Hirschgrundturm, Hinterer

Gipfel TT DBSK
TT Routen
10
DBSK Routen
23
Kommentare / Bilder
Match Erstbegehung: Walter Fischer, H. Rumpelt, W. Wittich, H. Haenel 1909-06-13
Christoph Tanneberger 2026-04-30T20:18:00Z TT

Der Kamin geht super, ist für III gängig und dazu auch noch absicherbar. Am Block nachholen, dann übertreten und um die Ecke in die SW-Wand geht bei Trockenheit auch gut. Die kurze Wandstufe mit Sanduhr ist übersichtlich, für III könnten Tritte und Griffe aber größer sein. Der Sprung ist für 2 gängig. Guter Absprung, gute Landefläche. Problem ist, wie schon Jens geschrieben hat, die geringe Höhe der Scharte zwischen Gipfel und Vorgipfel. Einen Fehlversuch sollte man sich besser nicht erlauben.

Bewertung: + (gut)
Jens Schickhoff 2025-11-19T11:15:00Z TT

Ein klassischer Weg auf einen beeindruckenden Turm, für den 3. Grad wird einiges verlangt.Bis auf die untere Terrasse und weiter nach Südosten durch geht gut. Dann war es zunächst etwas zu breit, um entspannt auf das nächste große Band zu kommen, wo man eine gute SU legen kann und von dort dann die nächsten Züge wiederum etwas zu eng. Nachholen in der Hochscharte ist wg. Seilführung und Kommunikation notwendig. Beim Übertritt in die Rinne stört links die Felskante, aber wenn man sich gut positioniert, geht es dann gut. Die kurze Wandstufe auf der SW-Seite ist dann für 3 nochmal herb, die SU verhindert im Sturzfall nicht den aufprall auf dem Absatz. Dann steht man auf dem höchsten Punkt, es ist unlogisch, dass die Erstbegeher 1909 auf den niedrigeren Mittelgipfel gesprungen sien sollen. Im Kletterführer von 1927 endet der Weg auf dem Südgipfel. Dass das geändert wurde, hat wohl eher mit späteren Erschließungen zu zu tun. Der Sprung sieht machbar aus, aber bei einem Fehlversuch landet man wegen dem nötigen Schlappseil mit ziemlich großer Sicherheit in der Hochscharte. Ich habe das dann sein lassen. So bleibt das seltsame Gefühl, ganz oben, aber nicht auf dem Gipfel gewesen zu sein.

Bewertung: Normal
BVGranReserva 2024-09-08T11:43:00Z TT

Um Missverständnissen vorzubeugen: Der Sprung geht 2m rüber, aber nicht mal nen halben Meter nach unten. Wir hatten Enricos Kommentar falsch interpretiert und wollten daher die SO-Variante klettern. Die sah von der Scharte aber wenig einladend aus. Also doch hoch zum Vorgipfel und gesehen, dass der Sprung für 2 überraschend gut aussieht. Sicherung ist top und geht auch super mit den Kletterschuhen.

Bewertung: + (gut)
Matthias Jäger 2020-03-18T22:46:00Z TT

Hier wäre ich vorsichtig mit Soloempfehlungen. Nicht wegen Kamin und Spalt, das ist kein Problem. Aber aus der Gipfelscharte absteigend queren in diese kurze Rinne, um auf den Absatz in der Südwestseite zu gelangen, ist reichlich ausgesetzt und "komisch". Sprung ist okay, Öse zum sichern auf dem Vorgipfelkopf.

Bewertung: Normal
sprungtuch 2007-05-02T23:19:00Z TT

Solo-Kletterer müssen hier auf einen 30m hohen Gipfel mit Mutsprung am Ende des Weges.

Bewertung: Normal
Enrico May 2004-06-28T13:15:00Z TT

Bis in die Gipfelscharte problemlos, dort an gr. Block nachholen (unterwegs kann man auch schon mal an einer SU nachholen). Der Übertritt zur Rinne löst sich dann gut auf (guter Griff) und schon ist man eigentlich oben! Der Sprung geht dann etwas runter (reichlich 2m bei guter Absprung- und Landefläche.)

Bewertung: Normal
JörgB 2001-02-22T22:35:00Z TT

Und ganz zum Schluss noch einmal schön hubben!

Bewertung: Normal
DBSK 1920-06-06T00:00:00Z ⚠️ Unfall DBSK

Absturz an der Gipfelwand durch Abrutschen der Hände.

Verletzungen: Bluterguss an der Kniescheibe.
DBSK Erstbegehung: Manfred Vogel, Cornelia Pflugbeil, J. Munde, C. Richter 1985-01-01 Ringe: 1

Den Kamin des AW außenhaltend an R vorbei zur Gipfelscharte. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

DBSK Erstbegehung: Herbert Steglich, W. Körner 1924-08-17
DBSK Erstbegehung: , um 1920 1920-01-01
DBSK Erstbegehung: Konrad Lindner, M. Knabe, K. Türk, B. Zimmermann, G. Lehmann 1961-10-07 Ringe: 1

Wie AW zum großen Absatz an der NW-Seite. Ganz links Riss zu R. Ausg. unterst. zu Löchern, linkshaltend und Rinne z.G. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Match Erstbegehung: Manfred Vogel, K. Bardoux 1971-10-23 Ringe: 2

Rechts in der NO-Wand kurzen Riss und linksgeneigte Rippe zu R. Rissspur zu 2. R. Über Dach und linkshaltend z.G. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

FR 2006-06-27T12:44:00Z TT

Die Kletterei bis zum 1.R ist sandig aber harmlos. Die Strecke zwischen 1. und 2.R ist Genusskletterei mit mehreren Schlingenmöglichkeiten (ich hab 4 gelegt). Wer hier allerdings rausfliegt, sollte sich keine Illusionen über seine Chancen machen. Die Kletterei über dem Dach ist um einiges schwerer. Beim Versuch, die Sanduhr anzuklettern, bin ich mehrmals mit Schwung in die Knotenschlinge an der Dachkante gescheppert. Die hält, auf die beiden Ringe würde ich dennoch nicht verzichten wollen. Wenn man die Sanduhr und den dazugehörigen Henkel erst mal hat, lässt sich die Sanduhr auch ganz gut fädeln. Für den Direktausstieg hatte ich keine Idee, der hat auch erst 4 Begehungen im GB eingetragen. Der Originalausstieg ist schwer genug. Ich durfte mich über die 32. Begehung freuen.

Bewertung: ++ (sehr gut)
Flaschi 2006-03-26T20:47:00Z TT

Ich bin übrigens auch in eine Knotenschlinge nach der SU 3x hineingekachelt, als ich versuchte, die Rißspur ganz gerade zum Gipfel zu steigen. Soviel zur Notwendigkeit des 2.Ringes. (Die SU dürfte allerdings keine unbegrenzte Anzahl von Stürzen halten.)

Bewertung: ++ (sehr gut)
Flaschi 2006-03-26T20:42:00Z TT

Ich darf doch sehr bitten! Mein Erinnerungsvermögen ist nicht getrübt, eher dein Sehvermögen. Ich habe den Weg 4x vorgestiegen. Es ist geradezu unglaublich, daß auch gute Kletterer blind für offensichtliche, hervorragende Schlingenmöglichkeiten zu sein scheinen. Im Dach, direkt über dem 2. R liegt übrigens eine ringwertige 9er Knotenschlinge, in die ich 3x hineingefallen bin, weil ich zu blind war, den Griff direkt neben der SU beim Legen selbiger zu finden.

Bewertung: ++ (sehr gut)
ThomasW 2006-03-26T18:48:00Z TT

Beide Ringe sind überflüssig? Die Rißspur läßt sich mit hervorragenden Schlingen nach Belieben vollpflastern? Ich glaube, die Erinnerung von Flaschi ist etwas getrübt. Bei meinem Versuch im letzten Herbst bin ich in den ersten Ring reingekachelt (da war ich froh darüber, dass er da war), nachdem ich mich ein ganzes Stück die bröselige, mit Spinnweben versetzte, Rißspur hochgearbeitet hatte. Vielleicht lagen ein oder zwei einlitzige Schlingen, aber von hervorragenden Schlingen zu reden?

Bewertung: Normal
RoHo 2006-03-22T17:56:00Z TT

Angesichts der dringend erforderlichen Techniken an den Kletterer selbst, sowie die durchaus bemerkenswerte Linie, kann man nicht davon sprechen, dass es besonders wenig beachtet ist. Eher eine Delikatesse. Wer sich aber gerüstet fühlt, wird höchstwahrscheinlich keinen überflüssigen Ring finden können. Besonders wenn Mann in der „unbedeutenden Ausstiegsvariante“ hängt und vielleicht die 8c sucht, wird man dem wenigen, weit entfernten Eisen dankbar sein. Bedeutend ist die beschriebene SU, die schon manchen Bergfreund zum Ruhen dienen durfte.

Bewertung: Normal
Flaschi 2006-03-21T21:20:00Z TT

Ein zu wenig beachtetes Kleinod. Beide Ringe sind überflüssig. Ist der Ort des 1.R erst einmal gewonnen, läßt sich die Rißspur mit hervorragenden Schlingen nach Belieben vollpflastern. Vor dem 1. R wird hauptsächlich Gottvertrauen gefordert. Dann folgt eine delikate Hangel- und Fingerrißspur bis unters Dach. Unmittelbar nach dessen Überwindung befindet sich rechts der Rißspur eine Fädelsanduhr (schwer zu legen). Nun muß man sich entscheiden: mit sandigen Tritten sehr schwierig original nach links oder, nicht schwieriger, ganz leicht rechtshaltend Direktausstieg. Für heiße Sommertage sehr empfehlenswert. Hier noch ein Exkurs in die Ersteigungsgeschichte (ohne Gewähr!): Vor dem Tag der Erstdurchsteigung soll bereits mindestens ein R von einem früheren Versuch im Wegverlauf gesteckt haben. Ein potentieller Erstbegeher zog (oder ließ ziehen) nun diesen Ring. Als er kurz darauf zur Erschließungstat schreiten wollte, steckten schon wieder zwei neue Ringe und die Tat war vom Konkurrenten begangen worden. Voller Wut blieb ihm nur noch die 1. Winterbegehung und schließlich eine relativ unbedeutende Ausstiegsvariante übrig.

Bewertung: ++ (sehr gut)
DBSK Erstbegehung: Bernd Arnold, G. Lamm 1979-08-15 Ringe: 2

Vom 2. R Rissspur und Rippe gerade z.G. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

DBSK Erstbegehung: Chris-Jan Stiller, T.Tanneberger, R.Hohlfeld 2014-11-29 Ringe: 5

NO-Kante über 4R und oben rechte Rissspur über 5.R zum A der NO-WAND. Diese zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Match Erstbegehung: Werner Schlenkrich, H. Wünsche 1948-06-27 Ringe: 1

1 m links der O-Kante Handriss bis zum Ende (R). Erst links-, dann rechtshaltend und Rinne der "Südostvariante zum AW" z.G. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Unfälle am Weg: 10.07.1976: Absturz im Vorstieg im "Neuen Ostweg" (?)Schädelverletzungen. Alter: 30. 1Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

TBaumann 2026-07-16T20:12:00Z TT

Sehr schöner Hand- und Faustriss, welcher sich mit Ufos oder dicken Knoten, bzw. Affenfaust auch gut absichern lässt. Überm Ring wird es dann mal kurz knifflig. Feine Sache!

Bewertung: ++ (sehr gut)
Kaffeetante 2017-08-26T18:23:00Z TT

Lt. neuem KF (Heinicke 2016) jetzt VIIc.

Bewertung: + (gut)
JörgB 2009-05-04T22:56:00Z TT

Im Hundebahnhof unten am besten eine Flachbandknotenschlinge in das Querband. 4m unter dem R liegt eine Dickschlinge. Bis dahin gängig Handriß, darüber Faust. Die Stelle nach dem R, bis man auf dem Band links steht, ist wirklich schwer, dann noch eine dünne Schlinge im Riss und oben eine SU.

Bewertung: + (gut)
André Zimmermann 2008-10-06T13:47:00Z TT

Wenige Meter unterm Ring, dort wo der Riss etwas breiter wird, kann auch noch eine sichere, dickere (ca. Vollseil) Schlinge versenkt werden, was die Sicherungssituation merklich entspannt. Allerdings liegt das Teil sehr weit hinten drin. Dort ist reichlich dunkel und ohne Stöchel hätte ich die Schlinge auch nicht wirklich gescheit in Position und untergebracht. Außerdem klemmt man dort auch schon nicht mehr gemütlich mit der Hand.

Bewertung: + (gut)
André Zimmermann 2007-10-10T19:09:00Z TT

Von unten weg viele Meter gleichbleibend gutartiger Handriss. Im Hundebahnhof unter dem nicht unbeeindruckenden Überhang liegt eine sehr dicke Schlinge sehr gut. Damit sollte man zumindest aus dem Überhang nicht bis zum Einstieg purzeln. Der Riss lässt aber kaum zu wünschen übrig und so geht es weiter bis kurz vor den Ring. Hier folgt die risstechnische und zugleich moralische Crux: Der Riss geht auf, der rettende Griff ist nicht da, wo ich ihn vermutete. An dieser Stelle lässt sich eine gute, etwa 7er, Knotenschlinge legen, was aber auch Teil der Crux ist (vorher Sturzverbot!). Am Ring entspannt sich die Lage scheinbar doch es folgt, dann gut gesichert, die, ich nenn´s mal nichtrisstechnische Crux, die ich auch für VIIb noch sehr spannend fand. Kletterei ++(sehr gut) Sicherung -(klassisch)

Bewertung: + (gut)
Flocki 2003-12-14T09:19:00Z TT

Lt. neuem KF (Heinicke 2003) jetzt VIIb.

Bewertung: Normal
flueggus 2003-09-09T18:49:00Z TT

Bleibt zu ergänzen, daß bis zum Ring keine wirklich gescheite Schlinge liegt und die Kletterei durchaus anspruchsvoll ist. Leute mit großen Händen dürften beim Klemmen im Riß Vorteile haben. Die Wandstelle ist dann für VIIa einigermaßen abartig, aber eben gut gesichert, zumal der Ring jetzt einen Meter über dem Band steckt. Als Rißfreund sollte man diesen Weg mal geklettert haben.

Bewertung: Normal
Flocki 2001-07-11T11:48:00Z TT

Schöne Handrissübung für Rissanstiegsfreunde! Der Riss vermittelt den Eindruck leicht zu liegen und klemmt gleichbleibend gut. Die folgende Wand ist durch den Ring gut gesichert und technisch durchaus anspruchsvoll, aber schön.

Bewertung: Normal
DBSK 1976-07-10T00:00:00Z ⚠️ Unfall DBSK

Absturz im Vorstieg im "Neuen Ostweg" (?)

Alter: 30 Verletzungen: Schädelverletzungen.
Match Erstbegehung: Walter Fischer, H. Rumpelt 1909-07-11
Inubis 2024-08-26T09:36:00Z TT

Der Einstieg ist schon sehr sandig, bis zum Band liegt nichts Sinnvolles. Dort dann eine akzeptable Sanduhr rechts und mehrere Dauerschlingen links hinten. Jetzt kommt die Schwierigkeit in der überhängenden und nach außen offenen Verschneidung, dazu ist es weiterhin sandig und brüchig. Nach wenigen Metern steht man dann auf einem Absatz im AW-Kamin. Hierher kommt man, wie ich, auch durch einen relativ engen Durchschlupf (S3) in Richtung Tal und dann über den AW. Von dort gut gängig in die Hochscharte. Hier soll man den AW nehmen, ich bin aber die SO-Variante raus, das gibt weniger Seilzug. Bestenfalls "normal".

Bewertung: Normal
DBSK 1996-04-27T00:00:00Z ⚠️ Unfall DBSK

Beim Übertritt zum Gipfel abgerutscht.

Verletzungen: Fersenbeinfraktur rechts.
Match Erstbegehung: Manfred Vogel, G. Hühnchen 1984-09-02 Ringe: 1

Wie "Südostriss" zum Beginn des Risses. Rechtshaltend Riss an R vorbei zu Absatz und links Kante zur Gipfelscharte. Wie "Westvariante zum AW" z.G. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Kaffeetante 2017-08-26T20:21:00Z TT

Hier hat der gefiederte Meister, Altmeister konnte man ihn erst später nennen, wohl die böhmische Skala der Bewertung zugrunde gelegt. Sowohl von den Kletterzügen als auch vom Gesamtanspruch der Tour (Sicherung, Kletterlinie, Seilführung, durchwachsene Felsqualität) kann man hier getrost von einer VIIb sprechen. Der Weg sieht abschreckend und nicht einladend aus. Das hält er dann auch. Die Sicherungssituation ist als zumindest ausreichend einzuschätzen. Im Ausstieg bietet sich wohl eher die Südostvariante an. Da fällt die Sache mit dem Bauen weg.

Wird wohl noch weitere 30 Jahre einstellig gezählt werden.

Bewertung: Normal
DBSK Erstbegehung: Carl Rau, um 1917 1917-01-01 Ringe: 1

Wie "Südostkamin" zu Band. Links queren und Riss an R vorbei zur Gipfelscharte. Wie AW z.G. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

DBSK Erstbegehung: Günter Heinicke, N. Küchler 1957-05-25
DBSK Erstbegehung: Manfred Vogel, F. Jost 1987-05-26 Ringe: 2

Rechts der S-Kante Wand an R vorbei zu Band. Den Überhang rechts im "Südostriss" umgehen, überwölbtes Band nach links und S-Kante zu 2. R. Wand erst gerade, später nach rechts und wie "Variante zum Südostriss" auf VG. Wie AW z.G. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Match Erstbegehung: Tino Tanneberger, F.Friedrich 2014-05-15 Ringe: 3

Von der Südkante Wand links der Kante über 2R zum 2.R der SW-WAND. Diese zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Matthias Großer 2014-05-21T20:12:00Z TT

Links der S-Kante (2 R) zum 2. R der "SW-Wand" und diese zG.

Bewertung: Normal
Match Erstbegehung: Herbert Wünsche, W. Schlenkrich, W. Heer 1946-09-15 Ringe: 2

Von der S-Kante linkshaltend zu Band (R). Rechtsgeneigte Rippe mit überhängendem Einstieg zu 2. R. S-Kante zu VG und wie AW z.G. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen.

Ralf Zimmermann 2020-07-03T21:31:00Z DBSK

werten, ändern

Bewertung: lohnend Fels: lohnend Trockenzeit: normal Schwierigkeit: VIIc Absicherung: ausreichend
Schnapser 2006-12-28T14:55:00Z TT

Am 1. R (liegt auf dem Band) lieber nachholen und für Weiterweg SU in Brusthöhe fädeln. Die plattigen Strukturen links sind besser als die sandige Rippe direkt. Überm 2. mal zusammenreißen und Ruhe bewahren, ist verblüffend langanhaltend nicht ohne (bis zu den rettenden SU, wo es dann gegessen ist). Bin nach den Schlüsselzügen etwas nach rechts um die Kante, wo es mir irgendwie besser gefiel (mehr horizontale Bänder). Den Sprung kann man dann eigentlich genießen.

Bewertung: ++ (sehr gut)
Claudius Lein 2006-05-18T09:27:00Z TT

Zum 1.Ring muss man sich die beste Linie durch die Wand suchen. Den 1.Ring gut verlängern. Zunächst links der Rippe durch die Wand: Nicht übermäßig schwer, aber mir war an den Griffen etwas mulmig, da man im ungünstigsten Fall voll auf den Absatz kracht. Entlastung bringt erst die große Rippe (Bandschlinge). Weiter zum 2.Ring meherere Schlingen und Genusskletterei. Vom 2.Ring muss man auch erst mal wegkommen: Gesandt hat aber nix und man steht immer super um sich den nächsten Zug zu überlegen. Ich habs mit besagter Schale rechts gelöst Die Crux selbst ist nicht schwerer als VIIc, wenn spielt da eher die Moral mit Sehr schöne Tour, zum Durchsteigen alles schön verlängern, gerade vorm 1.Ring.

Bewertung: ++ (sehr gut)
eremit 2006-04-20T11:08:00Z TT

bis zum 1.R gängig und mit einigen sanduhren gut gesichert. ab 1.R genüssliche hangelrippe welche mit einer köpflschlinge und SU gut zu sichern ist. ab 2.R wird es dann schwierigkeitsmäßig interressant, crux ca. 2-3m überm R, hier muß man sich mal überwinden auf einen kleinen reibungstritt anzutreten mit wenig für die haende. es gibt zwar rechts um die ecke einen guten griff, welcher aber nicht viel hilft, da offene tür droht. hat man sich überwunden gibt es zur belohnung eine gute SU. der rest dann easy zum vorgipfel. als sahnehäubchen gibt es zum schluss noch einen zweier sprung. insgesamt ein klassiker den man nicht versäumen sollte, entsprechendes vorstiegsniveau vorrausgesetzt.

Bewertung: ++ (sehr gut)
mafi 2006-04-20T09:47:00Z TT

Ich habe es oben nicht gebracht, ein anderer, besserer Kletterer flog ab. Das Band, auf das man sich stellen möchte, ist ziemlich abgesandet, doch ohne geht es auch nicht. Irgendwie hätte ich dort gern einen Ring gehabt... VIIc?

Bewertung: Normal
Karl-Reinhart Löwel 2004-10-02T19:10:00Z TT

Einer der "Klassiker" im Hirschgrund. Leider hat der Aufstieg im Verlaufe der Jahre gelitten. Früher VIIb, an der Schlüsselstelle auf der Kante über dem Ring haben es größere Kletterer etwas leichter. Der obere Teil wurde 10/04 verfestigt. Sprung siehe AW, Sicherungsschaft auf VG.Zuletzt bearbeitet am: 20.10.2007 17:45 von JörgBFH

Bewertung: + (gut)
Match Erstbegehung: Tino Tanneberger, vug 2014-05-15 Ringe: 4

SW-WAND über den 1.R. Gerade weiter Wand über 2R und nR auf VG. AW zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Matthias Großer 2014-05-21T20:17:00Z TT

Wie"Neunender" links der Südkante an 2 R vorbei, dann "SW-Wand" kreuzend und Wand (2 R) zG.

Bewertung: Normal
DBSK Erstbegehung: Bernd Arnold, G. Ludewig, G. Lamm, G. Müller 1983-11-12 Ringe: 2

Vom Band der "Südwestwand" (R) W-Kante an R vorbei zu VG. Wie AW z.G. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

DBSK Erstbegehung: Klaus Helmig, M. Thiele 1958-07-15 Ringe: 2

In Falllinie der W-Kante Schrofen und Riss zum 1. R der "Südwestwand". Links unterst. über Überhang und Rippe zu R. Unterst. rechtshaltend zu Rinne und Riss auf VG. Wie AW z.G. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

DBSK Erstbegehung: Eberhard Höfer, H. Höfer 1951-09-30 Ringe: 1

Wie AW zum großen Absatz in der NW-Seite. (Unterst.) den rechten, anfangs überhängenden Handriss zu nR und Riss zur Gipfelscharte. Wie AW z.G. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

DBSK Erstbegehung: Horst Umlauft, vug 1961-05-14
DBSK Erstbegehung: Thomas Willenberg, Ss. 2011-03-06
DBSK Erstbegehung: Dieter Thiel, vug 1956-04-01
TT
JörgB 2003-07-03T00:15:00Z TT

Sieht ungängiger als der Orginalweg aus, geht dann aber, da rechts hinter der Schuppe noch ein paar Griffe sind.

Bewertung: Normal
TT
Inubis 2024-08-26T09:25:00Z TT

Ich verstehe nicht, warum hier keine vernünftige Schlinge liegen soll. Man steht in der Hochscharte und hat 2 fette Blöcke, um die saugend eine lange Bandschlinge (>240 cm) passt. Damit sind die Züge um's Eck super gesichert. Man geht auf den niedrigsten Absatz, fällt an die Wand zu den Griffleisten über, packt sich mit rechts den Henkel an der Ecke und zieht die Füße nach, schon steht man im leichteren Gelände. Der Zug in die Rinne ist dann noch kurz interessant aber auch machbar, ist bisschen reibiger im Vergleich zu den vorangegangen Bewegungen.

Bewertung: Normal
kies 2019-05-08T23:31:00Z TT

Den Weg bis zur Kante kann man sich in aller Ruhe anschauen und deshalb weiß ich nicht, warum die große Sanduhr bei meine Vorschreibern zu deren Füßen war. Leicht absteigen, mit rechtem Huf Richtung Gipfel ausspreizen (1.80 machte sich gut) um ihn vor Übertritt im Band 1,5 m unter der großen SU zu setzen und die Hände in den scharfen Griff, wo man eine Sanduhr erwartet und rüberziehen. Weiter unschwierig. Der Kamin bis zur Gipfelscharte war für mich schwieriger... Sehr gute Sicherung für Vor- und Nachsteiger.

Bewertung: ++ (sehr gut)
QJ 2014-10-06T17:40:00Z TT

Aus meiner Sicht zwar das einfachste ohne Sprung z.G., aber speziell die 4m-Querung haben es in sich. Den Fuss um die Kante zu setzen verlangt etwas Mut, da man nicht so richtig sieht, was da los ist. Ein Zurück zur Gipfelscharte von dort dürfte aussichtslos sein. Die Griffe entpuppen sich auch mehr als Auflagen. Die kl. SU wartet nur darauf, durch einen "Flieger" herausgerissen zu werden. Sauber als Querrissschlinge gelegt, böte diese sicher etwas Halt. Re daneben ein kleiner Knoten am Ohr, das den Zug runter auf den Abs. absichert. Auf dem Abs. stehend, liegt re. hinten im Riss noch ein "vernünftiger" Knoten, der den Weg in die Rinne absichert (sandig, abschüssig, keine Griffe). Das ganze Geflecht sollte aber vor dem Nachsteiger wieder abgebaut werden, dass dieser das Seil immer von oben hat. Spart Seilzug und schont den Felsen inkl. der dürftigen Sicherung.

Bewertung: - (schlecht)
Maier Klemens 2009-04-04T23:13:00Z TT

Der Weg für Nichtspringer. Die Griffe und Tritte aus der Scharte um die Kante zur Rinne sind gut. Die große SU unter den Füssen zu legen ist nicht einfach. M.e. keine vernünftige Schlinge. Fallen sollte man dort lieber nicht!

Bewertung: Normal
Andreas Ahl 2008-05-17T18:54:00Z TT

wenn man nicht springen will,aus Scharte rechts Queren, im Handband kleine SU, große SU an den Füßen nützt nichts, und ganz leicht absteigend zu Rinne,diese z.G. im Quergang immer gute Griffe und Tritte ,Rinne dann leicht

Bewertung: + (gut)