Zitronenkopf

Gipfel TT DBSK
TT Routen
7
DBSK Routen
19
Kommentare / Bilder
Match Erstbegehung: Oliver Perry-Smith, 1905-11-20
Walli Walther 2025-10-22T13:50:00Z TT

Der Weg an sich ist sächsisch abwechslungsreich und in der Wegfindung anspruchsvoller. Der Weg bis in die Schlucht am Witzbold ist hier und im KleFü hinreichend beschrieben. Das Problem ist: wenn man ein Stück in diesen Schluchtkamin reingeht (gute Begehungsspuren), wähnt man sich in einer Sackgasse. Nach vorn geht es tief runter, links ist alles grün und glatt und rechts sieht es komisch aus. Den entscheidenden Weg in den rechten Zustiegskamin sieht man nämlich erst sehr spät. Also weit vor gehen und dann mal nach rechts schauen, da ist man richtig. Die 2.AÖ ist dann vorn an der Kante zu sehen. Nun kann man in der selben Höhe bleibend 2-3m nach vorn spreizen und sich dann nach rechts in den Zustieg mogeln oder man steigt einfach etwas ab, dann in den Zustiegskamin zu kommen ist allerdings deutlich schwerer.

Dann im schrofigen Gelände einfach hoch bis zum Einstieg am abschreckend aussehenden, sich nach oben verjüngenden Kamin. Der Kamin läßt sich für III gut klettern, besser, als es den Anschein hat. Aber der Weg vom Einstieg bis zur engsten Stelle oben (da gute Sicherungen) ist gänzlich ungesichert, zumindest, wenn man einigermaßen in der Linie bleibt. Dann relativ einfach rechts an der Engstelle vorbei z.G. Wunderschönes Panorama in einer stillen Ecke von Rathen.

Das GB haben wir repariert und es dürfte, wenn es dereinst voll sein wird, seine guten 100 Jahre auf dem Zitronenkopf gelegen haben...

Der Sinn der 2.AÖ ist vermutlich, sich den Weg vom unteren Einstieg am E-Kamin aus der Schlucht zu ersparen und gleich oben anzukommen. Eine seltene und seltsame aber denkbare Konstellation.

Bewertung: ++ (sehr gut)
C&A 2025-05-04T17:07:00Z TT

Zu den Schrofen kommt man in dem man diesen kleinen Pfeiler im Kamin absteigt (oder dahinter herunter kaminiert) und im Seitenkamin wieder hochgeklettert. Vom Pfeiler erst hoch und dann um die Kante kam uns schwerer vor als III.

Bewertung: + (gut)
BergFest 2023-02-15T18:58:00Z TT

Wie man von der kleinen Schlucht für III zu den Schrofen kommen soll ist mir unerklehrlich.

Bewertung: - (schlecht)
Jens Schickhoff 2020-05-17T11:23:00Z TT

Wem die Wegfindung nicht klar ist, der steige vorher auf den Witzbold. Steht man nach den Schrofen am Einstieg in den Kamin zwischen VG un dGipfel, denkt man erstmal "oh Schreck", aber das braucht man nicht, denn der Kamin ist nett mit guter Struktur, speziell da, wo es eng wird und auch vernünftigen Sicherungen. Ohne Halt auf dem VG gleich zum Gipfel aussteigen. Dackelbeinige könnten beim ersten dort etwas Probleme haben, es liegt aber auch ne richtig gute SU in Wandmitte zur moralischen Unterstützung. Auch letzter Zug auf den Gipfel ist nochmal grifflos, also in Vorfreude auf den Erfolg nicht die Konzentration verlieren. Kann man den Weg durchaus einem Kletternovizen zum Kennenlernen von Kaminen empfehlen, so gilt das nicht für die Abseile.

Bewertung: ++ (sehr gut)
Ralf Kammel 2018-03-06T11:41:00Z TT

Achtung! Der Gipfelausstieg ist devinitiv die N-Kante! So steht es auch im Heini. Im Schmeißer ist die O-Kante beschrieben, auch in der Anstiegsskizze, und das ist falsch und vor allem recht riskant! Für III ist dort der Ausstieg nicht zu haben und für IIIen-Steiger recht gefährlich! Bei Beherzigen dann eigentlich schöne abwechslungsreiche und auch anspruchsvolle Bergfahrt in diesem Schwierigkeitsbereich. Auf Grund des Startkamins nur ein gut von mir.

Bewertung: + (gut)
Erik K. 2016-05-08T18:57:00Z TT

Wenn der Einstieg gefunden, dann recht angenehm. Aber kein stemmkammin, sondern ganz normale Kaminkletterei die nach oben hin immer besser wird. Es ist genug für die Füße da. Am Einstieg des Kamins liegt ein 9er Knoten, im Kamin selbst lag nichts, nur an dessen Ausstieg liegt dann wieder ne kleine SU und 11er Knoten. denn auf den VG und dort dann wieder ne SU, dann nach links an die OST-Kante, dort dann empor. Hier nochmal 2 kleinere SU, die den Aussieg auf den Gipfelkopf absichern. Wird aber auch oft rechts an der Nordkante gemacht.

Bewertung: + (gut)
QJ 2016-04-11T13:09:00Z TT

Das "+" wegen kreativem Zustieg. Am besten zwischen Wehlscheibe und Wehlgrundspitze in den kleinen Kessel und die Spuren des Zustiegs zum Witzbold nutzen. Wer am Witzbold steht, ist zu weit. also weiter nach Westen orientieren. Hier geht es in einen kleinen Durchgang. Dort nicht runter sondern auf Kamin ein Stück weiter und auf kleinen Abs. (2. AÖ für was auch immer). Dann Schrofen nach oben. Den Beschreibungen in der Standardliteratur nicht unbedingt vertrauen. Der eigentliche Weg ist ein sich nach oben verjüngender Stemmkamin mit Bandschlinge oder 6er Kevlar in einem Risseinschnitt. Danach bis auf VG und an Kante rübertreten. Nach oben kommt noch eine SU. Überraschende Höhe und nettes Panorama.

Bewertung: + (gut)
Flaschi 2012-08-18T22:06:00Z TT

Wenn man weiß, wo es lang geht, ist es keine lange Kaminkombiination, sondern bis zum Absatz unter dem Schlusskamin schrofiges Gehgelände. Der Kamin ist dann wirklich interessant. Nach diesem muss man nirgends hin absteigen, sondern kann einfach übertreten und auf den Gipfelkopf klettern. Vorher liegt noch eine gute Bandschlinge. Die Abseillänge führt dazu, dass man einen Teil des Schrofenzeugs wieder abklettern muss. Das ist nicht mehr uptodate aber gut so.

Bewertung: + (gut)
Jonas Weiß 2006-04-24T10:33:00Z TT

Wenn man den Zugang gefunden hat, ist es eigentlich kein Problem mehr. Am "Witzbold" ist eine handschriftliche Zugangsmarkierung. Für eine 3 bekommt man den Weg nicht gerade geschenkt.

Bewertung: Normal
Flocki 2006-04-20T15:56:00Z TT

Wenn man den Vorgipfel erklommen hat und zum Gipfel blickt, steigt man am besten etwa 1m nach rechts ab, weil es sich hier besonders leicht übertreten läßt. Einen Meter darüber befindet sich eine relativ gute, handgelenkstarke SU. Danach sollte man moralisch keine Probleme mehr haben, denn schwerer als III ist es wirklich nicht.

Bewertung: Normal
Claudius Lein 2002-04-23T00:37:00Z TT

Der Gipfel is ganz nett, aber der Weg? naja... Lange Kamin-Kombination aus Quer-, Seiten und auch breiten Kaminen. Die letzten 5m sind Wand. Allerdings ist das im Klefü etwas doof erklärt - man muss erst mal suchen, wo man da für III hoch kommt. Mit Schlingen sah auch nicht gerade überwältigend aus, aber irgendwas lag dort...

Bewertung: Normal
André Zimmermann 2002-04-23T00:05:00Z TT

der kamin ist okay, wenn auch kaum was liegt. die ausstiegswand will auch noch erklommen sein. eigentlich ist der gipfel hübsch...

Bewertung: Normal
DBSK Erstbegehung: Detlev Hinrichsen, 1954-02-14
Wühlmaus 2024-11-10T09:09:00Z DBSK

Gute Alternative zum AW. Der enge ganzkörperriss geht mit links besser.

 werten,
ändern
Bewertung: lohnend Fels: lohnend Schwierigkeit: IV Absicherung: ausreichend
DBSK Erstbegehung: , vor 1962
Match Klefü: VIIc Erstbegehung: Manfred Vogel, G. Hühnchen, D. Fahr Vorstieg: Manfred Vogel Nachstieg: G. Hühnchen, D. Fahr 1999-06-06 Ringe: 2 Quelle: 2019-01-07, Jörg Brutscher

Wie AW zur Scharte. Links vom AW erst spreizen, dann Wand (2 R) und rechts zu Kamin. Links über diesen, zuletzt wie AW z.G.

paetz 2026-06-04T14:19:00Z DBSK

Keine sinnvolle Schlinge zwischen den Ringen aber gängiges Gelände. Schlüsselstelle im Rechtsquergang zum Kamin. Der gesuchte Ausstieg sieht abschreckend aus, ist aber harmlos und ziemlich sinnlos; kann man sich schenken und gleich den AW raus.

Bewertung: Geschmackssache Fels: Geschmackssache Schwierigkeit: VIIb Absicherung: ausreichend Begehung: o.s. Anzahl: 17 Sichtbarkeit: alle Quelle: 2020-09-25, Jörg Brutscher
Ulf G 2017-10-05T19:54:00Z TT

Eine nette VIIc für Sammler. Solide gesichert, vielleicht etwas gesucht.

Bewertung: + (gut)
ThomasW 2008-09-20T19:57:00Z TT

So schlecht würde ich den Weg nicht machen. Zum ersten Ring kommt man gut durch spreizen. Auch der Zweite ist gut anzuklettern, auch wenn die Bänder manchmal etwas sandig sind. Der Rest wurde von meinem Vorgänger bereits gesagt. Für mich war es der einladendste Weg, um auf den Gipfel zu kommen.

Bewertung: Normal
Schnapser 2006-12-06T16:03:00Z TT

Habe mich vom heißen Sommertag, der mit 2 Ringen bestückten Nordwand und dem netten Wegnamen verleiten lassen. Aber hier hat Meister Knox mal wirklich ins Klo gegriffen und das im wahrsten Sinne: Von unten nicht ersichtlich, ist der ohnehin schon bröselige Fels von massig festgetrocknetem Vogelkot beklebt. Immerhin ist die Sicherung durch die 2 R gut, zumal das Ganze für VIIc sehr dünnbrettig ist. Die einzige schwere Stelle, die rechtsanst. Querung nach dem 2. R, entschärft sich sofort mit einem Spreizschritt an die hintere Kaminkante. Und mal ehrlich, ob man den Kamin dann außenhaltend hochschindet, was die Linie auch nicht verbessert, oder in den AW kriecht, macht dann keinen Unterschied mehr. Begehungszahlen im Juli noch einstellig. Ist die Nordwand (VIIb) am Vorgipfel schöner?

Bewertung: - (schlecht)
DBSK Erstbegehung: Arved Oschatz, E.Schneider 2023-07-02 Ringe: 1

Von der ΝW-Ecke anfangs rechtsgen. Rippe (R) u. ΝW-Kante zu VG. Wie AW zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Match Erstbegehung: Manfred Vogel, H. Heller 1994-09-30 Ringe: 2

Von der NW-Ecke des VG Wand erst links, dann rechts (2 R) auf VG. Wie AW z.G. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Schnapser 2010-07-06T17:53:00Z TT

Mein 2. Griff ins Klo an diesem Gipfel. Interessante Linie, aber aus der Nähe betrachtet ein sandiger brüchiger Scherbelladen unterster Rathener Sorte! Habe mich bis zum 1.R. gefürchtet u in Anbetracht der danach wohl noch schwereren u noch brüchigeren Kletterei entnervt aufgegeben.

Bewertung: -- (sehr schlecht)
DBSK Erstbegehung: Hans Joachim Scholz, K.-P. Legler 1962-06-17 Ringe: 1

Aus der großen Schlucht des AW rechtshaltend und Kamin zu kleinem Absatz an der O-Kante des VG. Unterst. zu R. Feiner Rissspur folgend zu Absatz. Wand zu VG. Wie AW z.G. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

DBSK Erstbegehung: Manfred Vogel, D.Fahr 2014-07-29 Ringe: 3

AW zum Beginn der gr.Schlucht. Links Riss auf kl.Pfeiler(1.R). Wand auf gr.Pfeiler des FKV-WEGES(NR). Ostkante über 2.R zG. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

DBSK Erstbegehung: , 2024-05-15 Ringe: 3

AW kurz vor die NW-Ecke. Links Riss auf den kl.Pfeiler (R). Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

DBSK Erstbegehung: Martin Röhnick, P. Illmer, F. Mareiner 1920-03-06 Ringe: 1

Am Fuß der SW-Seite, in Falllinie der O-Kante, in großer Nische Kamin und Rissfolge auf doppelköpfigen Block. Übertritt zu O-Kante. Rissspuren und Wand auf Pfeiler(NR). Übertritt und linkshaltend zum Gipfelüberhang. Rechts queren und O-Kante z.G. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

DBSK Erstbegehung: Jürgen Höfer und Joachim Friedrich, 2000-09-13 Ringe: 5

Links vom "FKV-Weg" Rippenfolge zu Band. Rechts Wand gerade (3 R, oben "Roter Wein" kreuzend) und linksansteigend Wand (links 4. R der "Weinprobe") zum Pfeiler des "FKV-Weges"(NR). Diesen z.G. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

DBSK Erstbegehung: Manfred Vogel, G. Hühnchen, D. Fahr, S. Vogel, R. Anderssohn, F. Anderssohn 1993-10-02 Ringe: 4

Vom Einstieg zum "Südwestriss" rechts Rippe zu kleinem Absatz (R). Wand gerade, dann links Rissfolge vom "Roten Wein" bis kurz über dessen R zu Hangelband. Dieses nach links und Wand (2 R), später wie "FKV-Weg" z.G. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

DBSK Erstbegehung: Jaroslav Houser, Z. Hubka, J. Havlák 1976-10-02 Ringe: 1

Wie "Südwestriss" bis unterhalb des bewachsenen Bandes. Verschneidung und über Überhang zu R. Wand rechtshaltend hoch und Rippe bis zum Ende. Links Wand zum oberen Teil des "FKV-Weges". Wie dieser z.G. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

DBSK Erstbegehung: Wulf Scheffler, H. Ries 1955-07-01 Ringe: 2

8 m links vom "FKV-Weg" Rissfolge zu bewachsenem Band. Wand (R) und Riss, oben wie "Talseite" z.G. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

DBSK Erstbegehung: Arved Oschatz, E.Schneider 2023-06-04 Ringe: 3

„SW-Riss“ zum bew. Band. 4 m nach li. u. Wand (3 R) zum Ende der Rippe der "Talseite", beliebig z.G. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Match Erstbegehung: Hans Joachim Scholz, P. Popp 1955-06-26 Ringe: 1

Etwa 14 m links vom "Südwestriss" Rissverschneidung zu bewachsenem Band. Rechts queren und hoch zu Rippe. Von deren Ende rechts absteigend queren und Riss zu Absatz. Rechtsgeneigten Kamin zu Pfeiler(NR). Wie "FKV-Weg" z.G. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

JörgB 2015-06-11T22:43:00Z TT

Ganz großer und beeindruckender Weg, eine Aktion im ganzen mit 3* unterwegs Nachholen. 4 Prädikate könnte der Weg sich verdienen, dem Genuss-VIIa-Steiger kann man aber nur dringend abraten. Schon allein der Einstiegsriss hat sich ein "!" verdient, dem auch durch Spezialschlingen nicht abzuhelfen ist. Anstrengen kann man sich in den 25m Einstiegschulterriss natürlich auch. Die Muchtoleranz wird hier auch beim Nachsteiger auf eine harte Probe gestellt. Der Seilverlauf sorgt nämlich für einen konstanten Dreckregen. Spätestens im ersten Quergang werden dann auch Kenntnisse der Fortbewegung im brüchigen Fels abgefragt, das kurze Wändchen wartet hier mit einer unangenehmen Stelle. Highlight des Weges ist aber das Nachholen am Pfeiler in Wandmitte und der folgende absteigende Quergang, der auch beim Nachsteiger für ordentliche Adrenalindosen sorgt.

Bewertung: Normal
Grischa Hahn 2005-09-12T13:32:00Z TT

Daß R. Eisenreich 1990 die letzte Begehung durchgeführt hat, deutete, neben dem stark reinigungsbedürftigen Einstiegsbereich, auf eine Wegcharakteristik, die nicht so gut "angenommen" wird. Aus gesundheitlichen Gründen sollte man VIIa-Steigern auch ehrlicherweise abraten, diesen Weg anzugehen. Der Eingangsbereich (11er-8fach) ist jetzt Dank eines biergetriebenen Kleinschaufelbaggers ausgegraben (Nachputzwillige zur Wegpflege herzlich willkommen), dann 25m halbenger Riß mit 2 Dekoschlingchen, wobei diese nach der Hauptschwierigkeit zur Nervenberuhigung anbringbar sind. Es sollte trocken sein. Der Riß wird entgegen der Beschreibung bis zum 2 gr. bewachsenen Band durchstiegen (in Höhe 1. Band befindet sich der R vom SW-Riß). Stand. Dann rechst queren, kurze Wandstufe und Rippe wie Beschreibung. Der zweite Teil besteht zwar aus Knusperfels, aber dafür mit großartiger Linie und sehr gut zu versichern. Ich ziehe meinen Hut vor Hans-Joachim '55. Wandhöhe ca. 70m. Die Begehungszahlen muß ich noch recherchieren. 74-05 waren jedenfalls nur 2 Seilschaften zugange.

Bewertung: Normal
DBSK Erstbegehung: Wolfgang Glaser, H. Bardoux, W. Engel, K. Bardoux 1986-06-29 Ringe: 2

Vom Absatz des AW an der NW-Ecke etwas absteigen und die Rippe der "Talseite" bis zum Ende. Wand erst linkshaltend (R), dann rechtshaltend zu flacher Mulde. Diese (2. R) zum Gipfelüberhang. O-Kante z.G. Angaben zum Weg ändern oder ergänzen. Bild hochladen Kommentar zum Weg eingeben, Eigene Begehung eintragen nR-Vorschlag eingeben Unfall eingeben Zur Wegeübersicht Zur Gipfelliste Zur Übersicht über die Sächsische Schweiz Zur Hauptseite Zuletzt geändert: 8.3.2024 Jörg Brutscher

Match Erstbegehung: Hans Joachim Scholz, H. Löwinger 1955-09-03
flueggus 2004-07-13T11:30:00Z TT

In Karl Däweritz' "Klettern im Sächsischen Fels" noch als Genuß-VI gepriesen. Für den oberen Teil mag das noch leidlich gelten. Der Einstieg jedoch ist übel. Hangeln unterm Überhang an einer mehr als morschen Rißkante. Wenn man dann endlich im Riß steht, ist die linke Seite, wo man tritt, auch noch unterste Rathener Felsqualität. Knotenschlingen liegen einige. Oben hinaus dann ganz nett, aber kurz.

Bewertung: - (schlecht)
DBSK Erstbegehung: , vor 1964
TT
Flocki 2006-04-20T16:39:00Z TT

Siehe unter Schluchtvariante; da beide Wege fast identisch sind, bis auf den Einstieg.

Bewertung: Normal
TT
Falk Hoffmann 2018-08-07T21:04:00Z TT

Der Eistieg in den Riss läßt sich von links ansteigend(7er ringwertge Schlinge)umgehen.Ab der kaminverengung linksgängig außenhaltend zu Abs.Am VG wäre eine Nachholeöse wünschenswert.

Bewertung: + (gut)
Bergbanane 2011-10-04T11:59:00Z TT

Die Einstiege in die Schluchtvariante bzw. die Schartenvariante sind aber auch nur für Rissfreaks "gut machbar", die Schlingen sind rasch überstiegen. Als Normalo muss man sehen, wo man bleibt. Grottenschlechte Wegbeschreibung im Fehrmann.

Bewertung: Normal
Matthias Jäger 2010-06-09T07:21:00Z TT

Ich habe mir wirklich Flockis Kommentar ausgedruckt und zusätzlich zum KF mitgenomen, dann kommt man ganz gut zurecht in den Zugangsschluchten. Es sei allen "Kletterpüppchen" und "Toprope-Kennern" ins Buch geschrieben- diesen ursächsichen Weg sollte man haben! Insgesamt ca. 30m Riss und teilweise sehr enger Kamin sind gut machbar jedoch auch sehr anstrengend. Die Schlinge braucht man nicht legen, am VG nachholen. Dann nochmal für III rassige Schlusswand- als Belohnung herrlicher Ausblick in den Wehlgrund und GB von 1974. Wir hatten am 8. Juni den Jahreszweiten.....

Bewertung: + (gut)
Flocki 2006-04-20T16:36:00Z TT

Der Zugang zum AW (von unten her) könnte besser gekennzeichnet sein, um Irritationen zu vermeiden. Man folgt von der Wehlgrundspitze her einem Pfeil mit der alten Gipfelnr.52 geradewegs in eine Kluft hinter dem Witzbold, aus der es dann rechts abgeht in die Schlucht des AW zwischen Gipfel und VG des Zitronenkopfes. Aus dem KF geht auch nicht hervor, dass die Schluchtvariante zum AW beinahe identisch mit der Schartenvariante ist. Es handelt sich im Grunde um den gleichen Kamin, der den VG spaltet. Man klettert ihn als Schluchtvariante, wenn man aus der Schlucht des AW ansteigt; bzw. als Schartenvariante, wenn man vom höchsten Abs. der Schlucht aus nach rechts in die Scharte zwischen VG und Massiv geht. In beiden Fällen ist der Risseinstieg unten harmlos und der enge Kamin dann durch viele Querbänder gut machbar. Kurz unterm VG kommt man an eine bruststarke SU, an der man nachholen sollte! Denn wenn man sie legt und zum Gipfel weitergeht, ergibt das irrsinnigen Seilzug und ist in keinem Fall für den Sandstein am Gipfel schonend.

Bewertung: Normal