ein Sturz im Ausstieg führt zum sehr schnellen Ableben des Vorsteigers. Mit einem Ring wird das mal ein schöner Weg. Ansonsten stimme ich mit Andre Zimmermann überein.

Bewertung: --- (Kamikaze)
klettermaxl 2004-04-19T10:27:00Z TT

Bei der besagten Zacke bekommt man eine nahezu 100%ige Sicherung hin, einen Knoten nach links, einen nach rechts, beide Verspannen und zusätzlich, wenn man mag noch die Zacke mittels Fusselschlinge. Top! Aber klettern muss man dann trotzdem noch, für 7a recht happig insgesammt.

Bewertung: + (gut)
echse 2003-12-14T16:59:00Z TT

Bei der besagten Zackenschlinge kann man mit viel Mühe in den Querriß einen Knoten versenken, aber besser man zieht durch.

Bewertung: Normal
André Zimmermann 2003-08-26T23:00:00Z TT

sorry, aber ich bin trotz 1,90 nich ans ausstiegsband gekommen (meine nachsteiger haben mit seil keinen stich gesehen und ich bin nach rechts in den aw geflüchtet). der ring war beachtlich weit tiefer und eine zacke für eine schlinge gibts dort nich (nur rechts drunter an der kante was halbes). war ich am falschen gipfel? oder wer hat den griff mitgenommen?

Bewertung: --- (Kamikaze)
geraldino 2003-07-15T22:40:00Z TT

Anders als bei mancher Dünnbrett- VIIa muß hier am R und vor dem Ausstieg mal richtig zugepackt werden, was aber dank Sicherung durch R und Bandschlinge über vorspringender Platte kein Problem darstellen sollte.

Bewertung: ++ (sehr gut)
Alexander Marg 2001-04-02T08:58:00Z TT

keine leicht gekaufte VIIa, da der Austieg nicht gerade einfach ist (typisch Bielatalausstieg)

Bewertung: Normal
Enrico Morelli 2001-01-25T11:44:00Z TT
  • ist die bessere Alternative zum AW, für VIIa toll zum hochkommen
Bewertung: + (gut)
JörgBFH 2000-11-28T22:11:00Z TT

Wer mehr Sicherung haben will, als im AW ist hier gut aufgehoben. Dafür ist es steiler. Vor allem ganz oben.

Bewertung: Normal
DBSK 1963-04-12T00:00:00Z ⚠️ Unfall ☠️ Todesfall DBSK

Absturz. Da der Ring weit unter dem Überhang steckt, entstand dadurch ein starker Ruck zum Felsen hin. Der Vorsteiger trug keine Sturzkappe.

Alter: 28 Verletzungen: Schlüsselbeinbruch, Schädelbruch, Tod.
Match Erstbegehung: Ralf Zimmermann, vug 1979-04-21 Ringe: 1

An der Nordkante gerade zum Ring. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen.

Ralf Zimmermann 2017-04-07T18:19:00Z DBSK

Ca. VIIa-Einstieg, der Rest ist nur Vorgeplänkel zum Originalweg. Dieser stand übrigens ca. 70 Jahre als VI in den Kletterführern. Die schwerste Stelle ist durch den höhergesetzten R sehr gut gesichert. Ca. 3,5m darüber am Kanteneinschnitt sollte man mit etwas Geduld u. mechanischem Basiswissen eine solide Schlingenkonstruktion anbringen, denn es wird noch mal schwer. (P.S.: Am R dürstet ein ausgelatschter Tritt nach einem Schluck Sandsteinverfestiger.)

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klettertorsten 2016-05-23T09:26:00Z TT

Unten ist es nur in 2m Höhe etwa VIIa und die 3 Minnisanduhren können als Knotenschlingen gelegt werden.Der letzte schwere Zug im Originalweg ist zurecht auf VIIb hochgestuft worden und stellt eine herrlich technische Boulderstelle dar.Wie im Klefü beschrieben geht es nicht rechts an der Kante (dort 2 Knoten)sondern in Mitte Nordwand auch mit 1.68m hoch.Hier die Auflösung:rechtes Bein auf das letzte gute Band raufschwingen und mit linken Hand erst untergreifen dann stützen.

Bewertung: + (gut)
Reiner 2013-06-18T16:39:00Z TT

Es liegen durchaus ein paar Schlingen auf dem Weg zum Ring. Die ersten 3m sind recht kleinfriffig, doch wer die Füße schön hochsetzt steht auch gleich wieder gut. Ich würde keiner meiner gelegten Schlingen einen vollen Sturz zutrauen, dafür ist das Gestein nicht optimal aber zwei der vier Rabauken halten einen ordentlichen Rutscher locker. Somit wage ich zu behaupten es ist gut gesichert. Wer diesen Weg angeht sollte sowieso wissen das oben erst die Musik spielt

Bewertung: + (gut)
Enrico Morelli 2001-03-26T19:27:00Z TT

schöne Verlängerung der Nordwand, bis zur Plattform liegt aber nicht's

Bewertung: + (gut)
Match Erstbegehung: Jaroslav Houser, K.B&#283;lina, V.Pila&#345;, J.Hude&#269;ek 1979-04-29 Ringe: 2

Aus der Felsengasse Wand (nR) zum R der „Nordwand“. Diese z.G. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen.

Riese 2023-07-23T07:17:00Z TT

Mir hat der Weg sehr gut gefallen. Die moralische Crux für mich der Einstieg. Sicherungsfrei bis man auf dem Band steht. Ich wollte erst zu dem großen Loch rechts vor dem Band, aber da waren mir die Tritte zu schlecht. Bin also links direkt zu der Rissspur geklettert. Dann schöne, nie anspruchslose, gut gesicherte Kletterei bis zur Störschicht. Dort hab ich mir den Zug an der Kante trotz guter Sicherung nicht getraut und bin links in Wandmitte hoch, wo es für meine Länge nach mehreren Anläufen gut ging.

Bewertung: ++ (sehr gut)
Inubis 2022-07-14T09:35:00Z TT

Eine schöne und logische Verlängerung zum Originalweg. Leider ist der Einstieg in den ersten 4 Metern mit Algen und Grün behaftet. Kleingriffig, durch das Grünzeug rollig und sicherungsfrei bis in das große Querband - man muss sich hier sicher sein oder die Landung wird sehr unsanft. Im Querband bekommt man etwas reingefummelt - aber eigentlich ist das dann auch egal, zum 1.Ring ist es nicht weit und großgriffig. Genussvoll steigend geht es weiter zum Originalring. Klinken, aufstehen und ruhig durch leicht liegende Wand zur Störschicht. An der Ecke kann man mehrere Schlingen legen: 2 Rissschlingen verspannt in den Querbändern, weit hinten eine Rissschlinge gefädelt (quasi SU) oder aber die große Platte mit einem dicken Knoten bzw. Bandschlinge verzieren. Die beiden letzten Varianten sind 100%, sollten aber ausreichend verlängert werden. Der Ausstieg erfolgt leicht links der Kante, man muss nicht durch das Dach rammeln - siehe das Foto dazu im Originalweg. Ich habe diesen Zug nicht direkt verstanden, aber man kann auf dem Band darunter stehend ruhen und neu versuchen.Schön, aber sehr klassisch gesichert. Vor dem ersten Ring Sturzverbot und über dem zweiten bis vor der Schlinge kann man auch unsanft auf dem Absatz landen. Bewertung normal da Sicherung eher schlecht aber Weg gut, bis auf den grünen Einstieg. Schwierigkeit VIIb, wenn man weiß wie es geht, passt. Aber sehr stramm - gerade im Vergleich mit der direkten Westkante direkt hinter einem eher VIIc.

Bewertung: Normal
Jacob Trültzsch 2017-04-18T21:56:00Z DBSK

werten, ändern

Bewertung: sehr lohnend Fels: sehr lohnend Schwierigkeit: VIIa Absicherung: ausreichend
mammut 2006-10-13T21:05:00Z TT

wegen schlinge-siehe Joerg...ein Kinderkopf und Bandschlinge verspannt bringt sehr guten Sicherungspunkt fuer letzten athletischen Zug. fuer 7b schon anspruchsvoll.

Bewertung: Normal
Müscher 2003-09-28T22:55:00Z TT

Bís zum 2. Ring und auch noch ein Stück darüber hinaus ein toller "echt sächsischer" Weg und für VIIb voll okay. Doch dann an einem der letzten Bänder der sog. Moralische und für die Schwierigkeit nicht mehr zu haben. Fazit: die Knotenschlinge rechts ist sehr kraftaufwändig zu legen und schon stark ausser der Linie, ein 3. Ring wünschenswert.

Bewertung: - (schlecht)
Matze 2002-07-24T00:00:00Z TT

Hab´s nur nachgestiegen. Bis zum 1. R hätte man noch eine Knotenschlinge legen können, bis dort und weiter zum 2. R (Originalring) recht knifflige und anstrengende, aber ganz gängige und interessante kletterei im gehobenen VIIer Bereich. Über den Ring auch noch gut, aber der Ausstieg hat mit VIIa oder VIIb nichts mehr zu tun, und einige Meter über dem letzten Ring. An der Kante ganz guter Kinderkopf, der Ausstiegszug (im direkten und zeitnahen Vergleich mit anderen VIIa/VIIb-Wegen in der näheren Umgebung) eher VIIc/VIIIa.

Bewertung: - (schlecht)
JörgBFH 2001-04-28T20:45:00Z TT

wenn Ihr den Original VIIa-Ausstieg meint: Unter den Wülsten kann man 2 dicke Schlingen gegenseitig abspannen - Stiftung Schlingentest: sehr gut.

Bewertung: Normal
SteffenC 2001-04-28T10:52:00Z TT

Obwohl ich es mir letztlich noch nicht getraut habe, habe ich schon mehrmals zugeschaut. Es wurde oben an der Kante immer eine (nach deren Meinung gute) Schlinge gelegt.

Bewertung: Normal
Alexander Marg 2001-04-27T14:23:00Z TT

kann ich nur bestätigen, besonders oben der Ausstieg ist noch mal ziemlich fett. Meines Erachtens liegt oben nichts Vernünftiges bzw. ich habe nichts gefunden. Beim Rausrutschen landet man wieder unten auf dem Absatz.

Bewertung: - (schlecht)
Frank 2001-04-27T08:47:00Z TT

Bis zum neuen Ring ist es weit und es besteht Erdungsgefahr! Auch der weitere Wegverlauf ist wegen der dürftigen Sicherung besonders bei feuchtem Wetter nur moralisch gefestigten und sicheren VIIb - Steigern zu empfehlen!

Bewertung: Normal
Match Erstbegehung: Michael Techel, B.Hradsky, O.Haase 2000-06-01 Ringe: 3

Direktvar. vom nR an 1R zum R. vom Ernesto Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Der Physiker 2014-06-29T18:30:00Z TT

Athletischer Weg, der überhängender ist, als er aussieht. Der 2.R an der Kante ist an unerwartet großen Griffen gut erreichbar und es liegen ringwertige Schlingen darunter. Dann kurze Crux und deutlich leichter an der Kante oder rechts davon überhängend und henklig hoch. Whow!

Bewertung: ++ (sehr gut)
Der Physiker 2014-06-29T18:30:00Z TT

Athletischer Weg, der überhängender ist, als er aussieht. Der 2.R an der Kante ist an unerwartet großen Griffen gut erreichbar und es liegen ringwertige Schlingen darunter. Dann kurze Crux und deutlich leichter an der Kante oder rechts davon überhängend und henklig hoch. Whow!

Bewertung: ++ (sehr gut)
Bastl 2007-04-01T21:31:00Z TT

Prima Direktvar. an 1R zum R. vom Ernesto (M.T.). Gutes Erreichen des R. sowie sichere Schlingen bis dahin. Nach 1.R. 2m sportliche Kletterei an vorspringender Kante in den VIIc-Bereich des Ernesto.

Bewertung: ++ (sehr gut)
Bastl 2007-04-01T21:31:00Z TT

Prima Direktvar. an 1R zum R. vom Ernesto (M.T.). Gutes Erreichen des R. sowie sichere Schlingen bis dahin. Nach 1.R. 2m sportliche Kletterei an vorspringender Kante in den VIIc-Bereich des Ernesto.

Bewertung: ++ (sehr gut)
Match Erstbegehung: Thomas Heinze, K.Nicklaus 1987-10-16 Ringe: 1

In der Ostseite überh. Wand rechtsh. Zu R an der NO-Kante. Leicht li. Wand ZG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

André Zimmermann 2010-05-24T18:12:00Z TT

Der Weg ist eigentlich mehr oder weniger "nur" die "SO-Kante", nur eben rechts von dieser geblieben, obwohl es links einfacher wäre/ist. Auf jeden Fall ist die erste Hälfte beider Wege nahezu identisch. Das ist wohl auch der Grund, warum dieser Weg da "unten" (Man hat da schon ordentlich Luft + schräge Landerampe unter sich!) noch keinen ersten Ring bekommen durfte und der jetzige Ring dermaßen weit oben und rechts steckt. Die "guten" Schlingen zum Ring könnten, zumindest bis einschließlich der auf dem Foto erkennbaren und von da weg nach meiner Sichtprüfung, allenfalls sehr(!) dünne Bänder sein (Schnürsenkelformat). Solches Zeugs benutze ich aber (z.Zt.) nicht, da ich mich dem eh nicht anvertrauen würde, hatte ich also nicht mal im Rucksack. Die beiden Fusselbänder über dünne Platten etwas über Höhe der Abseilöse nahe der Kante waren auch viel mehr nur Verzweiflungstat als Lebensversicherung. Die Schlinge auf dem Foto liegt zwischen zwei fragilen Platten, bei denen es mich nicht gewundert hätte, wenn ich sie als Griff mit zu Tale genommen hätte... Dermaßen "gut" gesichert erschien mir der vollkommen unklare Wegverlauf in heftig überhängender Wand bis zum Ring wie mein möglicher letzter Gang und ich blieb bei der SO-Kante, bei welcher ich letztendlich, zumal für "VIIa", immernoch selten gekannte Überlebensgefühle "genießen" durfte.Wer sich gerne völlig ausgeliefert nur an halbstabil erscheinenden Griffen (und natürlich auch Tritten) und bei sehr frickeliger Sicherung, höchstens so haltbar wie die Griffe selbst, zur Überlebensmarke Ring klimmziehen will, dem sei der Weg empfohlen... Meine Kamikaze-Bewertung soll nicht den Weg im Sinne von supersonderschlecht bewerten, sondern ausdrücken, dass ich hier froh bin, doch noch die letzte Ausfahrt (bei der Schlinge auf dem Foto nach links bei der SO-Kante geblieben) genommen zu haben, um das hier jetzt noch schreiben zu können. Auf dem Weg zum Ring riskiert man einfach unendlich viel mehr als nur das dämliche RP, zumal für den im Führer stehenden Schwierigkeitsgrad.

Bewertung: --- (Kamikaze)
andreasT 2002-05-23T16:56:00Z TT

Schöne überhängende Platten- und Leistenkletterei. Zum R liegen mehrere gute Schlingen, diese zu legen kostet aber auch eine Menge Kraft. Auf Ringhöhe ca. 1 m nach links queren.

Bewertung: + (gut)
Match Erstbegehung: Werner Göcker, H.Göcker, S.Rolle 1959-05-03
Kletterkater 2024-09-30T19:12:00Z DBSK

Durch den nR jetzt gängige 7a und wohl der angenehmste Weg z.G.

 werten,
ändern
Bewertung: lohnend Fels: lohnend Schwierigkeit: VIIa Absicherung: gut
Riese 2022-10-05T11:09:00Z TT

Durch den nR kein "!" mehr. Seitdem der zweithäufigst begangene Aufstieg. Ich fand das Einhängen des Ringes etwas unangenehm, weil der offensichtliche Henkel dafür nicht so fest verwachsen wirkt. So hab ich einen weniger guten Griff gehalten. Mit dem Knoten oben in der hellen Platte jetzt ausreichend gesichert.

Bewertung: ++ (sehr gut)
Lucas Jannack 2022-03-28T10:37:00Z TT

Mittlerweile hat die Kante im unteren Teil einen nR spendiert bekommen was die Sicherungssituation entschärft. Im neuen KleFü war sie auf !*VIIb hochgestuft

Bewertung: Normal
Jacob Trültzsch 2020-09-03T20:21:00Z DBSK

o.s. werten, ändern

Bewertung: ok Fels: ok Schwierigkeit: VIIa Absicherung: ausreichend
Schnapser 2011-07-29T23:45:00Z TT

Der Weg ist anspruchsvoll, aber so schlecht wie mein Vorredner würde ich ihn nicht machen. Vom Start weg (gr. Platte, Schlinge) sehr kräftig! Die nicht trivialen Züge bis zu den hervorstehenden Platten sollte man beherrschen, dort herrscht Sturzverbot! Dann aber lassen sich mit etwas Reserven mehrere Platten bestücken, die HS folgt in Form der Querung um die Kante. Mit den obersten Platten u dem Trittband auf Fußhöhe muss man blind um die Kante nach den Griffen tasten u sich nach erfreutem Auffinden derselben um die Kante bewegen, ohne die Tür aufgehen zu lassen. Dann liegt an der Kante noch eine Köpfelschlinge u der erwähnte 5er Knoten im AW. Vorkenntnis des AW von Vorteil. Steil, luftig u lohnend!

Bewertung: + (gut)
André Zimmermann 2010-05-24T18:33:00Z TT

Möglicherweise liegt mir nicht nur dieser Weg an diesem Turm überhaupt nicht. Dann will ich's aber trotzdem oder gerade mitteilen. Ich fand VIIa deutlich untertrieben und die Sicherung beschissen. Schlingen liegen, ob die aber halten könnten, will niemand testen. Aber vermutlich würden sie eh kaum vor der schrägen Rampe unter dem Turm bewahren können... Ich finde die gegenüberliegende SW-Wand am Vorderen Schroffen gängiger. Vielleicht hätte ich von Anfang an links der Kante bleiben sollen? Das war nicht geplant (wollte Ernesto machen), sah aber bei jedem Blick links um die Kante auch nicht besser aus. VIIa wurde es dann kurz vor dem Zusammentreffen mit dem AW, wenn man, dann endlich links der Kante, nicht mehr nur dranhängt. Die mit Abstand beste Schlinge des gesamten Aufstieges fand ich dann bezeichnenderweise auch in der beim AW beschriebenen Stelle in dem Trichter zwischen zwei Platten.Wer's braucht...

Bewertung: Normal
Frido 2006-05-31T21:20:00Z TT

Ich durfte den Erstbegeher Werner Göcker vor ca 10 Jahren mal beobachten,als er diesen Weg solo in jugendlicher Lockerheit machte.Schlohweisses Haar,sicherlich schon über 65Jahre alt.Er stieg den AW dann solo zurück und kletterte zum Abschluß am Vord.Schroffen Stein die SW-Wand(VIIb)solo hinauf.Hochachtung!

Bewertung: Normal
Wuschel 2004-08-22T22:38:00Z TT

Man sollte schon sicher sein. Nicht besonders gesichert und kräftig!

Bewertung: + (gut)
gospodin 2004-08-22T03:41:00Z TT

Ich denke VIIa geht schon in Ordnung, auch wenns unten etwas kräftig ist. Sicherung o.k. (mehrere Schlingen).

Bewertung: + (gut)
Frank 2001-04-27T08:52:00Z TT

Alternative bei Stau am Alten Weg! Schwere Züge! Notfalls Sitzschlinge mitnehmen! RP rechtfertigt VIIb.

Bewertung: + (gut)
Match Erstbegehung: Thomas Willenberg, vug (Schwebe) 2011-02-10
Kaikskruemel 2016-03-17T09:17:00Z TT

Sprung wurde offiziell als 6 bewertet! 6 Steht hier leider aber nicht zur Auswahl.

Bewertung: --- (Kamikaze)