Rudolf-Holtz-Turm

Gipfel TT DBSK
TT Routen
6
DBSK Routen
7
Kommentare / Bilder
Match Erstbegehung: Bruno Henning, W. Schneider 1920-03-28
Borek 2021-09-08T23:15:00Z DBSK

Der Zustieg zur HS ist wirklich eine echte Herausforderung, für unwillige Nachsteiger eine Zumutung. Zum Glück ist einer der beiden umgestürzten Bäume, die den Weg versperren noch recht stabil. Ab der HS ein schöner Weg, der dann auch absicherbar ist.

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Bewertung: ok Fels: ok Schwierigkeit: IV Absicherung: ausreichend
QJ 2018-10-08T07:50:00Z TT

Der E gibt schon einmal den Takt vor. Mutig anziehen, hochgreifen und oben hinstellen. Auf der schrägen Rampe angekommen, kommt zwei Bänder weiter oben eine Zacke, die erst einmal Halt und Schlinge bietet. Vorsichtiges Weitertasten vorausgesetzt, erreicht man schnell den ersten Risseinschnitt mit besagter Schlingenstelle. Danach geht es bis zum li oben lockenden Abs. weiter mit div. Rissschlingenmöglichkeiten in verschiedenster Dicke. Allerdings muss nicht nur die Ruhe bewahrt, sondern auch so manch fragile Struktur gefasst werden, um an die Stellen zu kommen. Am Abs. angekommen lockt eine SU-Galerie, die nur verleitet, sich mächtigen Seilzug aufzubauen. Max. die größten und am solidesten scheinenden Exemplare abbinden und ein Stück hochsteigen. Dort nicht die erstbeste SU nehmen, sondern schauen. Es gibt tatsächlich solide SU. Dann Schritt zurück und Schlinge unten aushängen. Nach oben hin Griffe und weitere Schlingenstellen. "Leicht" würde ich zu diesem Weg nicht sagen.

Bewertung: Normal
Jens Schickhoff 2018-07-23T22:53:00Z TT

Im Zustieg liegt zurzeit ein völlig morscher Baum. Dieser hat glücklicherweise beim Umfallen ein Kabel mitgenommen und eingeklemmt, so dass man dieses als Aufstiegshilfe nutzen kann. Eine freie Begehung ist ohne den Baum zu entfernen jedenfalls nicht möglich und sogar gefährlich. Gruselig ist dann das Stück von der Rampe bis zum Absatz an der Nordkante. Dort befindet sich der Fels in einem Zustand fortschreitender Verwesung und man muss einige dieser Strukturen zum Fortkommen nutzen. Man muss wohl das Krümelmonster sein, um hier Freude oder Spaß empfinden zu können. Steht man auf dem ersten Mürbeteighörnchen, kann man die erlösende dicke Schlinge versenken. Empfehlen kann ich den Weg nicht.

Bewertung: - (schlecht)
Walli Walther 2018-07-16T22:28:00Z TT

Der Weg ist schwierigkeitstechnisch dreigeteilt. Zuerst der recht einfache Teil bis zu den Rissen. Dorthin kommt man auch, ohne auf den Bolzen zu latschen! Läßt sich sogar absichern (Fussel, UFO o.ä.). Dann ist man schnell an den Rißeinstiegen, bis dahin ein normaler IVer, wenn man leise ist, bekommen die Touristen die Kletterei dort auch nicht mit.

Der zweite Teil ist - wie schon beschrieben - die Schwierigkeit, wo man für IV schon mal was tun darf. Dort ist die Gesteinsqualität nicht gut, es liegen jedoch UFOs und Schlingen, wenn auch nicht so viele in guter Qualität. Man sollte sich übrigens schon am Einstieg für einen Riß entscheiden, denn einmal am Rißeinstieg sieht man nicht mehr viel. Am häufigsten wird der mittlere der drei Risse benutzt, wenn man die Begehungsspuren interpretiert.

Dann guter Stand und gute Sicht nach oben. Dieser dritte Teil des Weges ist wegen der Sicherungsmöglichkeiten, der Aussicht und der Gutmütigkeit durchaus Genuß! Hier kann nix mehr passieren, wer bis hier geklettert ist, freut sich über den Rest.

Oben das besagte alte GB, leider ab da auch sehr sehr basteibrückenexponiert...

Der Gipfel hat eine neue AÖ, welche jetzt auch verlegt wurde. Sie geht nun in die Hochscharte und von da gibt es eine neue AÖ am Basteischluchtturm runter zum Weg. Das macht Einiges schöner...

Bewertung: + (gut)
Erik K. 2016-06-28T23:14:00Z TT

Der Zustieg ist genauso unangenehm, wie der Weg selbst. Denn Hoch in die Scharte isses grün und mistig. Dann auf den Bolzen getreten und Raus auf die Wand. da liegt eine Fussel-Band. Dann die schräge Riss-Rampe, welche die Schwierigkeit darstellt. Man hat den wunsch bei all dem Sand etwas zu legen, ist aber ne elendige Bastelei. Dann zwei Züge im Sand und hoffentlich haltender Patina. An der Nordkante dann SU zu Hauf. Vorher habe ich keine SU gefunden. Der Haufen sandet ordentlich ab. Buch von 67.

Bewertung: Normal
Thomas D 2015-08-13T18:16:00Z DBSK

Wenn trocken gut machbar und gut gesichert. Die Crux ist das erreichen der Hochscharte(ohne Hilfsmittel)sowie das letzte Stück zum Band. Dann sandig und einfach.

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Bewertung: Geschmackssache Fels: Geschmackssache Trockenzeit: normal Schwierigkeit: IV Absicherung: gut
Wuschel 2004-04-26T11:01:00Z TT

Wenn man sich eine Weile dort rumgetrieben hat, bewertet man die Felsqualität als durchschnittlich. Einen anderen Aufstiegsgrund als Sammeln (Touristen auf der Brücke beobachten?) kann ich auch nicht erkennen, von daher nicht so schlecht - eben normal.

Bewertung: Normal
Flocki 2003-05-30T22:28:00Z TT

Noch relativ angenehme Einstiegszüge, wenn auch etwas sandig und begrast. Nach der schrägen Anstiegskante folgt sofort links eine handgelenkstarke SU, die dennoch keine unbedingte Haltbarkeit verspricht. Schräge, sandige Risse führen zur Nordkante. Die Felsqualität entspricht etwa Waffelbruch. Auf der Nordkante folgen jede Menge SU, von denen man einige legen sollte. In der Masse halten sie vielleicht. Alles in allem ein Weg zum Abhaken.....auf nimmer wiedersehen.

Bewertung: - (schlecht)
LutzF 2001-02-21T23:03:00Z TT

Beeilt Euch, ehe der Wind alles weggeblasen hat. Sehr brüchig, dafür schön leicht.

Bewertung: - (schlecht)
Match Erstbegehung: Richard Kutsche, A. Hartmann 1920-07-04
Stefan F 2014-06-08T17:42:00Z TT

Querung auf geneigter Wand zum Kamin. Diesen nicht hoch, sondern nach N durchkriechen. Schon ist auf der Basteibrücke Ruhe und man kann leicht die 5m Kamin auf dieser Seite zum Querband steigen. Dort bis zum Gipfel unzählige SU so das fast schon Genuss aufkommt. Etwas sandig ist es dennoch.

Bewertung: Normal
DBSK Erstbegehung: Kurt Nitzschmann, W.Goll 1935-06-19
Match Erstbegehung: Manfred Vogel, vug 2018-07-13 Ringe: 2

NO-WEG zur Hochscharte. Links der Kante zum 1.R. Darüber rechts zur Kante und im Linksbogen (2.R) zurück zur Kante. Diese und AW zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Ewen 2025-08-27T19:24:00Z TT

Ist wahrscheinlich der beste Weg zum Gipfel. Sehr gut gesichert. Die Schwierigkeit liegt an den Ringen. Am ersten Ring muss man mit links einen Zangen Griff unter einem schrägen Riss halten und dann hoch den Riss an hangeln. Am zweiten Ring am besten links hoch, dort muss man sich mal richtig hinstellen und hoch. Es ist dort allerdings ein wenig sandig.

Bewertung: + (gut)
Frank T. 2022-05-23T19:39:00Z TT

Sieht vor dem ersten Ring schwerer und vor dem zweiten Ring leichter aus als es ist. Insgesamt aber sehr gut gesichert. Die Ringe stecken genau richtig. Nach dem ersten Ring muss man mal kräftig durchziehen. Ein Handklemmer mit rechts hilft. Dann kurz hangeln. Es folgt ein bisschen hin- und her gequere im sandigen Gelände. Aber das geht schon. Einfach die Nerven behalten und die Sanduhren rechts ansteuern. Danach ist der Käse gegessen und es folgt Genussklettern durch ein Meer von (Mini-) Sanduhren. Keine schlechte Tour.

Bewertung: + (gut)
piez 2020-04-29T00:05:00Z TT

Mich hat der Weg auch optisch angesprochen und bis kurz nach den 1.R ists auch noch ganz nett. Danach verdirbt allerdings ein ziemlich sandiges Band die Laune, gefolgt von komischen links-rüber-geeiere zum 2.R und weiteren unangenehm sandigen Strukturen. Man sollte also kein Problem mit Sand haben... Die Sicherung ist aber ok.

Bewertung: Normal
Square Feet 2019-04-12T16:10:00Z TT

Bins nicht geklettert, sieht aber machbar aus und scheint durch 2R gut gesichert. Wie alles am Gipfel etwas sandig...

Bewertung: Normal
Match Erstbegehung: Bruno Henning, 1920-04-11
Ulrich Schmidt 2020-04-26T18:36:00Z TT

Jetzt 100 Jahre alt und kein bisschen besser. Für den Grad ist der Kamineinstieg eine technisch anspruchsvolle Wand-/Reibungskletterei mit mässiger Sicherung. Es empfiehlt sich an der 2. AÖ nachzuholen, wenn der Nachsteiger nicht weit über der Schwierigkeit steht. Ein Weg mit Abenteuercharakter.

Bewertung: - (schlecht)
paetz 2018-06-08T10:42:00Z DBSK

Crux ist der sandige Einstieg in den Kamin. Diesen am besten auf links nehmen. Wird nach oben hin immer leichter. Im Quergang auf dem bewachsenen Band halbwegs brauchbare SU.

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Bewertung: Geschmackssache Fels: Geschmackssache Schwierigkeit: IV Absicherung: ausreichend
Claudius Lein 2013-07-19T11:43:00Z TT

Die Beschreibung von Flueggus trifft es sehr passend. Den Kamin nicht aussteigen, sondern vorher auf bew. Band zum AW queren. Zur Absicherung: am Kamineinstieg kleine SU, ab der Querung alle 2m eine (wirklich!) gute SU.

Bewertung: - (schlecht)
flueggus 2002-03-31T17:37:00Z TT

Der Einstieg aus der Schartenschlucht in den Kamin ist hier die Schlüsselstelle. Eine versandete, verdreckte Wandstufe in einen sandig-brüchigen Kaminüberhang. Der Rest ist Routine. Oben am AW-Ausstieg nochmal ein bißchen aufpassen, der kleine Huckel auf dem Gipfel hat die Festigkeit einer Sandkastenburg.

Bewertung: -- (sehr schlecht)
Match Erstbegehung: Bruno Henning, W. Schneider, W. Edelmann 1920-04-01
Der Physiker 2012-05-06T23:58:00Z TT

Die Bewertung dieses Weges ist ambivalent: Während ich mich wundere, dass der Ersteintrager diesem Weg ob der Sandigkeit und Dreckigkeit sowie der Linie nicht drei Sterne verliehen hat, ist er für Otto Normalkletterer einfach nur schlecht und gefährlich. Drei Sterne und minus zwei Sterne ergeben, subjektiv gewichtet, minus einen Stern. Zum Weg: Die Schwierigkeit ist die de-facto ungesicherte Wand. Da der Fels dort zwar sehr sandig aber nicht wirklich brüchig ist, kann man sie sicher klettern (sorgfältig alle Tritte putzen und ausblasen!), wennn man über der Schwierigkeit steht. Der anschließende Riss und die Ausstiegskante sind von üblicher Holtzturm-Qualität. Empfohlene Ausrüstung: Handfeger und kleinen Blasebalg zum Auspusten, keine Schlingen.

Bewertung: - (schlecht)
Ulrich Schmidt 2006-06-29T21:15:00Z TT

Dazu muß man bemerken, daß der Voreintragende den Weg solo gemacht hat. Respekt! Die Einstiegswand stellt die Schwierigkeit des Weges dar, vor allem deshalb, weil die gute Schlinge in 4 m Höhe genau dann überstiegen ist wenn man im besonders sandigen Gelände kurz vor der Verschneidung ist. Eigentlich ist es DER Weg am Turm, der Sand und der rieselnde Dreck kostet das "sehr gut". Alles in allem anspruchsvoll!

Bewertung: Normal
JörgB 2001-02-22T22:59:00Z TT

Ganz nett, aber es liegt eben nichts...

Bewertung: Normal
DBSK Erstbegehung: Silas Flöter und André Lüdtke, 2024-07-05 Ringe: 6

Vom E des „TaƖwegs“ Wand (2 R) zu űberh. Verschn. Diese (2 R) bis Ende. Links Kante (2 R) zum VG. BeƖiebig zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

TT
Flocki 2003-05-31T14:29:00Z TT

E wie AW an der Westkante. Dann jedoch gerade hoch und Riß z.G. Aber nicht täuschen lassen, wirkliche Risskletterei ist das nicht. Im ersten Rißstück kann man weder klemmen, noch eine Schlinge legen. Alles ist Much, Sand und Bruch. Lediglich eine zweifelhafte SU auf der linken Rißkante, kann die Angst ein wenig dämpfen. Das zweite Rißstück bietet endlich eins, zwei solide Handklemmer...und am Ende eine weitere Su, mit dem selben Festigkeitsgrad wie alle SU an diesem Fels, also Waffelbruchqualität. Dann geht es etwas rechts, wie schon gewohnt....sandig zum Gipfel. Auf keinen Fall zu empfehlen....und für einen Fall erst recht nicht.

Bewertung: - (schlecht)