| Kommentare / Bilder | |||
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| 1 | AW | VI | 15 |
Match Erstbegehung: Oliver Perry-Smith, A.Hoyer 1906-07-15 Ringe: 2 Links in der Nordwand Riss zu großer Plattform (DR). Kurzen Riss hinter Rippe auf Pfeiler in der Nordwand. Wand rechtsausbiegend (SU, darunter R der N-Wand) später gerade z.G. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Riese 2025-03-24T11:35:00Z TT Schönes Klettererlebnis auf einen tollen Gipfel. Riss bis zum sichtbaren DR sehr gut absicherbar und leicht. Von diesem auf den Block in der N-Wand gängig. Gewackelt hat da bei mir nichts. Vom Pfeiler dann muss man mit Umsicht und Ruhe bis zu den zwei Schlingen im Störzonen-Wulst. Die müssen dann bis zum Gipfel reichen. Beides ist aus meiner Sicht nur für Leute, die sich in dem Grad sicher bewegen zu empfehlen. Ein * würde hier unvorbereitetes Puplikum anlocken. Zuletzt bearbeitet am: 24.03.2025 15:15 von Ulrich Schmidt Bewertung: + (gut) Riese 2025-03-24T11:35:00Z TT Schönes Klettererlebnis auf einen tollen Gipfel. Riss bis zum sichtbaren DR sehr gut absicherbar und leicht. Von diesem auf den Block in der N-Wand gängig. Gewackelt hat da bei mir nichts. Vom Pfeiler dann muss man mit Umsicht und Ruhe bis zu den zwei Schlingen im Störzonen-Wulst. Die müssen dann bis zum Gipfel reichen. Beides ist aus meiner Sicht nur für Leute, die sich in dem Grad sicher bewegen zu empfehlen. Ein * würde hier unvorbereitetes Puplikum anlocken. Zuletzt bearbeitet am: 24.03.2025 15:15 von Ulrich Schmidt Bewertung: + (gut) Jacob Trültzsch 2022-02-20T17:37:00Z DBSK Das "!" ist mit dem heutzutage verwendeten Material nicht mehr gegeben.
Bewertung: lohnend Fels: lohnend Absicherung: ausreichend Maier Klemens 2020-06-18T10:55:00Z TT Wackelblock? Wenn damit der letzte Aufsatz(Block) vom "Absatz" in der Nordwand gemeint ist, konnte ich ein "Wackeln" nicht feststellen. Das wäre bei entsprechendem "Lockerungsgrad" auch wirklich gefährlich für das "Sicherungspersonal" in der Scharte. Hinweis auf Ring der "Neuen Nordwestwand" halt ich für nicht geistreich, da ein Stand auf einem "möglichen" Wackelkandidat wenig Sinn macht. Dann lieber die Fädelschlinge nutzen, damit kein mulmiges Gefühl aufkommt. Insgesamt eher eine moderate Sechs. Sicherung ausreichend. Bewertung: + (gut) Maier Klemens 2020-06-18T10:55:00Z TT Wackelblock? Wenn damit der letzte Aufsatz(Block) vom "Absatz" in der Nordwand gemeint ist, konnte ich ein "Wackeln" nicht feststellen. Das wäre bei entsprechendem "Lockerungsgrad" auch wirklich gefährlich für das "Sicherungspersonal" in der Scharte. Hinweis auf Ring der "Neuen Nordwestwand" halt ich für nicht geistreich, da ein Stand auf einem "möglichen" Wackelkandidat wenig Sinn macht. Dann lieber die Fädelschlinge nutzen, damit kein mulmiges Gefühl aufkommt. Insgesamt eher eine moderate Sechs. Sicherung ausreichend. Bewertung: + (gut) RoHo 2018-06-11T09:38:00Z TT Im Grunde ein ganz klassischer Aufstieg entlang der optisch gängigsten Riss- und Rippenlinie. Dennoch meiner Meinung nach kein Sternchenweg, weil er einfach keine schöne Kletterei bietet und zurecht eher ein Sammlerdasein fristet. Die Sicherung ist wie in den Vorkommentaren recht vertretbar, nur die beschriebene "Fädelbandschlinge" konnte ich auch mehrmals nicht finden. Daher ist das Stück vom Wackelblock hoch zur markanten Zacke mulmig und ungesichert. In Gänze eher keine Empfehlung, wenn auch schöne Linie Bewertung: Normal RoHo 2018-06-11T09:38:00Z TT Im Grunde ein ganz klassischer Aufstieg entlang der optisch gängigsten Riss- und Rippenlinie. Dennoch meiner Meinung nach kein Sternchenweg, weil er einfach keine schöne Kletterei bietet und zurecht eher ein Sammlerdasein fristet. Die Sicherung ist wie in den Vorkommentaren recht vertretbar, nur die beschriebene "Fädelbandschlinge" konnte ich auch mehrmals nicht finden. Daher ist das Stück vom Wackelblock hoch zur markanten Zacke mulmig und ungesichert. In Gänze eher keine Empfehlung, wenn auch schöne Linie Bewertung: Normal JensP 2008-06-26T08:56:00Z TT Bis zum großen Block in der Nordwand Schlingenmöglichkeiten ohne Ende. Dann habe ich links über einer Zacke eine Fusselbandschlinge gelegt, hinter den 2 Rippen jeweils eine Knotenschlinge, über die obere noch eine Bandschlinge und darüber die kleine Zacke noch mit einer Kevlar (Fusselband würde auch gehen, wenn man noch eine mithat) abgebunden. Plädiere für * statt !. Bewertung: + (gut) JensP 2008-06-26T08:56:00Z TT Bis zum großen Block in der Nordwand Schlingenmöglichkeiten ohne Ende. Dann habe ich links über einer Zacke eine Fusselbandschlinge gelegt, hinter den 2 Rippen jeweils eine Knotenschlinge, über die obere noch eine Bandschlinge und darüber die kleine Zacke noch mit einer Kevlar (Fusselband würde auch gehen, wenn man noch eine mithat) abgebunden. Plädiere für * statt !. Bewertung: + (gut) Flocki 2007-08-26T13:20:00Z TT Ulrichs Bemerkung zum "!" kann man nur zustimmen. Bis zum großen Block in der Nordwand ist der Weg, wenn man alles legen wollte, geradezu übersichert. Aber auch danach kann noch gut bis ausreichend gesichert gelten. Übrigens wackelt der große Block in der Nordwand tatsächlich bedenklich (siehe flueggus). Da ich dort nochmals nachgeholt hatte, habe ich den Ring der Neuen Nordwestwand vorsichtshalber als Fixpunkt benutzt. Bewertung: + (gut) Flocki 2007-08-26T13:20:00Z TT Ulrichs Bemerkung zum "!" kann man nur zustimmen. Bis zum großen Block in der Nordwand ist der Weg, wenn man alles legen wollte, geradezu übersichert. Aber auch danach kann noch gut bis ausreichend gesichert gelten. Übrigens wackelt der große Block in der Nordwand tatsächlich bedenklich (siehe flueggus). Da ich dort nochmals nachgeholt hatte, habe ich den Ring der Neuen Nordwestwand vorsichtshalber als Fixpunkt benutzt. Bewertung: + (gut) flueggus 2006-07-18T20:24:00Z TT Original auch ganz nett, wenn auch mit viel Querung. Und man umgeht außer dem Einstiegsriß auch die erste etwas schwerere Wandstelle neben dem großen Block in der Nordwand. (Vorsicht, der wackelt!!!) So ist die Ausstiegswand die eigentliche Crux, aber durch die von Uli erwähnte Knotenschlinge bestens abgesichert. Bewertung: + (gut) flueggus 2006-07-18T20:24:00Z TT Original auch ganz nett, wenn auch mit viel Querung. Und man umgeht außer dem Einstiegsriß auch die erste etwas schwerere Wandstelle neben dem großen Block in der Nordwand. (Vorsicht, der wackelt!!!) So ist die Ausstiegswand die eigentliche Crux, aber durch die von Uli erwähnte Knotenschlinge bestens abgesichert. Bewertung: + (gut) Ulrich Schmidt 2004-05-10T08:38:00Z TT Selten gemacht, wohl wegen des "!", was ich aber unangebracht finde. Den erwähnten R der Neuen NW-Wand benutzt man nicht (zu tief), ca. 2m drüber liegt eine gefädelte Bandschlinge in einer Rißspur als 100%ige Sicherung. Die nächste 100%ige liegt in der auffälligen Rippe der Schlußwand (gute Zacke und dahinter noch Knoten). Ein schöner Weg im Abendsonnenschein. Bewertung: + (gut) Ulrich Schmidt 2004-05-10T08:38:00Z TT Selten gemacht, wohl wegen des "!", was ich aber unangebracht finde. Den erwähnten R der Neuen NW-Wand benutzt man nicht (zu tief), ca. 2m drüber liegt eine gefädelte Bandschlinge in einer Rißspur als 100%ige Sicherung. Die nächste 100%ige liegt in der auffälligen Rippe der Schlußwand (gute Zacke und dahinter noch Knoten). Ein schöner Weg im Abendsonnenschein. Bewertung: + (gut) | |||
| 2 | Neuer Ostweg | VIIb | 1 |
Match Erstbegehung: Werner Göcker, S.Patke, W.Rathmann 1958-04-20 Ringe: 2 Von den Blöcken in der Ostscharte Wand zu gr. Plattform(AÖ). Wie AW Riß ca. 4 m hoch zu waagerechtem Einschnitt. Nun li. der NO-Kante Wand gerade unter Dach (nR). Von der NO-Kante linksgen. überh. Riß zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher RoHo 2018-06-11T09:33:00Z TT Dem "Neuen Ostweg" (W. Göcker) begegnet man fast zwangsläufig linker Hand, wenn man vom Gipfel abseilt. Man sieht dabei das markante Dach und den ollen Ring in einem Querriss darunter. Dabei ist dieser Ring durchaus erwähnenswert, da er historisch der erste (n)Ring am Kanzelturm gewesen sein müsste. Zum Weg: Bereits die überhängende Einstiegswandstufe hält, was sie optisch verspricht: kräftige Züge in oben miesem Fels bei ungesunder Schlingensicherung. Auch beim verlassen des "AW" kurz vorm Wackelblock liegt nichts vertretbares und die Züge sind anspruchsvoll, ehe eine bröslige Zacke Linderung verspricht. Unschwer, großgriffig und schlingenbeschützt erreicht man im Anschluss den besagten nR, welcher zu weit links steckt. Rechts am Dach liegt noch eine bombige 8er Schlinge, ehe es irgendwie erzwungen links entlang und krümelig zum Gipfel geht. Ich denke, aufgrund der Sicherung und schlechten Felsqualität, ist dies der unlohnendste Weg auf den Kanzelturm. Bewertung: Normal | |||
| 2.1 | Plastefuchs | VIIb | 1 |
Match Erstbegehung: Tino Tanneberger, F.Große, J.Tümmler, R.Tümmler, F.Friedrich 2008-06-14 Ringe: 3 Re. vom OW Kante (R) zur Plattform des AW (2. AÖ). Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher RoHo 2018-06-11T09:35:00Z TT Logischer, wenn auch nicht unbedingt lohnender, weil keksiger Direkteinstieg zum "Neuen Ostweg". -in dessen Qualität integriert sich der DE aber nahtlos. Den Ring kann man aufgrund der diffusen Lichtverhältnisse von unten nur bedingt erkennen, zuvor liegt an der Kante aber eine gute SU. Beim letzten GB-Wechsel wurden die Begehungen nicht übertragen. Mittels Recherchearbeiten habe ich dies wieder in Ordnung gebracht. Bewertung: Normal | |||
| 3 | Ostweg | VI | 9 |
Match Erstbegehung: Rudolf Fehrmann, O.Perry-Smith 1906-10-03 Ringe: 2 Von den Blöcken in der Ostscharte li. über Abs. u. Riß an SO-Kante zu gr. Plattform(AÖ). In der Ostwand teils überh. Riß zu Schulter an der Südwand (NR). SO-Kante zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Erik K. 2020-07-15T10:18:00Z TT hat ein * verdient. Bis auf die Ausstiegswand leichter als VI. Wenn man am NR zuerst gerade ansteigt und dann nach Rechts quert löst sich alles wunderbar auf und plattenschlingen liegen auch. Bewertung: ++ (sehr gut) Affenfaust 2020-04-24T20:35:00Z DBSK werten, ändern Bewertung: sehr lohnend Fels: sehr lohnend Schwierigkeit: VI Bergbanane 2018-06-18T15:36:00Z TT klarer Kandidat für mindestens ein *. Der Rest ist gesagt. Klasse weg, oben raus kräftig - am Ausstieg darf man nicht mehr vor Entkräftung fallen, da die letzte Plattenschlinge langsam überstiegen ist und Aufschlaggefahr auf den Absatz in der Südwand besteht. Daher vor dem Schlussanstieg nochmal ausruhen, wenn man vom überhängenden Riss schon etwas geschafft ist. Nachholen muss bei entsprechend verlängertem NR und guter Seilführung im unteren Teil nicht sein. Bewertung: ++ (sehr gut) RoHo 2018-06-11T09:45:00Z TT Der "Ostweg" ist in den Vorkommentaren in jeder Hinsicht hinreichend beschrieben. Zu erwähnen wäre vielleicht noch, dass es der mit Abstand leichteste und anspruchslosestes Aufstieg am Kanzelturm ist. Bewertung: + (gut) Dr.Oskar 2016-07-29T15:57:00Z TT In unserer Vereinshütte hängt ein Bild vom Turm mit zwei Kletterern drauf (einer davon ist Josh der 2016 nun endlich alle Gipfel im Vorstieg besiegt hat). Seit 6 Jahren sehe ich immer diesen Turm und nun war es endlich soweit dort mal hoch zu klettern. Ein Traum nicht nur für mich als Vorsteiger sondern auch für meine fünf Nachsteiger. Alle waren happy. Zum Weg: Bis zum ersten Absatz vor dem Riß kein Problem. Dann gleich am Rißanfang top Schlingen. Oben raus auch Schlingen aber die habe ich dank guter Übersichtlichkeit des Weges nicht gebraucht obwohl etwas überhängend. Auf dem Absatz nachholen ging gut. Die letzten Wand/Kantenmeter an den riesigen Platten vorbei sind top gesichert. Am Ausstieg ist nochmal etwas Übersicht erforderlich da typisch Bielatal. Aber es löst sich auf. Bewertung: ++ (sehr gut) Ulrich Schmidt 2015-03-09T10:22:00Z TT Richtig gute feste großgriffige Bielatalkletterei. Wenn man auf Schlingen im leichten Gelände bis zum Riß verzichtet kann man auch bis zum Gipfel durchsteigen. Aber der Nachholeplatz in der Südwand hat ein Ambiente, auf das sollte man nicht verzichten. Die schwerste (= kleingriffigste, wobei klein relativ ist) Stelle ist der Ausstieg. Bewertung: + (gut) JensP 2012-05-09T00:16:00Z TT Bis zum 1. Absatz nur Ier Gelände. Dann gleich gute Schlinge im Riß und an schönen Henkeln zum nächsten Absatz. Keine Rißkletterei! Mehrere weitere Schlingen sind in dem Riß möglich, aber es hängt etwas über und es sind wie gesagt immer Henkel da. Also ev. gleich durchziehen. Dann NR und wirklich rechts die Kante mit 2 guten Plattenschlingen und zum Schluß etwas kleineren Griffen zG. Bewertung: ++ (sehr gut) Maik 2009-04-01T21:57:00Z TT schöner weg zum warmmachen. man kann auch gleich bis auf den gipfel genhen und brauch nicht nachholen! Schlingen kann man genügend legen. Bewertung: ++ (sehr gut) DBSK 1914-05-25T00:00:00Z ⚠️ Unfall DBSK Ein Bergfreund der TVDN Ortsgruppe Dresden stürzt knapp unter dem Gipfel auf die Kanzel. Sturzhöhe: 8m. Sturzhöhe: 8m Verletzungen: außer Prellungen und Abschürfungen unverletzt. | |||
| 4 | Direkter Ostweg | VIIa | 4 |
Match Erstbegehung: Manfred Vogel, Horst Heller 1994-04-21 Ringe: 3 Ganz re. in der Südwand Rißfolge (R) u. Riß vom „Ostweg" zu gr. Plattform(AÖ). Rißspuren re. der SO-Kante zur Schulter (NR). „Ostweg" zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Ruheschlingel 2026-03-08T04:44:00Z DBSK werten, ändern Bewertung: lohnend Fels: lohnend Absicherung: gut RoHo 2018-06-11T09:42:00Z TT Bis auf den kurzen und klar definierten Einstiegsüberhang, empfand ich diesen Aufstieg als vorwiegend gängig bei guter Sicherung. Den Ring kann man gut von unten sehen. Wird noch recht tief (und bis unlängst falsch) gezählt. Bewertung: Normal Ulrich Schmidt 2010-07-29T19:34:00Z TT Der Einstieg ist meiner Meinung schwerer als die direkte Südwand. Ohne diesen und den nachfolgenden, leider etwas schmutzigen Riß wäre ein * angebracht. Ab Plattform der gleiche Genuss wie die Südwand. Bewertung: Normal Flaschi 2006-04-25T06:33:00Z TT Ganz sicher nicht der schönste Aufstieg auf diesen Turm, aber wenn man die Südwand schon zigmal gemacht hat ... Am schwierigsten fand ich den Einstiegsriß (gute Knotenschlingen). Der Ring ist von unten nicht zu sehen. Er liegt auf der schrägen Rampe neben dem Einstiegsriß. Die Rißspuren sind großgriffig aber steil und bieten ebenfalls gute Schlingenmöglichkeiten. Nachholen auf der Südwandschulter (NR) ist fast unvermeidbar. Bewertung: Normal | |||
| 5 | Talweg | VIIa | 3 |
Match Erstbegehung: Detlev Hinrichsen, K.Krebs 1962-03-25 Ringe: 1 Etwa 2 m re. vom „Südwand"-E unterst. Wand zu kl. Einschnitt u. re. auf Pfeiler. Li. Riß zum B and der „Südwand". 1,5 m li. der SO-Kante, erst wenig links-, dann stark rechtsh. u. SO-Kante zu Schulter (NR). „Ostweg" zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher Schnapser 2024-10-21T23:05:00Z TT Kein schlechter Weg, aber unter den grandiosen talseitigen Wegen am Turm m.E. der am wenigsten lohnende. Der einzige charakteristische Wegteil - der Riss - ist interessant, mit Knoten sehr gut gesichert, aber auch sehr knusprig. Daher sollte man im Vorstieg mit den linken Extremitäten auch ordentlich klemmen. Wenn man sich im Einstieg konsequent re. der Südwand bewegt, ist es auf den ersten Metern ein unangenehmes Gewinde in krümeligem Fels. Am Band der Südwand habe ich mich zunächst bei der Rissspur gehalten (guter dünner Knoten) und bin in einem kleinen Linksbogen hinein in die großen Platten. Der Unterschied zur Südwand ist unerheblich. Der direkte Weg knapp links der Kante gerade hoch wäre die ideale Linie, sieht aber eher wie VIIc aus und bräuchte zur allgemeinen Genießbarkeit einen Ring. Schade, dass die Erstbegeher diese Option abgewählt haben. Es gibt noch viele Begehungen. Bewertung: Normal Fischkopf 2024-03-15T11:11:00Z TT Dem "nicht wirklich lohnend" von RoHo würde ich stark wiedersprechen. Absoluter Klettergenuss. Die ersten Meter wenig gesichert, aber nicht sehr schwer. Der Riss klemmt bombastisch und bietet top sicherungsmöglichkeiten. Der Weg durch den oberen Wandteil ist nicht ganz eindeutig. Mit etwas übersicht lässt er sich aber super klettern. Bewertung: ++ (sehr gut) RoHo 2018-06-11T09:32:00Z TT Der Wegname ist zunächst etwas verwirrend. Es handelt sich aber um den mittleren Riss in der Südwand. Selbigen erreicht man verhältnismäßig gut bei durchwachsener Sicherung. Der Riss selbst ist sehr gut gesichert und ebenso knusprig. Ab dem Südwandband lässt die KF-Beschreibung je nach moralischen Empfinden und Oberarmmuckies einen gewissen Interpretationsspielraum zu, was alles „VIIa“ sein kann. Dahingehend eventuell etwas unselbstständig, nach oben leichter werdend und nicht wirklich lohnend. Bewertung: Normal | |||
| 6 | Südwand | * VIIa | 19/2 |
Match Erstbegehung: Emanuel Strubich, O.Jüngling 1916-06-11 Ringe: 1 Von Mitte Südwand linksanst. u. SW-Kante zu Band in etwa halber Höhe. In Mitte Südwand erst links-, dann rechtsh. zu Schulter (NR). In Wandmitte zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Frank Hempel 2026-09-05T12:58:00Z TT Achtung . Hinter der Südwandschulter sind Siebenschläfer zu Hause Bewertung: +++ (Herausragend) RoHo 2018-06-11T07:39:00Z TT Die grüne und bewachsene Einstiegsplatte hält, was sie optisch verspricht: leichter Kletterei bei null Sicherung. Steilt es wieder auf, liegen Schlingen. Der famose und großzügige Plattenmittelteil kann im Prinzip überall beklettert werden, ist jedoch auf den letzten Metern ganz rechts mit Abstand am leichtesten. Daher ist auf Seilzug zu achten, um in einem Rutsch durchsteigen zu können. In der Ausstiegswand ist eine kurz gebundene 10er mit 8er-Knoten hilfreich und sichert den Ausstieg. Bewertung: Normal Ralf Zimmermann 2017-05-15T22:48:00Z DBSK Zum Unfall von 1996: Er war der letzte Auslöser für die Installierung des NR auf der Schulter, übrigens vom Verunglückten exakt auch so vorgeschlagen. Ein nR direkt am Ausstieg wurde diskutiert, aber mehrheitlich abgelehnt: Klassiker u. Ausstiegscrux mit zwei guten Schlingen, 11er-Achterknoten zwischen zwei Platten + Plattenschlinge. Ein nR dort statt dem NR auf der Schulter würde zum Durchsteigen animieren. Dank Seildehnung u. Schlappseil, Vorsteiger sind vom Einstieg nicht mehr zu beobachten, wären weitere Unfälle wie der von 1996 vorprogrammiert gewesen.
Ralf Zimmermann 2017-05-12T10:35:00Z DBSK Der Mittelteil gehört zum Schönsten, was man im Tal klettern kann. Auch 100 Jahre nach der Erstbegehung noch ohne nennenswerte Begehungsspuren. Die Schlüsselstelle ist ganz oben, wenn man quasi schon zum Gipfel spucken kann (wenn man dort noch Spucke hat). Siehe Kommentar "Westkante". Das untere Wanddrittel jedoch verdient sich das Ausrufezeichen. Eine für Kleine recht mühselig zu fädelnde 5er Kevlar-Knotenschlinge kurz vorm Abs. war jetzt die einzige wirklich solide Schlinge.
Bewertung: sehr lohnend Fels: sehr lohnend Schwierigkeit: VIIa Absicherung: schwierig / kompliziert Bergpirat 2016-06-13T17:04:00Z DBSK Nach dem 100jährigen am Samstag nunmehr auch das Prädikat Klassiker tragend. Toller Weg von Mani, welcher sich mit etwas Umsicht ausreichend absichern läßt. Inzwischen wurde der Wandfuß freigestellt, so daß auch der Einstieg normal abtrocknet.
Bewertung: lohnend Fels: lohnend Schwierigkeit: VIIa Absicherung: gut Holger May 2008-09-09T10:07:00Z TT wer sich den grünen dreck unten sparen will, klettert einfach die direkte vom knox, die ist zwar einen deutlichen grad schwerer (direkt am ring), aber dafür grandios gesichert. so klettert man direkt durch diese tolle wand - ohne kompromisse. wer VIIa drauf hat kann ab wandmitte auf schlingen auch verzichten, denn so eine richtig echte VIIa ist es eben doch nicht (nicht umsonst früher mal VI / oben überraschenderweise mal 2 züge ohne "richtig" große griffe) ... Bewertung: +++ (Herausragend) Heiko Züllchner "Märtyrer" 2008-06-30T20:58:00Z TT Schade, dass ich immer zu schnell durch bin, es könnte noch 400m so weitergehen! Leider stört dass Schlingenlegen den Kletterfluss, drum legt man zu wenig. MAN KÖNNTE ABER HUNDERTE BASTELN! Auch und gerade unten im grünen Sockelbereich. Oben, unmittelbar vor den 2 VIIer-Zügen liegen 2 100%ige Knoten- und unzählige Plattenschlingen. Aufschlaggefahr besteht meines Erachtens nicht, da sich die Schwierigkeiten während des rechtshaltigen Aussteigens trastig minimieren! Nur "sehr gut" durch den Kompromiss im unteren Wegabschnitt Sockelschlingen=Seilzug:seilzugfreies Steigen=ungesichert. Noch ein kleiner Tip: Denkt beim steigen an eine sonnendurchflutete Alpenwand 2000m überm Gletscher und schon hat sich das "!" in Luft aufgelöst...Holedrie Bewertung: ++ (sehr gut) mammut 2007-03-16T17:51:00Z TT ...trotzdem eigentlich ein Sternchenweg. Gerade das mittlere Wandstueck ist absoluter genuss. oben muss man halt dran bleiben, kann auch vor ausstieg was basteln (! unbegruendet) Bewertung: ++ (sehr gut) merks 2004-09-10T10:02:00Z TT Von Wandmitte links ansteigend zur Kante, an der Kante (SU), zuletzt wieder rechts neben der Kante (dünner Knoten) aufs Band. Danach wie die dir. Südwand z.G. Am Gipfelkopf kurz gerade (8er Konoten) dann rechts z.G - ein Sturz am Ausstieg endet wohl trotz der Knotenschlinge auf der Schulter. Deshalb ist das (!) nicht ganz unbegründet. Bewertung: + (gut) JoergB 2003-04-15T19:37:00Z DBSK werten, ändern Bewertung: sehr lohnend Fels: sehr lohnend DBSK 1996-07-07T00:00:00Z ⚠️ Unfall DBSK (Quelle SBB-Blättl 3/96 S. 48) Vorsteigersturz am Ausstieg, Sicherung vom Einstieg. Sturz auf den Abs. und ein Stück weiter über die Wand. Schwerste Verletzungen, komplizierte Brüche. DBSK 1987-07-04T00:00:00Z ⚠️ Unfall ☠️ Todesfall DBSK Beim Sturz eines tschechischen Sportfreunds kurz unterhalb der Schulter riß die etwa 6 m unterhalb gelegte Bandschlinge (18mm); weitere Möglichkeiten des Schlingenlegens waren nicht genutzt worden. Der erneute, jetzt nach unten gerichtete Fangstoß traf den auf dem Band in etwa halber Wandhöhe sichernden Nachsteiger, als sich der Stürzende etwa 4-6 m über dem Boden befand; dabei rutschte die nachlässig gelegte Selbstsicherung vom Sicherungsblock und der Sichernde wurde aus der Wand gerissen. Alter: 38 Verletzungen: Schock, innere Verletzungen,Unterschenkelfraktur rechts, Knöchelfraktur beidseits, Platzwunde am Kopf (trotz Schutzhelm), Nachsteiger: Tod. DBSK 1987-05-02T00:00:00Z ⚠️ Unfall DBSK Infolge Entkräftung oberhalb der Kanzel gestürzt. Alter: 21 Verletzungen: Knöchelfraktur links. DBSK 1987-04-11T00:00:00Z ⚠️ Unfall DBSK Infolge Entkräftung in der Ausstiegswand auf die Kanzel gestürzt. Alter: 60 Verletzungen: Schulterfraktur, Handfraktur rechts. DBSK 1985-09-01T00:00:00Z ⚠️ Unfall DBSK Beim Versuch zurückzusteigen abgerutscht. Alter: 36 Verletzungen: Platzwunden. DBSK 1980-07-23T00:00:00Z ⚠️ Unfall DBSK Vom Ausstieg infolge Entkräftung auf die Kanzel zurückgesprungen. Alter: 27 Verletzungen: Verstauchung linkes Bein. DBSK 1976-07-21T00:00:00Z ⚠️ Unfall DBSK Sturz im Vorstieg, abgerutscht bei regnerischen und trüben Wetter. Sturzhöhe: 8m. Alter: 16 Sturzhöhe: 8m Verletzungen: Rißwunde linker Arm, Verdacht auf Verletzungen im Bauchraum. DBSK 1976-06-06T00:00:00Z ⚠️ Unfall DBSK Absturz eines tschechischen Sportfreundes durch Schwächeanfall. Ungenügende Sicherung. Aus Zeitnot keine Schlingen gelegt. Alter: 28 Verletzungen: Rißwunde beide Hände, Schock, Verdacht auf Muskelriß beider Oberschenkel u. Rippenbrüche. DBSK 1949-05-28T00:00:00Z ⚠️ Unfall ☠️ Todesfall DBSK Der Verunglückte stieg seilfrei zum Gipfel. Nach langer Gipfelrast versuchte er über die Südwand zurückzusteigen. Am Gipfelkopf stürzte er und fiel bis zum Wandfuß. Verletzungen: Tod. | |||
| 6.1 | Direkte Südwand | VIIc | 22 |
Match Erstbegehung: Manfred Vogel, H. Heller, P. Naumann, G. Hühnchen, J. Munde 1986-03-28 Ringe: 2 Vom Einstieg des Originalweges Wand gerade (R) und rechtsgeneigten Riss zum Band. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Löwel, Karl-Reinhart 2023-05-10T23:00:00Z DBSK Ich würde mich dem Kommentar von Adde anschließen, und auch eher für VII c plädieren, wenn man durchklettert.
Bewertung: sehr lohnend Fels: sehr lohnend Schwierigkeit: VIIc Absicherung: gut ulli treptow 2021-11-11T16:59:00Z TT toller langer Weg, durch 2 markante Absätze (zum Ausruhen/ Hinsetzen/ Nachholen) in 3 Abschnitte zu unterteilen: der 1. Teil ist der skurril spät erschlossene Direkteinstieg als Ideallinie. Es sieht auf den ersten Metern zwar glitschig-grün aus, klettert sich sehr gut mit vernünftiger Rissschlinge zum von unten sichtbaren R. Der R steckt allerdings befremdlich weit rechts der Linie und klinkt sich deshalb doof. Dann linkshaltend in den Riss, welcher leicht liegt und mehrere Knoten und mittlere Ufos aufnimmt (VIIc hab ich hier weder vor noch nach dem R gefunden...). Dann haben wir am 1. Absatz bereits nachgeholt, da es sonst mit der Kommunikation schwierig wird und der Seilzug den TRAUMHAFTEN PLATTENTEIL versauen könnte. Hier geht es im 2.Teil von Puffer zu Puffer mit ausreichend Schlingen um eben jene. Auch wir sind oben stark rechtshaltend raus, die Puffer lockten einfach zu sehr. Wer die Schlingen schön lang gemacht hat, kann den 2. Absatz zum Unterarme ausschütteln nutzen, den 2.R (NR) sehr lang einhängen und die vorgeschlagen Schlinge (siehe Roho Südwandkommentar) vorbereiten und beim Vorbeisteigen einwerfen- sieht man gut vom Absatz und sollte halten. Keine Stelle schwerer als VIIa, den Grad gibt es nur für die Ausdauer! Sollte man haben! Bewertung: +++ (Herausragend) Jacob Trültzsch 2020-11-16T17:33:00Z DBSK o.s. werten, ändern Bewertung: sehr lohnend Fels: sehr lohnend Schwierigkeit: VIIb Absicherung: gut ReneF 2020-04-28T18:19:00Z TT Heute auch endlich mal geklettert!!! Zum ersten Ring hin liegt mindestens eine gute Kevlar-Knotenschlinge. Ring lässt sich ab 1,80m gut einhängen. Im Riss danach derzeit eine Dauerschlinge. Aber es liegen noch viele Schlingen mehr. Nach dem ersten Absatz unschwierig, aber steil zu 2.Absatz (R). Danach wie beschrieben, erst gerade (gute Kotenschlinge) dann leicht rechts haltend zum Gipfel. Die positiven Platten sind zum Teil schon sehr rund gelatscht. FAZIT: Insgesamt eher VIIb, aber man sollte den Grad schon beherrschen. Lange, imposante Route für den gefestigten VIIer-Kletterer. Bewertung: ++ (sehr gut) Max Möhre 2019-08-04T21:15:00Z TT Der Ring sitzt jetzt ca. 1 m tiefer, dadurch besser gesichert, der Zug zum Ring kann mit einem Knoten und einer Bandschlinge abgesichert werden, beide aber nicht besonders gut, so dass man schon mal mutig zünden muss. "Boulder?" nicht in der Höhe über Grund. Dann liegen gute Knoten bis zum Band und es ist immer was zu greifen und treten vorhanden. In der Original-S-Wand sollte man nicht zu lange an den Schlingen basteln sondern legen was vorbei kommt und besser schnell durchklettern, die Griffe und Tritte sind immer positiv. Oben dann noch mal konzentrieren besser gerade und dann rechts. Bewertung: ++ (sehr gut) RoHo 2018-06-11T09:40:00Z TT Zweifellos der beste Aufstieg am Turm, weil lang, abwechslungsreich und sehr guter Fels. Kurzer VIIb-Boulder am optimierten Ring, dann klemmt die linke Hand bis zur Südwandschulter ohne Unterlass. Die meisten Schlingen fallen nicht von allein in den Riss, aber wenn man denn ausreichend dickeres Material mitnimmt (ca. >=10mm), ist es absoluter Plaisir. Bewertung: +++ (Herausragend) Adde 2016-08-07T20:45:00Z DBSK Grandiose Linie. 3 Knoten bis zum R. Nun die Crux. Der Riss griffig, aber das Schlingenlegen kostet Kraft, zumal mensch schlecht steht. Herrliche Plattenwand des Originals. Ich bin nach den letzten großen Platten stark rechtshaltend raus. In der Ausstiegswand mit Umsicht noch was Dickeres zw. die oberen Platten legen (z.B. 0,75er Obr) und ganz gangbar rechtshaltend raus.
Bewertung: sehr lohnend Fels: sehr lohnend Schwierigkeit: VIIc Absicherung: gut Ralf Zimmermann 2016-04-16T14:56:00Z DBSK Erstaunlich, dass diese offensichtliche Linie bis 1986 warten musste. Eher VIIb statt VIIc, hatte Knox ja auch so bewertet. Wenn man ganz oben den Originalweg gerade in Wandmitte aussteigt, kommt VIIc hin. Das Sicherungspersonal sollte dort bei der Sache sein, sonst ist die letzte Schlinge überstiegen.
Bewertung: sehr lohnend Fels: sehr lohnend Schwierigkeit: VIIc Absicherung: ausreichend blub 2015-09-27T22:02:00Z TT Schöner lohnender Weg, unten in rechtsdiagonalem Riss bis zum ersten Absatz liegen mindestens 2x 11er Knoten, nR, 1x Kevlar. Nach Absatz leicht links Plattenkletterei, 2-3 Knoten- + Bandschlinge bis zum zweiten Absatz. Am nR nachholen. Letzte Stück bis Gipfel etwas links vom nR einsteigen, in Mitte der Wand Knoten hinter Eisenplatte und leicht rechts halten zum Ausstieg. Top VIIa ** Bewertung: ++ (sehr gut) Bergpirat 2010-09-15T00:17:00Z TT 2 Dauerschlingen sichern derzeit den Weg zum R optimal ab. Weitere Schlingen wie beschrieben. Zum Durchstieg gut verlängern. Zählt zum Besten was ich in dieser Klasse bisher geklettert habe. Bewertung: +++ (Herausragend) hk 2005-07-21T17:36:00Z TT Relativ steile, im unteren Teil leicht überhängende Kletterei mit vielen Sicherungsmöglichkeiten, die allerdings auch einen ausdauernden Krafteinsatz brauchen. Zwischendurch gute Ausruhpunkte. Der Ausstieg ist etwas kniffliger aber gut absicherbar (Knotenschlingen hinter Eisenplatten). Bin nach links ausgestiegen und hatte mit einem guten Tritt keine Probleme. Bewertung: ++ (sehr gut) Ruediger 2003-07-24T22:57:00Z TT Eine super Linie, Schierigkeit gleichmäßig verteilt. Das Klettern geht sehr flüssig aber am nR merkt man in den Unterarmen, das die Wand ganz schön hängt. Schlingen kann man viele legen, stört aber eher den Kletterfluß. Am Ausstieg hören plötzlich die Henkel auf, leicht rechts ist es gut gängig. Bewertung: +++ (Herausragend) Karl-Reinhart Löwel 2002-11-24T20:58:00Z TT Obwohl schon zehn Tips eingetragen sind, etwas genauer: Die ersten Meter etwas dreckig, dann mehrere Bandschlingenknoten bis zum Ring, weniger Riß, als viel mehr typische Bielatalbänder-Kletterei. Nach dem R rechtsansteigend mehrere Klemmstellen und guter Knoten zu Band, Abbinden wie beschrieben, dann steil an großen Platten der "Südwand", bombige Bandschlingen, zum Band. (nR) In Wandmitte dicker Knoten zwischen 2 Platten und 2 Plattenschlingen rechts und links halten gut gelegt auch einen Sturz am Ausstieg. Bewertung: ++ (sehr gut) Claudius Lein 2002-09-23T01:13:00Z TT Fand die Schlingen vorm Ring nich so bombig - nur dünnes Bandmaterial Der Ring selber is beruhigend, aber etwas zu hoch bzw. deplaziert, da in Ringhöhe super Knoten liegen. Hab auf dem Band nach dem Riß nachgeholt wegen Seilzug - ACHTUNG: nicht nur Seil um den Block legen sondern auch nach unten ABBINDEN, da beim weiterklettern im Falle eines Sturzes es das Seil nach oben abzieht! Bis zum nR Ver-Genuß-Kletterei an tollen Platten. Ganz oben bin ich erst gerade dann rechthaltend raus - recht anstrengend, geht aber ganz gut. Bewertung: ++ (sehr gut) mafi 2002-08-08T20:19:00Z TT Schlüssel auf alle Fälle vorm Ring. 2 Bomben-Bandknoten zu liegen. Bewertung: ++ (sehr gut) ruwe 2002-08-08T19:01:00Z TT ich fand die crux vom ring weg und am ausstieg nochmal, dazu noch etwas kräftig. Bewertung: + (gut) steinchen 2002-04-15T12:02:00Z TT Ich habe keinen richtig guten Knoten vor dem Ring gefunden (8er Schlinge und 2x dünnes Material), fand es daher ziemlich moralisch, in den Riß zu kommen. Dies dürfte auch die Schwierigkeit sein. Der Riß nach dem Ring ist etwas gemütlicher, und es liegen immer wieder gute dicke Knoten. Die Plattenwand ist dann Genuß. Etwas mehr als 50m zG, also am nR vor der Ausstiegswand nachholen. PS: anspruchsvoll für VIIbZuletzt bearbeitet am: 05.07.2007 17:34 von Claudius Lein Bewertung: +++ (Herausragend) xtough 2002-04-15T11:17:00Z TT Geniale Linie. Abwechslungsreich. Relativ gut gesichert. Crux unterm 1.R evtl. fuer Grosse leichter: rechts Fingerklemmer unter grossem Loch, langmachen und links in beginnende Rissspur. Der geneigte Riss ist nicht mehr so schwer aber komisch, da abdraengend und fuer rechts nichts gescheites zum Treten. Der Ausstieg scheint linkshaltend am leichtesten zu sein. Gerade und rechts schien mir schwerer (nur noch Auflieger). Bewertung: +++ (Herausragend) Stone 2001-09-20T12:30:00Z TT Der Ring steckt genau richtig, denn der Riss sieht besser aus als er dann ist (v.a vor dem Ring). Danach bis zur Schulter hängend aber große Henkel. Durch den nR auf der Schulter sollten keine tragischen Unfälle mehr passieren. Von dort am besten schnell durchziehen in Wandmitte zG. Bewertung: ++ (sehr gut) Enrico Morelli 2001-05-11T09:33:00Z TT vom Absatz(Schulter oder Pfeiler mit nR.) in der Wandmitte zum Gifel, dort ist Vorsicht geboten, hier hat es schon tragische Unfälle gegeben, Knotenschlinge, Riss, kleine Platte unbedingt mitnehmen, wer es kann - herrliche Bergfahrt auf einen schwierigen Bielatalgipfel Bewertung: ++ (sehr gut) e-fred 2001-02-27T17:26:00Z TT Stimmt, wirklich ein Genußweg, bombig gesichert, also Schlingen mitnehmen. Am Ausstieg noch mal aufpassen. Bewertung: ++ (sehr gut) JörgBFH 2001-02-13T22:37:00Z TT Achtung - die Schwierigkeit ist hier vor dem Ring der Variante (liegt aber ne Bombenknotenbandschlinge) - der Rest ist Genuß. Bewertung: + (gut) | |||
| 7 | Westkante | VIIa | 9 |
Match Erstbegehung: Manfred Vogel, J.Munde 1979-09-15 Ringe: 1 Links der Westkante Verschn. zu Abs. (Band der SÜDWAND). Von rechts Westkante gerade zu Schulter (NR). SÜDWAND z.G. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Faultier 2020-11-01T15:55:00Z TT Da man unten links der Kante einsteigt, aber ab dem ersten Absatz rechts der Kante weiterklettert, sollte man sich unten beim Schlingenlegen schon ein paar Gedanken über den Seilverlauf machen, damit der Seilzug im Rahmen bleibt. Der Weg selbst lässt sich super absichern, nur auf den letzten Metern bis zur Schulter lag (subjektiv) ein bisschen weniger. Der schwerste Zug des Wegs lauert im Ausstieg, wo mal kurz die Henkel weg sind. Also lieber am Ring nochmal tief durchatmen und den Ausblick genießen, damit man vorm Gipfel nicht abtropft. Bewertung: ++ (sehr gut) RoHo 2018-06-11T09:40:00Z TT War früher mal als VI geführt. Aufgrund der Ringlosigkeit und wortkargen Wegbeschreibung meines Erachtens nach recht großzügige Linie, welche vom Band der "Südwand" rechts der Kante an Platten herrliche Griffe und Sicherungen bietet. Kurz vorm Absatz lässt sich noch eine gute SU fädeln, sodass der Aufstieg auch wegen seiner Länge bedenkenlos empfohlen werden kann. Bewertung: + (gut) Ralf Zimmermann 2016-04-16T14:57:00Z DBSK Die Einstiegsverschneidung ist nicht toll, aber das gilt auch für den Südwandeinstieg. Die Kletterei vom Band hoch zur Schulter, bereits wesentlich früher als Erwähnung zur Südwand begangen, ist dann jedoch vom Allerfeinsten. Die letzten Meter der Südwand z.G. sind die Crux. Hier die Beschreibung des dunkelblauen Führers ignorieren! Also NICHT GERADE "in Wandmitte z.G." !! (Bewerte ich mit VIIc.) Sondern von der letzten Schlinge rechts aussteigen u. das ist schwer genug.
Bewertung: sehr lohnend Fels: sehr lohnend Trockenzeit: normal Schwierigkeit: VIIa Absicherung: ausreichend Inubis 2011-08-03T22:27:00Z TT Schöner, langer Weg auf einen nicht so oft begangenen Turm. Ich empfand den letzten Teil vom nR auf den Gipfel als den schwierigsten Teil. Sicherungen lassen sich im ganzen Weg genügend legen, jedoch muss man für manche etwas basteln. Sicher keine einfache VIIa. Zum Einstieg: Ja, der ist sicher grün und im Vergleich zum restlichen Weg nicht schick, aber dafür wird man eben oben raus entschädigt. Bewertung: ++ (sehr gut) Bergpirat 2011-07-28T12:58:00Z TT Fast 10 Jahre kein Eintrag zu diesem schönen Weg in der Abendsonne. Keine Einsteiger VIIa, recht luftig bei übersichtlicher Sicherung Bewertung: ++ (sehr gut) Enrico Morelli 2002-09-19T17:38:00Z TT unten eher mit vorsicht zu genießen, auf dem Absatz besser nachholen, die anschließende Südwand mit Plattenschlingen gut absichern, am Ausstieg Typisch Bielatal, gängig als Klassische VI, bis auf den unteren Teil eher ** würdig, Toller Gipfel Bewertung: + (gut) krohsax 2001-10-28T17:10:00Z TT war früher mal VI. vergleichbar mit der südwand - ebenfalls schöne plattenkletetrei. Bewertung: ++ (sehr gut) André Zimmermann 2001-10-28T14:32:00Z TT unten iss halt nur der einstieg, sobald du über den bäumen bist, wird´s super-lecker-klettern. sicherungen, v.a. gute, könnten doch ruhig ein paar mehr liegen. oben in der kante fand ich´s an den kleinen bäuchen immer etwas komisch mit aufrichten und balance und so. vom nr auf der schulter bin ich nicht gerade in der mitte, sondern etwas weiter rechts ausgestiegen. Bewertung: ++ (sehr gut) DBSK 1986-09-14T00:00:00Z ⚠️ Unfall DBSK Der Vorsteiger einer Zweierseilschaft bekam oberhalb des Absatzes Probleme mit der schmierigen Felsbeschaffenheit, die sich nach einem Führungswechsel auch bei seinem Nachsteiger wiederholten. Beim Versuch, den nunmehrigen Vorsteiger zu unterstützen, wurde die Sicherung aufgegeben; der Sturz des Führenden endete nach Aufschlagen auf dem Absatz am Fuß des Felsens, während der Seilschaftszweite in die noch vorhandene Selbstsicherung stürzte. Sturzhöhe: 12m. Alter: 23 Sturzhöhe: 12m Verletzungen: innere Verletzungen. | |||
| 8 | Neue Nordwestwand | VIIa | 7 |
Match Erstbegehung: Manfred Vogel, R. Sütterlin, 1991-09-05 Ringe: 3 Vom Fuße der NW-Seite Wand (R) zu 2.Ring, dann NORDWESTWAND kreuzend linkshaltend Rißfolge u. Wand gerade (3.R) zum Überh. der NORDWESTWAND. Diese z.G. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher ReneF 2026-06-28T13:15:00Z TT Ich gebe RoHo recht, der 2. Ring steckt leider zu hoch. So hat man einen windigen Zug vorm 2: Ring zu absolvieren. Die Fusselbandschlinge zwischen 1. und 2.Ring steigert auch maximal die Moral.Hier ist wirklich Vorsicht geboten. Nach dem 2: Ring liegen im rechten Riss einige gute Ufos. Zum Ausstieg ist dann wieder alles gesagt. Grossartiger, langer Weg durch die Nordwestwand, aber trotz der 3 Ringe keineswegs übersichert. Bewertung: + (gut) Schnapser 2019-07-23T09:31:00Z TT Insgesamt nicht so grandios wie die Westkante, aber man kann auf diesem Weg sehr gut RP bis zum Gipfel aussteigen. Anspruchsvoll sowohl die kleingriffigen Passagen an der ersten beiden Ringen als auch der steile Klobrillenausstieg des Originalweges. Definitiv nicht übersichert - überm 1. R. weit bis zu mäßigen Fusselbandschlingen und Bandschlingenknoten kurz vorm 2. R. (steckt m.E. gut); überm 2.R. auch noch mal weit bis zur nächsten Knotenschlinge. Erwähnte 4mm über der Klobrille sehr zu empfehlen, der Zug dort ist noch mal etwas wacklig. Bewertung: + (gut) RoHo 2018-06-11T07:37:00Z TT Der 2.R steckt leider etwas zu hoch, da man unnötigerweise noch mal über einen kleinen Bauch muss. Das macht es gefährlich. Sonst lohnend. Aktuell 70 Begehungen. Bewertung: + (gut) klettertorsten 2018-06-04T20:17:00Z TT Typisch schöne Bielatalbänderkletterei die ich eher gut gesichert fand. Es liegen genau zwischen 1.und 2.R zwei kleinere Bandknoten und vor der HS die sich eher über den Zacken befindet liegt auch ein Affenkopf oder ähnliches. Bewertung: + (gut) Felsspinne 2016-07-31T14:49:00Z TT Die 3 Ringe laden zum Steigen ein, aber gut gesichert mit 3 Eisen und 3 Schlingen auf 45m ist etwas anderes. Die moralischen Probleme sind jeweils vorm 2. und 3. Ring. Vorm 3. bietet es sich an, mal zwei Schritte nach rechts zu gehen und im Riss eine ringwertige Risssanduhr zu fädeln. Insgesamt nichts für schwitziges Wetter und eher Tendenz zu 7b. Bewertung: + (gut) Thomas Ermer 2011-07-10T18:55:00Z TT Der Vorsteiger sollte genau sondieren, welche Griffe er belastet. Vor allem in den nicht trivialen Zügen zum 2.R hin ist der 1.R deutlich überstiegen. Auch zum 3.R hin lassen sich Schlingen nur in den Rissen benachbarter Wege unterbringen. Technisch schwerster Abschnitt ist der Ausstieg des Orginalwegs (an SU besser die gesamte Zacke umwickeln). Bewertung: Normal jensS 2006-09-04T09:07:00Z TT vom bewachsenen Absatz rechts ansteigend, zwei leichte Züge und schon kommt der Erste Ring. An typischen Bielatalbändern gerade zum zweiten, auf dem Weg dorthin vieleicht ein moralisches Problem (keine Schlinge gefunden). Linksansteigend den Rissen folgend, oben nach rechts zum Dritten Ring. Gerade hoch zur "Kloschüssel" unterwegs einige gute Schlingen, das aufrichten auf dieser markanten Zacke war für mich die technische Schwierigkeit. Unschwer zum Gipfel. Bewertung: ++ (sehr gut) | |||
| 9 | Nordwestwand | * VIIa | 3 |
Match Erstbegehung: Artur Windisch, E. Joppe, M. Joppe 1929-07-14 RoHo 2018-06-11T09:44:00Z TT Wurde lange Zeit als „Nordwand“ geführt. Die Sicherungssituation kann man im Prinzip zunächst selbst gestalten, je nach dem wie hoch man im Riss der „Nordkante“ Schlingen legt und sich so der Wandkletterei widmet. Der markante Riss ist ausgesprochen leicht gängig. Markant ist der Ausstieg über die „Klobrille“ (SU), da luftig und oft von Touristen oberhalb begutachtet. Auf den Zacken stehend kann man im Bedarfsfall noch eine kleine einlitzige 4mm Dyneema legen (oder entsprechender Bandknoten). Bewertung: Normal RoHo 2018-06-11T09:44:00Z TT Wurde lange Zeit als „Nordwand“ geführt. Die Sicherungssituation kann man im Prinzip zunächst selbst gestalten, je nach dem wie hoch man im Riss der „Nordkante“ Schlingen legt und sich so der Wandkletterei widmet. Der markante Riss ist ausgesprochen leicht gängig. Markant ist der Ausstieg über die „Klobrille“ (SU), da luftig und oft von Touristen oberhalb begutachtet. Auf den Zacken stehend kann man im Bedarfsfall noch eine kleine einlitzige 4mm Dyneema legen (oder entsprechender Bandknoten). Bewertung: Normal DBSK 1980-05-10T00:00:00Z ⚠️ Unfall DBSK Durch Abrutschen abgestürzt. Alter: 26 Verletzungen: Knöchelfraktur links.. | |||
| 10 | Nordwestkante | VI | 3 |
Match Erstbegehung: Rudolf Fehrmann, O.Perry-Smith 1906-10-03 Ringe: 1 Re. in der Nordwand Zu Abs. an der NW-Kante. Rißfolge Zu Abs. in der Nordwand. Re. queren Zu Schulter an der Südwand (NR). SW-Kante ZG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher RoHo 2018-06-11T09:41:00Z TT Zwar kletterten die Vorkommentatoren logisch und gerade mittels des "Nordwestwand"-Ausstieges z.G., jedoch bemerkt man als aufmerksamer KF Leser ein entscheidendes Detail: den originalen Fehrmann-Ausstieg von 1906 - "SW-Kante z.G.". Dieser eventuell oft vernachlässigte Abschnitt ist steil, schwer für den Grad und haarig gesichert und alles, außer "schöne und gesicherte Kletterei", wie es U.S. beschreibt. In diesem Sinne sind alle anderen Ausstiege gekniffen. Bewertung: Normal Frank Hempel 2017-06-10T14:05:00Z TT Wie von Ulrich Schmidt schon beschrieben,Klasse Weg.Die Platte(2. Absatz wackelt).Obere Teil (Westwand) würde ich als VIIa einschätzen Bewertung: ++ (sehr gut) Ulrich Schmidt 2008-07-23T21:22:00Z TT Ein Kleinod, das im Schatten der Südwand steht. Sehr schöne, gesicherte Kletterei, die Rißfolge wird fast nicht auf Riß geklettert. Mit dem Ausstieg über die NW-Wand eine ideale Linie! Bewertung: ++ (sehr gut) | |||