Raaber Säule

Gipfel TT DBSK
TT Routen
9
DBSK Routen
11
Kommentare / Bilder
Match Erstbegehung: Emanuel Strubich, v. u. g. 1916-07-08 Ringe: 1

Riss auf gr. Block an der SO-Seite. Wand rechtsh. zu Abs. u. Ostkante 4m hoch, dann linksgen. Riss zur Südkante. Diese über nR, zuletzt rechts davon z.G. (Zum gr. Block auch den Riss der TALKANTE, teils als Kamin weiter.) Angaben zum Weg ändern oder ergänzen.

Matthias Großer 2016-02-11T23:54:00Z TT

Hier http://youtu.be/26_7pqH1piE gibt es einen Schlingentest in bewegten Bildern zu sehen. Die von Alexander Marg in seinem Kommentar behauptete "Überlieferung" entspricht nicht dem tatsächlichen Geschehen, es ist vielmehr historisch verbürgt, daß Strubich nicht nach einem Ring verlangte.

Bewertung: + (gut)
one inch away from flying 2014-06-07T13:09:00Z TT

Der letzte einigermaßen sinnvolle Kommentar ist von 2006 ... ich weiß nicht inwiefern sich die Bedingungen in den letzten 8 Jahren geändert haben, aber keiner hat hier ein Wort über Bruch und Sand verloren. Ja, man kann bis zum Ring Schlingen legen und die eine oder andere würde vielleicht auch halten. Allerdings ist an der Ostkante und dem Beginn des ansteigenden Risses der totale Sandkasten ausgebrochen. Selbst die einigermaßen guten Griffe sind mit einer dicken Sandschicht bedeckt - was den Beginn der Querung ziemlich unangenehm macht - es ist letztlich für den Grad nicht sehr schwer, aber angesichts der Felsqualität und der (auch deshalb) zweifelhaften Absicherung bewegt man sich wie auf rohen Eiern. Respekt an die Sologänger. Den Beginn des schrägen Risses direkt anzuklettern, war mir angesichts des Sandkastens zu heikel. Es lohnt sich aber, darunter reinzuqueren, weil noch eine Fädelkevlar und drüber eine Fusselzacke liegt. Letztere liegt besser, als man auf den ersten Blick denkt. Danach bin ich erstmal an der Ostkante hoch, hab weit oben noch eine (eher zweifelhafte) Kevlar gelegt, um mich dann - Sandkasten auf Fußhöhe - um die Kante rumzumogeln und mehr oder weniger waagerecht zur Südkante zu queren. Die guten Handklemmern im waagerechten Band schaffen das nötige Vertrauen, um sich, auf Reibung tretend, auf die Südkante zu mogeln. Hier kann noch ein einlitziger Bandknoten gelegt werden, um den Zug zum Ring wenigstens moralisch abzusichern - es lohnt sich aber, zurückzuklettern, um die Schlinge wieder rauszubauen, wegen Seilzug. Überm Ring die technische Schlüsselstelle, danach nochmal ein guter Knoten und an immer größer werdenden Griffen (endlich in festem Fels) zum Gipfel. Großer Weg.

Bewertung: +++ (Herausragend)
Flaschi 2010-04-29T19:15:00Z TT

Noch etwas zur Schwierigkeit: Über den originalen Einstieg kommt man für V zum nR. Die Einstiegsvarianten sind alle schwieriger. Nur ein VIIa-Zug über dem nR, der Rest ist wieder V. Früher mag das mal schwieriger gewesen sein.

Bewertung: ++ (sehr gut)
Claudius Lein 2006-06-23T23:26:00Z TT

Um eins klar zu stellen: Himmelfahrtskommando ists auf keinen Fall - es gibt Wege, die sind wesentlich schlechter abzusichern! Schon vom gr. Block weg liegen Knotenschlingen, an der Ostkante 2 Bandschlingen, weiter oben 2m rechts um die Ostkante rum kann man noch ne super Bandschlinge verlängern. Zum nR immer am schrägen Riss halten (griffig, Schlingen). Hauptschwierigkeit kommt erst nach dem nR, bis dahin homogene VIIa-Kletterei und keineswegs bösartig werder ungesichert! Am nR kniffelig, und dann immer mal schwierig die 1,5m bis zum nächsten Band zu packen - Bänder sind dann immer wieder griffig und man steht sehr gemütlich (1 Knoten und Bandschlinge möglich). Oben raus besser etwas rechts der Kante halten. Fazit: Schlingen liegen einige, schöne feste Kletterei und nach dem nR mal ruhig bleiben, es bleibt anhaltend, aber man kann immer in Ruhe den nächsten Zug planen, es kommen immer wieder richtig gute Griffe. Für VIIb-Neulinge nicht unbedingt zu empfehlen!

Bewertung: ++ (sehr gut)
Ludwig Trojok 2005-10-16T21:02:00Z TT

Eine Lanze! Eine Lanze für Flaschi! Ich klettere den Weg jedes Jahr und wundere mich selbst immer wieder, wieso ich mich beim ersten Mal so fürchtete.

Bewertung: +++ (Herausragend)
der "Ich" 2005-02-26T14:34:00Z DBSK

der Zug zum Ring ist schwer und nach dem Ring nichts für schwache Nerven...

o.s. werten,
ändern
Bewertung: ok Fels: ok Schwierigkeit: VIIb Absicherung: ausreichend
Enrico May 2004-07-13T16:19:00Z TT

Vor der Querung (an der Ostkante) gibt es - wie beschrieben - einige Rißschlingen unterzubringen, die m.E. nach immerhin einen halbwegs haltbaren Eindruck hinterließen, die Querung danach ist mehr moralisch als wirklich schwer, ein nR hier in diesem Klassiker wäre schade um den Charakter des Weges. Die Kante nach dem R fand ich ohnehin klettermäßig anspruchsvoller als den unteren Teil (und auch nicht besser gesichert). Wenn man VIIb halbwegs sicher beherrscht, ein richtig schöner Weg, ansonsten lieber seinlassen, aber bitte hier kein nR...

Bewertung: ++ (sehr gut)
brühpo 2004-07-13T13:09:00Z TT

der weg ist + (gut), die sicherung nicht wirklich! habe mich damals von unserem aktivsten "klub-alten" überrreden lassen, weil er den gipfel zum 2.mal brauchte. ich hab mir bei der querung zurück zur kante bald eingemacht und wollte echt ni abgehen (schlechte aussichten). ab der kante gefiel es mir bestens und es war gut kletterbar und gesichert. nR am anfang/mitte der querung wäre sicherlich gesund...

Bewertung: + (gut)
flueggus 2004-07-13T11:13:00Z TT

Man kann bis zum R Schlingen legen. Einen 7er Knoten an der Ostkante hinter einer Platte. Eine sehr dünne (4er) im schrägen Riß, und einen dünnen Bandschlingenknoten (so man geeignetes Material mithat), sobald man an der Südkante angekommen ist. Allerdings darf man dann über dem nR mit extremem Seilzug rechnen, denn allzusehr verlängern will man die Schlingen auch nicht unbedingt...

Bewertung: + (gut)
eremit 2004-05-03T12:28:00Z TT

komischweise ist dies bisher keinem anderen außer dir aufgefallen - ein schelm wer dabbei arges denkt......

Bewertung: Normal
Flaschi 2004-05-02T20:09:00Z TT

Die Strecke bis zum nR läßt sich hervorragend mit Schlingen absichern. Noch ein nR für Blinde?

Bewertung: + (gut)
echse 2004-05-02T20:03:00Z TT

Eigentlich schöne Kletterei, man braucht aber nur eine Exe für den Ring. Die wenigen Schlingen die man legen könnte sind alle nichts wert. Ein nR Kandidat.

Bewertung: Normal
Alexander Marg 2002-08-23T10:03:00Z TT

Der "gute" Strubich stand in 15m Höhe und schickte seinen Sicherungsmann zum Ring holen zur "Rosel". Das dauerte ihn zu lange und er stieg ohne Ring zum Gipfel. So weit die Überlieferung.

Bewertung: Normal
steinchen 2002-07-29T14:17:00Z TT

Kann Micha zustimmen, EV klettern und dabei den Ring vom Schartenweg mitnehmen, etwas darüber und 2m links der Kante liegt noch ein 100% Knoten dort dann zur Kante. Auch einige Meter über dem Ring kommen noch Stellen, die für VIIb recht schwer sind, und keine volltaugliche Schlinge. D.h. auch die hier beschriebene und nach Gipfelbuch häufiger gemachte Kneifervariante verlangt noch einen sicheren und moralisch gefestigten VIIb-Kletterer.

Bewertung: ++ (sehr gut)
JensE 2002-05-19T15:28:00Z TT

Vor dem nR liegen einige Schlingen, obwohl sicher von fragwürdiger Qualität. Der nR liegt meiner Meinung nach optimal, der Zug danach ist richtig komisch und wahrscheinlich die einzige VIIb-Stelle. (Mir ist sowieso völlig unklar, was den Strubich da geritten hat ... krasse Sache in jedem Fall und ohne nR ein Himmelfahrtskommando!)

Bewertung: ++ (sehr gut)
Michael 2002-05-18T20:51:00Z TT

Wollte eigentlich den Schartenweg hoch und bin nach dessen 1. Ring zum Ring vom AW gequert, da ich nicht weiter wusste. Und dann den AW ausgestiegen. Ist eine echte Empfehlung. So lässt sich wahrscheinlich der hässliche AW-Einstieg relativ gut umgehen.

Bewertung: ++ (sehr gut)
krohsax 2001-07-06T23:06:00Z TT

irgendwas lag noch vorm ring, alle schlingen zusammen haben evt. sogar eine chance nicht schwer, aber schon ganz schön gruslig zum R. dann noch zum fürchten weit ohne schlinge z.G. - bin angeblich zu weit links (dabei direkt an der kante) geklettert, um die rechts der kante angeblich vorhandenen schlingen zu legen. geht aber - halt VIIb klassisch. der knollriß ist etwas einfacher und echt ganz nett, selbst abzusichernder handriß, etwas komische breite.

Bewertung: ++ (sehr gut)
Enrico Morelli 2001-07-06T21:12:00Z TT

vor dem nR.(!) liegt meines Wissens nichts brauchbares, dannach wird es leichter aber man kann wohl noch einen Knoten(evtl. als Kevlar) links an der Kante nahe Schartenweg legen, man sollte besser als VIIc klettern können, hier sind leider schon tödliche Unfälle geschehen, ansonsten ein schöner Klassiker, wer will kann auch den Schartenweg machen, dieser ist dann besser zu sichern(siehe Eintragung), übrigens hat sich der Mani Strubich da im Fels eingehauen - damals absolute Spitzenleistung

Bewertung: + (gut)
steinchen 2001-07-06T19:56:00Z TT

Ich bin nur bis zum Ring gekommen, und auch nur, weil zufällig gerade jemand auf dem Gipfel hockte und ein Seil zuschmeißen konnte. Bis zum Ring '++', zumindest was die Kletterei betrifft. Die Sicherung hat ein '---'=Kamikaze verdient. Ein Strubichweg aus seinen besten Zeiten: Soloerstbegehung. Das hätte eigentlich Wahrnung genug sein müssen. Vor dem Ring muß man mal ca. VIIa-Reibung total ungesichert (letzte Sicherung überstiegen) klettern! Oder konnte da jemand vor dem Ring eine Schlinge unterbringen? Die EV könnte besser abgesichert sein.

Bewertung: ++ (sehr gut)
DBSK 1989-06-25T00:00:00Z ⚠️ Unfall DBSK

Ca. 2 m unter dem Ring infolge Entkräftung abgerutscht. Knotenschlinge ausgerissen, Aufschlag am Fuß des Felsens.

Alter: 43 Verletzungen: Innere Verletzungen, Verdacht auf Wirbelsäulenschaden.
DBSK 1986-07-13T00:00:00Z ⚠️ Unfall DBSK

Ca. 2 m nach dem nR infolge Abgleiten der Füße gestürzt und mit dem Gesicht an die Wand angeschlagen.(mit Kopfschutz!)

Alter: 35 Verletzungen: Oberkieferfraktur, Rißwunde auf der Oberlippe.
DBSK 1972-08-26T00:00:00Z ⚠️ Unfall ☠️ Todesfall DBSK

Absturz von der Schlüsselstelle bis zum Boden, mehrere Schlingen augerissen. Sturzhöhe: 22m.

Sturzhöhe: 22m Verletzungen: Schädelbasisfraktur, Wirbelsäulenfraktur, Tod.
DBSK 1957-09-14T00:00:00Z ⚠️ Unfall DBSK

Unfall

DBSK 1957-08-09T00:00:00Z ⚠️ Unfall DBSK

Unfall

Match Erstbegehung: Bernd Arnold, G.Lamm, G.Ludewig 1978-05-04 Ringe: 1

Kante bei feiner Rippe direkt zur Südkante, diese wie AW z.G. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen.

Ralf Zimmermann 2020-09-07T19:49:00Z DBSK

Eine klasse Linie mit relativ homogener Schwierigkeit. Allerdings nur was für "sehr gute Tage", da äußerst ungesund gesichert. Erste sinnvolle Schlinge ca. 3m unterm nR ... Ab dem nR des AW ist alles paletti: interessante Züge, vorhandenes Flugfeld, Luft unterm Hintern.

 werten,
ändern
Bewertung: sehr lohnend Fels: sehr lohnend Schwierigkeit: VIIb Absicherung: ungenügend
TBaumann 2019-06-10T15:06:00Z TT

Wer die einladende tolle Linie steigen möchte, sollte absolut sicher im angegebenen Grad unterwegs sein. Schon nach dem Einstieg über die Rissspur an der Kante ist ein abklettern kaum mehr möglich. Erste brauchbare Schlinge als Rastposition befindet sich in einem Band unweit unterhalb des Ringes. Der Schwierigkeitsgrad wird in toller Kantenkletterei konstant abgefordert. Aufgrund der fehlenden Sicherungsmöglichkeiten leider nur ein "normal". Ansonsten eine tolle Bergfahrt!

Bewertung: Normal
Lucas Jannack 2014-03-21T21:39:00Z TT

Wer hier einsteigt sollte VIIb schon sicher klettern. Moralisch sehr anspruchsvoll. Rückzug ist ab ca. 8m kaum mehr möglich.

Bewertung: Normal
Ruediger 2011-09-07T11:33:00Z TT

Die logische Linie zum Alten Weg und optisch einladend, deshalb ein guter Grund einzusteigen. Bis zum Ring eine sehr anspruchsvolle, ungesicherte VIIb. Die erste brauchbare Schlinge liegt in einem waagerechten Band, ca 3m unter dem Ring. Da ist man schon 15m ueber dem Einstieg. Nach dem Ring nochmal eine gute Schlinge links an einer Zacke. Eine grosse Bergfahrt, 25m hervorragende Kletterei, aber moralsich sehr anspruchsvoll.

Bewertung: ++ (sehr gut)
QJ 2004-08-09T17:57:00Z TT

Die S-Kante direkt von unten. Die Bewertung müsste eigentlich differenzierter ausfallen: zu klettern ++, obwohl nicht gerade ein dünnes Brett, Sicherung --. In einem Punkt gebe ich Flaschi bei Bewertung AW recht, Schlingen (die das Gewicht der Expressschlinge halten können) gibt es reichlich (bis nR gezählte 6, davon brauchbar ca. 1,5! ohne es probieren zu wollen), aber Rathener Gestein und die Schwierigkeit, beim Legen in manch kraftraubender Position verharren zu müssen sollten schon abschrecken, wenn man geradeso in diesem Bereich sich bewegt ... alle Angaben wurden gemacht, ohne blasphemisch rüberkommen zu wollen!

Bewertung: Normal
Match Erstbegehung: , vor 1961 Ringe: 1

Aus der SW-Scharte rechtsanst. Band zur Südkante und diese zum OW. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Peter John 2006-08-23T18:00:00Z TT

Zur Erklärung! Ich bin die Kante direkt von unten bis oben geklettert und habe mit den üblichen 1-2m nach links und rechts schauen keine vernünftige Schlinge gefunden. Wenn man allerdings, wie ich nicht hatte, von jeder Schlingenstärke 3 Stk. am Gurt hat, kann man sicherlich auf einen der Bänder mehrere gegeneinander abspannen sodass etwas brauchbares dabei herausspringt. Zuletzt bearbeitet am: 24.10.2007 20:19 von JörgBFH

Bewertung: Normal
Flaschi 2005-10-14T22:57:00Z TT

Das "!" fehlt, weil das, was Du als "Alibischlingen" bezeichnest, eine solide Sicherung gewährleistet. Dietmar kam zufällig dazu, als ich verzweifelt versuchte, die zahlreichen guten Schlingen des Bergfreundes Roßburg zu entfernen. Dies verschaffte ihm das Alibi, das "!" im KF wegzulassen. Wenn Du, WDF, die Schlingen nicht zu sehen und zu legen imstande bist, kann man dies nicht als fahrlässig, sondern eher als grob unfähig bezeichnen.

Bewertung: + (gut)
WDF 2005-10-14T22:12:00Z TT

Mittig des rechtsansteigenden Bandes zur Südkante ringwertige Schlinge - dann definitiv nur noch "Alibi-Schlingen" bis zum Gipfel. Warum fehlt im "Heinicke" das "Ausrufezeichen" am AW und seinen Varianten ?? Man könnte dies durchaus als grob fahrlässig bezeichnen !

Bewertung: + (gut)
GeroK 2003-04-14T10:26:00Z TT

Wenn man kneift und den 1. Ring des Schartenweges einhängt, geht es eigentlich ganz gut. Oberhalb dieses liegt noch ein sehr guter Knoten. Ca. 3m über dem AW-Ring gibt es eine recht gute Knotenschlinge, nochmal ca. 3m höher eine dicke Achterschlinge. Insgesamt fand ich es nicht zu gruselig, aber natürlich auch keine Anfänger-Empfehlung.

Bewertung: + (gut)
Th. 2001-08-10T23:09:00Z TT

Möchte eigentlich keine @Bewertung geben. Die Kletterei ist sehr schön-mit Seil von oben! Im Vorstieg ist die AW Ausstiegskante eine völlig ungesicherte Angelegenheit und sandig (ist eben Rathen) obendrein. Richtig brauchbare Schlingen habe ich nirgends finden können. Der n.R. beruhigt nur kurz.

Bewertung: Normal
steinchen 2001-07-06T20:02:00Z TT

Weiß jemand, ob die Var. besser abzusichern ist? Es könnte dort eine Schlinge liegen, die sich auch vom AW aus legen läßt, jedoch wieder abgezogen wird, da das Seil von rechts her um die Ecke kommt. Aber selbst mit dieser Schlinge dürfte der Weg zum Ring noch eine ernsthafte Unternehmung sein.

Bewertung: Normal
Match Erstbegehung: Rudolf Kunert, P. Baumgart, O. Müller 1966-08-16 Ringe: 2

Wie Variante zum AW zum rechts ansteigenden Band. Von dort Rippe und Wand über 1.R zum 2.R. Darunter 2m rechts queren. Wand zu Band und links zu Handriss. Diesen und Wand z.G. (Vom 2.R auch direkt zum Handriss, dann VIIIa. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen.

Borek 2022-05-18T14:30:00Z DBSK

Die Sicherung kann als fast gut bezeichnet werden, es liegen zum 1.R kleine Knoten in der Rippe und im Sandkasten eine Zackenschlinge, das gleiche noch viel besser auf dem halben Weg zum 2.R. Für Große ist der Weg zum 2.R sicher leichter um das griffige Band davor zu erreichen. Oben am Rißanfang liegt noch 1 kleiner Knoten und am Ende was Großes für die Sicherung des Ausstieges.

o.s. werten,
ändern
Bewertung: sehr lohnend Fels: sehr lohnend Schwierigkeit: VIIc Absicherung: ausreichend
TBaumann 2019-07-21T10:54:00Z TT

Der Weg ist ziemlich inhomogen und beherbergt Längenzüge welche unter 1,75 mit dem 7. Grad überhaupt nichts mehr zu tun haben. Die beschriebenen Rechtsausweicher unter dem 2. Ring erscheinen hinsichtlich der Begehungsspuren mittlerweile die meist gekletterte Linie darzustellen. Die direkte Variante wartet mit dem gleichen Größenproblem auf.

Bewertung: Normal
Der Physiker 2014-08-03T18:24:00Z TT

Der 2.R ist schon nicht ohne zum Erreichen (aber gute Sicherung). Es geht von rechts her, aber auch direkt von unten. Danach ist ein Rechtsbogen aber wohl unvermeidlich, will man im angegebenen Grad bleiben.

Bewertung: + (gut)
moks 2006-09-26T22:24:00Z TT

Für ein "sehr gut" sind die Auflagen zu sandig. Der Weg ist für VIIb sehr anspruchsvoll, es hätte auch VIIc sein können. Man muss die Schlingen sehr sorgfältig legen. Unterm 1. Ring liegt eine Sanduhrschlinge und hinter der Rippe eine dünne Kevlar. Über dem ersten Ring kann man eine Knotenschlinge plazieren und seitlich abspannen. Die einlitzige Bandschlinge am Rißbeginn muss sehr genau eingebracht werden. Oberhalb des Risses, den man bequem hangeln kann, liegt eine sehr gute Plattenschlinge. Die Bandschlinge sollte möglichst dünn und lang sein.

Bewertung: + (gut)
Claudius Lein 2006-06-23T23:37:00Z TT

Besser gesichert als der AW, aber Klettertechnisch anspruchsvoller, Tendenz VIIc. (siehe Schartenweg Dir.)

Bewertung: + (gut)
LutzF 2001-12-20T17:19:00Z TT

Naja, das Schlingenlegen sollte man hier sicher beherrschen. Für Anfänger ist es unterm 1.R. nicht geeignet. Oben sind ein paar moralische Reserven nicht schlecht. Schwierigkeit gleichbleibend verteilt...

Bewertung: Normal
Enrico Morelli 2001-01-28T11:38:00Z TT

Wandmitte bis 1.Ring, dann rechtshaltend Kante und wieder links zum 2.Ring, rechtshaltend zum G., ist für eine VIIb ziehmlich schwehr, weite und lange Züge, dieser Weg ist dem AW vorzuziehen, bessere Sicherungen mit Schlingen

Bewertung: + (gut)
Match Erstbegehung: Rainer Jäpel, M.Andrich, G.Ludewig 2008-09-16 Ringe: 3

Links vom SCHARTENWEG Kante über 3 Ringe zur Hangelrippe vom KNOLLRISS. Diesen zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen.

Ferdinand Heinrich 2020-05-23T15:26:00Z TT

Es lässt sich auch bis nach dem 3 Ring direkt an der Kante klettern, derzeit noch gezählt mit ca 50 Begehungen

Bewertung: ++ (sehr gut)
ThomasW 2019-09-15T09:54:00Z TT

Ich kann die Kritik nicht verstehen. Für mich ist es auch eine logische Linie und schöne Kletterei. Am 1.R von links kommend. Am Besten mogelt man sich um die Kante nach rechts, wenn man den Ring ca. in Kniehöhe hat.

Bewertung: + (gut)
TBaumann 2019-07-21T10:45:00Z TT

Sehr gut gesicherter und schöner Weg mit logischer Linie. Kräftige Kletterei am 1. R und technische Crux am 3. R. Tolle Sache!

Bewertung: ++ (sehr gut)
Šáfa 2014-07-01T10:02:00Z DBSK

Zug von Riss zu 1.R gesichert mit Schlinge, Hauptschwierigkeit von 3.R.

 werten,
ändern
Bewertung: sehr lohnend Fels: sehr lohnend Schwierigkeit: VIIIb Absicherung: übersichert
Flaschi 2008-09-21T10:58:00Z TT

Vor ca. 25 Jahren sagte ein großer sächsischer Erstbegeher: "Irgendwann kommt ein Idiot und macht das auch noch."

Bewertung: Normal
rübe 2008-09-21T10:47:00Z TT

Links vom Schartenweg Kante an 3 Ringen vorbei zur Hangelrippe vom Knollriß. Diese z.G.

Bewertung: + (gut)
Match Erstbegehung: Walter Knoll, O. Ziegler, A. Kretzschmar 1916-09-10
Square Feet 2018-07-23T10:31:00Z TT

Sehr schöner Riss, recht gleichbleibend schwierig und stets gut gesichert. Dass das legen der Schlingen Kraft kostet ist wohl offensichtlich. An Schlingen lagen im Riss besagte Bandschlinge nach dem rechts ansteigenden Einstieg, darüber eine 7?mm Knotenschlinge im Riss, dann eine 5mm Kevlar im Riss und ein 8mm Knoten rechts außen (beide von guten Griffen aus zu legen) anschließend eine 10mm Schlinge im Riss (Rissspatel zielführend) und schließlich (kurz vor dem Absatz) eine einlitzige Bandschlinge. Am Absatz und auf Rippe weitere Schlingen möglich. Alle der genannten Schlingen waren durchaus vertrauenserweckend. Fazit: Fantastische Linie, gut abgesichert, aber eben nur wenn man die nötige Ausdauer besitzt.

Bewertung: ++ (sehr gut)
jensS 2006-07-18T23:35:00Z TT

geht es nicht sowieso auf den kleinen Absatz an der SW- kante? Dann Rippe , Wand gerade z.G.? Der Absatz ist super um zu warten bis die Finger wieder irgend etwas halten können.

Bewertung: + (gut)
Kliffhänger 2004-05-07T14:56:00Z TT

Hinzuzufügen bliebe noch, daß es sich hierbei um den elegantesten Aufstieg auf diesen begehrten Turm handelt, insbesondere für Zeitgenossen wie mich, die jedesmal von einer Art schlechtem Gewissen geplagt werden, wenn sie sich dann doch wieder nicht ohne einzuhängen an dem nachträglichen Ring vom "Alten Weg" vorbeitrauen... (Unnötig zu erwähnen, daß mir die Vorstellung eines WEITEREN nR im "Alten Weg" als überaus abstoßend und unwürdig erscheint?)

Bewertung: ++ (sehr gut)
Robert Hahn 2002-08-29T14:05:00Z TT

Hallo Alex, ich habe rechts vom Rißanfang auch eine 2m-Bandschlinge gelegt und als ringwertig empfunden. Aber auch im Riß liegen dann (zumindest am Anfang ordendtliche Knotenschlingen.

Bewertung: Normal
Alexander Marg 2002-08-26T07:05:00Z TT

ohne meinen Vorsteiger widersprechen zu wollen, die Bandschlinge ist mir entgegengerutscht, ein dicker Knoten liegt besser.

Bewertung: Normal
JörgBFH 2002-08-25T23:22:00Z TT

Am Beginn des senkrechten Risses rechts lange Bandschinge legen = 100% Den Riß hab ich teis klemmend / teils hangelnd geklettert - Schwierigkeit Rißumstieg (z.Zt. Fixschlinge) wird duch versteckten Seitgriff erleichtert. Ab Pfeilerchen leichter. Richtig schöner Weg, aber nicht geschenkt !

Bewertung: + (gut)
krohsax 2001-10-31T23:41:00Z TT

die sicherung ist in der tat anspruchsvoll, aber kein echtes "!" ansonsten hat der weg ein * verdient!

Bewertung: + (gut)
Karl-Reinhart Löwel 2001-10-31T19:29:00Z TT

Zu ergänzen wäre, dass der Riss recht gut klemmt.

Bewertung: + (gut)
Flocki 2001-10-31T16:25:00Z TT

Durchweg anspruchsvolle, steile Handrisskletterei. Das Legen verlässlicher Knotenschlingen im oberen Rissteil ist sehr kraftaufwendig. Deshalb empfiehlt es sich hier durchaus eine Schwebesicherung vom Massiv zu verwenden.

Bewertung: + (gut)
DBSK 1969-08-09T00:00:00Z ⚠️ Unfall DBSK

Absturz

Verletzungen: Radiusfraktur rechts, Nasenbeinbruch.
DBSK 1957-08-17T00:00:00Z ⚠️ Unfall DBSK

Knollriß

DBSK Erstbegehung: Herbert Richter, K. Lindner 1958-08-24 Ringe: 1

Weg Villa; Herbert Richter, K. Lindner, 24.8.58 schmalen Band. Handrissfolge u. N-Kante (R), dann linksh., zuletzt an der O-l Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

DBSK Erstbegehung: Steffen Roßburg, T. Viehrig 1987-07-03 Ringe: 2

Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Match Erstbegehung: Bernd Arnold, G.Lamm 1974-07-27 Ringe: 2

Vom Fuß der NO Riss zu Band. O-Kante zum Abs. des AW. Re. Wand (R), dann linksh. zu 2. R. O-Kante zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

klettertorsten 2009-08-02T13:16:00Z TT

Durch AW-Einstieg auf gr.Block kann mann sich den verwachsenen Riss sparen.HS direkt am 1.R an doch recht harten Knirpeln dann etwas moralisch aber leichtere 7a-Balancezüge zum 2.R wo mann dann eine schöne Kantenkletterei vorfindet.Für den Nachsteiger dann am besten das Seil aus allen Sicherungspunkten ziehen.

Bewertung: + (gut)
DBSK Erstbegehung: Manfred Vogel, G.Hühnchen 1983-09-18 Ringe: 2

Ganz re. in der Talseite gr. linksanst. Rippe bis Ende. Feine Rsp in Mitte Talseite zu Band u. li. zum Abs. des AW. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Match Erstbegehung: Uwe Lange, F.Lange, A.Zeiler 1989-07-21 Ringe: 2

Wie AW zum Beginn des linksgen. Risses. Nun Wand (R) zum 2. R. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

TBaumann 2019-06-30T15:12:00Z TT

Eine schöne Verbindungsvariante zwischen AW und der Talkante. Die Wandkletterei ist anspruchsvoll und recht kleingriffig, löst sich mit etwas Übersicht aber gut auf. Klasse Tour hinreichend gesichert.

Bewertung: + (gut)
Sturzgefährte 2013-08-27T09:20:00Z TT

Also der 2.R ist der 2.R der Talkante

Bewertung: Normal
Sturzgefährte 2013-08-26T09:40:00Z TT

'Wie AW zum Beginn des linksgen. Risses. Wand (2R) z.G.' Fuer den Zug zum R gibt es z.B. eine Fusselschlinge in der Wand und einen kleinen Knoten auf der robust klingenden Schuppe an der Kante. Danach einfach schoene Kletterei an Wand und Kante. 21.

Bewertung: Normal
TT
Claudius Lein 2006-06-23T23:34:00Z TT

Gerade geklettert zum 2.R schon ordentlich VIIc: Was Jörg mit "länglich" meint, bedeutete für mich das Band unterm 2.R mittels der Schale ("Unterseitgriff") für Links gerade noch zu erreichen (1,81m + Affenarme grins), 9er Knoten direkt drunter. Der Zug am 2.R direkt zum Riss ist ähnlich und geringfügig schwerer.

Bewertung: + (gut)
André Zimmermann 2006-06-23T08:03:00Z TT

ich hab den deutlichen rechtsschwenk VOR dem zweiten Ring gemacht, wenn auch unfreiwillig. wie soll es denn dort für annähernd VIIb gerade hoch gehen? selbst rechts vorbei "gekniffen" empfand ich das als crux. am zweiten ring dann kann ich rechts oben ein scharfes band greifen. warum sollte die stelle direkt auf die zwei, drei schalen über dem ring definiert sein? mit dem band rechts war es auf jeden fall nicht schwerer als das stück unter dem ring. vielleicht ist ja das "direkt VIIIa" für die strecke ZUM zweiten ring gemeint? ansonsten würde ich den weg, wie beschrieben, recht gleichmäßig und ordentlich absicherbar VIIc nennen.

Bewertung: + (gut)
JörgBFH 2006-06-23T00:26:00Z TT

Das ist hier wahrscheinlich etwas größenabhängig - mit 1,83 bekommt man gerade überm 2. Ring ziemlich gestreckt noch etwas für die Finger um dann den Riß direkt anzusteuern (am Beginn einlitzige Bandschlinge 100%). Originalweg vom 1. zum 2. Ring über der Knotenschlinge direkt hoch (Unterseitgriff links) geht nicht für VIIb und ist auch länglich. Aber bestens gesichert.

Bewertung: + (gut)